Dienstag, 02.06.2009

Germanwings und SPOX suchen...

...den Überflieger der Saison 08/09

Germanwings und SPOX suchen den Überflieger der Saison - und Du wählst ihn! Dabei gibt es sechs Germanwings-Fluggutscheine im Wert von je 100 Euro zu gewinnen!

Markus Babbel feierte als Spieler insgesamt vier Mal die Deutsche Meisterschaft
© Getty
Markus Babbel feierte als Spieler insgesamt vier Mal die Deutsche Meisterschaft

Die Überflieger des 34. Spieltags (hier geht's zum Bericht) sind Grafite/Dzeko (Antwort A) und Piotr Trochowski (Antwort C). Die User konnten sich nicht entscheiden und so gab es eine Stimmgleichheit zwischen dem Meister-Duo und dem HSV-Retter Trochowski.

mySPOX-User Arminia4Ever schnappte sich die Fluggutscheine. Herzlichen Glückwunsch!

Den Überflieger des Spieltags sowie den Gewinner der Fluggutscheine geben Germanwings und SPOX.com zu jedem neuen Bundesliga-Spieltag hier auf der "Überflieger"-Seite bekannt.

Germanwings

Viel Spaß und Erfolg wünschen Euch Germanwings und SPOX.

Hier die Vorschläge für die Saison:

A) Das Magische Dreieck - reloaded: 2007 kamen Dzeko und Grafite mit einer Vielzahl von anderen Neuzugängen zum VfL Wolfsburg: Ihre Vereinen waren bis dahin nur Experten ein Begriff: FK Teplice, Tschechien. UC 72 Le Mans, Frankreich. Dennoch waren die Ablösen recht happig: 2,5 Millionen kostete Dzeko. 8 Millionen Grafite. Ziemlich viel - dachte man damals.

Die erste Saison beider Angreifer verlief nicht gerade erfolgreich. 19 Tore brachte das Sturmduo zusammen. So ganz klappte die Abstimmung mit der brasilianischen Diva Marcelinho noch nicht. Nachdem dieser zurück nach Brasilien gewechselt war, musste Ersatz her. Zvjezdan Misimovic kam vom Absteiger 1. FC Nürnberg und sollte sich als Missing Link herausstellen. Zusammen mit dem Sturmduo bildete er das neue Magische Dreieck.

Der Rest ist bekannt: Die Stürmer brachen den Tor-Rekord von Müller/Hoeneß und auch Misimovic setzte mit ganzen 20 Torvorlagen neue Maßstäbe. Kann Wolfsburg dieses Trio halten, ist auch in der Champions League mit dem deutschen Meister zu rechnen.

B) Ümit Özat: Dramatische Szenen spielen sich an jenem Freitagabend Ende August in Karlsruhe ab: 27 Minuten sind im Wildpark gespielt, als der Kölner Ümit Özat ohne Fremdeinwirkung in der eigenen Hälfte einknickt und bewusstlos auf dem Rasen liegenbleibt. Panisch rufen seine Mitspieler die Sanitäter, die auf dem Rasen mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen beginnen. Die Bundesliga steht unter Schock, im Stadion ist es totenstill. An der Seitenlinie hat Christoph Daum Tränen in den Augen.

Am 14. März steht Özat wieder auf dem Platz - diesmal kullern dem 32-Jährigen die Tränen über die Wangen. Kurz vor dem Derby gegen Gladbach verabschiedet sich der erste türkische Spielführer der Liga offiziell von den applaudierenden Fans. Bei Özat wurde eine Herzmuskelschwäche festgestellt, die ihn zum Karriere-Ende zwingt. Am FC hält er fest: "Das ist die Stadt, die ich liebe. Das ist die Mannschaft, die ich liebe." Inzwischen ist Özat im Trainerstab der Kölner tätig.

C) Markus Babbel: Markus Babbel ist der Trainer-Neuling des Jahres. Am 23. November übernahm er den Trainerposten von Armin Veh und führte den VfB Stuttgart von Platz elf auf den dritten Rang. Zum Titel reichte es noch nicht, aber Babbel hat mit seinen 36 Lenzen noch einige Jahre vor sich. Auch die unter ihm erreichte Champions-League-Qualifikation war zu Beginn der Rückrunde nur schwer vorstellbar.

Zu Beginn seiner Amtszeit bei den Stuttgartern drehte sich alles um seine nicht vorhandene Fußball-Lehrer-Lizenz. Nach langem Hick-Hack muss er diese jetzt zur nächsten Saison nachholen - parallel zur Bundesliga und zum Europacup. Stressige Zeiten sieht der junge Coach auf sich zu kommen, doch Experten erwarten noch einiges von Babbel. Ex-DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder verglich ihn schon mit Christoph Daum und prophezeit: "Wenn es normal läuft, wird er noch 20 oder 30 Jahre in diesem Geschäft sein und in seiner Karriere noch viele Erfolge feiern"

D) TSG 1899 Hollywood: Nach 34 Spieltagen wird knallhart abgerechnet: Platz sieben für die Hoffenheimer - so schlecht wie zuvor noch kein Hinrundensieger. Aber das ist nur die halbe Wahrheit: Unvergessen bleibt die erste Hälfte der Saison. Mit schnellem Kombinationsfußball und sichtlicher Spielfreude verzückte die TSG ganz Fußball-Deutschland.

Nicht nur ihre grandiosen Vorstellungen gegen teils überforderte Liga-Dinos aus Dortmund und Hamburg sorgten für offene Münder, selbst die Niederlagen machten Spaß. Waren doch viele Tore wie gegen Bremen (4:5) garantiert. Der Höhepunkt folgte am 16. Spieltag gegen den Krösus Bayern München. Nach dem Spiel sprachen einige Beobachter vom besten Bundesliga-Spiel seit vielen Jahren.

Vielleicht war es am Ende zu viel des Lobes und des Medienwirbels um den ambitionierten Aufsteiger. In der Rückrunde konnten die Kraichgauer die Erwartungen jedenfalls nicht mehr erfüllen, wozu allerdings auch das Verletzungspech seinen Teil beitrug. Nicht zu vergessen: Top-Torjäger Vedad Ibisevic spielte in diesem Kalenderjahr noch nicht einmal. Aber ohne Frage hat die Bundesliga mit Hoffenheim an Attraktivität gewonnen - freuen wir uns auf die nächste Saison.

Alles zum 34. Bundesliga-Spieltag


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