Sonntag, 19.10.2014

Die deutschen Teams vor dem 3. CL-Spieltag

Zwei minimale Störfeuer

Beim FC Bayern läuft derzeit eigentlich alles rund - eigentlich. Deutlich dicker ist die Luft dagegen in Dortmund und Leverkusen, zumal die Gründe dafür nicht nur sportlicher Natur sind. Für beide kommt die Champions League gerade recht. Nur gute Erinnerungen an den Wettbewerb hat Schalkes neuer Coach. Die letzten Infos vor dem Champions-League-Spieltag (Di. und Mi. ab 20.30 Uhr im LIVE-TICKER) von den deutschen Klubs.

Die deutschen Teilnehmer gehen mit gemischten Gefühlen in den dritten CL-Spieltag
© getty
Die deutschen Teilnehmer gehen mit gemischten Gefühlen in den dritten CL-Spieltag
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FC Bayern München

Der 2. Spieltag: "Der Fußball ist für die Leute, nicht für uns", sagte Pep Guardiola nach dem Erfolg der Bayern vor der Geisterkulisse in Moskau. Und da bis auf ein paar geladene Sponsoren keine Leute da waren, gab es auch entsprechend wenig Fußball zu bestaunen. Bayern tat nur genau so viel, wie nötig war, um den Platz als Sieger zu verlassen. Für das einzige Tor des Abends musste sogar ein Elfmeter herhalten, den Müller gewohnt sicher verwandelte. Am Ende stand der zweite 1:0-Sieg am zweiten Spieltag der Gruppenphase und Rang eins in der Tabelle.

Die Wochen danach: 10:0! Das ist die Summe der beiden Liga-Partien der Bayern. Dem 4:0 gegen Hannover, das noch deutlich höher hätte ausfallen können, folgte das halbe Dutzend gegen vollkommen überforderte Werderaner. Bayern ist in der Liga mal wieder das Maß der Dinge und den namhaften Konkurrenten aus Dortmund, Leverkusen und Schalke schon nach acht Spieltagen enteilt. "Unser Positionsspiel und unser Aufbau waren gut", erklärte Pep nach dem Bremen-Spiel. Zwei Punkte, die er vor der Partie in Moskau noch bemängelt hatte.

Was sonst noch passierte: Götze läuft seit seinem Weltmeister-Tor mit einem großen Rucksack voller Selbstvertrauen durch die Bundesliga, Ribery ist zurück und Alonso der erhoffte Spielgestalter aus der Tiefe: Der FC Bayern hat schon unruhigere Phasen erlebt. Allerdings: Hojbjergs etwas zu forschen Aussagen im Rahmen seiner Länderspielreise sorgten für einen kleinen Beigeschmack. "Alle, aber vor allem die jungen Spieler, müssen auf dem Platz sprechen und nicht auf der Pressekonferenz mit Journalisten", rüffelte Guardiola. Einer, der nicht auf dem Platz sprechen kann, ist Thiago - mal wieder. Das lädierte Innenband zwingt den Spanier zur bereits dritten OP, eine Behandlung mit Kortison-Spritzen in Spanien gilt als möglicher Grund für den Rückfall. Fakt ist, dass Pep erneut viele Wochen auf seinen "Lieblingsspieler" verzichten muss.

FC Bayern München: Zwei minimale Störfeuer

FC Schalke 04: Des Knappen neue Kleider

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