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NBA

Mit aller Macht den Titel erzwingen

Von Philipp Dornhegge
Brooklyns General Manager Billy King gab Jason Kidd dessen ersten Vertrag als Head Coach
© getty

Cleveland Cavaliers: Mike Brown

Was ist passiert? Kyrie Irving war stets begeistert von Byron Scott, das Verhältnis zwischen All-Star-Point-Guard und Head Coach soll grandios gewesen sein.

Dennoch entschied sich Manager Chris Grant nach der Saison, dass es Zeit für einen Wechsel sei. Die Cavaliers entwickelten sich vor allem defensiv kaum weiter, kassierten Punkte am Fließband. Gleichzeitig wirkte die Offensive eindimensional, Irving konnte stets machen, was er wollte.

Als Scotts Abschied klar war, sagte Irving, dass er über den "Verlust meines Basketball-Vaters hinwegkommen" müsse. Emotional traf die Trennung das Team schwer, sportlich kann es eigentlich nur aufwärts gehen.

Wer ist der neue Coach? So neu ist Mike Brown bei den Cavaliers natürlich nicht. Von 2005 bis 2010 schwang er bereits das Zepter in Cleveland und erlebte gemeinsam mit LeBron James die beste Zeit in der Geschichte der Franchise mit der Finals-Teilnahme 2007 als Höhepunkt.

Brown wurde vom Management stets geschätzt und trotzdem gefeuert, weil man dachte, dass man so vielleicht LeBron James von einem Verbleib überzeugen könne. Der Schuss ging nach hinten los, Bauernopfer Brown heuerte ein Jahr später bei den Lakers an.

Wiederum zwei Jahre später ist er zurück in Cleveland, bei seiner launigen Vorstellung wurde deutlich, dass keine Animositäten zwischen Klubführung und Head Coach herrschen.

Welche Folgen hat der Wechsel? Wenn die Spieler - allen voran Irving und Tristan Thompson - erstmal über ihre Trauer hinweg sind, werden sie sich für Brown an die Arbeit machen. Der 48-Jährige versteht sich für gewöhnlich ähnlich gut wie Scott mit jungen Spielern, gleichzeitig ist er in Sachen Trainingspensum nicht "schlimmer" als sein Vorgänger.

Und trotzdem wird ein ganz anderer Wind wehen: Die Cavs waren das viertschlechteste Defensiv-Team der Liga, Brown dagegen gilt als Verfechter einer starken Verteidigung. Gerade Irving muss da eine ordentliche Schippe drauflegen. Nimmt er die Herausforderung an, wird er sich endgültig zum Superstar mausern.

Und damit würden die Cavs auch endlich den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen. Mit Dion Waiters, Tyler Zeller, Anthony Bennett, Carrick Felix und Sergey Karasev haben die Cavs beängstigend viel Talent im Team.

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