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Ski Alpin

Slalom (Herren), Wengen, Saison 2016/2017

Ski Alpin Liveticker

Wengen, Schweiz15.01.2017, 10:30 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Henrik Kristoffersen
1:43.33
2.
Marcel Hirscher
1:43.46
+ 0.13
3.
Felix Neureuther
1:43.94
+ 0.61
4.
Christian Hirschbühl
1:44.06
+ 0.73
5.
Julien Lizeroux
1:44.22
+ 0.89
6.
Mattias Hargin
1:44.30
+ 0.97
7.
Alexander Khoroshilov
1:44.49
+ 1.16
8.
Manfred Mölgg
1:44.52
+ 1.19
9.
Robin Buffet
1:44.60
+ 1.27
10.
Stefan Luitz
1:44.61
+ 1.28
11.
Alexis Pinturault
1:44.63
+ 1.30
12.
Dave Ryding
1:44.70
+ 1.37
13.
Stefano Gross
1:44.82
+ 1.49
14.
Jean-Baptiste Grange
1:45.18
+ 1.85
15.
Stefan Hadalin
1:45.32
+ 1.99
16.
Ramon Zenhäusern
1:45.43
+ 2.10
17.
Victor Muffat-Jeandet
1:45.45
+ 2.12
18.
Giuliano Razzoli
1:45.47
+ 2.14
19.
Linus Strasser
1:45.55
+ 2.22
20.
Tommaso Sala
1:45.60
+ 2.27
21.
Marc Digruber
1:45.76
+ 2.43
22.
Daniel Yule
1:45.86
+ 2.53
23.
Kristoffer Jakobsen
1:46.02
+ 2.69
24.
Philipp Schmid
1:46.06
+ 2.73
25.
Robby Kelley
1:46.66
+ 3.33
Letzte Aktualisierung: 05:28:58
Ende
 
Henrik Kristoffersen feiert also abermals einen ganz knappen Erfolg über Marcel Hirscher, der aber wieder zu alter Form gefunden zu haben scheint. Die Slalomfahrer werden jetzt schon ganz zügig die Taschen packen und am nächsten Wochenende in Kitzbühel sein. Dort sind wir mit der berühmten Streif-Abfahrt und dem Slalom natürlich wieder live dabei. Einen schönen Sonntag noch.
Fazit
Das war mal wieder ein spannender Tag im alpinen Skizirkus der Herren. Auch dieser Slalom versprach alles, was man brauchte. Spannung und vor allem hochklassige Fahrten der Athleten und auch aus deutscher Sicht darf gejubelt werden. Denn: Felix Neureuther hat es von Rang 13 auf 3 geschafft. Auch Linus Strasser, Stefan Luitz und Philipp Schmid dürfen sich über Punkte freuen.
Kristoffersen
Als Letzter noch oben und am Ende wird es genau das Finish, was alle Zuschauer wollen. Kristoffersen hält im oberen Abschnitt den Vorsprung auf seinen großen Kontrahenten. Doch dann fehlt ihm das Risiko im Flachstück, er liegt plötzlich sechs Hundertstel hinter Hirscher und bei der finalen Zeitnahme? Doch noch 13 Hundertstel vor dem Österreicher! Kristoffersen hat ihn Skilanglauf-Manier da am Ende noch einmal alles herausgeholt. Es hat gereicht: Henrik Kristoffersen gewinnt den Slalom von Wengen.
Haugen
 
Leif Kristian Haugen ist der Überraschungsmann nach dem ersten Durchgang und kann hier seine beste Platzierung überhaupt feiern. Aber irgendwas scheint ihn zu blockieren, er ist nicht so drauf, wie im ersten Durchgang und dann fädelt er auch noch ein. Ganz bitter für den Norweger.
Khoroshilov
 
Für Aleksandar Khoroshilov wird es heute nichts mit einer guten Platzierung. Der Russe scheint mit den Richtungswechseln nicht gut klarzukommen, kann kaum Risiko gehen und gibt einige Zehntel ab und fährt somit auch noch am Podium vorbei.
Hirscher
Er macht dem Ganzen ein Ende! Marcel Hirscher hat seinen Vorsprung auf Neureuther halten können und vor allem im Steilstück eine super Fahrt hingelegt. Da gibt es überhaupt nichts zu meckern. Auch im unteren Teil stimmt es mit dem Speed und so feiert er mit rund fünf Zehntel Vorsprung die Führung.
Thaler
 
Mit 38 Jahren ist Patrick Thaler hier der absolute Oldie und dann das! Nach nur wenigen Toren fädelt er ungeschickt ein und scheidet aus. Jetzt sind es nur noch vier Leute, die oben stehen. Neureuther kann sich über einen tollen Lauf freuen.
Hargin
 
Ihm wäre ein Erfolg zu gönnen gewesen, doch Matthias Hargin fällt noch von den Podestplätzen raus, obwohl er hier doch deutlich besser fuhr, als seine Kollegen zuvor. Am Ende sind es die berühmten Nuancen, die hier entscheiden.
Gross
 
Auch Gross verliert deutlich auf Neureuther, der am Ende auch aus den Top 10 herausfällt. Es ist ziemlich aufffällig, dass die Fahrer gerade alle nicht die Linie nehmen, wie sie es der Deutsche gemacht hat. Wie weit geht es noch für Neureuther nach vorne?
Chodounsky
 
Etwas überraschend, dass David Chodounsky nicht so viel Risiko geht, wie man es von ihm sonst kennt. Im unteren Teil will er es dann aber doch nochmal wissen und fädelt prompt ein. Wieder keine Punkte für ihn.
Ryding
 
Vor der letzten TV-Pause ist noch der Brite Dave Ryding unterwegs, dem es aber nicht gelingt, an seinen guten ersten Lauf anzuküpfen. Er lässt viel im unteren Teil noch liegen und wird wohl sogar noch aus den Top 15 rausfallen.
Mölgg
 
Und auch Manfred Mölgg schafft es nicht, die Zeit von Neureuther attackieren zu können. Auch der erfahrene Italiener gibt ab dem Mittelteil einiges ab, obwohl kein grober Fehler bei ihm zu erkennen war. Die Linie des Deutschen scheint echt die Beste gewesen zu sein.
Hirschbühl
 
Christian Hirschbühl feiert die beste Platzierung seiner Karriere. Mit viel Risiko ging er das ganze oben an und war fast vier Zehntel vor Neureuther, verliert aber dann pro Abschnitt einiges auf den Deutschen, der schlussendlich zwölf Hundertstel vor ihm landet. Da scheint Neureuther wohl sehr gut unterwegs gewesen zu sein.
Buffet
 
Robin Buffet kann so eine Zeit nicht aufbieten, aber mit einer Top-15-Platzierung planen. Im Gegensatz zu Neureuther fehlt es ihm an der Technik bei den Vertikalen im oberen Teil - dort hat er am meisten verloren.
Neureuther
Diesen Gefallen macht ihm Felix Neureuther nicht! Im Gegenteil: Der beste deutsche Slalomfahrer packt einen aus und schnappt sich die neue Bestzeit. Dabei hatte er sogar einen Wackler dabei, der ihm im Mittelteil zwei Zehntel kostete. Wie lange wird er die Führung halten?
Pinturault
 
Alexis Pinturault möchte den Abstand im Weltcup auf Hirscher so gering wie möglich halten. Die Fahrt ist an sich absolut passabel, Fehler baut er keine. Doch riskieren will er auch nicht so wirklich. Am Ende ist es der dritte Platz. Er muss jetzt hoffen, dass einige Fahrer schlechter als er fahren.
Yuasa
 
Der so beliebte Naoki Yuasa hat sich scheinbar einiges vorgenommen und ist hier schon im oberen Teil sehr wild unterwegs - zu wild. Denn dann reißt es ihm beim Richtungswechsel von den Skiern und er rauscht in eine Werbefahne.
Luitz
 
Sehr gute Fahrt auch von Stefan Luitz, der bis unten hin an der Zeit von Lizeroux dran ist. Zwar fehlen ihm am Ende doch rund vier Zehntel, aber über seine Fahrt kann er sich freuen. Alle Richtungswechsel und Vertikalen hat er sehr gut genommen.
Lizeroux
 
Großartige Fahrt von Julien Lizeroux, bei dem einfach alles passt. Von oben bis unten eine saubere Fahrt und was macht er da am Ende? Beinahe schafft er es, am letzten Tor auszuscheiden, weil er nicht mehr wusste, wohin. Doch die Schuhe und Skier waren auf der richtigen Seite - somit alles gut und mit rund einer Sekunde Vorsprung eine dicke Ansage.
Strasser
 
Das hätte die neue Bestzeit sein können, doch Linus Strasser macht kurz vor dem Ende noch einen kleinen Wackler, der ihm sofort einiges an Zeit kostet. Schlussendlich fehlt das Tempo um ganz vorne mit dabei zu sein.
Kelley
 
Robby Kelley macht es seinen Vorgängern ähnlich, startet gut, muss dann aber viel an Zeit einbüßen. Am Ende bleibt der Amerikaner aber noch auf den Skiern und fährt die ersten Weltcuppunkte in dieser Saison ein.
Jakobsen
 
Viel mehr Risiko geht der wilde Kristoffer Jakobsen aus dem hohen Norden, aber beim Richtungswechsel im Mittelteil macht er den entscheidenden Fehler und verliert einige Zehntel. Er fällt bis ans Ende des Tableaus zurück.
Schmid
 
Beim ersten Deutschen im zweiten Durchgang läuft es leider nicht so gut. Philipp Schmid schafft es nicht, mit den Besten mitzuhalten. Es scheint, als wenn er hier eher auf eine sichere Fahrt und damit verbundene Weltcuppunkte aus war. Da geht normalerweise deutlich mehr.
Grange
 
Sehr schöne Fahrt von Jean-Baptiste Grange, der im Ziel eine neue Bestzeit von 1:45,18 aufstellt. Da passte es von vorne bis unten, keine Fehler dabei und vor allem: Grange ist viel Risiko gegangen. Das ist das Motto für den heutigen Tag.
Myhrer
 
Ein Tag zum Vergessen für Andre Myhrer, der hier attackieren will, aber nur rund 25 Sekunden auf der Piste bleibt und dann an einer Stange vorbeifährt.
Razzoli
 
Es wird immer enger. Auch Razzoli kratzt an der Bestzeit, landet aber schlussendlich nur auf dem vierten Platz. Nur vier Hundertstel trennen Zenhäusern und den Italiener - es geht heute sehr eng zu. Dennoch ist ein Lächeln beim Italiener zu erkennen, denn Punkte sind ihm sicher.
Muffat-Jeandet
 
Technisch zwar wieder einmal exzellent, doch Victor Muffat-Jeandet riskiert hier einfach zu wenig. Das zahlt sich auch im zweiten Durchgang nichts aus - am Ende gibt er noch drei Zehntel auf Hadalin ab und landet auf dem dritten Platz.
Zenhäusern
 
Tolle Fahrt von Zenhäusern, der sich hier mit gesundheitlichen Problemen rumschlägt und hier knapp an der Bestzeit von Hadalin vorbeifährt. Mit dem heutigen Tag kann er aber zufrieden sein.
Hadalin
 
Neue Bestzeit, aufgestellt von Stefan Hadalin, der sich lautstark im Ziel darüber freut. Der Slowake geht viel Risiko und bleibt dabei ohne großen Fehler. Unten hat er dann auch die nötige Geschwindigkeit um im Flachstück die neue Richtzeit von 1:45.32 rauszufahren.
Yule
 
Auch Yule ist erst vorne, baut aber unten einen Fehler im Flachstück. Der Schweizer kann mit dem Ergebnis auf heimischen Boden alles andere als zufrieden sein.
Digruber
 
Marc Digruber hat sich einiges vorgenommen und kann sich hier direkt mal mit drei Zehnteln absetzen, aber muss schon kurz darauf seinen Vorsprung abgeben. Den Übergang ins steilere Stück im Mittelteil hat er nicht gut gepackt und landet somit noch hinter Sala in der Endabrechnung.
Sala
Und wir sind unterwegs. Der Kurs ist ähnlich gesteckt, hat aber einige Tücken, die schnell zu erkennen sind. Zwei Vertikalen machen den Fahrern nun zu schaffen, vor allem im steilen Stück. Sala scheint keine groben Fehler gemacht zu haben, ist flüssig unterwegs und stellt die Zeit bei 1:45.60 auf.
Vor dem 2. Lauf
 
Noch rund 15 Minuten und dann geht es in Wengen mit dem zweiten Lauf weiter. Tommaso Sala wird gleich beginnen. Zurzeit liegt er 1,75 Sekunden hinter Henrik Kristoffersen, der als 30. den zweiten Durchgang abschließen wird. Interessant wird es wohl ab Andre Myhrer, dem man aufgrund seiner Position wohl einiges zurechnen darf.
Zwischenfazit
 
Zufrieden können die Österreicher insgesamt nicht sein. Da Manuel Feller noch nachträglich disqualifiziert wurde, haben es nur Christian Hirschbüchl und Marc Digruber in den zweiten Lauf geschafft. Aus deutscher Sicht wird es heute wohl keine Top-5-Platzierung geben. Zumindest haben es vier in den zweiten Durchgang geschafft. Neureuther, Luitz und Schmid werden versuchen, in die Top 10 noch zu kommen. Wir melden uns nach einer kurzen Mittagspause wieder.
Zwischenfazit
 
Der zweite Lauf (ab 13:30 Uhr an dieser Stelle) verspricht uns ganz viel Spannung. Denn es geht sowas von eng auf dieser Strecke zu. Zwischen Platz 1 und 14. sind es gerade einmal eine Sekunde Unterschied. Es führt Hernrik Kristoffersen, vor dem ganz starken Leif Kristian Haugen und Marcel Hirscher.
Breitfuss Kammerlander
 
Es reihte sich ein Ausfall nach dem Anderen und so kommen wir schon zum letzten Fahrer. Aus Bolivien ist wieder einmal Simon Breitfuss Kammerländer dabei, der es aber auch nicht bis ins Ziel schafft und im Mittelteil nach einem Fehler ausscheidet. Damit ist der 1. Durchgang in Wengen beendet.
Murisier
 
Und auch Justin Murisier schafft es nicht, sich zu qualifizieren. Ihm hätte man es noch eher zugetraut. Aber auch ihm fehlt die nötige Geschwindigkeit im unteren Teil, um noch eine Zeit unter 54,26 Sekunden zu fahren.
Bonvin
 
Anthony Bonvin fährt um wenige Hundertstel am zweiten Durchgang vorbei. Der Schweizer zeigt auch an, wie sehr ihn das enttäuscht. Das Mannschaftsergebnis der Schweizer ist heute äußerst schlecht.
Luitz
 
Nein! Denn Stefan Luitz ist schließlich noch oben. Trotz der extrem hohen Startnummer schafft es der Deutsche sicher in den zweiten Durchgang. Als 16. kommt er ins Ziel - Fehler hatte er keine gemacht. Das war insgesamt ein sehr ordentlicher Lauf.
Jakobsen
 
Toller Auftritt von Kristoffer Jakobsen, der hier mit der gewissen Aggressivität eine tolle Zeit herausfahren kann und sich im Zielbereich zurecht freuen darf. Wird er der Einzige sein, der sich noch qualifizieren kann? Noch sind 15 Fahrer oben.
Holzmann
 
Sebatian Holzmann hingegen schafft es nicht, sich für den zweiten Durchgang zu qualifizieren. Der junge Deutsche blieb zwar fehlerlos, hatte aber schon im oberen Abschnitt zu viel Zeit verloren, die man nun wirklich nicht mehr aufholen kann.
Schmid
 
Auch Philipp Schmid aus Deutscchland schafft es wohl in den zweiten Durchgang. Auch er hat oben kaum Zeit auf die besten Fahrer verloren, musste aber bei zwei Schlägen im Mittelteil einiges an Zeit einbüßen. Sein schwaches Finish hat ihm wohl auch nochmal einige Plätze gekostet. Er wird später wohl ordentlich attackieren.
Hirschbühl
 
Großartiger Auftritt von Christian Hirschbühl, der sogar zwischenzeitlich schneller als Kristoffersen unterwegs ist. Zwar wird die Piste im unteren Abschnitt jetzt merklich schlechter für die Fahrer, doch dieser tolle Lauf des Österreichers wird mit einem elften Platz belohnt. Ein lautes "Ja" ist im Zieleinlauf zu vernehmen.
Hadalin
 
Sehr gute Fahrt von Stefan Hadalin aus der Slowakei, der trotz einiger Fehler hier in die Top 30 fährt, denn er riskierte von oben an alles. Das zahlt sich heute einfach aus.
Simonet
 
Die Fahrt von Sandro Simonet dauert nur wenige Sekunden. Der Landsmann von Rochat hebelt sich nämlich in einem steileren Abschnitt selbst aus und fährt daraufhin an einem Tor vorbei.
Rochat
 
Marc Rochat ist mit der Startnummer 43 unterwegs, aber schafft es nicht in den zweiten Durchgang. Da fehlte ihm der nötige Speed im unteren Teil.
Sala
 
Denn Tommaso Sala schafft sofort eine bessere Zeit, als der Schweizer. Dem Italiener gelingt es, weniger Zeit im unteren Teil zu verlieren. Da er eine Stange abgebrochen hat, muss das Rennen kurzfristig unterbrochen werden.
Schmidiger
 
Und mit Reto Schmidiger ist es schon soweit. Der Schweizer fährt oben im Flachstück gut, muss aber ab dem Übergang ins Steile doch ordentlich abreißen lassen. Zumindest kommt er als 29. ins Ziel, wird aber wohl noch aus den besten 30 Fahrern rausfallen.
Philp
 
Von ihm hätte man doch etwas mehr erwarten können, aber Trevor Philp scheint heute mit den falschen Skiern unterwegs zu sein. Er hat viel versucht, aber kam einfach nicht wirklich nach vorne. Er sitzt als neuer 30. jetzt auf dem Wackelstuhl.
Kelley
 
Robby Kelley zeigt, wie sehr er mit seinem Lauf zufrieden ist. Der Amerikaner schreit die ganze Anspannung quasi aus sich raus. Nach seinem fehlerfreien Ritt, kommt er auf den 17. Rang und ist damit wohl sicher dabei.
Zampa
 
Nachdem Marc Gini aus der Schweiz ausgeschieden ist, ist Adam Zampa dran, der aber wohl auch nicht im zweiten Durchgang landen wird. Der Slowake bekommt sogar eine Stange ins Gesicht, bewahrt zwar die Ruhe, doch die Zeit ist schon längst dahin. Als 29. wird er wohl nicht ab 13:30 Uhr wieder dabei sein.
Buffet
 
Und auch Marc Buffet, der mit der 31 nach der Pause wieder eröffnet, kann sich hier einiges ausrechnen. Denn der Franzose schafft es, im mittleren Teil seinen Rückstand insgesamt zu halten und verliert unten kaum an Zeit. Mit dem elften Rang ist er vollkommen zufrieden.
Haugen
 
Und jetzt wird es noch einmal ganz laut hier, denn Leif Kristian Haugen packt hier mal einen aus! Erst sah es gar nicht danach aus, doch der Norweger attackiert ab dem Mittelteil voll und lässt die Skier gut laufen. Ohne jeglichen Fehler fährt auf den 2. Platz vor - sensationell mit dieser hohen Startnummer!
Strasser
 
Besser macht es da schon Linus Strasser, der sich mit seiner Fahrt hier zumindest Hoffnungen auf eine Top 15 Platzierung machen darf. Strasser hatte oben genau die richtige Linie gewählt, aber unten fehlt es ihm doch ein wenig. Zurzeit ist er 14. im Klassement.
Stehle
 
Auch Dominik Stehle muss jegliche Hoffnungen begraben. Dem zweiten Deutschen am heutigen Tag fehlt es einfach an dem nötigen Selbstvertrauen, sich unter den besten Fahrern zu platzieren. Jetzt muss er sogar um den zweiten Durchgang bangen.
Zenhäusern
 
Die Schweizer werden heute kein gutes Ergebnis erzielen. Ramon Zenhäusern war von Magenproblemen gebeutelt. Ihm fehlt heute die Kraft für eine Zeit - das merkt man ihm an.
Yuasa
 
Naoki Yuasa rauscht hier durch den Lauf, macht aber vier Tore vor Schluss einen entscheidenden Fehler, der ihm viel Zeit kostet, vor allem im absolut flachen Stück. Somit ist er momentan Zwölfter. Da war mehr drin.
Feller
 
Das ist jetzt ganz fies: Nach einer TV-Analyse wird Manuel Feller aus dem Rennen genommen. Er fuhr nämlich an einem Tor mit dem Innenski vorbei. Schade, schade. Er wird Kristoffersen also nicht angreifen können.
Muffat-Jeandet
 
Auch Victor Muffat-Jeandet kommt mit hängendem Kopf in den Zieleinlauf. Letztes Jahr war er noch als neuer Pinturault geehrt worden, jetzt landet er nicht einmal mehr unter den Top 10. Was ist mit dem Franzosen los? Auch er wollte gerade überhaupt kein Risiko gehen.
Nordbotten
 
Auch Jonathan Nordbotten möchte heute hier nur fehlerfrei ins Ziel kommen. Das macht er zwar, doch ohne die nötige Aggressivität wird das heute einfach nichts. Und die Zeit ist somit dahin.
Aerni
 
Ganz bitter! Luca Aerni fährt eine absolut tolle Fahrt und ist in Schlagdistanz zu den besten Drei. Doch dann fährt er kurz vor dem Ziel an einer Stange vorbei und scheidet aus. Absolut unnötig und deshalb ärgert sich Aerni im Ziel auch mächtig.
Grange
 
Für die Franzosen könnte der Kurs des eigenen Trainers auch zum Disaster werden. Auch Jean-Bapiste Grange kann kein Zeichen setzen, wählt aber auch eine sichere Linie - im Gegensatz zu den besten Fahrern am heutigen Tag. Das zahlt sich heute einfach nicht aus.
Feller
 
Und dann kommt Manuel Feller! Er zeigt, dass er seit Zagreb zu den absolut besten Fahrern wieder zählt. Keine Fehler waren bei ihm zu verzeichnen. Mit der nötigen Dosis Risiko rauscht er hier geradezu über die Piste. Am Ende sind es nur knapp vier Zehntel auf Kristoffersen und Feller ist neuer Zweiter.
Foss-Solevaag
 
Eine Fahrt zum Vergessen von Sebastian Foss-Solevaag. Der Norweger hat die falsche Linie gewählt und kann die Tipps von Henrik Kristoffersen nicht nutzen. Das wird wohl nichts mit einem zweiten Durchgang.
Chodounsky
 
Wie es geht zeigt David Chodounsky aus den USA, der hier mit viel Risiko eine gute Zeit fährt obwohl es ihn auf der Eisplatte fast aus den Skiern reißt. Das kann er aber wunderbar korrigieren und ist als Siebter in absoluter Schlagdistanz.
Digruber
 
Nach der TV-Pause ist Marc Digruber an der Reihe. Doch auch er kann kein Highlight aus österreichischer Sicht setzen. Was ist denn heute nur mit dem ÖSV-Team los? Nur Marcel Hirscher hat bislang überzeugt. Das ist zu wenig.
Thaler
 
Ganz anders Patrick Thaler, der von oben an Feuer zeigt und das Podium voll attackiert. Der Italiener bleibt fehlerfrei und hält bis ins Ziel einen Rückstand von nur vier Zehnteln. Sehr schön anzusehen, dass es auch später noch weit nach vorne gehen kann.
Yule
 
Der erste Schweizer, der von den Zuschauern nach unten getragen wird. Doch den Heimvorteil kann Daniel Yule nicht ausnutzen. Im mittleren Teil lässt er einiges liegen, wohl weil er nicht die richtige Linie gewählt hat.
Lizeroux
 
Der Oldie aus Frankreich kann ebenfalls nicht attackieren. Mit über einer Sekunde Rückstand befindet Julien Lizeroux aber ebenfalls in einer Position, noch einiges später herauszuholen.
Pinturault
 
Für ihn gesteckt und doch kann Alexis Pinturault nicht weit nach vorne fahren. Er ist auf Neureuther-Niveau, kann aber nicht das letzte Risiko, was ihn sonst so ausmacht. Mit rund einer Sekunde Rückstand befindet er sich aber in Angriffsposition für den zweiten Durchgang.
Matt
 
Das war mal gar nichts! Auch Michael Matt enttäuscht auf ganzer Linie und hat über zwei Sekunden Rückstand auf die Spitze aufgebaut. Erlebt der ÖSV heute wieder einen rabenschwarzen Tag?
Ryding
 
Auch Dave Ryding zeigt sich im Ziel sehr zufrieden. Der Brite liegt rund sieben Zehntel hinter Kristoffersen, lag aber sogar zwischenzeitlich vor ihm. Das macht ihm natürlich Mut für später.
Hargin
 
Toller Lauf von Matthias Hargin, der unten einiges herausholen kann und ebenfalls in absoluter Schlagdistanz ist. Der Schwede hält die Farben seines Landes also hoch. Im zweiten Lauf braucht er aber mal ebenfalls einen sauberen Ritt.
Schwarz
 
Den Lauf muss sich Marco Schwarz dringend noch einmal anschauen. Nach nur neun Sekunden Fahrt hat er schon eine halbe Sekunde Rückstand auf Kristoffersen. Dass es dabei nicht bleibt, ist klar. Er ist zur Zeit Letzter. Für den zweiten Durchgang sollte es aber reichen.
Neureuther
 
Leider verbaut sich Felix Neureuther schon oben seine Fahrt. Es sind zwar keine allzu großen Fehler dabei, doch immer wieder muss er seine Haltung korrigieren. Das kostet Zeit und am Ende ist es fast eine Sekunde, die ihm fehlt. So wird es nichts mit einem guten Ergebnis.
Gross
 
Besser macht es Stefano Gross, der sich hier einiges traut. Zwar legt es ihn zweimal fast aus den Skiern, aber er versucht, das Tempo hochzuhalten. Unten sind es rund sechs Zehntel auf den Norweger. Der Italiener meldet Ambitionen aufs Podium an.
Myhrer
 
Das war gar nichts von Andre Myhrer, dem einige Fehler unterlaufen. In jedem Teilstück baut er Zeit auf Kristoffersen auf und muss mit 1,5 Sekunden Rückstand im Ziel schon jegliche Hoffnungen begraben.
Kristoffersen
Da haben wir die erste Ansage. Und es ist nicht überraschend, dass es Kristoffersen ist, der in einer bärenstarken Form ist. Er wählt in den Übergängen eine ganz andere Linie, als seine Kollegen und wird dafür belohnt. Unten bringt er seinen Vorsprung von 44 Hundertstel mit ins Ziel und stellt mit 52,51 Sekunden die neue Bestzeit.
Hirscher
 
Das ist eigentlich nicht der Anspruch von Marcel Hirscher, aber er kann keine Bestzeit herausfahren, zeigt sich aber dennoch zufrieden. Doch da hat er oben einiges liegengelassen, weil er die Richtungswechsel nicht aggressiv angegangen ist. Sonst passte es aber beim Österreicher. Nur zwölf Hundertsel liegt er hinter dem Russen.
Khoroshilov
 
Relativ unsauber, dafür aber schneller. So in etwas kann man die Fahrt von Aleksandar Khoroshilov beschreiben. Er trifft die Stangen nicht immer gut, hat aber den nötigen Speed, um die Zeit von Mölgg auf 52,95 Sekunden zu verbessern. Der Russe hat sonst keine großen Fehler gemacht und wird wohl weit vorne sein für den zweiten Durchgang.
Mölgg
Während sich Marcel Hirscher und Felix Neureuther noch nett unterhalten, startet Manfred Mölgg. Wir haben hier einen guten Mix aus steilen und flachen Teilstücken. Die Übergänge sind teilweise tückisch, weil sehr eisig. Mölgg meistert das alles gut. Unten geht es gerade aus ins Ziel, wo die Fahrer sogar die Abfahrtshocke auspacken können. 53,34 Sekunden ist die Richtzeit.
Startliste
 
67 Tore sind heute vom französischen Coach gesetzt worden. Als erstes auf die Piste geht der wiedererstarkte Italiener Manfred Mölgg.
Wetterbedingungen
 
In Wengen ist es zurzeit überwiegend bewölkt, mit leichtem Schneefall. Hier und da blickt mal die Sonne durch. Bei -8 Grad geht es heute auch pünktlich los. Der erste Durchgang ist von der Rennleitung offiziell bestätigt worden.
Der DSV
 
Heute fahren sechs deutsche Fahrer für den DSV mit. Neben Neureuther sind heute Dominik Stehle (27.), Linus Strasser (28.), Philipp Schmid (49.), Sebastian Holzmann (52.) und Stefan Luitz (57.) am Start. Für den zweiten Durchgang rechnen wir mit mindestens drei Fahrern aus dem deutschen Lager.
Die Favoriten
 
Wir müssen nicht lange warten, um die stärksten Fahrer zu sehen. Die besten Zehn starten zuerst. Neben Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen ist heute auch explizit Felix Neureuther zu nennen, der 2013 und 2015 in Wengen siegte. Hinzu kommen Alexis Pinturault, Manfred Mölgg und auch ein Michael Matt, die sich heute Chancen ausrechnen dürfen.
Wengen
 
Heute erwartet uns ein Rennen, das auch mit Sicherheit über die Bühne gehen wird. Der Slalom in Wengen ist zwar nicht so prestigeträchtig wie die Lauberhorn-Abfahrt, die gestern abgesagt werden musste. Zumindest schneit es gerade nicht mehr so wie vor 24 Stunden. Aber auch wenn: Slalom geht immer.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Wengen zum Slalom der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Alexis Pinturault
2:14.01
2.
Marcel Hirscher
2:14.71
0.70
3.
Felix Neureuther
2:15.38
1.37
4.
Zan Kranjec
2:15.45
1.44
5.
Ted Ligety
2:15.66
1.65
6.
Thomas Fanara
2:15.68
1.67
7.
Justin Murisier
2:15.79
1.78
8.
Henrik Kristoffersen
2:15.93
1.92
9.
Mathieu Faivre
2:15.94
1.93
10.
Luca De Aliprandini
2:16.13
2.12
11.
Andre Myhrer
2:16.14
2.13
12.
Benedikt Staubitzer
2:16.15
2.14
13.
Carlo Janka
2:16.19
2.18
14.
Victor Muffat-Jeandet
2:16.24
2.23
15.
Matts Olsson
2:16.30
2.29
16.
Gino Caviezel
2:16.39
2.38
17.
Marco Odermatt
2:16.42
2.41
18.
Leif Kristian Haugen
2:16.44
2.43
19.
Stefan Luitz
2:16.45
2.44
20.
Roland Leitinger
2:16.52
2.51
21.
Florian Eisath
2:16.58
2.57
22.
Philipp Schörghofer
2:16.61
2.60
23.
Aleksander Aamodt Kilde
2:16.78
2.77
24.
Roberto Nani
2:16.86
2.85
25.
Marcus Sandell
2:16.88
2.87
26.
Steve Missillier
2:16.91
2.90
27.
Fritz Dopfer
2:17.26
3.25
28.
Christoph Nösig
2:17.54
3.53