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Radsport

So, 30.08.2020 Tour de France 2020

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2020, 2. Etappe
Beendet
Letzte Aktualisierung: 08:26:47
Au revoir
Damit beenden wir die Berichterstattung von der Tour de France für heute. Vielen Dank für das Interesse! Selbstverständlich sind wir morgen wieder zur Stelle, steigen erneut gegen 15:00 Uhr in die 3. Etappe ein. Bis dahin! Und starten Sie gut in die neue Woche!
Trikots
Am Ende war das Hauptfeld nur noch 33 Fahrer groß, beinhaltete aber alle Tourfavoriten, die im Gesamtklassement jetzt 17 Sekunden hinter Julian Alaphilippe liegen. Der Franzose seinerseits hat vier Sekunden Guthaben auf Adam Yates und sieben auf Marc Hirschi. Das Grüne Trikot verteidigte Alexander Kristoff vor Peter Sagan und Matteo Trentin. Für den 22-jährigen Schweizer hat sich der heutige Einsatz ebenfalls gelohnt. Der Berner übernimmt die Führung in der Nachwuchswertung und trägt morgen das weiße Textil. Beste Mannschaft bleibt Trek-Segafredo. Das Bergtrikot geht an Benoit Cosnefroy, der zudem die Rote Startnummer des kämpferischsten Fahrers erhält.
Fazit
Erwartungsgemäß wechselt das Maillot Jaune den Besitzer. Und letztlich war auch irgendwann mit Julian Alaphilippe zu rechnen. Die heutige 2. Etappe schien auf den Franzosen zugeschnitten, der entsprechend die Initiative ergriff und am letzten Berg attackierte. Einzig Marc Hirschi und Adam Yates konnten ihm folgen. Während der Brite den Bonussprint gewann, hatte Alaphilippe im Ziel die besten Beine, musste sich aber des starken Schweizers erwehren, der letztlich nicht einmal um eine halbe Radlänge distanziert wurde.
Ziel
Zwei Sekunden hinter dem Sieger führt Greg Van Avermaet Das Hauptfeld ins Ziel. Maximilian Schachmann wird als Neunter bester Deutscher. Alle Favoriten befinden sich im Peloton.
Ziel
Dann tritt Julian Alaphilippe an! Während Yates geschlagen ist, geht Hirschi mit. Und der Schweizer schiebt sich neben den Franzosen. Das wird knapp. Es reicht nicht ganz für den Eidgenossen. Alaphilippe gewinnt - und fährt ins Gelbe Trikot!
500 m
Nun wird geschaut. Was machen die Konkurrenten? Yates und Alaphilippe belauern sich. Was hat Außenseiter Hirschi drauf?
1 km
Jetzt gibt es noch einen kleinen Anstieg. Und kurz danach folgt die Flamme Rouge. Mehr als zehn Sekunden sind es immer noch.
2 km
Nach wie vor arbeitet das Spitzentrio für das gemeinsame Ziel. Zeit zum taktieren gibt es auch nicht, denn das zeitliche Guthaben ist zu schmal.
4 km
Ein Movistar-Fahrer spannt sich vor die Meute. Wo steckt Jumbo-Visma? Auch Ineos hält sich eher zurück.
6 km
Der Kampf um die Sekunden, den Etappensieg und Gelb ist längst entbrannt. Doch auch im Peloton sollte es da noch zahlreiche Interessen geben. Wirklich spürbar jedoch holt das Feld nicht auf.
8 km
Es schließt sich eine letzte kurze Abfahrt an. Das Trio an der Spitze bolzt nach Kräften, behauptet gut 20 Sekunden.
9 km
Dann geht es um die Bonussekunden und schon ums Gelbe Trikot, da die drei Jungs im Gesamtklassement zeitgleich sind. Adam Yates ist der Schnellste, holt sich acht Sekunden. Julian Alaphilippe streicht fünf Sekunden ein, Marc Hirschi zwei.
10 km
Zügig schließt Yates zur Spitze auf. Ein weiterer Versuch eines Movistar-Fahrers schlägt fehl. Unterdessen erarbeiten sich die Ausreißer ein Polster von 20 Sekunden.
11 km
Aus dem Feld greift Adam Yates an. Noch ist es nicht zu spät, denn Alaphilippe und Hirschi sind erst 15 Sekunden voraus.
12 km
Jetzt hängt sich Tom Dumoulin am Hinterrad eines Berufskollegen auf und kommt zu Fall. Dabei macht sein Team Jumbo-Visma gerade vorn Druck.
13 km
Julian Alaphilippe attackiert. Zunächst hält keiner dagegen. Dann aber reagiert Marc Hirschi. Der Schweizer steigt hinterher - und hat damit Erfolg.
14 km
Soeben wird der Gewinner der Roten Startnummer verkündet. Die Jury entscheidet sich für Benoit Cosnefroy, der zudem 2.000 Euro für die Mannschaftskasse seines Teams AG2R verdient.
17 km
Valverde wechselt jetzt wieder auf das eigene Rad. Wenig später gelingt der Anschluss und dann absolvieren die Fahrer die erste Zielpassage in Nizza. Da können sich die Jungs das Ganze schon einmal anschauen, denn die Sache gestaltet sich anders als gestern.
19 km
Auch Dani Martinez findet wieder Unterschlupf im Feld, ehe es in den Anstieg zum Col des Quatre Chemins geht, wo die Bonussekunden vergeben werden.
22 km
Nun ereilt Alejandro Valverde ein Defekt. Nelson Oliveira springt seinem Kapitän zur Seite, gibt diesem sein Rad. Wenig später hat der Portugiese eine neue Maschine und hilft dem Spanier bei der Verfolgung des Hauptfeldes.
24 km
Da im Gesamtklassement nach der 1. Etappe mehr als 150 Fahrer gleichauf liegen, kommt der ersten Bonuswertung dieser Tour heute eine besondere Bedeutung zu. Es geht um acht, fünf und zwei Sekunden, die im Kampf um Gelb sehr wertvoll sein können.
29 km
Nach einem Sturz führt Dani Martinez hinter dem Hauptfeld einen verzweifelten Kampf um den Anschluss. Das scheint aussichtslos zu sein, denn dem Kolumbianer fehlt bereits eine Minute.
33 km
Die weiteren Punkte an der Bergwertung der 2. Kategorie gehen an Robert Gesink (3 Punkte, 250 Euro), Marc Hirschi (2) und Wout Van Aert (1). Damit bleibt es im Kampf ums gepunktete Textil bei der Doppelführung von Benoit Cosnefroy und Anthony Perez (je 18 Zähler). Beide haben heute eine Wertung der 1. Kategorie gewonnen. Entsprechend wird die Platzierung in der Gesamteinzelwertung entscheiden, wer morgen das Trikot trägt.
33 km
Auf dem Col d'Eze wird tatsächlich nicht wirklich gekämpft. Auf leisen Reifen schiebt sich ein Sunweb-Fahrer rechts am Jumbo-Zug vorbei, und rollt offenbar als Erster über die Linie. Nicholas Roche ist das, der da fünf Punkte und 500 Euro abstaubt.
34 km
Jumbo-Visma macht Druck, hält das Tempo auf dem Weg zum Gipfel hoch. Wird es da überhaupt Attacken mit Blick auf die Bergpunkte geben?
34 km
Das Gelbe und das Weiße Trikot fahren mittlerweile zehn Minuten hinterher.Trotz der zahlreichen abgehängten Profis dürften sich allerdings noch an die 100 Leute im Hauptfeld befinden.
35 km
Sturz im Hauptfeld! Lennard Kämna hängt sich am Hinterrad eines vorausfahrenden Kollegen auf und geht zu Boden. Zwar rappelt sich der deutsche Bora-Fahrer schnell auf, doch die Post wird jetzt ohne ihn abgehen.
37 km
Lange jedoch hält sich Powless nicht dort vorn. Im Peloton macht Deceuninck-Quick-Step Tempo und fährt wieder ran. Im Anschluss beruhigt sich das Geschehen erst einmal.
38 km
Neilson Powless greift an. Education First also hat heute etwas vor.
39 km
Nun befindet sich das Fahrerfeld im Anstieg zur letzten Bergwertung des Tages. 7,8 Kilometer sind zu bewältigen bei durchschnittlich 6,1 Prozent Steilheit. Gleich zu Beginn sind es sogar bis zu 8,5 Prozent.
40 km
Nun ist es um die Ausreißer geschehen. Die Meute des Pelotons schnupft die sechs Jungs auf. Zunächst wehrt sich keiner. Erst im Moment des Zusammenschlusses tritt Michael Gogl noch einmal an. Das aber ist hoffnungslos. Einzig die Karten um die Vergabe der Roten Rückennummer verbessert der Oberösterreicher damit eventuell.
44 km
EF Pro Cycling beteiligt sich im Hauptfeld an der Nachführarbeit. Das Tempo ist recht hoch, weshalb der Rückstand zur Spitze gehörig schmilzt. Da ist nicht einmal eine halbe Minute verblieben.
47 km
Längst hat sich auch ein Gruppetto mit den Sprintern gebildet. Da sind Caleb Ewan, Sam Bennett, Cees Bol, Bryan Coquard und Andre Greipel unterwegs. Diese Jungs fahren noch deutlich hinter der Gruppe des Gelben Trikots. Dabei sind überdies Roger Kluge, Nikias Arndt und Max Walscheid. Mehr als zwölf Minuten liegt diese Gruppe zurück.
51 km
Mit sechs Fahrern führt Jumbo-Visma das Peloton an. Direkt dahinter hat sich Ineos eingereiht. In der Form hält man den Abstand der Spitze recht stabil bei knapp anderthalb Minuten. Die Ausreißer befinden sich also durchaus in Reichweite.
55 km
In der Gruppe des Gelben Trikots befindet sich auch Mads Pedersen. Demnach wird es in der Nachwuchswertung, also beim weißen Leibchen ebenfalls einen Wechsel geben.
59 km
An der Spitze finden sich die beiden Trios wieder zusammen zum bekannten Sextett. Jetzt macht man wieder gemeinsame Sache. Ob das noch bis zur nächsten Bergwertung reicht?
63 km
Im Hauptfeld kontrolliert Jumbo-Visma überwiegend das Geschehen. Noch aber wird keine konsequente Nachführarbeit verrichtet. Etwa zwei Minuten sprechen für die Kopfgruppe. Alexander Kristoff liegt jetzt schon mehr als sechs Minuten zurück. Mit dem Verlust des Gelben Trikots hat sich der Norweger abgefunden.
66 km
Mittlerweile hat sich die Spitzengruppe geteilt - in jeweils drei Fahrer. Vorn sind Lukas Pöstlberger, Toms Skujins und Kasper Asgreen unterwegs. Die einstigen Fluchtkollegen liegen etwa 20 Sekunden zurück.
68 km
In der Abfahrt hält Marco Marcato an. Der Italiener hat offenbar einen Krampf in der rechten Wade.
75 km
Das herausfordernde Profil der letzten Rennstunde sorgte natürlich für eine geringere Geschwindigkeit, es wurden lediglich 28,2 Kilometer zurückgelegt. Auf die gesamte bisherige Etappe gesehen, sind wir bei 34,2 Stundenkilometern, was unter dem langsamsten vorausberechneten Schnitt liegt. Wir steuern also auf eine Zielankunft nach 18:30 Uhr zu.
80 km
Mehr als 40 Kilometer geht es jetzt vornehmlich bergab. Das Peloton scheint dabei weiter geringfügig Zeit gut zu machen. Von einer erfolgreichen Flucht sind die sechs Ausreißer noch weit entfernt - also was das Erreichen des Ziels in dieser Konstellation betrifft.
84 km
Inzwischen findet sich Peter Sagan im Peloton wieder, welches 1:40 Minuten hinter den sechs Ausreißern fährt. Die Gruppe um das Gelbe Trikot liegt mehr als fünf Minuten hinter der Spitze des Rennens.
86,5 km
Die restlichen Punkte gehen an Toms Skujins (4), Kasper Asgreen (2) und Lukas Pöstlberger (1). Im Kampf ums Bergtrikot ergibt sich eine Pattsituation. Benoit Cosnefroy und Anthony Perez haben insgesamt jeweils 18 Punkte auf dem Konto. Also müssen wir noch die letzte Bergwertung des Tages abwarten.
86,5 km
Dann geht es um die Punkte am Col de Turini. Michael Gogl tritt an. Anthony Perez geht mit. Und auch Benoit Cosnefroy bleibt dran. Die drei Jungs machen das unter sich aus. Am Ende hat Perez die Nase vorn, kassiert zehn Punkte und 650 Euro fürs Team. Cosnefroy wird Zweiter (8 Punkte, 400 Euro). Gogl muss sich mit Platz 3 begnügen (6, 150).
87 km
An der Spitze belauert man sich. Die Bergwertung naht. Es wird taktiert, man nimmt den Verlust von etwas Vorsprung in Kauf. Zweieinhalb Minuten zum Peloton sind das nur noch.
89 km
Noch mag Benoit Cosnefroy den Kampf ums Bergtrikot nicht aufgeben. Der Franzose kämpft sich jetzt tatsächlich wieder an die Spitzengruppe heran. Sollten für ihn doch noch ein paar Punkte drin sein?
90 km
Noch liegen mehr als fünf Kilometer Anstieg vor dem Peloton. Und jetzt kommt Alexander Kristoff nicht mehr mit. Der Mann in Gelb musste ohnehin damit rechnen, das Leadertrikot heute wieder abzugeben.
92 km
Im Peloton macht man nicht wirklich Ernst. Entsprechend wächst der Rückstand auf 3:45 Minuten an. Die Jungs ganz vorn werden das Geschehen des Tages also noch eine ganze Zeit lang gestalten. Und Peter Sagan fährt gleichmäßig den Berg hoch, holt zwischenzeitlich Sekunden auf. Das bietet dem Slowaken aller Voraussicht nach die Möglichkeit, in der Abfahrt wieder heranzurollen.
94 km
Die Spitzengruppe rollt wieder zusammen - abgesehen von Peter Sagan und Benoit Cosnefroy, die annähernd eine halbe Minute eingebüßt haben.
95 km
In einer flacheren Passage schließt Peter Sagan noch einmal kurz auf. Wenig später jedoch treten Michael Gogl und Anthony Perez an und setzen sich von der Kopfgruppe ab. Die beiden begeben sich ins direkte Duell ums Bergtrikot.
95 km
Längst ist auch Alexander Kristoff zurück im Feld. Das hat der Mann in Gelb noch vor Beginn des Anstiegs geschafft. Dani Martinez, der zwischenzeitlich Defekt hatte, wird von seinen EF-Pro-Cycling-Teamkollegen wieder herangeführt.
96 km
Peter Sagan lässt es gut sein und die Fluchtkollegen ziehen. Der siebenfache Gewinner des Grünen Trikots möchte nicht unnötig Kraft vergeuden.
97 km
An der Spitze kurbeln die sieben Flüchtigen gleichmäßig den Berg hinauf. In der Form tut das dem Großteil der Fahrer nicht weh. Im Hauptfeld verrichtet jetzt Team Emirates die Nachführarbeit - mit vier Leuten.
98 km
Die Kraxelei wird die Pedaleure auf 1.607 Meter nach oben führen. Zu Beginn des Anstiegs bauen die Ausreißer auf ein Polster von beinahe dreieinhalb Minuten.
100 km
Inzwischen ist die Abfahrt gemeistert und es geht sofort wieder aufwärts. Die nächste Bergwertung der 1. Kategorie türmt sich vor den Radprofis auf. Der Col de Turini ist knapp 15 Kilometer lang dafür aber durchschnittlich mit 7,4 Prozent etwas steiler. Die heftigsten Stellen weisen Steigungen von fast elf Prozent auf.
102 km
Der Mann in Gelb steigt vom Rad und wartet auf sein Teamfahrzeug. Schnell ist ein Mechaniker mit einer Ersatzmaschine zur Stelle. Und weiter geht die Fahrt.
105 km
Im Peloton macht Jumbo-Visma die Arbeit. In beinahe kompletter Mannschaftsstärke führen die Männer um Tony Martin das Feld an. Sechs Leute in gelb-schwarzen Trikot sind da am Werk.
110 km
Der bergauf etwas geschmolzene Vorsprung bewegt sich inzwischen wieder bei gut zwei Minuten. Das Hauptfeld hält die Situation unter Kontrolle. Aber natürlich sind hinten einige Jungs raus gefallen. Zu denen gehört Fabien Grellier, der erste und aktuelle Träger des Bergtrikots. Dieses Textil wird der Franzose also heute abgeben. Zumindest besteht für den 25-Jährigen die Möglichkeit, in der Abfahrt zurückzukehren.
115 km
An den ersten heftigen Anstieg schließt sich nun eine rasende Abfahrt an, in der die Spitzengruppe wieder zusammenrollt. Auch der zwischenzeitlich am Berg abgehängte Peter Sagan gehört damit wieder zu den sieben Ausreißern.
122,5 km
Am Col de la Colmiane gehen die weiteren Punkte an Anthony Perez (8 Punkte, 400 Euro), Michael Gogl (6, 150), Kasper Asgreen (4), Toms Skujins (2) und Lukas Pöstlberger (1).
122,5 km
Frühzeitig tritt Benoit Cosnefroy an. Und der Franzose von AG2R zieht das durch, kommt als Erster oben an, kassiert bei der Bergwertung der 1. Kategorie die zehn Punkte und schlüpft virtuell ins Bergtrikot. 650 Euro für die Mannschaftskasse gibt es obendrein.
128 km
Ab sofort sind wir live beim Geschehen auf Frankreichs Straßen dabei. Die Situation gestaltet sich unverändert. Inzwischen befinden sich die Fahrer im ersten heftigen Anstieg dieser Tour. Der führt 16,3 Kilometer zum Col de la Colmiane hinauf. Die Bergwertung wird in exakt 1.500 Metern Höhe abgenommen. Bis dorthin ist die Straße durchschnittlich 6,3 Prozent steil. Im Einzelfall sind es bis zu 7,5 Prozent.
139 km
In der Form stabilisierte sich die Situation im Rennen. Die Ausreißer kamen zwischenzeitlich auf bis zu drei Minuten weg und legten in der ersten Rennstunde stattliche 47,7 Kilometer zurück.
167 km
Unmittelbar nach der Sprintwertung in Lac du Broc fiel Matteo Trentin wegen eines Defekts zurück. Somit verblieben sieben Fahrer an der Spitze mit zu diesem Zeitpunkt zweieinhalb Minuten Vorsprung.
170 km
Da der Zwischensprint bereits nach 16 Kilometern anstand, lohnte sich das Unterfangen - besonders aber für Matteo Trentin, der es ebenfalls auf die Punkte abgesehen hatte und 20 davon einstrich. 1.500 Euro für sein CCC Team gab es obendrauf. Peter Sagan musste sich mit Rang 2 begnügen (17 Punkte, 1.000 Euro). Dritter wurde Toms Skujins (15, 500). Die weiteren Zähler gingen an Michael Gogl (13), Kasper Asgreen (11), Anthony Perez (10), Benoit Cosnefroy (9) und Lukas Pöstlberger (8). Aus dem Hauptfeld heraus war Sam Bennett der Schnellste (7) vor Michael Mörköv (6), Alexander Kristoff (5), Bryan Coquard (4), Elia Viviani (3), Niccolo Bonifazio (2) und Giacomo Nizzolo (1). Das Grüne bleibt virtuell vorerst bei Kristoff.
181 km
Gewohnt zügig wurde attackiert. Acht Fahrer fanden sich zusammen, um sich aus dem Staub zu machen. Mit dabei war Peter Sagan, der es natürlich auf die frühe Sprintwertung abgesehen hat. In Lukas Pöstlberger hatte der Slowake noch einen Bora-Teamkollegen an seiner Seite. Darüber hinaus gingen Benoit Cosnefroy (AG2R-La Mondiale), Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick-Step), Toms Skujins (Trek-Segafredo), Anthony Perez (Cofidis), Michael Gogl (NTT) und Matteo Trentin (CCC) stiften.
Start
Gegen 13:30 Uhr erfolgte heute der scharfe Start mit etwas Verspätung, da Tejay Van Garderen während der neutralisierten Fahrt durch Nizzas Straßen einen Defekt hatte. Auf den US-Amerikaner wartete man fairerweise - erst dann ging es los.
Wetter
Nach dem Regen zum Auftakt strahlt heute die Sonne über der Cote d'Azur und dem Departement Alpes-Maritimes, wo das Peloton unterwegs ist. Zu heiß aber ist es nicht, es herrschen recht angenehme Bedingungen für die Radprofis.
Trikots
Im begehrten Maillot Jaune darf sich heute erstmals Alexander Kristoff präsentieren, der sich diese Ehre als gestriger Etappensieger verdiente. Zugleich heimste der Norweger dabei das Grüne Sprintertrikot ein, welches stellvertretend auf den Schultern von Peter Sagan landet. Der Slowake also kleidet sich gleich mal wieder in seiner Lieblingsfarbe und profitiert davon, dass Mads Petersen, der aktuell zweitbeste Sprinter, in der Nachwuchswertung vorn liegt und ins weiße Leibchen schlüpft. Im Kampf ums Bergtrikot liegen drei Jungs gleichauf. Durch die bessere Etappenplatzierung sicherte sich Fabien Grellier das gepunktete Textil gegenüber Michael Schär, der sich mit der roten Rückennummer des kämpferischsten Fahrers trösten darf. Beste Mannschaft ist aktuell Trek-Segafredo.
Degenkolb
Erste Opfer hat die Grande Boucle bereits gefordert. Aus dem einst 176-köpfigen Fahrerfeld fehlen heute am Start drei Pedaleure. John Degenkolb fiel gestern nach einem Sturz weit zurück und kam außerhalb des Zeitlimits ins Ziel. Der Deutsche von Lotto-Soudal sprach von der brutalen Realität des Radsports: "Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du. Heute habe ich alles verloren. Es ist fürchterlich frustrierend." Und sein Team hat gleich noch einen zweiten Mann eingebüßt. Philippe Gilbert konnte wegen einer gebrochenen linken Kniescheibe heute nicht mehr antreten. Zudem muss Rafael Valls (Bahrain-McLaren) die Tour mit einem Oberschenkelbruch verlassen. Dagegen ist Thibaut Pinot trotz Knie- und Schulterverletzung noch dabei.
Nizza
Auf dem zweiten Teilstück der diesjährigen Tour sind die Radprofis erneut in und um Nizza unterwegs. Doch nach dem gestrigen sanften Einrollen, welches einzig durch den Regen und die dadurch verursachten Stürze erschwert wurde, stehen heute erste topografische Herausforderungen auf dem Programm. Der 186 Kilometer lange Streckenabschnitt führt die Fahrer von nahezu Meereshöhe bis auf über 1.600 Meter hinauf - und wieder zurück. Drei Bergwertungen - zwei davon der 1. Kategorie - sind zu bewältigen. Zudem lockt ein Bonussprint neun Kilometer vor dem Ziel mit ein paar Sekunden fürs Gesamtklassement.
Bonjour
Herzlich willkommen zur 2. Etappe der Tour de France.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Sam Bennett (DQT)
2:53:32
2
Casper Pedersen (SUN)
+0:00
3
Peter Sagan (BOH)
+0:00
4
Alexander Kristoff (UAD)
+0:00
5
Elia Viviani (COF)
+0:00
6
Wout Van Aert (TJV)
+0:00
7
Caleb Ewan (LTS)
+0:00
8
Hugo Hofstetter (ISN)
+0:00
9
Bryan Coquard (VCB)
+0:00
10
Maximilian Walscheid (NTT)
+0:00
28
Jonas Koch (CCC)
+0:00
41
Tadej Pogacar (UAD)
+0:00
87
Nikias Arndt (SUN)
+0:21
97
Lennard Kämna (BOH)
+1:06
99
Simon Geschke (CCC)
+1:06
108
Nils Politt (ISN)
+1:09
113
Roger Kluge (LTS)
+1:20
131
Maximilian Schachmann (BOH)
+2:38
132
Tony Martin (TJV)
+2:38
134
Emanuel Buchmann (BOH)
+2:38