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NBA

Wie aus einer anderen Welt

Von Max Marbeiter
Gregg Popovich, Tim Duncan und Tony Parker (v.r.n.l.) gewannen mit den Spurs 2014 den Titel
© getty

Touches: Dass die Spurs den Ball gern und viel bewegen, ist mittlerweile klar. Dass sie mit 447,7 Touches pro Spiel vergangene Saison auf Rang zwei lagen, ist deshalb nicht wirklich überraschend. Deutlich interessanter wird es jedoch im Front Court. San Antonios Big Men bekommen den Ball insgesamt nämlich 333,6 Mal pro Spiel zugepasst, sollen dann entweder selbst abschließen oder aber die Offense weiter laufen lassen.

Dieser Fakt verdeutlicht erneut, welch wichtige Rolle die großen Jungs im System von Gregg Popovich einnehmen. Dank der Passfähigkeiten eines Boris Diaw, aber auch Tim Duncan und Tiago Splitter erhält San Antonio häufig einen weiteren Playmaker im Post, was die Offense noch reibungsloser fließen und unberechenbarer werden lässt.

So passt es auch in Bild, dass in Sachen Close-Touches (näher als 3,6 Meter am Ring) lediglich die Memphis Grizzlies, ein Team häufiger in Erscheinung treten als der Champion (23,3 Close Touches pro Spiel).

Ähnlich einem Team, das um die beiden klassischen Big Men Marc Gasol und Zach Randolph aufgebaut ist, versuchen die Spurs also, den Ball so oft wie möglich, so nah wie möglich an den Ring zu bringen, um dort hochprozentig abschließen zu können. Die Variante, den Spalding lediglich am Perimeter umherwandern zu lassen fällt meist komplett weg. Schlechte Würfe am Mann damit ebenfalls.

Seite 1: Inside- statt Perimeterspiel

Seite 2: Die Minutenverteilung

Seite 3: Die Lineups

Seite 4: Assists/Passing

Seite 5: Touches

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