Samstag, 07.02.2015

Die Stimmen zum 20. Spieltag

"In der Tat ein Kopfproblem"

Borussia Dortmund schießt sich gegen Freiburg ein wenig aus der Krise. Jürgen Klopp sah eine starke Anfangsphase. Pal Dardai gab ein erfolgreiches Trainer-Debüt für die Hertha gegen Mainz. Einen Kritikpunkt fand er nach dem Spiel trotzdem.

Jürgen Klopp und der BVB gewannen in Freiburg souverän
© getty
Jürgen Klopp und der BVB gewannen in Freiburg souverän

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 2:2

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "45 Minuten lang war das eine sehr gute Leistung von uns. Nur das Ergebnis hat nicht gepasst. Wir hätten ein drittes oder viertes Tor erzielen können. Das 1:2 war der Knackpunkt. Da hat die Eintracht nochmal Mut geschöpft. Uns hat in der zweiten Halbzeit die letzte Frische gefehlt. Aber wir müssen mit dem Punkt leben, es ist okay so."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben uns über die ersten 45 Minuten mächtig geärgert. Wir waren in den Zweikämpfen zu harmlos, haben uns in keinster Weise behauptet und viel falsch gemacht. In der zweiten Halbzeit hatten wir eine sehr gute Phase, vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn wir zielgerichteter gespielt hätten. Aber den Punkt nehmen wir natürlich auch mit."

Werder Bremen - Bayer Leverkusen 2:1

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Glückwunsch an meine Mannschaft, das war eine gute Leistung. Diese Mischung aus Spiel und Kampf brauchen wir. Leider können wir noch nicht 90 Minuten marschieren. Unsere Tabellensituation sieht jetzt sehr gut aus, aber wir schauen nach oben, nicht nach unten."

Jannik Vestergaard (Werder Bremen): "Das Spiel war alles andere als schön, es war ein Kampf. Aber großes Lob an die Mannschaft, der Sieg tut natürlich gut. Wir sind in einer Entwicklung und müssen weiter an Defensive und Offensive arbeiten."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Dass es ein schwieriges Spiel wird, ist klar. Werder ist in einer guten Verfassung. Wir hatten das Spiel am Anfang gut im Griff, dann hat Werder einen guten Konter gespielt und wir haben ein bisschen den Faden verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir uns hochkarätige Chancen herausgespielt, aber im Fußball muss man Tore schießen. Wie so oft haben wir uns nicht belohnt für das, was wir uns hintenraus erarbeitet haben."

Julian Brandt (Bayer Leverkusen): "Wir haben die erste Halbzeit verpennt und uns blöd auskontern lassen. Deshalb haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben."

Hamburger SV - Hannover 96 2:1

Joe Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Wir wissen, dass wir eine lange Liste an verletzten Spielern haben. Ich bevorzuge eigentlich die offensive Spielweise, aber im Augenblick müssen wir auf andere Art und Weise punkten. Hannover war uns überlegen, wir haben Glück gehabt."

Marcell Jansen (Hamburger SV): "Es war ein Abstiegsfight. Wir mussten punkten nach dem Kraftakt von Paderborn. Hannover war in der ersten Halbzeit ganz klar die bessere Mannschaft, wir hatten heute aber das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen, das hat in der zweiten Halbzeit geklappt."

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Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hatten das komplette Spiel im Griff. Aus dem Nichts haben wir zwei abgefälschte Gegentore bekommen. Diesen Fußball wollen wir auch in Zukunft spielen."

Ron-Robert Zieler (Torhüter Hannover 96): "Wir brauchen jetzt nicht mehr von Europa zu reden, sondern müssen jetzt schleunigst anfangen zu punkten. Die Art wie wir spielen gefällt mir trotzdem."

SC Freiburg - Borussia Dortmund 0:3

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Um in den entscheidenden Momenten mutig zu sein, muss man auch nach drei, vier, fünf Monaten, in denen wenig geklappt hat, an seine Stärken glauben. Heute haben wir einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht. Die Mannschaft hat heute bis zur 90. Minute das durchgezogen, was wir uns vorgenommen haben."

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): "Es war in der Tat ein Kopfproblem. Wir haben gestern eine Sitzung gehabt, in der der Trainer das angesprochen und die richtigen Worte gefunden hat. Heute waren wir positiv eingestellt, so ist das Ergebnis zu Stande gekommen."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Wir haben ein furchtbares Spiel gemacht. Das war ein ganz schwacher Tag von uns. Wir waren chancenlos und in allen Belangen unterlegen. Wir hätten noch wesentlich höher verlieren können."

Oliver Sorg (SC Freiburg): "Man muss neidlos anerkennen, dass Dortmund die bessere Mannschaft war. Wir haben keinen guten Fußball gezeigt und dafür wir die Strafe gekriegt."

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VfB Stuttgart - Bayern München 0:2

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Natürlich ist das enttäuschend, aber dann zeigen sich eben bestimmte Qualitäten von Bayern München. Was willst du denn tun, wenn Robben so einen Ball reinschießt - und dann auch Alaba? Man kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat gekämpft, eine gute Einstellung gezeigt. Ich weiß, dass wir kein Tor gemacht haben. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen, müssen weitermachen. Wichtig ist, was nach 34 Spielen ist."

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Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Die Qualität von Arjen Robben und David Alaba war der große Unterschied. Es war schwer, unser Spiel nicht top. Als Vorbereitung auf Hamburg und Donezk war das Ergebnis wichtig, aber wir müssen uns verbessern, um unser Niveau zu erreichen. Ich habe aber viel Vertrauen in die Mannschaft."

Arjen Robben (Bayern München): "Ich freue mich, dass ich getroffen habe - aber nicht nur für mich, sondern mehr für die Mannschaft. Nach unserem Rückrundenstart, war es Zeit für drei Punkte."

VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim 3:0

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): Heute hat man, nach nur einem Training mit der Stammelf, André Schürrles ganze Qualität gesehen. Er war auch sonst sehr gut in das Spiel integriert. Natürlich hoffen wir, dass das in den nächsten Wochen noch besser geht. Aber für den Einstieg war es natürlich hervorragend."

Andre Schürrle (VfL Wolfsburg): "Das Schönste ist, dass wir heute 3:0 gewonnen haben, um oben einfach Stabilität zu haben. Wir haben nicht hundert Prozent gut gespielt, aber wir waren in den entscheidenden Momenten da. Ich freue mich wieder hier zu sein."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Am Ende steht ein 0:3. Das ist natürlich ärgerlich. Das Ergebnis spiegelt den Verlauf des Spiels nicht richtig wider. Wir hatten 16 Torschüsse, machen keinen Treffer. Wolfsburg schießt neunmal aufs Tor und erzielt drei Tore. So steht es am Ende 0:3. Die Mannschaft hat heute aber schon ein anderes Gesicht gezeigt, als in den letzten beiden Spielen."

FSV Mainz 05 - Hertha BSC 0:2

Kasper Hjulmand (Trainer FSV Mainz 05): "Wir sind natürlich nicht zufrieden. Wir spielen ohne Druck und Tempo. Zwei Geschenke führen zu zwei Toren. In der ersten Halbzeit war es zu wenig."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Großes Kompliment an meine Mannschaft. Das war das Ziel: Große Lauf- und Kampfbereitschaft. Ich weiß, wie schwierig solche Situationen sind. Einen Vorwurf habe ich aber: Wenn man in Überzahl ist, muss man mehr daraus machen."

Michael Preetz (Manager Hertha BSC): "Es war heute eine sehr engagierte Leistung der Mannschaft. Aber man hat in der zweiten Halbzeit auch gesehen, dass die Mannschaft immer noch nicht frei ist. Da war immer noch Verunsicherung im Spiel. Wir sind einfach froh, dass wir heute die drei Punkte mitgenommen haben, denn das war eminent wichtig."

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1. FC Köln - SC Paderborn 0:0

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Dass wir in der Liga nicht angetreten sind, um den Schönheitspreis zu gewinnen, ist doch klar. Und für Spektakel sind auch andere zuständig. Wir müssen uns unser Punkte erarbeiten. Es ist bitter, weil uns drei Punkte gut getan hätten - für die Stimmung und die Heimtabelle."

Andre Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Insgesamt können wir mit diesem gewonnenen Punkt auswärts gut leben. Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, ist klar in unserer Situation. Wenn man mit einem 0:5 und einem 0:3 in Rückrunde startet, gilt es wieder kompakt zu stehen. Das ist uns heute gelungen."

Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach 1:0

Roberto di Matteo (Trainer Schalke 04): "Wir sind sehr glücklich über den Sieg gegen Gladbach, denn wir haben uns gegen die Borussia immer schwer getan. Wir sind derzeit gut organisiert, haben nicht viel zugelassen und das entscheidende Tor gemacht. Die Spieler haben alles gegeben, was unsere Fans auch sehen wollen."

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben das Spiel insgesamt kontrolliert und hatten viel Ballbesitz. Aber das ist manchmal zu wenig, um zu gewinnen. Schalke hat gut defensiv gespielt, da war es sehr schwer, die Lücke zu finden. Uns hat vorn die Power gefehlt."

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