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Tennis

Saison 2018

- Achtelfinale

, -
D. Thiem
[3]
Match beendet
Y. Sugita
D. Thiem
Y. Sugita
 
 
1. Satz
2. Satz
2
5
6
7
Stadion | Achtelfinale
Spielzeit: 01:28 h
Letzte Aktualisierung: 10:06:12
Thiem
Sugita
Abschied
 
Damit wollen wir uns nun aber für Ihre Aufmerksamkeit bedanken und uns aus Halle verabschieden. Wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - Oliver Stein sagt Tschüss und freut sich auf ein Wiederlesen!
Ausblick
 
Während Dominic Thiem nun also die Heimreise antreten oder sogar schon gen London aufbrechen wird, geht es für Sugita erst am Freitag weiter: Im Viertelfinale wird sein Gegner dann der Amerikaner Denis Kudla sein, der selber nur dank der überstandenen Qualifikation in dieses Hauptfeld gerutscht war.
Fazit
 
Thiem hingegen wird im Hinblick auf die kommenden Wochen und vor allem das Turnier in Wimbledon in sich gehen müssen, denn heute wirkte er weder spielfreudig noch komplett fit. Und wie schnell das bestraft wird, musste die Nummer sieben der Welt heute sogar gegen einen 45 Ränge tiefer notierten Spieler erfahren - den Verlust des ersten Aufschlags zum Beispiel kann auf Rasen wohl kein Spieler der Welt kompensieren.
Fazit
 
Nach Alexander Zverev verabschiedet sich mit Dominic Thiem auch der zweite topgesetzte Youngster - und das nach einer Fehlerkette, die vor allem im ersten Durchgang phasenweise ihresgleichen suchte. Aber um das gleich vornweg zu sagen: Yuichi Sugita war hier der bessere Spieler, gab im ersten Satz nur drei (!) Punkte bei eigenem Aufschlag ab und belohnte seinen Mut zum Risiko mit einem der größten Siege seiner Karriere.
2:6, 5:7
Und das war's dann auch: Mit einem irgendwie zum Ergebnis passenden, langsam ins Aus segelnden Rückhandslice verabschiedet sich Dominic Thiem aus Halle - und Yuichi Sugita zieht in das Viertelfinale ein!
2:6, 5:6
 
Kopfschütteln pur: Plötzlich ist Sugita wieder da und erspielt sich mit seinem sechsten Ass Matchball Nummer vier.
2:6, 5:6
 
Verrückt: Matchball Nummer drei wehrt Thiem mit einem richtig guten, langen Vorhandreturn auf die Grundlinie ab - Einstand!
2:6, 5:6
 
Den zweiten Matchball verspielt Sugita dann mit einem doch etwas zu optimistischen Stoppversuch - nur noch 40:30!
2:6, 5:6
 
Warum denn erst jetzt? Mit einem unfassbar genialen Passierball mit der kurz cross gespielten Vorhand aus vollem Lauf heraus wehrt Thiem den ersten Matchball ab - 40:15.
2:6, 5:6
 
Und weil Thiem dann auch noch einen Vorhand aus dem Halbfeld viel zu lang spielt, hat der Japaner bei 40:0 drei Matchbälle.
2:6, 5:6
 
Bum, Bum, Sugita - zwei Servicewinner bringen dem Japaner das sichere 30:0.
2:6, 5:6
 
Klar, viel besser kann man so ein Break nicht timen. Andererseits will so ein Break aber natürlich auch erst mal bestätigt werden und das muss Thiem jetzt mit allen Mitteln verhindern - sonst ist er ausgeschieden!
2:6, 5:6
 
Nichts da: Beim zweiten Breakball versemmelt Thiem mal wieder den ersten Aufschlag, muss sich dann von Sugita ausspielen lassen und das Break hinnehmen - 6:5 für den Japaner, der damit gleich zum Matchgewinn aufschlägt!
2:6, 5:5
 
Breakball Nummer eins wehrt Thiem ganz cool mit seinem siebten Ass ab. Fehlt noch der zweite ...
2:6, 5:5
 
Tatsächlich: Thiem wird mit dem nächsten Vorhandschuss auch wieder zu lang - und das bringt Sugita bei 15:40 zwei Breakchancen!
2:6, 5:5
 
Mit einem tollen Return mit der Vorhand cross stellt Sugita zunächst mal auf 0:15, aber Thiem kann das mit einer eigenen Vorhand longline ausgleichen. Doch Sugita punktet gleich noch mal im Vorhandduell und punktet zum vielversprechenden 15:30 ...
2:6, 5:5
 
Mit einem mit einer schönen Vorhand Inside-Out vorbereiteten Netzangriff schnappt sich Sugita das Spiel dann auch und gleicht zum 5:5 aus. Und damit geht Durchgang zwei in die Verlängerung!
2:6, 5:4
 
Nervenstärke pur beim Japaner: Mit zwei Servicewinnern geht es schnell zum 30:0, mit einem Ass dann zu drei Spielbällen.
2:6, 5:4
 
Ohne Mühe legt Thiem am Ende zum 5:4 vor - alles in der Reihe in Satz zwei, in dem Sugita nun allerdings gegen den Verlust des Selbigen aufschlagen muss.
2:6, 4:4
 
Per Servicewinner geht es für den Wiener Neustädter dann aber doch zum 30:15 und über Sugitas Vorhand auch gleich noch zum 40:15 und zwei Spielbällen. Und mittlerweile weiß auch der Japaner immer weniger mit Thiems Service anzufangen ...
2:6, 4:4
 
Kommentatoren und ihre Voraussagen, das ist so eine Sache. Erst holzt Thiem eine Vorhand aus dem Halbfeld weit in den Korridor, dann rettet ihn nur die Netzkante - 15:15.
2:6, 4:4
 
Mit einem Servicewinner auf Thiems Rückhand geht es für Sugita dann auch zum Spielgewinn beziehungsweise dem 4:4-Ausgleich - und wir steuern immer direkter auf einen Tiebreak zu.
2:6, 4:3
 
Thiem beißt sich jetzt ins Match rein! Im Vorhandduell geht es zum 30:30, woraufhin der Japaner nur mit viel Mühe zum 40:30 vorlegen kann. Aber Spielball bleibt eben Spielball ...
2:6, 4:3
 
Diesmal hat Thiem Pech, denn es ist sein Passierball, der bei 0:15 haarscharf im Aus landet - 15:15 statt 0:30. Und das nutzt Sugita dann, um mit einer butterweichen Vorhand cross auf 30:15 zu stellen ...
2:6, 4:3
 
Und weil Sugita dann in die Enge getrieben mit der Vorhand patzt, kann Thiem auch sein viertes Aufschlagspiel in diesem Satz halten - 4:3 für den 24-Jährigen.
2:6, 3:3
 
Glück für Thiem, dass Sugita seine Vorhand aus dem Halbfeld mit dem Rahmen erwischt und der Ball deshalb viel zu lang wird. Denn so bringt ihm der folgende Servicewinner dann doch einen eigenen Spielball - 40:30.
2:6, 3:3
 
Eben habe ich Thiems Rückhandslice noch gelobt, jetzt patzt er damit zwei Mal in Serie - und sieht sich deshalb schon wieder einem 15:30 gegenüber.
2:6, 3:3
 
Thiem hat weiterhin allergrößte Mühe, den Aufschlag des Japaners zu lesen - zu 15 stellt Sugita auf 3:3.
2:6, 3:2
 
Auch zum 30:15 kann Sugita dann mit einem guten Ersten punkten - um anschließend mit dem dritten Servicewinner in Serie auf 40:15 zu stellen.
2:6, 3:2
 
Mit einem knapp vor der Grundlinie etwas notdürftig gespielten Rückhandvolley kann Thiem zum 0:15 vorlegen. Aber dann dreht Sugita das Spielchen mit den Challenges mal um - Ass Nummer fünf für den Japaner, 15:15.
2:6, 3:2
 
Und auch seinen ersten Spielball kann der Wiener Neustädter dann mit einem Aufschlagwinner eintüten. Solange der Erste sitzt, kann Thiem mit Rasenspezialist Sugita mithalten - 3:2 für die Nummer sieben der Welt.
2:6, 2:2
 
Stark von Thiem, der erst einen Vorhandwinner spielt, dann ein Ass nachlegt und mit dem zweiten Ass in Serie (Nummer sechs insgesamt) zum eigenen Vorteil vorlegt. Nach 15:40!
2:6, 2:2
 
Jetzt brennt der Baum sogar lichterloh: Thiems vierter Doppelfehler des Tages beschert Sugita bei 15:40 zwei weitere Breakchancen.
2:6, 2:2
 
Das ist bärenstark gespielt: Sugita lässt Thiem laufen und spielt ihn dann mit der Vorhand in die leere Ecke aus - 15:30 und der Baum glimmt schon wieder ...
2:6, 2:2
 
Oha, das war weniger gut von Thiem, dessen Smash aus zwei Metern Netzentfernung links in den Korridor segelt. Dann hat der Österreicher aber Glück, dass Sugitas folgender Passierball einen Tick zu lang gerät - 15:15.
2:6, 2:2
 
Dann ist Sugita aber wieder an der Reihe, um ein paar leichte Aufschlagpunkte einzusammeln - und sein Aufschlagspiel bei Vorteil auch stilsicher mit Serve-and-Volley zu beenden. 2:2!
2:6, 2:1
 
Zum Beispiel sich seinen ersten Breakball des Tages zu erspielen - mit einem kurzen Return vor die Füße des Japaners geht es zum Vorteil für Thiem!
2:6, 2:1
 
Immerhin kann Thiem diesen Spielball aber abwehren - mal wieder mit dem immer bissiger werdenden Rückhandslice. Und bei Einstand hat man ja gleich wieder Optionen ...
2:6, 2:1
 
Das fällt dann wieder in die Kategorie ärgerlich: Erst punktet Sugita ohne Mühe am Netz, dann versemmelt Thiem eine Vorhand - und dann stellt der Japaner mit einem simplen Kickaufschlag auf 40:30.
2:6, 2:1
 
Oho! Nach zwei guten Slicereturns mit der Rückhand steht Thiem plötzlich mit einem 0:30 da - zum ersten Mal heute!
2:6, 2:1
 
DAS war doch mal ein Ausrufezeichen: Mit zwei Assen und einem Servicewinner schnappt sich Thiem sein Aufschlagspiel im Schnelldurchgang und zu Null. 2:1 für den Österreicher!
2:6, 1:1
 
Auch der folgende Punkt geht über Thiems Vorhand an Sugita - 1:1!
2:6, 1:0
 
Immerhin, das 15:15 bedeutet den vierten Thiem-Punkt gegen Sugitas Aufschlag. Aber der Japaner legt gleich wieder ohne große Umschweife mit der Vorhandpeitsche zum 30:15 vor und legt dann noch einen Servicewinner zu zwei Spielbällen oben drauf - 40:15.
2:6, 1:0
 
Das Folgende kennen wir dann aber natürlich schon: Thiem ist bei Aufschlag Sugita weitestgehend chancenlos. Gerade mal drei von 20 Punkten hat der Wiener mit seinen Returns gewinnen können ... 15:0.
2:6, 1:0
 
Tief durchatmen im Camp von Dominic Thiem: Erneut muss der Österreicher einen Breakball abwehren, am Ende steht aber seine erste Führung des Tages - 1:0.
2:6, 0:0
 
Mit der Vorhand Inside-In wehrt Thiem diese Breakchance dann aber doch wieder ab und punktet anschließend am Netz zum eigenen Vorteil. Doch der erste Aufschlag kommt weiterhin nur jedes dritte Mal ...
2:6, 0:0
 
Ohne Worte: Doppelfehler Thiem, Vorteil und Breakball Sugita.
2:6, 0:0
 
Für den Spielgewinn reicht aber auch das erneut nicht, denn Sugita daddelt plötzlich doch mal hoch, weit und mit viel Topspin - Einstand!
2:6, 0:0
 
Mit einem Servicewinner kann Thiem dann aber doch zum 30:30 ausgleichen und anschließend auch im Vorhandduell zum 40:30 punkten - das waren zwei ganz wichtige Zähler.
2:6, 0:0
 
Thiems Sorgen werden nicht weniger, obwohl er nun vorsichtiger agiert, denn Sugita hat nach wie vor die besseren Konter parat. 15:30 ...
Zwischenfazit
 
Viel sagen muss man zu der bisherigen Vorstellung von Dominic Thiem wohl kaum - zu eindeutig ist das Ergebnis, zu hoch die Zahl der unnötigen Fehler beim Österreicher. Und Sugita wirkt so, als fühle er sich auf ''seinem'' Untergrund viel wohler als der 24-Jährige ...
2:6
Und das war's dann auch schon: Zu Null holt sich Sugita sein sechstes Spiel in diesem Match und somit auch den ersten Satz.
2:5
 
Was sagt man dazu: Erneut dauert es keine 90 Sekunden, bis Sugita bei 40:0 steht. Wow!
2:5
 
Mit einem weiteren Servicewinner tütet Thiem sein Aufschlagspiel dann auch ein und verkürzt zum 2:5 - aber jetzt darf Sugita natürlich selber zum Satzgewinn aufschlagen.
1:5
 
Immerhin bleibt Thiem diesmal stabil, punktet erst am Netz und dann mit einem Servicewinner und stellt so auf 40:15. Es geht doch!
1:5
 
Selbst hingegen gewinnt Sugita 58 Prozent der Punkte, wenn Thiem serviert. Und so muss der Österreicher gleich wieder über 15:15 gehen ...
1:5
 
Soviel dazu: In weniger als 120 Sekunden bringt Sugita sein Aufschlagspiel zum 5:1 durch. Thiem hat bisher ganze drei Punkte beim Aufschlag des Japaners gewonnen ...
1:4
 
Szenenapplaus. Mindestens! Erst wehrt Thiem die beiden Breakbälle ab (einen davon sogar mit dem zweiten Aufschlag!), dann holt er sich auch die beiden nächsten Punkte zum Spielgewinn - nur noch 1:4 und endlich mal ein Lebenszeichen des Wiener Neustädters.
0:4
 
Im folgenden Ballwechsel bleibt Thiem dann einfach an der Grundlinie stehen - 15:40 und zwei weitere Breakchancen. Oder auch: Was sonst?
0:4
 
Einzig ein leichter Wackler von Sugita beim Passierball gegen den viel zu ungestüm aufgerückten Thiem verhindert das nächste 0:30. Aber zum 15:30 kommt der Japaner anschließend trotzdem, weil Thiem wieder ein wenig unmotiviert aufrückt und seine rechte Seite komplett aufmacht.
0:4
 
Ohne große Mühe tütet der Japaner sein Aufschlagspiel daraufhin auch ein, bestätigt so das zweite Break und stellt auf 4:0 - Satz eins wirkt wie eine Mission Impossible für Dominic Thiem.
0:3
 
Die einzige Chance für Thiem, bei Aufschlag Sugita an Punkte zu kommen, sind Challenges - die zweite gelungene lindert den Schmerz bei 30:15.
0:3
 
Brutal. Erst schießt Suigita Thiems Zweiten mal wieder ab, dann scheitert der Österreicher mit einem wilden Stoppversuch an der Netzkante - 3:0 und Doppelbreak vor für Yuichi Sugita!
0:2
 
Irgendwann wird Sugita eine dieser Breakchancen nutzen - Thiems schon elfter (!) unnötiger Fehler beschert dem Japaner auch jeden Fall die vierte in diesem Spiel.
0:2
 
Neun Mal musste Thiem bisher über seinen zweiten Aufschlag gehen, satte acht Mal (!!) hat Sugita daraufhin gepunktet. Und so ist Einstand Nummer sechs natürlich keine große Überraschung ...
0:2
 
... aber auch den kann der Wiener Neustädter nicht nutzen. Einstand, die fünfte - für Spannung ist gesorgt!
0:2
 
Erneut hat Thiem Glück, dass sein erster Aufschlag auch Sugitas dritte Breakchance zunichte macht. Den Punkt zum Spielball erspielt sich Thiem dann aber immerhin wieder aus eigener Kraft ...
0:2
 
Aber das Auf und Ab bei Thiem findet kein Ende. Erst versemmelt er seinen Spielball mit einem einfachen Vorhandschuss, dann leistet er sich einen Doppelfehler zu Vorteil Sugita - und dann zaubert er doch wieder ein Ass aus der Tasche. Einstand, die dritte!
0:2
 
Wichtig, dass Thiem das nächste Break mit einem Servicewinner verhindern kann. Und noch wichtiger, dass er gleich noch einen guten Ersten zum Vorteil hinterher schiebt ...
0:2
 
Nach wie vor findet Thiem aber keinen Zugriff auf den Slice seines Gegenübers. Und weil Sugita dann auch noch einen Zweiten des Österreichers abschießen kann, hat er bei 30:40 gleich noch einen Breakball ...
0:2
 
Bärenstark vom Japaner, der hier gleich noch mal aus eigenem Antrieb mit der Vorhand aus dem Halbfeld punktet. Aber diesmal kann Thiem das mit zwei guten Ersten zum 30:15 kontern ...
0:2
 
Mit viel Drang nach vorn holt sich Sugita dann den nächsten Punkt und damit auch das Spiel - Break bestätigt, 2:0 für den Japaner.
0:1
 
Kein Problem für Sugita, der mit einer feinen Stopp-Passierball-Kombination zum 40:15 vorlegt. Da erkennt man schon, wie wohl sich der Japaner auf diesem Bodenbelag fühlt ...
0:1
 
Auch das kommt einem aus Thiems erstem Match hier in Halle bekannt vor: Gleich seine erste Challenge gewinnt der Wiener Neustädter, nur noch 30:15.
0:1
 
Der Japaner hat nach dem Break natürlich Rückenwind und punktet zwei Mal gradlinig mit der flachen und ohne Topspin gespielten Vorhand.
0:1
 
Ei, ei, ei - Thiems dritter unnötiger Fehler in diesem Aufschlagspiel beschert Sugita gleich zu Beginn das Break zum 1:0. Und wir erinnern uns an Thiems Vorahnung vor dem Match ... das könnte ein harter Kampf werden!
0:0
 
Mit einem schönen Vorhandkonter die Linie entlang übernimmt Sugita die Kontrolle über den folgenden Ballwechsel, mit einem perfekten Rückhandslice beendet er ihn dann auch - 30:40, erste Breakchance für den Japaner!
0:0
 
Diesmal sitzt die Vorhand Inside-Out perfekt - 15:30. Und mit etwas Geduld kann Thiem Sugita dann auch zum ersten unnötigen Fehler verleiten - 30:30.
0:0
 
Das kennen wir ja schon von Thiems Auftaktmatch: Los geht es mit einem Doppelfehler, dem eine wilde Vorhand Inside-In folgt, die im Korridor landet - 0:30.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's mit Aufschlag Thiem!
Chair Umpire
 
Fehlt nur noch der Schiedsrichter. Diesen Job wird heute Carlos Bernardes übernehmen - der Brasilianer ist wohl momentan der erfahrenste und gleichzeitig beliebteste (außer bei Rafa Nadal) Referee auf der Tour.
Prozedere
 
Soooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court soeben betreten und werden sich nach dem Erinnerungsfoto gleich noch fünf Minuten lang einspielen - und dann kann es auch schon losgehen!
Ergebnisse
 
Mit Roberto Bautista Agut (ESP/4), Karen Khachanov (RUS) und dem Qualifikanten Denis Kudla (USA) stehen die ersten drei Viertelfinalisten übrigens schon fest - gesucht wird jetzt gleich der Gegner des Amerikaners.
Gerry Weber Open
 
Womit wir dann auch schon bei den Fakten zum Turnier angekommen sind. Die Gerry Weber Open sind ein seit 1993 stattfindendes Rasenturnier in Halle (Westfalen), das für viele Weltklasseprofis zur unmittelbaren Vorbereitung auf Wimbledon gehört. Neben sechs verschiedenen deutschen Gewinnern (Tommy Haas siegte zwei Mal) ist Roger Federer der Rekordsieger seines zweiten Lieblingsturniers (neun Titel) und damit fast schon logischerweise auch der aktuelle Titelträger - und zu gewinnen gibt es in dieser Woche 2,1 Millionen Euro, von denen satte 427.000 Euro für den Sieger übrig bleiben.
Head 2 Head
 
Und damit sind wir dann auch schon wieder zurück bei unserem heutigen Match und dem direkten Vergleich unserer beiden Herren. Ein einziges bisheriges Aufeinandertreffen ist notiert, 2017 in Barcelona konnte sich Thiem (auf Sand) glatt in zwei Sätzen durchsetzen - und erreichte anschließend das Endspiel des Turniers.
Sugita in Halle
 
Hier in Halle musste Sugita in der 1. Runde den beschwerlichen Weg über drei Sätze gehen: Maximilian Marterer (GER) wehrte sich zwar 2:13 Stunden lang nach bestem Bemühen, tat dies am Ende aber doch erfolglos.
Sugita 2018
 
2018 ist bisher allerdings noch nicht wirklich das Jahr des Japaners: Bis zu den French Open verlor Sugita sage und schreibe neun Mal in Serie in der 1. Runde eines Turniers und konnte diesen Trend erst letzte Woche in s'Hertogenbosch stoppen - zurück auf seinem Lieblingsbelag war genau wie im Vorjahr erst im Achtelfinale Schluss.
Sugita
 
Gemeint ist damit natürlich Yuichi Sugita, der im vergangenen Jahr im türkischen Antalya auf Rasen seinen ersten (und bis dato einzigen)ATP-Titel gewinnen konnte. Und auch sonst hat der japanische Spätstarter in den vergangenen zwei Jahren große Fortschritte gemacht: 2016 knackte der 29-Jährige nach zehn Jahren auf der Tour (!) zum ersten Mal die Top100, seit einem Jahr ist der Tokioter Stammgast in den Top50.
Thiem über Sugita
 
Da Thiem aus der Doppelkonkurrenz (gemeinsam mit Steve Johnson/USA) bereits ausgeschieden ist, kann er sich nun also voll und ganz auf das Einzel konzentrieren. Und sein nächster Gegner ist dabei nach eigener Aussage kein wirklich bequemer: ''Sein Lieblingsbelag ist Rasen. Er spielt typisch flach und ohne Spin, da ist es ganz schwierig, ihm weh zu tun. Ich befürchte, das wird ein hartes Match.''
Thiem in Halle
 
Hier in Halle ist der Wiener Neustädter mit einem Zweisatzsieg gegen den Russen Mikhail Youzhny ins Turnier gestartet und wirkte anschließend auch zufrieden mit seinem Rasendebüt 2018: ''Ich habe super begonnen, richtig gut serviert. Aber irgendwie lief mein Spiel von der Grundlinie nicht, das kam dann erst ab dem Tiebreak dazu. Der zweite Satz war dann richtig gut."
Thiem 2018
 
Und auch die aktuelle Saison sieht beim 24-Jährigen spätestens seit seinem Lauf in Paris ziemlich gut aus. Mit 35 hat Thiem auf der Tour bis dato die meisten Siege errungen (bei nur neun Niederlagen), im Race to London (der Jahreswertung) liegt er auf Rang fünf und in der Weltrangliste auf Platz sieben - gepaart mit den Turniersiegen in Buenos Aires und Lyon gibt das schon ein ganz anständiges Bild ab.
Thiem auf Rasen
 
Zumal Thiem, der nach seinem Finaleinzug bei den French Open momentan auf einer kleinen Erfolgswelle reitet, ja sowieso weiß, wie man auf Rasen spielen muss: 2016 gewann der Österreicher in Stuttgart und erreichte anschließend auch hier in Halle das Halbfinale.
Thiem
 
''Alles, was auf Sand funktioniert hat, ist auf Rasen wertlos. Vor allem die Beinarbeit muss komplett verändert werden. Rutschen macht keinen Sinn'', so Thiem gegenüber ''Eurosport''. Und trotzdem gibt der Wiener Neustädter zu, dass er sich sogar auf die Rasenschlachten freut: ''Ich freue mich wirklich extrem auf Rasen. Vor allem auf Halle, das Turnier taugt mir. Ich will in die entscheidenden Runden kommen. Jeder Matchsieg macht mich glücklich.''
Rasentennis
 
Sandplatz, das war gestern. Denn so gern Dominic Thiem sich auf dem roten Untergrund bewegt, jetzt wird erst mal vier Wochen lang Rasentennis gespielt - und das ist so weit von Sandplatztennis entfernt wie die Erde vom Mond.
Hallo in Halle!
 
Herzlich willkommen beim ATP-Turnier in Halle/W. zur Achtelfinalpartie zwischen Dominic Thiem und Yuichi Sugita.
Weltrangliste
Spielerprofile
D. Thiem
Ranking:
8
Geburtsd.:
03.09.1993
Größe:
1.85
Gewicht:
79
Bilanz:
52-20
Preisgeld:
USD 13.726.144
Y. Sugita
Ranking:
52
Geburtsd.:
18.09.1988
Größe:
1.75
Gewicht:
72
Bilanz:
8-24
Preisgeld:
USD 1.977.213