Cookie-Einstellungen

Tennis

Saison 2018

- Finale

, -
N. Djokovic
[10]
Match beendet
R. Federer
[2]
N. Djokovic
R. Federer
 
 
1. Satz
2. Satz
6
6
4
4
Center | Finale
Spielzeit: 01:24 h
Letzte Aktualisierung: 03:14:57
Djokovic
Federer
Ende
 
Damit soll es das für dieses Jahr aus Cincinnati gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit während der vergangenen Tage - mitunter auch zu nachtschlafender mitteleuropäischer Zeit. Wir sind spätestens zu den US Open wieder mit reichlich Live-Berichterstattung zur Stelle. Einstweilen wünsche ich eine gute Nacht - und einen gelungenen Start in die neue Woche. Bis bald!
Federer
 
Dabei profitierte Djokovic auch von den Fehlern seines Kontrahenten. Davon erlaubte sich Roger Federer einfach zu viele. So wechselten sich Licht und Schatten beim Schweizer regelmäßig ab. Dieses ständige Auf und Ab musste ihn fast zur Verzweiflung treiben, doch der 37-Jährige behielt die Fassung und spielte stets unverdrossen weiter. Die Kurve jedoch bekam er nicht mehr, zog in seinem achten Cincinnati-Endspiel erstmals den Kürzeren und konnte sein 150. Finale auf der ATP-Tour nicht siegreich gestalten.
Golden Masters
 
Groß ist die Freude beim Djoker. Auch beim neunten 1.000er hat der Wimbledonsieger nun gewonnen und vollendet als erster Tennisspieler überhaupt das "Golden Masters". Mit einer Mischung aus Aufschlagstabilität, grandiosem Defensivtennis und einer geringen Fehlerquote schwang sich der Serbe zu seinem 70. Turniersieg auf.
6:4, 6:4
Gleich die erste Chance weiß Novak Djokovic zu nutzen. Federer verschlägt die Vorhand und der Serbe bricht in Jubel aus. Im sechsten Final-Anlauf gewinnt der 31-Jährige endlich auch das Masters-Turnier in Cincinnati.
6:4, 5:4
 
Anschließend jedoch setzt Federer eine Rückhand ins Netz, was seinem Konkurrenten den ersten Matchball beschert.
6:4, 5:4
 
Federer stellt sich zum Vorhandreturn und setzt den präzise inside-in. Keine Chance für Djokovic! 30 beide!
6:4, 5:4
 
Der Aufschlag scheint weiterhin zu funktionieren. Dann jedoch kommt Federer mal in den Ballwechsel und prügelt eine brillante Rückhand die Linie runter. 15 beide!
6:4, 5:4
 
Nun aber hat es Novak Djokovic in der Hand, darf zum Turniersieg servieren. Wenn der 31-Jährige seine Stabilität beibehält, sollte das doch klappen.
6:4, 5:4
 
Letztlich gelingt dem Maestro Schadensbegrenzung. Sein Service bringt der 37-Jährige noch einmal durch, schließt mit dem elften Ass ab.
6:4, 5:3
 
Doch was sich der Schweizer mühsam aufbaut, reißt er mit dem Hintern umgehend wieder ein. Doppelfehler - Einstand!
6:4, 5:3
 
Stuhlschiedsrichter Damien Dumusois überstimmt den Linienrichter und gibt Federer das zehnte Ass.
6:4, 5:3
 
Nun muss Federer gegen den Matchverlust aufschlagen - und bekommt seine Fehlerquote einfach nicht gesenkt.
6:4, 5:3
 
Mehr aber ist nicht drin. So versucht der Schweizer, selbst die Initiative zu ergreifen. Djokovic ist ganz weit hinten postiert, also folgt der Stopp. Der aber ist einfach zu schlecht gespielt. Der Serbe hält sein Service.
6:4, 4:3
 
Federer muss ganz einfach warten, ob ihm der Gegner etwas anbietet - so wie diesen leichten Rückhandfehler.
6:4, 4:3
 
Jetzt erlaubt sich der Serbe seinen zweiten Doppelfehler - zu einem nicht so dramatischen Zeitpunkt. 15 beide! In der Folge funktioniert das Service nach Wunsch und bringt schnelle Punkte.
6:4, 4:3
 
Djokovic kontert den angreifenden Federer mit einem glänzenden Vorhandpassierball die Linie entlang ab und holt sich das Break.
6:4, 3:3
 
Das aber gelingt dem Maestro nicht auf Dauer. Regelmäßig verzweifelt er an leichten Fehlern. Dann setzt es auch noch den dritten Doppelfehler, was dem Djoker eine Breakchance beschert.
6:4, 3:3
 
Beirren aber lässt sich der Eidgenosse nicht. Wild entschlossen zieht er weiterhin sein Spiel auf und punktet dabei immer wieder gut. Um diesen Djokovic aus dem Spiel zu nehmen, heißt es, die Punkte wirklich gut vorzubereiten und sehr präzise zu spielen.
6:4, 3:3
 
Mit zwei leichten Vorhandfehlern lässt der Maestro die weiteren Chancen liegen und muss tatsächlich noch über Einstand gehen.
6:4, 3:3
 
Mit einer Vorhand longline verschafft sich Federer drei Spielbälle. Dann platziert Djokovic seinen Return vor die Füße des angreifenden Schweizers
6:4, 3:3
 
An der eigenen Grundlinie gräbt Djokovic viele Bälle aus, bringt einiges zurück. Jetzt aber setzt Federer nach und vollstreckt mit der Vorhand.
6:4, 3:3
 
Folglich zieht Djokovic die Sache über einen stabilen Aufschlag durch und hat mit diesem Spiel keinerlei Mühe.
6:4, 2:3
 
Federer agiert nach wie vor eine Spur zu fehlerbehaftet, bleibt gerade mit einer Vorhand an der Netzkante hängen.
6:4, 2:3
 
Mit seinem neunten Ass ergattert Federer zwei Spielbälle. Den zweiten weiß er zu nutzen und legt im 2. Satz wieder vor.
6:4, 2:2
 
Am Netz erweist sich Federer unüberwindbar, spielt zwei schwierige Volleys sehr präzise. Im Anschluss fängt sich der Maestro einen cross gespielten Vorhandreturn von Djokovic ein.
6:4, 2:2
 
Als dann eine Vorhand von Federer in den Maschen zappelt, ist die Angelegenheit zu Null erledigt. Der Djoker stellt auf 2:2.
6:4, 1:2
 
Sein Spiel beeinflusst das nicht. Der Wimbledonsieger punktet zuverlässig. und verschafft sich schnell drei Spielbälle.
6:4, 1:2
 
Novak Djokovic merkt nicht, dass vor seinem ersten Aufschlag die Shot Clock abläuft. Das ging aber schnell. Gnadenlos verhängt der Stuhlschiedsrichter eine Verwarnung. Da hat der Serbe Redebedarf, muss die Entscheidung aber akzeptieren.
6:4, 1:2
 
Da passt es sogar nicht ins Bild, dass sich Federer jetzt seinen zweiten Doppelfehler erlaubt und Djokovic eine weitere Breakchance ermöglicht. Mit einem starken Return erhält sich der Serbe im Anschluss die Chance. Der Schweizer leistet sich einen leichten Patzer und gibt den Breakvorteil wieder aus der Hand.
6:4, 0:2
 
Den Breakball wehrt der Schweizer mit aller Entschlossenheit ab, vollstreckt am Netz mit einem Smash.
6:4, 0:2
 
Beide prügeln sich die Bälle in den Ballwechseln um die Ohren. Keiner mag auch nur einen Zentimeter preisgeben. Federer stellt auf 30 beide, hat dann aber Pech mit der Netzkante.
6:4, 0:2
 
Federer will es wissen, übt gewaltigen Druck aus. Djokovic wehrt sich mit allem, was er hat und macht tatsächlich den Punkt, weil er den Schweizer im Rückwärtslaufen auf dem falschen Fuß erwischt. 0:30!
6:4, 0:2
 
Nicht zu glauben! Mit seinem ersten Doppelfehler schenkt Djokovic seinem Kontrahenten das Break und holt ihn vollends ins Match zurück.
6:4, 0:1
 
Beide jedoch bleiben ungenutzt. Federer scheucht seinen Widersacher hin und her, der eine Rückhand nicht mehr übers Netz bringt. Anschließend unterläuft dem Serben ein leichter Fehler und beschert Federer die erste Breakchance überhaupt.
6:4, 0:1
 
Tendenziell weniger Probleme hat Djokovic mit seinen Aufschlagspielen, ergattert mit seinem vierten Ass jetzt zwei Spielbälle.
6:4, 0:1
 
Im Anschluss jedoch macht der Schweizer zwei Punkte in Folge, hält sein Service und legt erst einmal vor.
2. Satz
 
Auch den zweiten Durchgang eröffnet Federer servierend, erleichtert sich das Leben dabei mit zwei Assen. Dennoch muss der 37-Jährige über Einstand gehen.
Zwischenfazit
 
In einem Duell auf Augenhöhe machten Kleinigkeiten den Unterschied aus. Und die waren bei den Zahlen der unerzwungenen Fehler zu finden, wo sich Roger Federer einige mehr erlaubte. Zudem fand sich der 37-Jährige als Rückschläger gar nicht zurecht, erarbeitet sich keine einzige Breakchance. Auf der anderen Seite wusste Novak Djokovic eine von dreien zu nutzen und verbuchte seinen ersten Satzgewinn in seinem fünften Cincinnati-Finale.
6:4
Und gleich die erste Chance weiß der Serbe zu nutzen. Ein Rückhandreturn von Federer zappelt im Netz. Der Satz geht an Djokovic.
5:4
 
Über gute Aufschläge erarbeitet sich Djokovic zwei Satzbälle.
5:4
 
Dann packt der Serbe eine brillante Rückhand aus. Die zischt die Linie runter und ist unerreichbar.
5:4
 
Nun darf Novak Djokovic den Satz ausservieren, legt allerdings mit einem wackeligen zweiten Aufschlag los und setzt anschießend eine Rückhand in die Maschen.
5:4
 
Mit seinem sechsten Ass verschafft sich der Maestro Spielbälle - und nutzt den ersten wegen eines Fehlers von Djokovic.
5:3
 
Mit einer wunderbaren, cross gespielten Rückhand macht Federer den Anfang, stellt kurz darauf auf 30:0. Doch der Djoker hält dagegen, setzt seinen Kontrahenten unter Druck und punktet mit der Vorhand.
5:3
 
Mit seinem dritten Ass hält der Djoker sein Service und behauptet zugleich seinen Breakvorteil. Demnach schlägt in der Folge Federer gegen den Satzverlust auf.
4:3
 
Djokovic schlägt gut und clever auf, lässt seinem Gegenüber beim Return nichts zu. Wie zur Bestätigung gelingt ihm sein zweites Ass. 40:0!
4:3
 
Offenbar verspringt eine Vorhand von Djokovic auf der Aufschlaglinie. Federer haut am Ball vorbei und kassiert das Break.
3:3
 
Das Spiel aber bekommt Federer nicht zu, muss zum Vorhandvolley tief runter und setzt diesen ins Aus. Es folgt der erste Doppelfehler, was Djokovic den insgesamt dritten Breakball beschert.
3:3
 
Wegen eines Rahmentreffers bei der Rückhand muss Federer dann doch über Einstand gehen. Der Schweizer schickt ein Ass mit mehr als 200 Stundenkilometern hinterher.
3:3
 
Federer probiert eine Vorhand longline - und die gerät zu lang. 15:30! Gefahr droht dem 37-Jährigen in der Folge nicht. Konzentriert spielt er die Punkte und verschafft sich einen Spielball.
3:3
 
Kurzen Prozess macht nun auch wieder Novak Djokovic, der sein Service ohne Punktverlust hält. Beide Spieler konzentrieren sich vor allem erst einmal auf ihre Aufschlagspiele.
2:3
 
In Windeseile braust Federer zu Null durch sein Aufschlagspiel und schließt dieses mit einem Ass beim zweiten Aufschlag ab.
2:2
 
Mit all seiner Spielintelligenz baut Federer den Angriff auf. Djokovic wehrt sich nach Kräften. Dann muss der Schweizer am Netz zum Über-Kopf-Ball ran und verwandelt diesen hoch konzentriert.
2:2
 
In dieser Phase agieren beide Spieler fehlerbehaftet, patzen häufig ohne große Not. Dann gelingt Djokovic ein guter Aufschlag. Da hat der Schweizer nicht wirklich eine Chance auf den Return. Der Serbe stellt auf 2:2.
1:2
 
Aufgrund einer verschlagenen Vorhand von Djokovic kommt Federer nun zu seinem ersten Punkt als Rückschläger. 15 beide!
1:2
 
Nun scheint auch Federer in Fahrt zu kommen. Der 37-Jährige zieht seinerseits ein problemloses Aufschlagspiel ohne Punktverlust durch. Den Abschluss bildet ein schwieriger Rückhandflugball, den der Baselbieter mit all seinem Ballgefühl ganz sicher setzt.
1:1
 
Erheblich zügiger wandelt Djokovic durch sein erstes Aufschlagspiel. Ballwechsel kommen gar nicht zustande, weil Federer nicht zu einem gezielten Return fähig ist. Zu Null geht die Angelegenheit über die Bühne.
0:1
 
Am Ende schiebt der Schweizer zwei weitere Asse nach und bringt sein Aufschlagspiel doch noch durch.
0:0
 
Gleich das erste Spiel entwickelt sich zu einer zähen Angelegenheit. Erneut sieht sich Federer einem Breakball gegenüber - und wehrt diesen mit einem Ass durch die Mitte ab.
0:0
 
Mit starken Aufschlägen zieht Federer den Kopf aus der Schlinge, verschafft sich mit seinem ersten Ass seinerseits Spielball. Den vermag er nicht zu nutzen, weil ein Rückhand-Slice ins Aus segelt.
0:0
 
Dann aber versemmelt Federer zweimal kurz nach einander seine Vorhand. 30 beide! Es folg der erste längere Ballwechsel. Der Schweizer sucht die Offensive - und wird vom Serben eiskalt passiert. Breakball!
1. Satz
 
Jetzt beginnt das Finale der Western and Southern Open in Cincinnati. Roger Federer eröffnet mit Aufschlag. Der Erste kommt sofort und auch der Punkt geht an den Schweizer, weil Djokovic eine Rückhand verschlägt.
Einmarsch
 
Soeben betreten unsere Hauptdarsteller den Center. Novak Djokovic darf vorangehen, Roger Federer folgt. Nach einigen Handgriffen der Vorbereitung treffen sich die beiden zusammen mit Stuhlschiedsrichter Damien Dumusois zur Wahl am Netz. Die Münze fällt zugunsten des Schweizers, der sich für Aufschlag entscheidet.
Head 2 Head
 
Bereits zum 46. Mal treffen diese beiden Legenden seit 2006 im direkten Duell aufeinander - schon zum 19. Mal in einem Endspiel. Und die bisherige Bilanz stellt sich sensationell ausgeglichen dar. Mit 23:22 Siegen hat Djokovic nur ganz knapp die Nase vorn. Die Finalbilanz spricht mit 12:6 Siegen etwas deutlicher für den Djoker. Doch gerade hier in Cincinnati, wo man sich in drei Endspielen traf, vermochte der Serbe noch nie gegen den Schweizer zu gewinnen. Die bis heute letzte Auseinandersetzung gab es bei den Australian Open 2016 - mit dem besseren Ende für Djokovic.
Damen
 
Inzwischen hat Kiki Bertens das Match komplett gedreht und das Damen-Finale gegen die Weltranglistenerste Simona Halep mit 2:6, 7:6 und 6:2 für sich entschieden. Die ungesetzte Niederländerin feierte damit ihren sechsten Turniersieg - den zweiten in diesem Jahr. Damit ist nun der Weg frei für das Herren-Endspiel, dass gegen 22:45 Uhr beginnen soll.
Der Weg von Federer
 
Einfacher hatte es Roger Federer, der ohnehin zum Auftakt ein Freilos genoss. Dann bezwang der 37-Jährige den ungesetzten Deutschen Peter Gojowczyk und den Argentinier Leonardo Mayer in zwei Sätzen. Richtig gefordert wurde der Maestro lediglich im Viertelfinale von Landsmann Stan Wawrinka, gegen den Federer in Satzrückstand geriet. Nach mehr als zwei Stunden zog er die Sache dann doch auf seine Seite. Im Halbfinale musste der Schweizer lediglich gut eine Stunde arbeiten, ehe David Goffin wegen einer Schulterverletzung aufgab.
Der Weg von Djokovic
 
Eine Menge Arbeit hatte Novak Djokovic im Laufe der Turnierwoche zu verrichten. Einzig in der 1. Runde gegen den US-Amerikaner Steve Johnsen ging die Sache in zwei, allerdings engen Sätzen über die Bühne. Gegen die Franzosen Adrian Mannarino und den an Fünf gesetzten Bulgaren Grigor Dimitrov geriet Nole in Satzrückstand, rang die Konkurrenten wie auch den Kanadier Milos Raonic im Viertel- und den an Drei gesetzten Kroaten Marin Cilic im Halbfinale nieder.
Verzögerung
 
Der Beginn des Herrenfinals verzögert sich, da sich die Damen auf dem Center in ihrem Endspiel schwer tun, eine Einigung zu finden. Nachdem Simona Halep den 1. Satz mit 6:2 für sich entschieden hatte, ging der zweite Durchgang in den Tie-Break - mit dem besseren Ende für Kiki Bertens. Derzeit befindet sich das Match im 3. Satz.
Djokovic in Cincinnati
 
Für Novak Djokovic ist es die zwölfte Teilnahme seit dem Debüt 2005. Beim Serben jedoch liegt ein Schatten auf der Bilanz. Zwar stand auch er immerhin fünfmal im Endspiel, vermochte das Turnier aber nie zu gewinnen. Allein Roger Federer erwies sich 2009, 2012 und 2015 dreimal als zu hohe Hürde. Cincinnati stellt den einzigen Masterstitel dar, den der Djoker noch nicht gewonnen hat. Sollte der Serbe diese Lücke heute schießen, wäre er der erste dem das "Golden Masters" glückt.
Federer in Cincinnati
 
Auch hier im US-Bundesstaat Ohio ist Federer, als Weltranglistenzweiter an Zwei gesetzt, das Maß aller Dinge. Der 37-Jährige ist seit seiner Premiere im Jahr 2000 zum 16. Mal dabei und steht zum achten Mal im Finale. Und die Endspielbilanz ist makellos, bisher hatte der Rechtshänder stets das bessere Ende für sich und avancierte so zum Rekordsieger bei diesem Turnier.
Federer 2018
 
Noch eine Spur ruhmreicher stellt sich die Vita von Roger Federer dar. Und auch in der laufenden Saison trumpfte der Baselbieter großartig auf. Zu Jahresbeginn wollte er gar nicht mehr verlieren, holte den Hopman Cup mit Belinda Bencic, siegte dann bei den Australian Open und in Rotterdam. Im Anschluss an das 500er-Turnier in den Niederlanden kehrte Federer auf Platz eins der Weltrangliste zurück. Erst im Endspiel von Indian Wells kassierte der Schweizer gegen Juan Martin del Potro seine erste Saisonniederlage. Auf Sand mühte sich der Schweizer gar nicht erst ab, setzte sein Werk auf Rasen fort - Sieg in Stuttgart, Finale in Halle. In Wimbledon klappte es beim Viertelfinal-Aus nicht nach Wunsch. 98 Turniersiege hat der Maestro inzwischen bereits auf dem Konto und bestreitet heute sein sage und schreibe 150. Finale auf der ATP-Tour.
Djokovic 2018
 
Novak Djokovic ist aktuell die Nummer zehn der Welt und so auch in Cincinnati gesetzt. Der 31-jährige Rechtshänder steuerte über eine Steigerung in der Sandplatzsaison mit dem Halbfinale in Rom und dem Viertelfinale in Roland Garros auf seinen persönlichen Jahreshöhepunkt zu. Auf Rasen lief es beim Serben heuer nahezu optimal. Zunächst ging es im Londoner Queen's Club ins Finale, welches gegen Marin Cilic verloren ging. Die Generalprobe durfte dennoch als gelungen bezeichnet werden, denn im Anschluss triumphierte der Djoker zum bereits vierten Mal in Wimbledon. Auf dem heiligen Rasen feierte er seinen bislang einzigen Turniersieg des Jahres - seinen 69. insgesamt.
Finale
 
Bei den Western and Southern Open in Cincinnati brachte eine Woche Auslese die Namen zweier absoluter Größen des Welttennis hervor. So stehen sich im heutigen Finale zwei ehemalige Weltranglistenerste gegenüber, die beide eine stattliche Zahl an Titeln vorzuweisen haben und in ihrem Sport nahezu alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gibt. Hungrig aber sind beide nach wie vor.
Willkommen
 
Herzlich willkommen zum Finale des Masters-Turniers von Cincinnati zwischen Novak Djokovic und Roger Federer.
Weltrangliste
Spielerprofile
N. Djokovic
Ranking:
1
Geburtsd.:
22.05.1987
Größe:
1.88
Gewicht:
77
Bilanz:
52-13
Preisgeld:
USD 121.015.589
R. Federer
Ranking:
3
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85
Gewicht:
85
Bilanz:
51-10
Preisgeld:
USD 118.875.916