Donnerstag, 10.05.2012

Schiri-Check-8 - Saison 2011/12

Kircher überragt, Gräfe enttäuscht

In unserer Reihe Schiri-Check werfen wir in regelmäßigen Abständen einen Blick auf die deutsche Schiedsrichtergilde. Wir analysieren ihre Leistungen, hinterfragen die Ansetzungen und geben einen stets aktuellen Überblick über die Bundesliga-Referees. In Ausgabe 8 ziehen wir Bilanz unter die Spielzeit 2011/2012 und analysieren die Schiedsrichter-Leistungen im großen Einzelcheck.

Seine Gelassenheit und Ruhe sichert Knut Kircher (r.) die Top-Platzierung
© Getty
Seine Gelassenheit und Ruhe sichert Knut Kircher (r.) die Top-Platzierung

Die Saison 2011/2012 liegt hinter uns - eine Spielzeit, die für die Unparteiischen wieder mit einer Menge Kritik verbunden war. Nicht zu Unrecht, sorgten die Darbietungen der Schiedsrichter zuweilen doch für Frust und ungläubiges Kopfschütteln. Lichtblicke wie die soliden Leistungen des erfahrenen Knut Kircher und der Nachwuchshoffnungen Marco Fritz und Tobias Welz bildeten eher die Ausnahme. Unser Schiedsrichter-Fazit der Saison 2011/2012:

Fehlerreiches Finale: Der letzte Eindruck ist ernüchternd. Was sich die Schiedsrichter am abschließenden 34. Spieltag zusammenpfiffen, war größtenteils kaum akzeptabel. Selbst der sonst souveräne Florian Meyer leistete sich beim Kölner Abstiegsendspiel gegen den FC Bayern zwei schwere Patzer. So hätte er nach Contentos Handspiel in der 43. Minute genauso Elfmeter geben müssen wie nach Peszkos Foul an Robben im zweiten Spielabschnitt.

Den Vogel schoss jedoch Thorsten Kinhöfer ab, der bei der Partie zwischen Hertha BSC und Hoffenheim eine in jeder Hinsicht miserable Leistung ablieferte. Die vollkommen überzogene Ampelkarte gegen Hoffenheims Babel und der verweigerte Elfmeter nach Comppers Foulspiel an Lasogga waren dabei nur die "Höhepunkte" eines auch ansonsten indiskutablen Auftritts, der mit einer glatten 6 bewertet wurde.

Men in Black - die Bundesliga-Schiedsrichter
Christian Dingert befindet sich in seiner zweiten Saison als Bundesliga-Schiedsrichter. Der 30-Jährige ist gelernter Diplom-Verwaltungswirt
© Getty
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Christian Dingert befindet sich in seiner zweiten Saison als Bundesliga-Schiedsrichter. Der 30-Jährige ist gelernter Diplom-Verwaltungswirt
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Deniz Aytekin ist seit 2008 Bundesliga-Schiedsrichter. Der Betriebswirt ist mit seinen 1,97 Meter alleine wegen seiner Größe Herr der Lage
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Deniz Aytekin ist seit 2008 Bundesliga-Schiedsrichter. Der Betriebswirt ist mit seinen 1,97 Meter alleine wegen seiner Größe Herr der Lage
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Felix Brych pfeift seit 8 Jahren Bundesliga. Der Jurist aus München kommt vom SV am Hart München
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Felix Brych pfeift seit 8 Jahren Bundesliga. Der Jurist aus München kommt vom SV am Hart München
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Felix Zwayer geht mit 30 Jahren bereits in seine dritte Bundesliga-Saison. In seiner Freizeit fährt der Immobilienkaufmann gerne Ski
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Felix Zwayer geht mit 30 Jahren bereits in seine dritte Bundesliga-Saison. In seiner Freizeit fährt der Immobilienkaufmann gerne Ski
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Florian Meyer gehört zu den erfahrenen Referees. Seit 1999 pfeift er Bundesliga. Ansonsten leitet der Niedersachse eine Kanzlei
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Florian Meyer gehört zu den erfahrenen Referees. Seit 1999 pfeift er Bundesliga. Ansonsten leitet der Niedersachse eine Kanzlei
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Günter Perl kommt aus Pullach bei München und ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. Seit 2005 pfeift er in der ersten Liga
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Günter Perl kommt aus Pullach bei München und ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. Seit 2005 pfeift er in der ersten Liga
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Guido Winkmann ist seit 2008 Bundesliga-Schiedsrichter. Der Polizeibeamte pfeift für den FV Niederrhein
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Guido Winkmann ist seit 2008 Bundesliga-Schiedsrichter. Der Polizeibeamte pfeift für den FV Niederrhein
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Dr. Jochen Drees ist im richtigen Leben Mediziner und leitet seit 2005 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse
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Dr. Jochen Drees ist im richtigen Leben Mediziner und leitet seit 2005 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse
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Der Rottenburger Knut Kircher pfeift seit 2002 in der Bundesliga. In seiner Freizeit fährt der Maschinenbauingenieur gerne Ski und Fahrrad
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Der Rottenburger Knut Kircher pfeift seit 2002 in der Bundesliga. In seiner Freizeit fährt der Maschinenbauingenieur gerne Ski und Fahrrad
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Manuel Gräfe wurde zum Schiedrichter des Jahres 2010/11 gewählt. Seit 2004 pfeift der 37-Jährige in der Bundesliga, seit 2007 ist er auch für die FIFA aktiv
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Manuel Gräfe wurde zum Schiedrichter des Jahres 2010/11 gewählt. Seit 2004 pfeift der 37-Jährige in der Bundesliga, seit 2007 ist er auch für die FIFA aktiv
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Relativ frisch in der Bundesliga ist Schiedsrichter Marco Fritz. Der Bankkaufmann aus Korb pfeift seit 2009 in der höchsten Spielklasse
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Relativ frisch in der Bundesliga ist Schiedsrichter Marco Fritz. Der Bankkaufmann aus Korb pfeift seit 2009 in der höchsten Spielklasse
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Veranstaltungsmanager Markus Schmidt hat auch schon in der südkoreanischen Liga gepfiffen. Seit 2003 leitet der Hobby-Minigolfer Spiele der Bundesliga
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Veranstaltungsmanager Markus Schmidt hat auch schon in der südkoreanischen Liga gepfiffen. Seit 2003 leitet der Hobby-Minigolfer Spiele der Bundesliga
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Im Januar 2010 wurde Markus Wingenbach in den Kreis der Bundesliga-Schiedsrichter aufgenommen. Hauptberuflich ist der 1,94m-Hüne Student für Mathematik und Sport
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Im Januar 2010 wurde Markus Wingenbach in den Kreis der Bundesliga-Schiedsrichter aufgenommen. Hauptberuflich ist der 1,94m-Hüne Student für Mathematik und Sport
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Einer der erfahrensten DFB-Schiedsrichter ist Michael Weiner. Der Giesener pfiff 2000 das erste Mal in der Bundesliga. Seit 2002 ist er auch für die FIFA aktiv
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Einer der erfahrensten DFB-Schiedsrichter ist Michael Weiner. Der Giesener pfiff 2000 das erste Mal in der Bundesliga. Seit 2002 ist er auch für die FIFA aktiv
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Auch Peter Gagelmann ist seit 2000 Bundesliga-Schiri. Auslandserfahrungen sammelte er in Südkorea und Saudi-Arabien
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Auch Peter Gagelmann ist seit 2000 Bundesliga-Schiri. Auslandserfahrungen sammelte er in Südkorea und Saudi-Arabien
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Der Münchner Peter Sippel ist seit 2000 Schiedsrichter in der Bundesliga. Regelmäßig pfeift der Diplom-Betriebswirt auch in der Stars-League in Katar
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Der Münchner Peter Sippel ist seit 2000 Schiedsrichter in der Bundesliga. Regelmäßig pfeift der Diplom-Betriebswirt auch in der Stars-League in Katar
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Erst seit 2011 wird Robert Hartmann als Schiedsrichter in der Bundesliga eingesetzt. Der Diplom-Betriebswirt hat vorher vier Jahre lang Spiele der 2. Liga geleitet
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Erst seit 2011 wird Robert Hartmann als Schiedsrichter in der Bundesliga eingesetzt. Der Diplom-Betriebswirt hat vorher vier Jahre lang Spiele der 2. Liga geleitet
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Ein Urgestein der Bundesliga ist FIFA-Referee Thorsten Kinhöfer. Der Westfale ist in seiner Freizeit passionierter Skat-Spieler - kennt sich also mit Karten aus
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Ein Urgestein der Bundesliga ist FIFA-Referee Thorsten Kinhöfer. Der Westfale ist in seiner Freizeit passionierter Skat-Spieler - kennt sich also mit Karten aus
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Tobias Welz ist hauptberuflich Polizist und seit 2010 Bundesliga-Schiedsrichter. Der Wiesbadener hält sich in seiner Freizeit gerne durch Jogging und Fitness fit
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Tobias Welz ist hauptberuflich Polizist und seit 2010 Bundesliga-Schiedsrichter. Der Wiesbadener hält sich in seiner Freizeit gerne durch Jogging und Fitness fit
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Das Aushängeschild der DFB-Schiedsrichter: Wolfgang Stark. Er pfiff auch schon bei der WM in Südafrika und bei Olympia in Peking. Seit 1997 pfeift er in der Bundesliga
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Das Aushängeschild der DFB-Schiedsrichter: Wolfgang Stark. Er pfiff auch schon bei der WM in Südafrika und bei Olympia in Peking. Seit 1997 pfeift er in der Bundesliga
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Nur Gräfe patzt: Der schwache letzte Spieltag täuscht dabei hinweg über die durchaus soliden Darbietungen der Referees in den vergangenen Wochen. Beispielhaft für den jüngsten Aufwärtstrend steht der 32. Spieltag mit einer Fehlerquote von 0,67 und einer Durchschnittsnote von 2,83.

Konterkariert wurde der gute Eindruck an diesem Spieltag jedoch vom abermals schwachen Auftritt Manuel Gräfes. Der Berliner Referee, der mit der Leitung des Bremer Heimspiels gegen den FC Bayern betraut war, lag gleich in mehreren Szenen mit seinen Entscheidungen daneben. Gräfes großzügige Linie erreichte dabei mehrfach die Grenze des Vertretbaren. So hätten sowohl Schweinsteiger als auch Stevanovic zwingend Gelb sehen müssen. Dem FC Bayern verweigerte Gräfe zudem einen klaren Strafstoß (Foulspiel Naldo an Müller) und übersah bei Pizarros Großchance dessen klare Abseitsstellung.

Abgesehen von Gräfe warteten die Referees am 32. Spieltag mit durchweg ordentlichen Leistungen auf. Dies gilt auch für Peter Gagelmann, dessen Leitung der Partie zwischen Nürnberg und dem HSV -(von einer viel zu kurz bemessenen Nachspielzeit abgesehen) nur wenig Anlass zur Kritik gab - zumindest aus der Sicht des neutralen Beobachters. Die HSV-Profis hingegen gingen mit dem Referee hart ins Gericht und warfen diesem rüde Provokationen vor. Nachgewiesen werden konnten diese Anschuldigungen allerdings bislang nicht.

Saisonbilanz: Auch in der Spielzeit 2011/2012 standen die Bundesliga-Schiedsrichter oftmals im Mittelpunkt der Kritik. Insbesondere im Herbst erlaubten sich die Referees zahlreiche hanebüchene, zum Teil unerklärliche Fehler, wie sie eines Unparteiischen der höchsten Liga kaum würdig sind. Den negativen Höhepunkt bildete der 12. Spieltag, an dem die Schiedsrichter 2,11 Fehlentscheidungen pro Match fällten. Die Durchschnittsnote von 4,17 ließ dabei keinen Zweifel an der Unparteiischen-Krise, die erst gegen Ende der Hinrunde langsam abebbte.

Mit einer Fehlerquote von 0,98 bei einem Notenschnitt von 3,02 muss die Saison 2011/2012 aus Schiedsrichter-Sicht insgesamt als höchst durchwachsen bezeichnet werden. Neben überzeugenden Leistungen, wie sie die alten Hasen Florian Meyer und Knut Kircher sowie die Jungspunde Tobias Welz und Marco Fritz ablieferten, bleiben auch zahlreiche klägliche Darbietungen der Referees in Erinnerung. Auffallend dabei, dass mit Peter Sippel, Manuel Gräfe und Dr. Jochen Drees gleich drei erfahrene Leute weit unter ihren Möglichkeiten blieben.

Der Blick in die Zukunft stimmt dabei eher sorgenvoll. Wenn in drei Jahren der große Umbruch in der Liga ansteht, wird man beim DFB dem Nachwuchsproblem nicht mehr ausweichen können. Denn auch wenn junge Leute wie Felix Zwayer und Tobias Welz in dieser Spielzeit ihr Potential andeuten könnten, bleiben bei den vermeintlichen Hoffnungsträgern Christian Dingert, Robert Hartmann und Markus Wingenbach doch schwere Zweifel, ob sie jemals internationales Format erreichen können.

Die besten Bilder des 34. Spieltag
Köln - Bayern 1:4: Turbulenter Spieltag für den FC Köln. Vor dem Spiel wurde der Publikumsliebling Lukas Podolski verabschiedet
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Köln - Bayern 1:4: Turbulenter Spieltag für den FC Köln. Vor dem Spiel wurde der Publikumsliebling Lukas Podolski verabschiedet
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Nach dem Spiel gab es schlimme Szenen auf den Rängen. Der fünfte Bundesliga-Abstieg der Kölner stand nach der Niederlage fest
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Nach dem Spiel gab es schlimme Szenen auf den Rängen. Der fünfte Bundesliga-Abstieg der Kölner stand nach der Niederlage fest
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Prinz Poldi kann es nicht fassen. Aber Köln hatte nicht den Hauch einer Chance gegen souveräne Bayern
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Prinz Poldi kann es nicht fassen. Aber Köln hatte nicht den Hauch einer Chance gegen souveräne Bayern
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Thomas Müller erzielte zwei Tore. Hier bejubelt er das 1:0
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Thomas Müller erzielte zwei Tore. Hier bejubelt er das 1:0
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Augsburg - Hamburg 1:0: Ja-Choel Koo erzielte das Tor des Tages in der 35. Minute
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Augsburg - Hamburg 1:0: Ja-Choel Koo erzielte das Tor des Tages in der 35. Minute
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Das Thema des Spiels war aber nicht das Ergebnis sondern der Abgang von Jos Luhukay, der nach dem Spiel als Trainer des FC Augsburg zurückgetreten ist
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Das Thema des Spiels war aber nicht das Ergebnis sondern der Abgang von Jos Luhukay, der nach dem Spiel als Trainer des FC Augsburg zurückgetreten ist
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Was die Fans davon halten, sieht man deutlich
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Was die Fans davon halten, sieht man deutlich
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Nürnberg - Leverkusen 1:4: Das Spiel stand ganz im Zeichen von Michael Ballack, der seine letzten Minuten Bundesliga spielte
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Nürnberg - Leverkusen 1:4: Das Spiel stand ganz im Zeichen von Michael Ballack, der seine letzten Minuten Bundesliga spielte
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Markus Feulner, Mike Frantz und Gonzalo Castro (v.l.n.r.) kämpfen um den Ball
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Nach 30 Minuten war das Spiel schon gelaufen. Stefan Kießling traf in der 6., 32. und 89. Minute. Geht da noch was Richtung EM für den Stürmer?
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Nach 30 Minuten war das Spiel schon gelaufen. Stefan Kießling traf in der 6., 32. und 89. Minute. Geht da noch was Richtung EM für den Stürmer?
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Souveräner Bayer-Sieg zum Abschluss der Saison
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Souveräner Bayer-Sieg zum Abschluss der Saison
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Bremen - Schalke 2:3: Klaas-Jan Huntelaar erzielte beim souveränen Schalker-Sieg einen Doppelpack und ballerte sich damit zur Torjägerkanone
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Die Bremer im Umbruch. Vor dem Spiel wurden etliche Spieler verabschiedet. Hier sagt Tim Wiese auf Wiedersehen
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Die Bremer im Umbruch. Vor dem Spiel wurden etliche Spieler verabschiedet. Hier sagt Tim Wiese auf Wiedersehen
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Shootingstar Julian Draxler erzielte das erste Tor und feierte das mit dem Hunter
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Shootingstar Julian Draxler erzielte das erste Tor und feierte das mit dem Hunter
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Bremen kämpfte. Es fehlte aber die nötige Konsequenz. Nur Claudio Pizarro war eiskalt. Er traf doppelt
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Bremen kämpfte. Es fehlte aber die nötige Konsequenz. Nur Claudio Pizarro war eiskalt. Er traf doppelt
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Aaron Hunt mit einer artistischen Einlage. Zum Sieg reichte es für Werder aber nicht
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Aaron Hunt mit einer artistischen Einlage. Zum Sieg reichte es für Werder aber nicht
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Hertha - Hoffenheim 1:0 - Die Hertha ist noch am Leben. Sie gehen in die Relegation
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Hertha - Hoffenheim 1:0 - Die Hertha ist noch am Leben. Sie gehen in die Relegation
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Peter Niemeyer (r.) und Robert Hubnik bejubeln das Führungstor für die Hertha gegen Hoffenheim
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Nach dem Führungstreffer kannte der Jubel an der Berliner Bank keine Grenzen
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Nach dem Führungstreffer kannte der Jubel an der Berliner Bank keine Grenzen
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Dortmund - Freiburg 4:0 - Der Meister spaziert zu einem lockeren Sieg und knackt die 80-Punkte-Marke
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Jakub Blaszczykowski feiert nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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Robert Lewandowski (2. v. r.) erzielt einen seiner zwei Treffer gegen die Freiburger
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Das Motto der Saison beim BVB - es ist scheinbar einfach nicht totzukriegen...
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Hannover - Kaiserslautern 2:1 - Didier Ya Konan freut sich im neuen Dress über seinen Treffer gegen den FCK
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Jan Schlaudraff (l.) ging erneut engagiert in die Zweikämpfe gegen den 1. FC Kaiserslautern
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Mainz - Mönchengladbach 0:3 - Was Dante hier genau sagen will, ist nicht überliefert. Vielleicht hat er "Zeuch" bestellt
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Mainz - Mönchengladbach 0:3 - Was Dante hier genau sagen will, ist nicht überliefert. Vielleicht hat er "Zeuch" bestellt
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In seinem letzten Spiel für die Borussia hing sich Marco Reus (l.) nochmal so richtig rein
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In seinem letzten Spiel für die Borussia hing sich Marco Reus (l.) nochmal so richtig rein
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Stuttgart - Wolfsburg 3:2 - Diego Benaglio konnte auch nicht die starke Schlussphase des VfB Stuttgart verhindern
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Stuttgart - Wolfsburg 3:2 - Diego Benaglio konnte auch nicht die starke Schlussphase des VfB Stuttgart verhindern
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Patrick Helmes salutiert nach seinem Treffer zum 0:1 gegen den VfB Stuttgart
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Patrick Helmes salutiert nach seinem Treffer zum 0:1 gegen den VfB Stuttgart
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Materialschaden am Wolfsburger Tornetz. Das sorgte für eine mehrminütige Unterbrechung
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Materialschaden am Wolfsburger Tornetz. Das sorgte für eine mehrminütige Unterbrechung
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Der Einzelcheck:

Deniz Aytekin (7. / 2,9 / 0,7): Ein solide Saison des Franken, dem es noch an der nötigen Gelassenheit fehlt, um sich als Klasse-Schiedsrichter zu etablieren. Leistete sich wenige Patzer und hat sich damit einen Platz im oberen Mittelfeld verdient.

Dr. Felix Brych (5. / 2,9 / 0,9): Deutschlands neuer Top-Schiedsrichter auf internationalem Parkett erlaubte sich auf nationaler Bühne den einen oder anderen Aussetzer. Strahlt jedoch stets Souveränität aus. Nach wie vor einer der Besten, die wir haben.

Christian Dingert (16. / 3,4 / 1,3): Wirkt - nicht zuletzt aufgrund seiner jugendlichen Erscheinung - mitunter noch etwas unsicher. Erlaubte sich zudem den einen oder anderen Bock zu viel. Hat noch Steigerungspotential.

Dr. Jochen Drees (21. / 3,6 / 1,4): Wurde nach durchweg enttäuschenden Leistungen von uns zur Pfeife der Hinrunde gewählt. Machte bei seinen ersten beiden Auftritten der Rückserie eine deutlich bessere Figur, kam verletzungsbedingt nach dem 21. Spieltag nicht mehr zum Einsatz.

Marco Fritz (8. / 2,9 / 1,1): Eine der wenigen positiven Überraschungen dieser Spielzeit. Verzichtet auf selbstgefälliges Gehabe und überzeugt durch gelassenes Auftreten. Hier und da mit dem einen oder anderen Fehler zu viel. Dennoch eine sehr vorzeigbare Saison. Zu Recht zum FIFA-Schiedsrichter befördert.

Peter Gagelmann (10. / 3,1 / 1,0): Geriet zuletzt in den Mittelpunkt der Diskussionen (s.o.), ist zum Ende seiner Karriere aber zu einem absolut soliden Bundesliga-Schirigereift. Fiel in der zurückliegenden Spielzeit nur selten auf und darf das Plus für sich verbuchen. Darf seine Klasse jetzt im Pokalfinale beweisen.

Manuel Gräfe (20. / 3,6 / 1,7): Eine komplett verkorkste Saison des letztjährigen Schiedsrichters des Jahres - nicht nur wegen der höchsten Fehlerquote der deutschen Erstliga-Referees. Bei 7 seiner 17 Auftritte stand eine Note von 4 oder schlechter zu Buche. Stand zudem nicht zu seinen Fehlern und muss sich den Vorwurf der Uneinsichtigkeit gefallen lassen.

Robert Hartmann (22. / 3,8 / 1,6): Hat in seiner zweiten Saison seine Eignung als Erstliga-Schiedsrichter nicht unter Beweis stellen können. Wirkte oftmals unübersehbar verunsichert und lag mit seinen Entscheidungen zuweilen komplett daneben. Auf lange Sicht wohl ohne Perspektive in der Bundesliga.

Thorsten Kinhöfer (14. / 3,3 / 1,0): Eine höchst mittelprächtige Saison des Herners, die ihren negativen Höhepunkt mit dem desaströsen Auftritt am Schlussspieltag erfuhr. Schafft es nach wie vor nicht, Ruhe und Besonnenheit auszustrahlen.

Knut Kircher (1. / 2,5 / 0,7): Die personifizierte Gelassenheit. Bei hitzigen Spielen der Fels in der Brandung. Durch nichts aus der Ruhe zu bringen und genau deshalb ein Klasse-Schiedsrichter. Wurde zu Recht mit der Leitung des Topspiels am 30. Spieltag zwischen dem BVB und dem FC Bayern betraut und machte seine Sache gewohnt sicher. Von wenigen schwachen Spielen abgesehen eine absolut überzeugende Spielzeit des Schwaben. Unser Top-Mann der Spielzeit 2011/2012.

Florian Meyer (2. / 2,5 / 0,5): Der Kommunikator unter den Schiedsrichtern. Steigerte sich nach schwachem Start deutlich und überzeugte vor allem durch Gelassenheit und Sachlichkeit. Weist die mit Abstand geringste Fehlerquote auf, erlaubte sich am letzten Spieltag ungewohnte Schwächen. Dennoch eine sehr starke Saison.

Günter Perl (4. / 2,9 / 0,9): Die Solidität in Person. Stellt sich selbst nie in den Vordergrund des Geschehens und überzeugt mit beschwichtigender Gestik. Eine von wenigen Patzern abgesehen sehr ordentliche Saison des Müncheners.

Babak Rafati (17. / 3,5 / 1,3): Lieferte bei seinen vier Auftritten dieser Saison insgesamt passable Leistungen ab. Kam nach seinem Suizidversuch nicht weiter zum Einsatz und wird zukünftig auch nicht mehr als Schiedsrichter im Profi-Fußball tätig sein.

Markus Schmidt (19. / 3,5 / 1,1): Vermag es weiterhin nicht, Sicherheit auszustrahlen. Körpersprache und Kommunikation gehören nach wie vor nicht zu seinen Stärken. Bleibt nach einer mittelprächtigen Saison einer der schwächeren Erstliga-Schiedsrichter.

Peter Sippel (13. / 3,2 / 0,9): In der Hinrunde mit z.T. grotesk schlechten Leistungen. Erhielt vom DFB eine Denkpause von fünf Spieltagen. Präsentierte sich in der Rückserie deutlich verbessert, wenngleich seine Körpersprache noch immer erstligaunwürdig ist. Wird seine Karriere voraussichtlich nach dieser Spielzeit beenden.

Wolfgang Stark (5. / 2,9 / 0,7): Gilt noch immer als Deutschlands Vorzeige-Schiri, ist aber gerade auf Bundesliga-Ebene nicht unumstritten. Übertreibt es zuweilen mit seinem Feldherren-Habitus, wirkt wichtigtuerisch. Aufgrund seiner Erfahrung aber noch immer eine der besseren deutschen Unparteiischen. Eine alles in allem gelungene Saison des FIFA-Referees.

Tobias Stieler (15. / 3,3 / 1,7): Wurde in der Winterpause zum Erstliga-Schiedsrichter befördert. Kam dreimal zum Einsatz und machte seine Sache überwiegend ordentlich. Muss seine Fähigkeiten aber erst noch in einer gesamten Saison unter Beweis stellen.

Tobias Welz (3. / 2,8 / 0,9): DIE Überraschung dieser Saison. Erarbeitete sich mit einigen starken Auftritten ein gutes Standing beim DFB, der ihn inzwischen regelmäßig bei Erstligaspielen einsetzt. Sollte noch etwas an seiner Körpersprache feilen und auf Befehlshaber-Gestik verzichten. Eine der wenigen echten Nachwuchshoffnungen.

Michael Weiner (11. / 3,2 / 1,2): Gilt als Oberlehrer unter den Schiedsrichtern und hat sich diesen Ruf durch unnötige Strenge hart erarbeitet. Blieb in der Rückrunde kein einziges Mal fehlerfrei. Eine eher durchwachsene Saison des Niedersachsen.

Markus Wingenbach (17. / 3,5 / 0,9): Ergänzungsschiedsrichter, dem man von Seiten des DFB nicht viel zutraut. Lieferte zu Saisonbeginn prima Leistungen ab, ließ im Laufe der Saison bei seinen wenigen Einsätzen aber erschreckend nach. Muss dringend an seiner Körpersprache arbeiten. So nicht erstligatauglich.

Guido Winkmann (11. / 3,2 / 0,7): Pendelte zwischen Kreisklasse und Champions League. Lieferte sehr solide Partien ab, um sich am Folgespieltag wieder um Kopf und Kragen zu pfeifen. Hat das Potential zu einem ordentlichen Erstliga-Referee, muss aber noch konstanter werden.

Felix Zwayer (9. / 3,1 / 1,0): Hat hier und da seine Klasse andeuten können und ist einer der wenigen Hoffnungsträger der deutschen Schiedsrichter-Zunft. Für seine 31 Jahre schon mit bemerkenswert souveränem Auftreten. Mitunter noch etwas zu fehleranfällig.

(in Klammern: Platzierung / Durchschnittsnote / Fehlerquote)

Schiri-Check 1 (1. - 4. Spieltag): Zwei Junge in Front - Kircher beispielhaft

Schiri-Check 2 (5. - 8. Spieltag): Meyer Superstar - Gräfe fällt ab

Schiri-Check 3 (9. - 12. Spieltag): Sippel am Ende, Gräfe uneinsichtig

Schiri-Check 4 (13. - 17. Spieltag): Rekordhalter Dr. Drees

Schiri-Check 5 (18. - 21. Spieltag): Doch nur Durchschnitt

Schiri-Check 6 (22. - 25. Spieltag): Immer gegen Bayern?

Schiri-Check 7 (26. - 29. Spieltag): Wingenbach - Nur noch Aushilfe

© spox

 

Patrick Völkner

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