Ski Alpin

Slalom (Herren), Wengen, Saison 2019/2020

Ski Alpin Liveticker

Wengen, Schweiz19. Januar 2020, 10:15 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Clement Noel
1:46.43
2.
Henrik Kristoffersen
1:46.83
+ 0.40
3.
Alexander Khoroshilov
1:47.26
+ 0.83
4.
Sebastian Foss-Solevaag
1:47.28
+ 0.85
5.
Daniel Yule
1:47.33
+ 0.90
 
Ramon Zenhäusern
1:47.33
+ 0.90
7.
Marco Schwarz
1:47.34
+ 0.91
8.
Tanguy Nef
1:47.48
+ 1.05
9.
Jean-Baptiste Grange
1:47.66
+ 1.23
10.
Loic Meillard
1:47.75
+ 1.32
11.
Giuliano Razzoli
1:47.85
+ 1.42
12.
Fabio Gstrein
1:47.87
+ 1.44
13.
Jonathan Nordbotten
1:47.94
+ 1.51
14.
Victor Muffat-Jeandet
1:47.96
+ 1.53
15.
Leif Kristian Nestvold-Haugen
1:48.06
+ 1.63
16.
Dave Ryding
1:48.13
+ 1.70
17.
Linus Straßer
1:48.15
+ 1.72
18.
Filip Zubcic
1:48.18
+ 1.75
19.
Marc Digruber
1:48.39
+ 1.96
20.
Manuel Feller
1:48.40
+ 1.97
21.
Dong-Hyun Jung
1:48.52
+ 2.09
22.
Anton Tremmel
1:48.64
+ 2.21
23.
Simon Maurberger
1:48.80
+ 2.37
24.
Reto Schmidiger
1:49.01
+ 2.58
25.
Sandro Simonet
1:49.10
+ 2.67
26.
Stefan Hadalin
1:49.56
+ 3.13
 
Alexis Pinturault
DNF
 
Albert Popov
DNF
 
Alex Vinatzer
DNF
 
Trevor Philp
DNF
Letzte Aktualisierung: 05:08:56
Ausblick
 
Nach drei verdammt ereignisreichen Tagen war es das also für dieses Jahr aus Wengen. Für die alpinen Skiherren geht der Blick allerdings schon auf das nächste Highlight der Saison. Am Freitag beginnen die Festspiele in Kitzbühel. Zunächst steht der Super G an, ehe am Samstag die Abfahrt am Hahnenkamm folgt und sonntags dann die Slalomstangen im Schnee stecken werden. Wir freuen uns drauf, verabschieden uns jetzt aber aus Wengen. Danke für Ihr Interesse! Wir wünschen noch einen schönen Rest-Sonntag.
Fazit
 
Der beste Fahrer aus dem 1. Lauf bleibt auch im 2. Durchgang ganz vorne. Clement Noel muss zwar zunächst den Angriff von Kristoffersen sehen, kann diesen aber direkt parieren und zeigt, wie cool man mit 22 Jahren schon sein kann. Nachdem er im 1. Lauf die Startnummer 1 zu nutzen wusste behält er auch im Finale die Nerven. Kristoffersen belegt Rang 2 und rutscht damit wieder ganz nach vorne im Gesamtweltcup, weil Pinturault mit einem Einfädler ausscheidet und heute ohne Punkte bleibt. Rang 3 geht an Alexander Khoroshilov, der sich nach langer Verletzungspause ganz vorne zurückmeldet. Ganz stark auch die Leistung des Ötztalers Fabio Gstrein, der mit Laufbestzeit im 2. Durchgang 14 Plätze gutmachen konnte.
Noel
Den Sieg kann Kristoffersen nur noch Clement Noel streitig machen. Der 22-Jährige drückt ordentlich auf das Gaspedal und hält seinen Vorsprung aus dem 1. Lauf. Vor dem Steilhang nimmt er taktisch clever etwas Tempo heraus, um die EInfahrt optimal zu treffen. Ohne große Fehler geht es ins Ziel und so holt sich der Franzose mit exakt vier Zehntel Vorsprung den heutigen Sieg!
Kristoffersen
Kristoffersen nutzt die Gunst der Stunde und haut einen richtig guten Lauf raus! Mit 0,43 Sekunden Vorsprung geht es für den Norweger auf Rang 1 im Ziel und vor allem auch im Gesamtweltcup!
Schwarz
 
So weit die Fahrer im 1. Lauf noch auseinander waren, so eng geht es jetzt zu. Marco Schwarz kommt mit nur acht Hundertsteln Rückstand als Füfnter ins Ziel! Wahnsinn!
Pinturault
 
Oh, ist das bitter! Der Lauf ist wie gemacht für Alexis Pinturault und der Franzose baut seinen Vorsprung auch erstmal aus, scheint dann aber wohl einen Gedanken zu viel an die aktuelle Führung im Gesamtweltcup zu richten. Bei der Einfahrt zum Steilhang fädelt er ein und nimmt so erstmal gar keine Punkte mit! Mega ärgerlich!
Zenhäusern
 
Und mit Ramon Zenhäusern wartet schon gleich der nächste Schweizer am Start. Auf der letzten Rille hält sich der 2-Meter-Mann im Rennen und haut einen raus! Mit nur 7 Hundersteln Rückstand auf Khoroshilov reiht er sich zeitgleich mit Yule vor Teamkollege Nef ein.
Meillard
 
Extrem eng wird es auch bei Loic Meillard! Die Zuschauer peitschen ihren Schützling nach vorne, aber Meillard lässt sich etwas zu sehr mitreißen und will im Steilhang einen Tick zu viel und wird etwas zu hart im Fahrstil. Rang 6 mit 0,49 Sekunden Rückstand bedeutet das im Ziel!
Foss-Solevaag
 
Ganz knappe Kiste! Sebastian Foss-Solevaag ist super unterwegs, patzt dann im Mittelstück des Steilhangs, wo er mit dem Außenski wegrutscht und sich gerade noch so auf dem Innenski halten kann. Mit nur zwei Hundertstel Rückstand setzt er sich als Zweiter hinter Khoroshilov als Führenden.
Nef
 
Tanguy Nef eröffnet die Top 8! Der gebürtige Genfer büßt allerding zwei Plätze ein und landet nur Platz 3.
Khoroshilov
Zu kämpfen mit dem drehenden Kurs hat auch der Russe Alexander Khoroshilov. Zunächst büßt er seinen Vorsprung aus dem 1. Lauf ein, liegt aber nur zwei Zehntel zurück und holt unten doch nochmal auf. Entscheidend kann er mit dem letzten Tor aus dem Stelhang viel Tempo in den letzten, flachen Abschnitt mitnehmen und sich so auf Rang 1 katapultieren! 0,07 Sekunden hat er Vorsprung auf Yule! Klasse!
Muffat-Jeandet
 
Die Sonne ist weg und der Schneefall wird stärker. Dieses winterliche Szenerie macht Victor Muffat-Jeandet nicht allzu viel aus, auch wenn es für den Franzosen nach einem kurzen Quersteher im Flachen nur für Rang 6 reicht. Unten kommt aktuell kein Fahrer an die Zeiten von Yule und Gstrein heran, die dort wesentlich schneller unterwegs waren.
Razzoli
 
Deutlich runder als Yule, aber eben nicht so angriffslustig und schnell ist Giuliano Razzoli unterwegs. Es reicht knapp für Platz 3 vor Fabio Gstrein, der immer noch die Laufbestzeit hält.
Yule
Jetzt aber der Mann der Stunde! Daniel Yule zeigt, wie gut er aktuell in Form ist und brennt einen sagenhaften Lauf hinunter. Nach zwei kleineren Patzern im Steilhang bleibt er noch knapp im Lauf und rast, angepeitscht von den Zuschauern in Richtung Ziel. Mit 33 Hundertsteln Vorsprung legt er die Latte für die Konkurrenz jetzt noch ein Stückchen höher.
Hadalin
 
Beim Slowenen Hadalin sieht es zunächst danach aus, als hätte er eingefädelt, aber die Fernsehbilder belehren uns eines Besseren und so wird er weiterhin auf Rang 15 geführt, denn der Fehler im Steilhang bleibt bestehen und kostet deutlich an Zeit.
Maurberger
 
Fast wie Feller macht es Simon Maurberger, der aus dem Ahrntal kommt. Der 24-Jährige reißt einen Lauf runter, handelt sich im Mittelstück aber fast eine Sekunde ein und wird zunächst Zwölfter.
Feller
 
Mit angezogener Handbremse geht es Manuel Feller selten bis nie an und so auch jetzt. Natürlich könnte der Tiroler auf Platzierung fahren, aber das macht eben auch weniger Spaß. Feller probiert alles, verpatzt aber etwas die Einfahrt in den Steilhang und verliert seinen Vorsprung. Im Ziel summiert sich der Rückstand auf 74 Hundertstel an und das bedeutet erstmal Rang 9!
Ryding
 
Zwei Plätze dahinter geht es für den Briten Dave Ryding auf Platz 5.
Nordbotten
 
Jonathan Nordbotten zeigt dann mal wieder, wie es gehen könnte. Mit viel Zug geh es in Richtung Steilhang, wo er zwar kurz mal quersteht, aber das kostet dort eben nicht ganz so viel Zeit, wie im Flachen. Mit 28 Hundertsteln Rückstand reicht es hinter Grange und Gstrein für Rang 3.
Popov
 
Den hätte Albert Popov sicherlich auch gerne genommen, aber für den Bulgaren ist die Fahrt im Steilhang zu Ende, da wollte er zu viel.
Zubcic
 
Und auch Filip Zubcic kommt nicht an die Zeit von Grange ran. Für den Kroaten reicht es nach einem beherzten Lauf, aber einigen kleineren Wacklern für Rang 5.
Simonet
 
Ein ähnliches Schicksal ereilt auch Sandro Simonet, der mit 1,44 Sekunden Rückstand nun Letzter im Ziel ist.
Straßer
 
Linus Straßer ist der nächste Läufer und der Münchener gibt Gas, auch wenn er bei den langen Schwüngen die Skier sogar noch früher freigeben könnte. Im Steilhang patzt er dann ein Mal und büßt den Vorsprung von 43 Hundertsteln ein. Rang 4 ist es im Ziel!
Grange
Angriffslustig zeigt sich dagegen Jean-Baptiste Grange, der mit seinen 35 Jahren nicht mehr wirklich auf die Startliste schauen, sondern alles mitnehmen will, was geht. Zu Beginn verliert der Franzose fast die Hälfte seines Vorsprungs, kann in der Folge aber noch 21 Hundertstel ins Ziel retten. Glückwunsch!
Tremmel
 
Auf Ankommen fährt Anton Tremmel, verliert somit kontinuierlich an Zeit, aber sichert sich Weltcuppunkte und kommt so in der Startliste für den nächsten Slalom nach vorne. Man kann es natürlich nachvollziehen, auch wenn man ihn gerne "auf Angriff" gesehen hätte. Rang 5 ist es im Ziel.
Vinatzer
 
Gut im Rennen liegt dagegen Alex Vinatzer, der es dann aber zu eng angehen lassen will und ganz klassisch einfädelt - ärgerlich!
Schmidiger
 
Vermasselt hat es auch Reto Schmidiger. Der 27-Jährige vom SC Hergiswil rutscht einige Male viel zu weit um die Tore und verliert so peu a peu an Zeit. Im Ziel reicht es nur für Rang 5 bei 1,14 Sekunden Rückstand.
Philp
 
Ist das ärgerlich! Trevor Philp sorgt immer mal wieder für positive Schlagzeilen im kanadischen Lager, aber jetzt fädelt er ein und ist draußen. Das wird nichts mit den nächsten Weltcuppunkten.
Gstrein
Oh, da war sogar noch mehr drin! Der Ötztaler Gstrein haut einen raus, bleibt dann im Flachen ganz unten kurz hängen und verliert an Tempo. Dennoch reicht es für eine neue Bestzeit!
Nestvold-Haugen
Neue Bestzeit von Leif Kristian Nestvold-Haugen! Der 32-Jährige kommt mit ordentlich Dampf durch den Stangenwald und kann vor allem im Steilhang seinen Vorsprung ausbauen.
Jung
 
Zwei, drei Tore sind es, die dem Koreaner Dong-Hyun Jung in die Suppe spucken. Mit etwas mehr Zug wäre eine noch bessere Zeit möglich gewesen. So reicht es nur knapp hinter Digruber.
Digruber
Und schon ist der 30. aus dem 1. Lauf unterwegs. Bei Sonnenschein und leichtem Schneefall legt Marc Digruber die erste Richtzeit. 1:48.39 gilt es zu schlagen!
Piste
 
Ging es im 1. Lauf vom Läufer aus gesehen links vorbei am Häuschen im Zielhang (Piste "Jungfrau") geht es nun ganz nach der Tradition in Wengen nun rechts vorbei (Piste "Männlichen"). Wir sind gespannt!
Favoriten
 
Die besten Chancen auf den Sieg hat natürlich der in Führung liegende Franzose Clement Noel, dem im 1. Lauf fast eine perfekte Fahrt gelang. Allerdings zeigte der 1. Durchgang auch, wie schnell die Piste abbaut und so könnten die direkt vor ihm startenden Fahrer um Kristoffersen (+0,67), Schwarz (+0,73), Pinturault (+0,99) und Zenhäusern (+0,99) die Gunst der Stunde nutzen.
Startliste
 
Den Auftakt im 2. Durchgang macht Marc Digruber, gefolgt vom Koreaner Dong-Hyun Jung. Neben Digruber haben die Österreicher drei weitere Eisen im Feuer. Während Fabio Gstrein (Startnummer 4) und Manuel Feller (16) keine Chancen auf den Sieg haben, kann sich Marco Schwarz (28) berechtigte Hoffnungen machen. Vom DSV sind einzig Anton Tremmerl (8) und Linus Straßer (10) dabei. Ganz anderes Bild bei den starken Schweizern bei ihrem Heimrennen. Mit sechs Läufern sind sie noch im 2. Lauf vertreten, wobei die Hoffnungen vor allem auf Tanguy Nef (23), Loic Meillard (25) und Ramon Zenhäusern (26) liegen.
2. Durchgang
 
Willkommen zurück im Berner Oberland, wo in wenigen Minuten der 2. Lauf des diesjährigen Lauberhorn-Slaloms startet.
Ausblick 2. Durchgang
 
Jetzt gibt es aber erstmal eine Pause, ehe es um 13:15 Uhr mit dem Finaldurchgang weitergeht. Wir melden uns dann pünktlich zurück. Bis gleich!
Zwischenfazit
 
Startnummer 1 ist auch Nummer 1 im 1. Durchgang. Clement Noel gelang eine wunderbare Fahrt auf der noch optimal präparierten Piste hier in Wengen. In der Folge entwickelte sich dann nahezu ein Startnummernrennen unter den Topläufern. Henrik Kristoffersen liegt mit 0,67 Sekunden Rückstand noch in Reichweite zu Noel. Ebenfalls Chancen auf den Sieg können sich die folgenden Läufer um Marco Schwarz (AUT), Alexis Pinturault (FRA) und Ramon Zenhäusern (SUI) ausrechnen.
Simari Birkner
Wie so oft, darf der Argentinier Cristian Javier Simari Birkner den Lauf schließen. Der 39-Jährige lässt es aber nicht ruhig genug angehen und rutscht im Steilhang weg. Damit sorgt Simari Birkner für Ausfall Nummer 25.
Pertl
 
Adrian Pertl geht als letzter Starter des ÖSV an den Start. Der 23-Jährige kann sich nach einem Fahrfehler allerdings nicht für den 2. Lauf qualifizieren.
Holzmann
 
Zwei Plätze hinter Mathias Graf kommt der Bad Wörishofener Sebastian Holzmann ins Ziel, dem ähnliches Schicksal widerfährt wie Graf zuvor.
Graf
 
Ohne Einfädler, aber dafür etwas zu zaghaft geht es für Mathias Graf vom Arlberg ins Ziel. Der 21-Jährige landet nur auf Rang 37 und muss damit im 2. Lauf zuschauen. Ist natürlich schwierig auf der jetzt sehr eisigen Piste auf Zug zu kommen ohne aber auszuscheiden, wie es den vielen Fahrern zuvor passiert ist.
Rochat
 
Bei Marc Rochat ist die Nummer relativ einfach. Nach einem Fahrfehler im oberen Teil und dem folgenden Einfädler ist für den letzten Schweizer Starter schon frühzeitig Feierabend.
Nestvold-Haugen
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen kann die Gunst der Stunde nutzen und außerhalb des ganz großen Scheinwerferlichts auf Rang 28 fahren. Das könnte klappen mit dem 2. Lauf für den 32-jährigen Norweger, der bis kurz vor dem Ziel sogar auf Rang 18 lag.
Tremmel
 
Wie es hätte gehen können zeigt Anton Tremmel vom SC Rottach-Egern. Der 25-Jährige kommt gut durch und freut sich im Ziel über Platz 23 - zeitgleich mit Alex Vinatzer!
Stehle
 
Ähnliches Schicksal ereilt auch Teamkollege Dominik Stehle, der nicht wirklich auf Zug kommt. Mit Rang 37 ist jetzt schon Feierabend für den Oberstdorfer.
Ketterer
 
Dort wird man dagegen vergeblich auf David Ketterer warten. Der Mann aus Donaueschingen landet nur auf Platz 34 ist somit sicher draußen.
Zubcic
 
Stark, was Filip Zubcic dort in den Schnee zaubert! Der 26-Jährige aus Zagreb landet auf Rang 19 und ist damit sicher im Finaldurchgang dabei. Glückwunsch!
Strolz
 
Bei Johannes Strolz kommt sogar die Sonne raus, aber die besseren Sichtverhältnisse kann der Österreicher nicht für sich nutzen und fädelt im Mittelstück ein.
Jung
 
Ähnlich gut läuft es auch beim Südkoreaner Dong-Hyun Jung, der sich mit Rang 26 berechtigte Hoffnungen auf den 2. Lauf machen darf.
Schmidiger
 
Mit der Unterstützung der heimischen Fans könnte es mit dem 2. Lauf bei Reto Schmidiger klappen. Der 27-Jährige vom SC Hergiswil reiht sich tatsächlich auf Rang 22 ein. Gute Fahrt, die ihm da gelungen ist!
Nordbotten
 
Starker Auftritt von Jonathan Nordbotten! Der 30-jährige Osloer reiht sich nach einem fast fehlerfreien Lauf auf Platz 17 ein. Klar erkennbar aber, dass die Piste nicht viel mehr zulässt.
Sala
 
Hoppla, da hält sich Tommaso Sala auf der letzten Rille noch im Lauf und kommt mit 3,19 Sekunden Rückstand inst Ziel. Teilweise etwas zu viel Rücklage und schon wächst der Rückstand kontinuierlich an. Mit Rang 30 besteht für ihn nur ganz ganz wenig Hoffnung auf den 2. Durchgang.
Aerni
 
Anders sieht es bei Luca Aerni aus, der im ersten steilen Stück einfädelt. Das war es mit Durchgang 2 für ihn ...
Philp
 
Zeitgleich mit Gstrein geht es für den nächsten Kanadier, Trevor Philp, ebenfalls auf Rang 22.
Gstrein
 
Und auch Fabio Gstrein werden wir nochmal sehen. Der 22-Jährige aus Sölden kommt nach einem guten Lauf auf Platz 22 ins Ziel.
Lizeroux
 
Lizeroux könnte einer davon sein. Für den 40-Jährigen reicht es für Platz 24 - das ist doch mal was!
Read
 
Die hätte Erik Read auch noch genommen, aber der Kanadier fädelt ein und ist draußen. Damit macht er einen Haken hinter die Top 30. Warten wir mal ab, wer sich von den späteren Startern noch in den 2. Lauf fahren kann.
Digruber
 
Vier Plätze dahinter kommt Marc Digruber ins Ziel, der einige Schnitzer in seinen Lauf baut. So kommt er mit 2,37 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Simonet
 
Zeitgleich mit Linus Straßer geht es für den nächsten Läufer, Sandro Simonet, auf Platz 18.
Marchant
 
Dort werden wir vergebens auf Armand Marchant warten. Der Belgier fädelt im steilen Stück ein und ist draußen. Ganz kurze Nummer!
Maurberger
 
Mit Simon Maurberger folgt der nächste Italiener und für Maurberger sieht es auch ganz gut aus. Stück für Stück verbessert er sich bei den Zwischenzeiten und so landet er zunächst auf Rang 14. Gute Ausgangslage für den 2. Lauf.
Kolega
 
Vor zwei Jahren hat Elias Kolega an gleicher Stelle seine ersten Weltcuppunkte eingefahren. Das könnte heute knapp werden, denn für den Kroaten reicht es nur für den geteilten letzten Platz, Rang 23.
Razzoli
 
Eine gute Fahrt gelingt auch Giuliano Razzoli! Für den 35-Jährigen Sportsoldaten reicht es dicht hinter Khoroshilov und Muffat-Jeandet für Rang 11.
Nef
 
Jetzt wird es nochmal laut! Mit Tanguy Nef steht der nächste Läufer aus der Schweiz am Start und Nef zeigt, was noch möglich ist. Druckvoll geht es für den 23-Jährigen auf Rang 8!
Jakobsen
 
Mit 2,41 Sekunden Rückstand reiht sich der Schwede Kristoffer Jakobsen zwei Plätze vor Rodes ein.
Rodes
 
Zu taktisch geht es Istok Rodes an. Für den 23-Jährigen Kroaten geht es lediglich auf den vorübergehenden letzten Rang und das mit 2,54 Sekunden Rückstand.
Khoroshilov
 
Dieses Schicksal ereilt auch Alexander Khoroshilov, der zwar mit nur 1,43 Sekunden Rückstand ins Ziel kommt, allerdings war bei ihm ebenfalls etwas mehr drin.
Grange
 
Zwei Plätzer dahinter kommt Grange ins Ziel. Für den 35-Jährigen sieht es von Beginn an nicht gut aus, denn auch der Franzose, der für den SC Valloire an den Start geht, will zu viel. Mehr als eine Sekunde Rückstandt ist aktuell einfach nicht mehr in der Piste drin, kommen dann noch Fehler hinzu wie bei Grange werden es eben schnell mal zwei.
Popov
 
Nach einem Top-10-Lauf sieht es zunähst bei Albert Popov aus, aber auch der Bulgare verpatzt es im Steilhang. Kurz vor Straßer reiht Popov sich am Ende ein und steht somit auf Rang 13.
Straßer
 
Weiter geht es mit Linus Straßer und der Münchner kommt oben gut rein in den Lauf. Dann aber verpatzt er den Übergang zum Steilhang und muss zaubern, um noch im Lauf zu bleiben. Einen Platz vor Vinatzer geht es mit 1,97 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Vinatzer
 
Alex Vinatzer macht es seinem Teamkollegen leider fast gleich. Rang 14 ist es im Ziel.
Gross
 
Draußen ist auch Stefano Gross fast, kann sich aber mit letzter Kraft noch im Lauf halten, sammelt aber Sekunde um Sekunde Rückstand. Im Ziel sind es 2,43 und Rang 13.
Matt
 
Ui, ui, ui! Bei Michael Matt merkt man, dass der Kopf mitfährt. Beim Bludenzer läuft es in diesem Jahr nicht so recht, da kann auch der Auftritt hier beim Lauberhornslalom nicht helfen. Matt scheidet nach einem Fahrfehler im Mittelteil aus ...
Muffat-Jeandet
 
Bei Victor Muffat-Jeandet ist es schon ein gutes Stück mehr. Guter Beginn, aber dann wird es zu weit zwischen ihm und den Stangen. 1,46 Sekunden Rückstand sind zu viel, um im 2. Lauf noch etwas zu reißen.
Meillard
 
Gespannt darf man auf Loic Meillard sein und das zeigt der 23-Jährige auch. Ohne den Fehler zum Schluss wäre sicherlich noch mehr als der 6. Rang und 1,18 Sekunden Rückstand drin gewesen. Dennoch eine gute Ausgangsposition für den 2. Durchgang.
Ryding
 
Ähnlich geht es auch Dave Ryding, der keine groben Fehler erkennen lässt, sich aber ebenfalls weit hinten einreiht. Mit 1,74 Sekunden Rückstand geht es auf Rang 10.
Hadalin
 
Auch bei Stefan Hadalin sieht man, dass nicht mehr allzu viel im Lauf steckt. Oben sieht es, wie auch bei einigen Fahrern zuvor, ganz gut aus, aber dann wächst der Rückstand peu a peu. Ein Zehntel vor Feller kommt der Slowene ins Ziel.
Feller
 
Manuel Feller will zu viel. Wahnsinn, wie sich die Top-Fahrer aktuell schwertun, obwohl ihnen Noel als Erster gezeigt hat, wie man den Hang zu nehmen hat. Auch Feller fährt einen Tick zu aggressiv und kommt nicht wirklich in Fluss. Rang 8 und 1,67 Sekunden Rückstand heißt das im Ziel ...
Foss-Solevaag
 
Von dort wird Yule aber gleich wieder verdrängt. Foss-Solevaag ist oben gut unterwegs, kommt dann aber einige Male zu spät, kann sich zwar retten, aber das kostet eben Zeit. 1,18 Sekunden Rückstand sind es für den 28-Jährigen im Ziel.
Yule
 
Und auch der Sieger der letzten beiden Slaloms kommt nicht an die Zeit von Noel ran. Daniel Yule lässt es ebenfalls zu hart angehen und wird böse bestraft. Rang 6 ist es im Ziel!
Pinturault
 
Jetzt aber alle Augen nach oben, denn der Sieger des Kombinations-Slaloms steht im Starthaus. Alexis Pinturault kommt gut durch den Stangenwald, versucht ähnlich weich zu fahren wie Teamkollege Noel, hat aber einen Fehler im unteren Teil drin und reiht sich zeitgleich mit Zenhäusern auf Rang 4 ein.
Myhrer
 
Erster Ausfall! Andre Myhrer kommt in Rücklage und so hebt es ihn bei der Einfahrt in den Steilhang aus. Bitter für den Schweden!
Schwarz
 
Kurz dahinter reiht sich der Villacher Marco Schwarz ein. Der 24-Jährige ist zwar nicht weit weg, hat aber ebenfalls ein paar kleinere Fehler zu viel drin.
Kristoffersen
 
Dass Noels Fahrt nahezu perfekt war, zeigt auch der Lauf von Kristoffersen. Der Norweger zeigt im Mittelteil zwei kleine Wackler und verliert dann nochmal vor dem lezten flachen Teil an Tempo. Das kostet natürlich auch Zeit und so landet Kristoffersen ebenfalls hinter Noel und hat 0,67 Sekunden Rückstand.
Zenhäusern
 
Etwas zu hart fährt dagegen Ramon Zenhäusern. Der 27-Jährige vom SC Bürchen kommt mit fast einer Sekunde Rückstand auf Noel ins Ziel.
Noel
Clement Noel darf eröffnen und nutzt seine Chance. Bei guten Bedingungen kommt er schwungvoll durch die 62 Tore und legt ohne erkennbaren groben Schnitzer mit 50,72 die erste Richtzeit in den Schnee.
Swiss-Ski
 
Nochmal einen kurzen Blick zu den Schweizern. Dort liegen natürlich alle Hoffnungen auf Daniel Yule, der in bestechender Form ist und mit Startnummer 7 ins Rennen geht. Daneben sollen vor allem aber auch Ramon Zenhäusern (2) und Loic Meillard (12) für Furore sorgen und nach den Siegen von Dumeng Giovanoli (1968) und Joeal Gaspoz (1987) den dritten Sieg eines Schweizern beim Lauberhornslalom sichern. Des Weiteren gehen für die Hausherren noch Tanguy Nef (23), Sandro Simonet (28), Luca Aerni (36), Reto Schmiediger (41) und Marc Rochat (58) ins Rennen.
ÖSV
 
Vom ÖSV sind wir vor allem auf Marco Schwarz (4) und Michael Matt (14) gespannt, die schon für gute Ergebnisse in diesem Winter sorgen konnten. Daneben gehen mit Marc Digruber (29), Fabio Gstrein (34), Johannes Strolz (45), Mathias Graf (63) und Adrian Pertl (70) fünf weitere Fahrer aus Österreich an den Start.
DSV
 
Für einen Sieg müsste im deutschen Lager schon wirklich alles zusammenkommen. Maximal Linus Straßer mit Startnummer 17 hat eine Chance, ganz weit nach vorne zu fahren. Seine Teamkollegen David Ketterer (49), Dominik Stehle (50), Anton Tremmel (52) und Sebastian Holzmann (64) komplettieren das Aufgebot des DSV.
Favoriten II
 
Neben dem 26-Jährigen standen dieses Jahr Henrik Kristoffersen (Levi), Alexis Pinturault (Val d’Isere) und Clement Noel (Zagreb) schon ganz oben auf dem Treppchen. Noel ist es auch, der den letztjährigen Slalom an gleicher Stelle gewann, sein Teamkollege Pinturault dagegen gewann am Freitag den Slalom der Kombination und könnte damit heute auf den ganz großen Wurf hoffen. Des Weiteren sollten die Zuschauer einen besonderen Blick auf Ramon Zenhäusern, Tanguy Nef, Andre Myherer, Marco Schwarz und auch Manuel Feller werfen. Aus dem französischern Lager könnte auch Victor Muffat-Jeandet ein Wörtchen bei der Vergabe des Platzes an der Sonne mitzureden haben.
Favoriten I
 
Was den Slalom betrifft, sind einige Favoriten unterwegs, auch aus dem Lager der Hausherren. Perfektes Timing nennt man das wohl, denn mit seinem Sieg im Slalom von Adelboden katapultierte sich ausgerechnet einer der Eidgenossen ganz nach vorne in der Liste der Favoriten. Daniel Yule ist der einzige Läufer im Feld, der schon zwei Slalom-Rennen dieses Winters gewinnen konnte (Madonna di Campiglio und Adelboden) und mit seinen zwei Siegen in Folge recht hoch gehandelt wird.
Samstag
 
Gestern gab es dann den Showdown auf der gefürchteten Lauberhornabfahrt. Der Emmentaler Beat Feuz gewann zum dritten Mal in Wengen und verwies Dominik Paris (ITA) und Thomas Dreßen (GER) auf die Ränge hinter ihm.
Freitag
 
Im Berner Oberland gab es demnach schon zwei Rennen. Am Freitag konnte sich der Kärntner Matthias Mayer in der Alpinen Kombination knapp mit sieben Hundertstel vor Technik-Spezialist Alexis Pinturault (FRA) durchsetzen, der zwar den besten Slalom in den Schnee setzte, allerdings nicht mehr ganz am Österreicher vorbei kam. Freuen kann sich der Franzose aber wenigstens über die vorrübergehende Führung im Gesamtweltcup.
Ort
 
Tag 3 des Lauberhornrennens steht an und damit sind die Technik-Spezialisten im Slalom gefordert. Seit 1930 finden Rennen der FIS nun schon in Wengen statt und auch wenn die Fahrer vor allem die Lauberhornabfahrt, die die längste im Weltcup ist, fürchten, kann auch der Slalomhang einige Tücken aufweisen. Auf knapp 645 Metern Länge geht es über zahlreiche Geländeübergänge mit bis zu 72 Prozent Gefälle in Richtung Ziel - Rekordsieger ist mit vier Siegen (2002 und 2010-2012) Ivica Kostelic (CRO).
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Wengen zum Slalom der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Matthias Mayer
1:48.02
2.
Aleksander Aamodt Kilde
1:48.16
0.14
3.
Carlo Janka
1:48.39
0.37
4.
Beat Feuz
1:48.45
0.43
5.
Travis Ganong
1:48.57
0.55
6.
Kjetil Jansrud
1:48.85
0.83
7.
Mauro Caviezel
1:48.93
0.91
8.
Thomas Dreßen
1:48.97
0.95
9.
Nicolas Raffort
1:49.15
1.13
10.
Cameron Alexander
1:49.21
1.19
11.
Maxence Muzaton
1:49.27
1.25
12.
Daniel Danklmaier
1:49.31
1.29
13.
Mattia Casse
1:49.34
1.32
14.
Vincent Kriechmayr
1:49.49
1.47
15.
Daniel Hemetsberger
1:49.57
1.55
16.
Johan Clarey
1:49.61
1.59
17.
Ryan Cochran-Siegle
1:49.69
1.67
 
Bryce Bennett
1:49.69
1.67
19.
Urs Kryenbühl
1:49.72
1.70
20.
Jared Goldberg
1:49.77
1.75
21.
Matteo Marsaglia
1:49.78
1.76
22.
Otmar Striedinger
1:49.81
1.79
23.
Cedric Ochsner
1:49.98
1.96
24.
Josef Ferstl
1:50.00
1.98
25.
Marco Odermatt
1:50.06
2.04
26.
Andreas Sander
1:50.19
2.17
27.
Valentin Giraud Moine
1:50.21
2.19
28.
Klemen Kosi
1:50.34
2.32
29.
Alexander Köll
1:50.36
2.34
30.
Nils Allegre
1:50.38
2.36