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NBA

All-Defensive First Team ohne Marc Gasol

Von SPOX
Marc Gasol (l.) und Tony Allen zählen zu den besten Verteidigern der Liga
© getty

Die Entscheidung ist gefallen. LeBron James und Tony Allen führen das All-Defensive First Team an. Der Defensive Player of the Year schaffte es dagegen nur ins Second Team. Die Bucks haben sich angeblich mit Jerry Sloan getroffen. Und: Tyson Chandler übt Kritik am Offensivspiel der Knicks.

All-Defensive First Team ohne Marc Gasol: LeBron James und Tony Allen führen das All-Defensive First Team an. Der Grizzlies-Guard erhielt 53 Punkte, James 52. Insgesamt wählten 25 der 30 Coaches beide ins First-Team. Garniert werden James und Allen von Chris Paul (Clippers), Thunder-Forward Serge Ibaka sowie Tyson Chandler von den Knicks und Joakim Noah (Bulls), die jeweils 24 Punkte erhielten.

Defensive Player of the Year Marc Gasol schaffte es dagegen paradoxerweise nicht ins All-Defensive First Team. Der Grizzlies-Center steht an der Seite von Avery Bradley (Celtics), Teamkollege Mike Conley, Tim Duncan (Spurs) und Indianas Paul George im Second Team.

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Bucks-Interesse an Sloan: Kehrt Jerry Sloan nach gut zwei Jahren Pause in die NBA zurück? Laut einem Bericht von "USA Today" ist Milwaukee an einer Verpflichtung des ehemaligen Jazz-Coaches interessiert - auch ein Treffen soll es bereits gegeben haben.

Als Konsequenz des schwachen Saisonendes hatten die Bucks Interims-Coach Jim Boylan zuvor keinen neuen Vertrag angeboten. Boylan hatte das Team erst im Januar von Vorgänger Scott Skiles übernommen, Milwaukee in den letzten 16 Spielen allerdings nur zu 4 Siegen geführt - gegen Meister Miami gelang in der ersten Playoff-Runde kein einziger.

Jerry Sloan, mit 1221 Siegen dritterfolgreichster Coach der Ligageschichte, war im Februar 2011 nach 23 Jahren bei den Utah Jazz zurückgetreten und hat seither Angebote der Portland Trail Blazers und Charlotte Bobcats abgelehnt. Neben dem 71-Jährigen gilt Lakers-Assistent Steve Clifford als möglicher Kandidat für den Posten in Milwaukee.

Chandler kritisiert Mitspieler - Anthony sucht Gespräch: Tyson Chandler war von der Offensiv-Leistung seiner Knicks in Spiel drei gegen Indiana nicht im Geringsten angetan: "Ich habe mir das Tape noch einmal angesehen, und es gab einige offene Würfe", erklärte der Center.

"Wir müssen bereit sein, zu passen. Manchmal musst du dich zum Wohle des Teams, zum Wohle deiner Teamkollegen opfern. Wir müssen es einfach besser hinbekommen, das Spiel diktieren zu lassen, wer die Würfe nimmt und nicht die Individuen."

Und weiter: "Ich sage nicht, dass es jemand böswillig macht. Ich denke es geht eher darum, dass du das Spiel übernehmen, einen wichtigen Wurf treffen willst, wo du dich eigentlich an den Game-Plan halten solltest." Chandler erwähnte zwar keinen Mitspieler namentlich, dürfte sich aber durchaus auf Carmelo Anthony und J.R. Smith bezogen haben, die beide häufig aus der Isolation heraus eigene Würfe kreieren.

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Anthony zeigte sich vom Statement seines Big Man indes überrascht, möchte aber zunächst das persönliche Gespräch suchen. "Ich möchte das Ganze jetzt nicht noch einmal durchkauen, denn ich weiß nicht, worum es ihm genau ging. Aber wenn er so empfindet, werden wir uns direkt zusammensetzen, es untereinander ausdiskutieren und eine Lösung finden."

Neben den Streitigkeiten abseits des Courts, plagten die Knicks am Montag einige Verletzungssorgen. Kenyon Martin und J.R. Smith konnten wegen anhaltender Krankheit nicht am Training teilnehmen, Iman Shumpert fehlte auf Grund von Problemen am linken Knie. Diese sollen allerdings weniger mit seiner Kreuzband-OP aus dem vergangenen Jahr, als mit einem Sturz in Spiel drei zusammenhängen.

Coach Mike Woodson erwartet seinen Guard für Spiel vier jedenfalls zurück. Ob Smith und Martin auflaufen können, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn.

Besitzer wollen Kings offenbar auch weiter in Sacramento halten: Laut einem Bericht von "ESPN" hat auch das nachgebesserte Angebot der Investorengruppe aus Seattle die Haltung des Relocation Committee der NBA nicht verändert. Demnach wurde bei einem weiteren Treffen am Montag offenbar die Empfehlung ausgesprochen, das Team in Sacramento zu halten.

Die endgültige Entscheidung soll aber erst am Mittwoch fallen, wenn sich die Besitzer erneut treffen. An wen die Maloof-Brüder die Kings schlussendlich verkaufen, steht allerdings noch nicht fest. Schließlich haben die derzeitigen Besitzer der Liga bereits mitgeteilt, dass sie die Franchise nicht an eine Gruppe um den Milliardär Vivek Randive verkaufen wollen, die die Kings in Sacramento halten will.

Vielmehr soll ein Notfallplan existieren, wonach die Maloofs 20 Prozent der Anteile an die Gruppe aus Seattle verkaufen und dabei selbst die Mehrheit behalten. Einem solchen Deal müssten allerdings 75 Prozent der übrigen Teambesitzer zustimmen.

Der Playoff-Spielplan im Überblick

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