Montag, 09.02.2009

Germanwings und SPOX suchen...

...den Überflieger des 19. Spieltags

Germanwings und SPOX suchen den Überflieger des Spieltags - und Du wählst ihn! Nach jedem Bundesliga-Spieltag gibt es dabei zwei Germanwings-Fluggutscheine im Wert von je 150 Euro zu gewinnen!

Benedikt Höwedes (l.) wird von Jermaine Jones nach seinem Treffer geherzt
© Getty
Benedikt Höwedes (l.) wird von Jermaine Jones nach seinem Treffer geherzt

Überflieger des 19. Spieltags (hier geht's zum Bericht) ist Robert Enke (Antwort C). Nach mehr als drei Monaten Verletzungspause trieb der Nationalkeeper die Schalker Stürmer zur Verzweiflung und sicherte Hannover den Sieg gegen die Königsblauen. mySPOX-User ImtheBesturtheRest schnappte sich die Fluggutscheine. Herzlichen Glückwunsch!

Den Überflieger des Spieltags sowie den Gewinner der Fluggutscheine geben Germanwings und SPOX.com zu jedem neuen Bundesliga-Spieltag hier auf der "Überflieger"-Seite bekannt.

Germanwings

Viel Spaß und Erfolg wünschen Euch Germanwings und SPOX.

Hier die Vorschläge zum 19. Spieltag:

A) Sebastian Freis: Der Karlsruher SC hatte in den letzten Wochen ein gravierendes Problem: Vor dem Tor versagten den Stürmern konsequent die Nerven. Eine Abschlussschwäche sondergleichen hatte die Badener befallen. Nach den chronisch erfolglosen Joshua Kennedy und Edmond Kapllani wurde auch Sebastian Freis in der Rückrunde von der Seuche befallen.

Beste Chancen ließ Karlsruhes erfolgreichster Schütze im DFB-Pokal gegen Wehen und in der Bundesliga gegen Bochum ungenutzt. Selbst der Hamburger Neuzugang Michael Gravgaard schien Mitleid mit Freis zu haben und senste so ungelenk über den Ball, dass dieser nur noch einschieben brauchte. Der Knoten war geplatzt und kurz vor Schluss rammte der Stürmer den Ball per Kopf sogar zum Siegtreffer über die Linie.

B) Frankfurter Fans: In Gedenken an ihren Ehrenspielführer Alfred Pfaff spielte Eintracht Frankfurt am Samstag gegen den 1. FC Köln mit Trauerflor. Die Begegnung in der Commerzbank-Arena begann zudem mit einer Schweigeminute. Ein ganz starkes Statement gaben auch die Fans der Eintracht ab. Komplett in schwarz gekleidet erwiesen Sie ihrem Idol Pfaff, der 1954 mit der deutschen Nationalelf Weltmeister wurde, die Ehre.

Pfaff war am 27. Dezember 2008 im Alter von 82 Jahren gestorben. Als Kapitän führte er die Hessen 1959 zur bisher einzigen deutschen Meisterschaft. In der Saison 1959/60 erreichte "Don Alfredo", wie Pfaff in Anlehnung an den spanischen Star Alfredo di Stefano genannt wurde, mit der Eintracht das Finale im Europapokal, das sie gegen Real Madrid mit 3:7 verlor.

C) Benedikt Höwedes: Das Schalker Eigengewächs macht Hoffnung in tristen Zeiten auf Schalke. Der 20-Jährige verdrängte zunächst den alten Haudegen Mladen Krstajic in der Innenverteidigung und entwickelt sich nun mehr und mehr zum unverzichtbaren Stammspieler. Gegen Werder Bremen ließ er Markus Rosenberg keinen Stich und erzielte noch dazu den Siegtreffer per Kopf.

Höwedes hat offenbar ein Gespür für die wichtigen Tore. Im Vorjahr schoss er die deutsche U-21-Nationalmannschaft kurz vor Schluss gegen Frankreich zur EM 2009 in Schweden. Wenn er weiterhin solche Leistungen abrufen kann, wird er auch bald ein Stufe höher bei Joachim Löw auftauchen.

D) Jürgen Klopp: Im deutschen Fußball gibt es eine Reihenfolge. Zuerst kommt der Fußball-Gott und dann Franz Beckenbauer. In manchen Fällen ist es auch umgekehrt. Auf jeden Fall kommt nach diesen beiden erstmal lange gar nichts. Kritik und Widerspruch erfährt der Kaiser deshalb so selten wie der Papst. Doch da selbst dem unfehlbaren Pontifex im Moment Gegenwind ins Gesicht bläst, hat sich wohl auch BVB-Coach Jürgen Klopp getraut, Beckenbauer zu widersprechen.

Der hatte den Tritt von Kevin-Prince Boateng gegen Miroslav Klose unter vorsätzliche Körperverletzung eingestuft. Dem trat Klopp bei Premiere entschieden entgegen: "Wenn ein normaler Kommentator das sagt, dann interessiert das keinen, aber wenn der Franz das sagt, dann fangen alle an zu rennen. Ich hoffe, es wird wirklich mal darüber nachgedacht, denn es ist unglaublich, da Absicht zu unterstellen." Sehr mutig, Herr Klopp. Doch droht nun die Exkommunikation?

Alles zum 19. Bundesliga-Spieltag

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