Langlauf

(Herren), Seefeld, Saison 2018/2019

Langlauf Liveticker

Seefeld, Österreich23. Februar 2019, 12:30 Uhr
der Herren
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
Letzte Aktualisierung: 22:13:38
Ende
 
Ein irres Programm für die Langläufer, morgen steht schon der Teamsprint an. Russland gegen Norwegen, die nächste Runde! Vielen Dank für Ihr Interesse und viel Spaß beim Skispringen gleich.
Fazit
 
Aber das ist halt die Qualität der Norweger, lassen Kläbo und Iversen aus, dann springen Röthe und Sundby in die Bresche. Wieder Silber für Bolshunov, das holte er schon dreimal in PyeongChang. Heute hätte er wieder Gold verdient, aber auf den letzten Metern fehlte die taktische Cleverness.
 
 
Dario Cologna wird 14., Florian Notz 18., auch Dobler (25.), Baumann (26.) und Katz (28.) schaffen die Top 30 und schlagen unter anderen die Herren Kläbo und Iversen!
 
 
Hinter Niskanen und Parisse schnappt sich Harvey noch Musgrave und wird Sechster. Die Top 10 komplettieren Backscheider, doch noch Ustiugov und Burman.
 
 
Das war taktisch unglücklich von Bolshunov, er hatte ein paar Wackler und somit zu viele Meter Rückstand zu Beginn der Zielgerade. Dann macht er es noch einmal spannend, aber Röthe rettet einen minimalen Vorsprung über die Linie.
 
GOLD für Sjur RÖTHE (Norwegen), SILBER für Alexander BOLSHUNOV (Russland), BRONZE für Martin Johnsrud SUNDBY (Norwegen)!
 
 
Nein, Bolshunov und Röthe saugen sich doch noch ran. Königssprint um Gold, Silber und Bronze.
 
 
Sundby nimmt ein paar Meter Vorsprung mit in die Abfahrt, geht sich das aus?
 
 
Attacke Sundby, neben Parisse ist auch Niskanen raus.
 
 
Und jetzt schwächelt Parisse.
 
 
Noch 2.000 Meter!
 
 
Niskanen sieht nicht gut aus, aber er rettet sich noch einmal in die Abfahrt.
 
 
Na klar, Bolshunov probiert es auch in diesem Anstieg wieder.
27,50 km
 
Die letzte Runde beginnt! Bolshunov, Röthe, Sundby, Parisse und Niskanen kämpfen um Gold, Silber und Bronze. Einzig der Franzose hat noch nie irgendwas gewonnen, lediglich ein 3. Platz im Weltcup mit der Staffel steht zu Buche.
 
 
Von den sechs Mann da vorne läuft eigentlich nur Bolshunov bei Sprints mit. Sundby früher auch, aber er und Röthe planen mit Sicherheit die Attacke schon deutlich vor den letzten Metern.
 
 
Bolshunov geht nach dem Anstieg mal vom Gas, der Vorsprung ist ja auch gigantisch. Aber so kommt Musgrave wieder näher, was ihm freilich nicht groß hilft, zumindest nicht in Sachen Medaille.
 
 
Wäre das ein Klassikrennen, dann würde ich tippen, dass Niskanen gewinnt. Ist aber keines, sonst würde ein Clement Parisse da längts nicht mehr vorne mithalten können.
 
 
Da waren es nur mehr fünf! Musgrave muss abreißen lassen.
 
 
Florian Notz weiter auf Top-15-Kurs, das ist richtig klasse!
 
 
Röthe und Sundby lassen Bolshunov einmal mehr nicht weg.
 
 
Kläbo hingegen steht fast und wird wohl gleich aussteigen, das hat keinen Sinn mehr.
22,50 km
 
Es geht in die letzten beiden Runden. Ein Ausscheidungsrennen, bei dem Bolshunov die frühe Entscheidung sucht.
 
 
Bolshunov holzt so brutal rein, keine Chance für die Verfolger, irgendetwas aufzuholen.
 
 
Freundliche Erinnerung, Andrew Musgrave ist nicht irgendwer, sondern der Siebte des Skiathlon von PyeongChang. Und von denen, die ihn vor einem Jahr geschlagen haben, ist jetzt nur Sundby zur Stelle.
 
 
Eine schöne Mischung da vorne, zweimal Norwegen plus Russland, Finnland, Frankreich und Großbritannien.
 
 
Bolshunov macht aber einen prima Eindruck. Auch wenn er seine bisherigen Weltcupsiege alle klassisch erlaufen hat, auf dem Podium stand er auch schon in Skatingrennen.
 
 
Es sind weiter mehr als 30 Sekunden für Kläbo und Cologna. Und schon 50 für Ustiugov, der heute also gar keine Rolle spielt.
 
 
Also wieder sechs Mann an der Spitze und dann kommt lange, lange nichts.
18,75 km
 
Die erste Skatingrunde hatte es in sich wie zuvor die letzte klassische. Bolshunov kassiert mit einer Energieleistung Röthe wieder ein.
 
 
Röthe ist vorne aus der Gruppe rausgelaufen und Poltoranin hinten.
 
 
Und Sjur Röthe attackiert! Das sieht aus wie bei seinem Triumph über 15 km Skating in Lillehammer Anfang Dezember.
 
 
Noch hängt Poltoranin am Ende der Spitzengruppe. Die darf jetzt aber nicht nachlassen, sonst war alles umsonst.
 
 
Und Ustiugov? Der ist nach dem Skiwechsel nur 19. mit 36 Sekunden Rückstand. Aber damit ist zumindest die Lücke zur Kläbo-Gruppe schon noch schließbar.
 
 
Die Sekunden ticken! Fast 30 fehlen Cologna, Kläbo, Iversen und den beiden Deutschen Katz und Notz. Die dürfen damit freilich sehr zufrieden sein, denn sie laufen um Platz 15.
Skiwechsel
 
Niskanen, Bolshunov, Röthe, Sundby, Musgrave, Parisse und Poltoranin. Letzterer hat aber auf der Klassikstrecke mit Sicherheit sein Pulver verschossen.
 
 
Sieben Mann auf dem Weg zum Skiwechsel.
 
 
Katz und Notz zumindest an Cologna und Kläbo dran. Davon kann bei Ustiugov aktuell keine Rede sein.
 
 
Die Russen aktuell aber nur Bolshunov, der wird aber im zweiten Teil des Rennens Probleme bekommen, im Skating ist er nicht ganz so stark.
 
 
Sundby und Röthe machen einen guten Eindruck, Norwegen hat ja keinesfalls nur Kläbo.
 
 
Kläbo 18 Sekunden, der Russe gar noch sechs mehr. Und es sind noch fast drei lange Klassikkilometer.
 
 
Für Cologna, Kläbo und erst recht Ustiugov!
 
 
Und jetzt hagelt es Rückstände!
 
 
Ich blicke dabei in Richtung von Bolshunov und Niskanen. Und die beiden probieren es tatsächlich.
11,25 km
 
Und in die letzte Runde. Wenn einer der Klassikexperten hier etwas vor hat, dann muss er jetzt aktiv werden.
 
 
Indes geht es schon wieder in Richtung Start und Ziel.
 
 
Einige Russen fallen mit leichten Problemen auf, Spitsov, Melnichenko ...
 
 
Sundby wieder vorne, aber auch das schwarze DSV-Trikot von Andreas Katz flackert derzeit öfter auf.
7,50 km
 
Nun ist die Hälfte der Klassikstrecke auch schon absolviert. Das war aber eine eher langsame Runde, mal sehen, was die beiden folgenden vor dem Skiwechsel bringen.
 
 
Cologna ist vorne dabei, Katz, Dobler und Notz auch. Lucas Bögl hingegen muss um den Anschluss kämpfen.
 
 
Einträchtig geht es den Berg hoch, Ustiugov hat sich schon vorher wieder zurückfallen lassen.
 
 
Sundby vorne, vor Ustiugov, der sich erstmals zeigt.
 
 
Und Niskanen hat jetzt keine Lust mehr auf Führungsarbeit.
3,75 km
 
Die erste der vier Klassikrunden ist geschafft, nur die totalen Außenseiter sind abgehängt worden.
 
 
Niskanens Gegner im Klassikmarathon von PyeongChang zeigt sich auch, das ist natürlich Alexander Bolshunov.
 
 
Alle norwegischen Teilnehmer hängen im Block an Niskanens Skienden. Weglaufen lassen will man ihn natürlich nicht.
 
 
Klassikspezialist Niskanen geht gleich an die Spitze. Er muss es natürlich versuchen und kann heute alles geben. Denn die 50 km am Ende der WM werden in der freien Technik gelaufen, dafür braucht er keine Körner sparen.
 
Und los! Alle auf einmal natürlich.
Startliste
 
74 Starter sind gemeldet, das wird hektisch in der Wechselzone, auch wenn natürlich nach 15 km schon etliche Läufer weit abgehängt sein werden.
DSV, ÖSV und Swiss-Ski
 
Der DSV hat Florian Notz, Jonas Dobler, Lucas Bögl und Andreas Katz aufgeboten, für Österreich ist nur Bernhard Tritscher am Start, Max Hauke verzichtet zugunsten des Teamsprints morgen. Für die Schweiz laufen neben Cologna auch noch Toni Livers, Beda Klee und Jonas Baumann.
Favoriten
 
Im Weltcup wird der Skiathlon nicht mehr gelaufen, daher ist es mit den Co-Favoriten neben den Russen und Norwegern schwierig. Dario Cologna war in dieser Saison meist neben der Spur, gegen Iivo Niskanen spricht, dass die Medaillen in der freien Technik verteilt werden, er ist im klassischen Teil zu Beginn viel stärker.
Rückblick
 
Vor zwei Jahren in Lahti hat Ustiugov alle norwegische Attacken abgewehrt und vor Sundy, Krogh und Röthe gewonnen, Kläbo war allerdings seinerzeit nicht dabei. In PyeongChang fehlte Ustiugov, Kläbo wurde beim norwegischen Dreifachtriumph in der wirren Reihenfolge Krüger, Sundby, Holund nur Zehnter.
WM 2019
 
Heute steppt der Bär in Seefeld, der russische um genau zu sein, aber nur dann, wenn Ustiuguv die Revanche für Donnerstag gelingt. Aber ein intensives Gegenprogramm hat Team Norge mit Sicherheit ausgetüfelt.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen bei der WM in Seefeld zum Langlauf der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Johannes H. Kläbo
29:05.4
2.
Alex Harvey
29:08.2
2.8
3.
Alexander Bolshunov
29:08.3
2.9
4.
Francesco De Fabiani
30:18.7
1:13.3
5.
Emil Iversen
30:18.8
1:13.4
6.
Federico Pellegrino
30:19.1
1:13.7
7.
Simen Hegstad Krüger
30:19.6
1:14.2
8.
Didrik Tönseth
30:19.7
1:14.3
9.
Sindre B. Skar
30:20.5
1:15.1
10.
Sjur Röthe
30:21.5
1:16.1