Cookie-Einstellungen
NBA

NBA - 5 Fragen zu den New York Knicks: Eintagsfliege oder nur ein erster Schritt?

Julius Randle und die New York Knicks wurden in der ersten Playoff-Runde zeitweise vorgeführt.

Die New York Knicks haben im Lauf der Saison viele Experten überrascht, sind in der ersten Playoff-Runde von den Atlanta Hawks jedoch zeitweise vorgeführt worden. Wie geht es nun weiter im Big Apple? Die wichtigsten Fragen.

Warum verlief die Serie gegen die Hawks so deutlich?

Bevor die Serie begann, identifizierten viele Experten das Duell zwischen dem Viert- und dem Fünftplatzierten in der Eastern Conference als potenzielle Münzwurf-Serie, die auf ein siebtes Spiel hinauslaufen könnte. Schließlich beendeten die Knicks und die Hawks die Saison sogar mit der identischen Bilanz. Stattdessen verlief es ab Spiel 3 richtig deutlich.

Bei der Rückkehr von Playoff-Basketball im Madison Square Garden entschied Hawks-Star Trae Young Spiel 1 mit einem Game-Winner, Spiel 2 wurde dann zum einzigen Knicks-Sieg der Serie. Die Fans skandierten im Anschluss in den Straßen bereits "We Want Brooklyn!", obwohl dieses Duell erst in den Conference Finals möglich gewesen wäre. Dabei gaben ihre besten Spieler selbst in diesem Spiel teils Grund zur Sorge, eine dominante Vorstellung war Spiel 2 keineswegs.

Diese gab es dafür fortan teilweise in Atlanta zu sehen. Die letzten drei Spiele der Serie wurden jeweils mit über 10 Punkten Differenz entschieden, die Hawks präsentierten sich als das vielseitigere, das schlicht bessere Team. Sie waren in der Lage, die Schwächen der Knicks auszunutzen, was diese auf der Gegenseite wiederum nicht vermochten (etwa das konsequente Attackieren von Young).

Den Knicks und vor allem ihrem All-Star Julius Randle, der während der Serie als Most Improved Player der Saison geehrt wurde, ging zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt das Wurfglück flöten. Randle (18 Punkte, 29,8 Prozent FG) war über die Serie ein Schatten seiner Selbst, wodurch der ohnehin nicht besonders starken Knicks-Offense der zentrale Fixpunkt verloren ging.

Knicks vs. Hawks: Atlanta hatte den besten Spieler

Insbesondere De'Andre Hunter machte Randle mit seiner Länge zu schaffen, nachdem dieser in der Regular Season noch regelmäßig dominante Leistungen gegen die Hawks gezeigt hatte.

Als Team trafen die Knicks in der Serie nur 34,2 Prozent der Dreier, ein Wert, der vom starken Derrick Rose (19,4 Punkte, 47,1 Prozent Dreier) noch nach oben korrigiert wurde - der Ex-MVP war mit einigem Abstand New Yorks bester Spieler in dieser Serie. Er musste dabei mehr Minuten abreißen als jemals zuvor in den letzten Jahren, machte seinen Job jedoch gut.

Das reichte allerdings hinten und vorne nicht. New York brachte über die gesamte Serie ein Offensiv-Rating von lediglich 104,3 zustande, damit lässt sich in der Postseason keine Serie gewinnen. Die Hawks hatten mehr Waffen, einen klareren Plan und am Ende auch mit überraschender Deutlichkeit den besten Spieler.

Knicks vs. Hawks: Die Serie im Überblick

SpielDatumHeimAuswärtsErgebnisse
124. MaiKnicksHawks105:107
227. MaiKnicksHawks101:92
329. MaiHawksKnicks105:94
430. MaiHawksKnicks113:96
53. JuniKnicksHawks89:103

 

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung