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DFB-PK mit Reus und Werner: "Haben zu lange über das Mexiko-Spiel geredet"

Von SPOX
Marco Reus spielte gegen Schweden erstmals bei einer WM von Beginn an.
© getty

Nach dem dramatischen Sieg gegen Schweden geht der Blick Richtung Mittwoch und Südkorea (16 Uhr im LIVETICKER). Marco Reus, Timo Werner und Löw-Assistent Marcus Sorg stellten sich den Fragen der Journalisten.

DFB-Stürmer Marco Reus erlebte das Mexiko-Spiel größtenteils von der Bank, konnte sich der darauffolgenden Kritik aber dennoch nicht entziehen. Auf der Pressekonferenz erklärte er, dass er die negative Bewertung des WM-Auftaktspiels zwar nachvollziehen könne, aber sich viele Medienvertreter zu intensiv auf das schlechte Spiel eingeschossen hätten: "Wir stellen uns der Kritik, aber für uns geht es trotzdem weiter. Meines Erachtens nach haben wir dann zu lange noch über das Mexiko-Spiel geredet."

DFB-Team gegen Südkorea: Timo Werner wieder auf den Außen?

Teamkollege Timo Werner, der gegen Schweden in der zweiten Halbzeit auf dem linken Flügel agierte und vor den Toren die entscheidenden Akzente setzte, deutete hingegen an, dass er auch gegen Südkorea die ungewohnte Position bekleiden könnte: "Ich bin ja eigentlich Stürmer und fühle mich daher vorne am wohlsten. Aber gegen tiefstehende Mannschaften ist es für mich vielleicht leichter, mal über die linke oder rechte Seite zu kommen, da ich meine Stärken da ausspielen kann", erklärte der 22-Jährige.

Löws Co-Trainer Marcus Sorg rückte hingegen die Stärken des DFB-Teams der Vergangenheit in den Mittelpunkt und erneuerte die mahnenden Worte des Bundestrainers vom vergangenen Freitag, dass man nicht alles auf einmal über den Haufen werfen sollte: "Wir müssen an Dingen festhalten, die uns seit Jahren stark machen und eine lupenreine Quali und einen guten Confed-Cup beschert haben", so Sorg.

DFB-PK am Montag: Alles Aussagen zum Nachlesen

12:20 Uhr: Schicht im Schacht. Auch Werner und Pressesprecher Grittner verlassen die Pressekonferenz.

12:18 Uhr: Werner auf die Frage eines russischen Kollegen, warum sich so viele Mannschaften bisher schwertun: "Außer Kroatien ist bisher keine Mannschaft durchs Turnier gezogen, ohne was aufkommen zu lassen. Aber ich glaube, das ist normal in der Vorrunde. Wir haben viel gegen große Mannschaften wie Frankreich und Spanien getestet, auf die man erst im späteren Turnierverlauf trifft. Das ist dann natürlich eine ganze andere Art Fußball zu spielen."

12:16 Uhr: Werner auf die Frage, wie viel er über das südkoreanische Team wisse: "Wir haben noch keine Videos geschaut von Südkorea, haben aber die beiden ersten Spiele so gut es ging gesehen. Vor allem auf Son müssen wir aufpassen. Jedoch müssen wir eher auf uns schauen, denn wenn wir unsere Chancen verwerten, dann werden wir auch gewinnen."

12:13 Uhr: Werner über Marco Reus: "Über seine Fähigkeiten muss ich nicht viel sagen. Wir verstehen uns ganz gut, das Zusammenspiel passt gut und auch außerhalb des Platzes verstehen wir uns gut."

Werner über Neuer: "Persönlichkeit, die es nicht oft gibt"

12:12 Uhr: Werner über Manuel Neuer: "Er ist eine Persönlichkeit, die es nicht oft gibt. Seine Ruhe und Gelassenheit, macht einen auch selber gelassen. Er ist eine sehr große Stütze."

12:11 Uhr: Werner auf die Frage, ob er auch gegen Korea auf dem Flügel spielen wird: "Ich bin ja eigentlich Stürmer und fühle mich daher vorne am wohlsten. Aber gegen tiefstehende Mannschaften ist es für mich vielleicht leichter, mal über die linke oder rechte Seite zu kommen, da ich meine Stärken da ausspielen kann."

12:08 Uhr: DFB-Pressesprecher Grittner über den Jubel-Eklat gegen Schweden: "Stand ist, dass die FIFA eine Stellungnahme angefordert hat, die wir bis heute Abend abgeben werden. Auch die Delegation kommt dazu später ins Hotel. Der Stand ist jedoch, dass die beiden sich öffentlich entschuldigt haben und von den Schweden wurde das ja auch akzeptiert."

12:05 Uhr: Werner über die Rolle von Mario Gomez: "Ich glaube, dass auch gerade ich viel Unterstützung von ihm bekomme. Er ist immer der erste, der bei mir ist, mich unterstützt und mir Tipps gibt. Auch in den Phasen, in denen es nicht so gut lief, hat er mir immer Mut in der Kabine zugesprochen."

12:02 Uhr: Auch Werner ist mittlerweile eingetroffen und stellt sich den Fragen der Medienvertreter.

12:01 Uhr: Reus auf die Frage eines russischen Kollegen, ob er sich bewusst ist, dass der Weltmeister oft in der folgenden Vorrunde scheitert: "Haben es mitbekommen und Sie können sicher sein, dass wir Mittwoch alles daran setzen, dass das nicht passiert."

11:58 Uhr: Reus über das "Turnier als Neuling im reiferen Alter": "Bin zufrieden, da ich das Gefühl habe, dass ich der Mannschaft auf dem Platz helfen kann. Von daher hoffe ich, dass es so weitergeht. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft auf dem Feld helfen kann. Wenn nicht, geht die Welt aber auch nicht unter."

11:56 Uhr: Für Reus war das Schweden-Spiel so ähnlich wie Malaga-Dortmund, nur nicht ganz so krass.

11:54 Uhr: Reus über die negative Kritik nach dem ersten Spiel: "Wir stellen uns der Kritik, aber für uns geht es trotzdem weiter. Meines Erachtens nach haben wir dann zu lange noch über das Spiel (gegen Mexiko) geredet."

11:52 Uhr: Reus mit einem Lacher über den möglichen Losentscheid zum Weiterkommen: "Wir wollen versuchen, dass es nicht so weit kommt."

Reus über Werner: "Man hat gesehen was ihn ausmacht"

11:51 Uhr: Reus über Sturmpartner Werner: "Wir sind durch ihn im Spiel sehr flexibel. Auch bringt es den Gegner durcheinander, da er sich nicht so gut auf uns einstellen kann. Man hat gesehen was ihn ausmacht im Eins-gegen-eins."

11:49 Uhr: Reus über den Schweden-Sieg: "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und mussten das auch. Wenn du das erste Spiel verloren hast, brauchst du natürlich auch Glück, das wir uns aber auch erspielt haben."

11.48 Uhr: Sorg ist weg, Reus ist da.

11:47 Uhr: Sorg auf die Frage, ob man noch viel im Training ändern kann und wie sich der Ausfall von Boateng auswirken wird: "Durch die Belastung, die die Spieler haben, muss man damit vorsichtig umgehen. Der Vorteil ist, dass man nicht alles trainieren muss, sondern viel über Analysen arbeiten kann. An der Qualität der Spieleröffnung dürfen wir nicht leiden. Jerome (Boateng) ist ein wichtiger Spieler, aber wir werden ihn gut ersetzen."

11:44 Uhr: Sorgs Erkenntnisse aus dem Turnier: "Wir müssen an Dingen festhalten, die uns seit Jahren stark machen und eine lupenreine Quali und einen guten Confed-Cup beschert haben."

11:42 Uhr: Auf die Frage, ob man Werner in Zukunft als Flügelspieler einsetzen wird, bleibt Sorg ziemlich verhalten. Er lobt Werners Leistung gegen Schweden, möchte aber keine Tendenzen für die Zukunft geben.

11:40 Uhr: Sorg über die Bedeutung der Laufleistung: "Die Laufleistung an sich ist erstmal ein Parameter der physischen Belastbarkeit. Ich finde, dass man richtig laufen sollte und nicht viel. Ich würde nie eine Mannschaft alleine an der Laufleistung messen. Da die kleineren Mannschaften viel kämpfen, müssen jedoch auch die großen Nationen viel investieren."

Sorg: Hummels wieder voll belastbar, Rudy wohl nicht einsatzfähig

11:36 Uhr: "Rudy wurde gestern operiert und war heute zur Nachuntersuchung. Man muss aber davon ausgehen, dass er nicht spielt." Hummels ist hingegen wieder voll belastbar und wird auch am Mittwoch wohl spielen.

11:35 Uhr: Sorg zur aktuellen Situation der Mannschaft: "Die Jungs, die gespielt haben, müssen in erster Linie regenerieren. Es geht darum, sie auch geistig frisch zu bekommen und das Selbstvertrauen zu stärken."

11:34 Uhr: Marcus Sorg ist da, es kann losgehen.

11:20 Uhr: Bei wem die Personalie Marcus Sorg noch einige Fragen aufwirft, dem sei die folgende Kurzbeschreibung ans Herz gelegt. Nach einer semi-erfolgreichen aktiven Laufbahn startete Sorg bereits mit 34 seine Trainerlaufbahn. Erst mauserte er sich bei den Stuttgarter Kickers zum Cheftrainer, ehe es ihn 2008 zum SC Freiburg zog. Dort übernahm er 2011 für eine Saison die Profis und ging danach zur U17 des FC Bayern. Nach nur einer Saison coachte er die deutsche U19, bevor er im Sommer 2016 Co-Trainer der Nationalmannschaft wurde.

11:07 Uhr: Bereits gestern hat Timo Werner in einem Interview auf DFB.de ein paar Worte zum "Krimi von Sotschi" zu Protokoll gegeben. "Wir haben es uns einfach verdient", sagte Werner zu dem späten Siegtreffer von Toni Kroos und fügte hinzu, dass die Mannschaft immer an den Sieg glaubte. "Nach der Gelb-Roten-Karte haben wir uns nicht aufgegeben, sondern immer weitergespielt. Wir hatten immer die Hoffnung, dass wir es noch gewinnen können."

10:55 Uhr: Nach dem Eklat um den Jubel einiger DFB-Offizieller nach dem Siegtreffer gegen Schweden (der mit Sicherheit in der PK ein Thema sein wird), wollen wir mal einen genaueren Blick auf das gesamte Team hinter dem Team werfen. Neben der Mannschaft, dem Trainerstab und Bierhoff, sind 51 weitere Mitarbeiter mit nach Russland geflogen. Darunter Spezial Coaches, Ärzte, Physios, Scouts, Sicherheitsleute, Köche, IT-Experten, Organisatoren, Servicemitarbeiter und Medien-/TV-Vertreter.

10:35 Uhr: Beide Spieler, die der DFB heute zur Pressekonferenz geschickt hat, hatten entscheidenden Anteil am Last-Minute-Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Schweden. Werner bereitete den Ausgleichstreffer von Reus kurz nach der Pause vor und holte in der Nachspielzeit den Freistoß raus, den Toni Kroos unhaltbar zum 2:1 in die Maschen zirkelte. Reus war hingegen bester Spieler aufseiten der Löw-Auswahl und legte beim 2:1 darüber hinaus für Kroos auf. Es dürfte also recht unterhaltsam und launig heute zugehen.

8:55 Uhr: Bei der Pressekonferenz um 11.30 Uhr werden neben Marcus Sorg auch Timo Werner und Marco Reus vor Ort sein.

DFB-Team gegen Südkorea: Lage vor dem letzten Gruppenspieltag

Deutschland ist gegen die biederen und spielerisch arg limitierten Südkoreaner haushoher Favorit, allerdings bedeutet ein Sieg nicht automatisch das Weiterkommen ins Achtelfinale, da bei einem gleichzeitigen Erfolg Schwedens gegen Mexiko die ersten drei Teams der Gruppe bei 6 Zählern lägen. Was bei Punktegleichheit passiert, erfahrt Ihr hier. Besonders kompliziert würde es, wenn Schweden und Deutschland zum Abschluss 1:0 gewinnen oder beide Teams ihre Spiele 0:1 verlieren. Dann käme die ominöse Fair-Play-Wertung zum Tragen.

Tabelle der Gruppe F

PlatzTeamPunkteTore
1.Mexiko63:1
2.Deutschland32:2
3.Schweden32:2
4.Südkorea01:3
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