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NBA

Lillard einstimmig im All-Rookie First Team

Von SPOX
Lillard und Beal stehen im All-Rookie First Team, Zeller und Drummond im Second Team (v.l.)
© getty

Nach seiner einstimmigen Wahl zum Rookie of the Year führt der Trail Blazer Damian Lillard natürlich auch die All-Rookie Teams an, Anthony Davis und Bradley Beal sind ihm stimmenmäßig dicht auf den Fersen. Derweil stellen die Philadelphia 76ers mit Sam Hinkie einen Stats-Guru als neuen General Manager vor, Dwyane Wade Probleme mit dem Knie zwingen ihn wohl zu einer Pause.

NBA nominiert All-Rookie Teams: Nach den All-Defensive Teams steht nun auch das All-Rookie Team der abgelaufenen Regular Season fest. Der einstimmig gewählte Rookie of the Year Damian Lillard (Portland Trail Blazers) ist da selbstredend dabei, und wurde erneut einstimmig berufen.

Jeweils ein Votum zur einstimmigen Wahl fehlte Bradley Beal von den Washington Wizards und Anthony Davis von den New Orleans Pelicans. Das First Team komplettieren Clevelands Dion Waiters und Harrison Barnes, der derzeit mit den Golden State Warriors in den Playoffs für Furore sorgt.

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Ins All-Rookie Second Team gewählt wurden Andre Drummond und Kyle Singler (beide Detroit Pistons), Jonas Valanciunas von den Toronto Raptors, Charlottes Nummer-Zwei-Pick Michael Kidd-Gilchrist und Tyler Zeller von den Cleveland Cavaliers.

An der Wahl nahmen alle 30 NBA-Coaches teil, sie durften jedoch nicht für ihre eigenen Spieler stimmen.

Sixers stellen neuen GM vor: Während Advanced Stats im Basketball heutzutage allgegenwärtig sind, darf man die Houston Rockets immer noch als etwas fanatischer und etwas detailverliebter bezeichnen als viele andere Teams.

Mit GM Daryl Morey, quasi dem Guru der Advanced Stats, haben sie einen ausgewiesenen Experten an der Spitze. Sam Hinkie gilt ebenfalls als Fachmann, und genau der wird den Rockets in Zukunft fehlen.

Denn Hinkie heuerte jetzt bei den Philadelphia 76ers an und wird dort selbst General Manager. Bisher waren die Sixers so etwas wie die Antithese zu den Rockets, verließen sich immer noch auf das Auge und das Bauchgefühl von Coach Doug Collins, um die Qualitäten und den Wert eines Spieler zu beurteilen.

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Mit dem Rücktritt von Collins wurde aber nun die Tür für eine statisch basierte Analyse der Spieler aufgestoßen, die über Punkte, Rebounds und Assists hinausgeht. "Ich versuche, mit Zahlen und Informationen zu Entscheidungen zu gelangen", so Hinkie nüchtern zu seiner Aufgabe.

Nachdem Hinkie Tony DiLeo beerbt, ist sein erster Job, einen Nachfolger von Collins zu finden. Ohne Frage wird er nach einem Mann suchen, der mit seinen Zahlen etwas anfangen kann. Einem Mann also, der ganz anders ist als Collins.

Hinkie war übrigens auch derjenige, der für die enge Verzahnung der Rockets mit ihrem D-League-Team verantwortlich war. So kommt es wohl nicht von ungefähr, dass auch die Sixers Ende April ein D-League-Team aufstellten - und in Zukunft einen engen Kontakt mit den Delaware 87ers suchen werden.

Houston bedauert den Verlust Hinkies, Morey gratulierte Philadelphia: "Seine Expertise hat den Rockets in der Vergangenheit riesige Vorteile verschafft. Die Sixers werden bald merken, was für eine wichtige Verpflichtung ihnen da gelungen ist."

Wade fraglich für Spiel fünf: Die Knieprobleme, die Dwyane Wade inzwischen seit Monaten begleiten, sind vor Spiel fünf der Serie gegen die Chicago Bulls so schlimm geworden, dass der Shooting Guard die vielleicht entscheidende Partie unter Umständen verpassen wird.

"Wir wissen alle, was er hat", so Miamis Coach Erik Spoelstra. "Wir müssen von Tag zu Tag sehen, wie es ihm geht."

In Spiel vier in Chicago stieß er mit Jimmy Butler zusammen und stand mit schmerzverzerrtem Gesicht am Spielfeldrand. Später musste er behandelt werden, konnte das Spiel aber zu Ende bringen.

Der Wille der Bulls scheint gebrochen zu sein, körperlich geht der Gegner ohnehin am Stock. Es könnte also in dieser einen Partie auch ohne Wade gut gehen. Allerdings, so sagte Spoelstra: "Die Minuten, die er uns gegeben hat, waren wichtige und wirkungsvolle Minuten."

Interessant wird es mit Sicherheit zu sehen, wie sich der Meister gegen die Pacers (oder Knicks) schlägt, sollte Wade auch da nicht bei voller Kraft sein oder gar ausfallen.

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