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Fussball

Stimmen und Reaktionen zum 14. Bundesliga-Spieltag: "Die Verantwortlichen müssen auf dem Transfermarkt tätig werden"

Von SPOX

Peter Bosz und Florian Kohfeldt sind nach den Niederlagen ihrer Teams am 14. Spieltag der Bundesliga bedient. Nicht viel anders sieht die Stimmung in Bielefeld und beim FC Schalke 04 aus. Die Stimmen und Reaktionen von Sky und den Pressekonferenzen.

VfB Stuttgart - RB Leipzig 0:1

Pellegrino Matarazzo (Trainer Stuttgart): "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Da war es fast ein Spiel auf Augenhöhe. In den ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit mussten wir leiden. Wir haben viel Leidenschaft gezeigt. Mit ein bisschen Glück machen wir noch das 1:1."

Julian Nagelsmann (Trainer Leipzig): "Wir waren schon die 20 Minuten vor der Pause gut. In der zweiten Halbzeit war es sehr, sehr gut. Wir vergeben zu viele Chancen. Das war schon das Thema in den letzten Wochen. Insgesamt haben wir völlig verdient gewonnen."

Hertha BSC - FC Schalke 04 3:0

Bruno Labbadia (Trainer Hertha): "Ich freue mich extrem, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Heute haben wir das sehr gut gemacht und eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Dieses Spiel gibt uns dieses Ur-Vertrauen, das wir uns erarbeiten müssen. Ich bin froh, dass wir uns heute belohnt haben. Wir können so ein Spiel einordnen. Wir wissen, dass nicht alles sofort gut ist."

... über den zuletzt kritisierten Cunha: "Matheus Cunha ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, ich habe eine gute Verbindung zu ihm. Ich tausche mich mit ihm immer wieder aus. Ich versuche, ihn auch in der Persönlichkeitsentwicklung weiterzubringen. Er hat bei uns einen extrem steilen Anstieg gehabt, ihm wird viel Respekt entgegengebracht. Nach dem Freiburg-Spiel haben wir viel miteinander gesprochen, auch vor der Mannschaft. Von Spielern, die mehr können, verlangen wir auch viel."

Alexander Schwolow (Hertha): "Wir haben ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Wir konnten uns in der zweiten Halbzeit deutlich steigern. Das war für uns ganz wichtig. Es sind Kleinigkeiten, die ein Spiel zum Kippen bringen können. Ich freue mich, dass ich der Mannschaft durch meine Parade gegen Mark Uth helfen konnte."

Christian Gross (Trainer Schalke): "Die ersten 30 Minuten waren okay, das zweite Gegentor hat uns ein bisschen das Genick gebrochen. Das war ein verdienter Sieg für Hertha. Wir müssen schauen, dass wir vor dem Tor effizienter werden. Wir müssen jetzt hart arbeiten, dass wir alle Spieler fit bekommen. Die Spieler sollen mit erhobenen Köpfen aus dieser Partie gehen."

... zu weiteren Transfers: "Auf den Außenpositionen brauchen wir druckvolle Spieler, die torgefährlich sind. Jochen Schneider versucht dahingehend das Unmögliche, weil finanziell einfach Engpässe da sind. Ich hoffe, wir können noch einen Spieler verpflichten, der schon Persönlichkeit hat und nicht noch ausgebildet werden muss."

Mark Uth (Schalke): "Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, sind wir nicht wettbewerbsfähig. Die erste Halbzeit war okay, aber ein Spiel geht 90 Minuten. Ich kann in der ersten Hälfte das 1:0 machen, das nehme ich auf meine Kappe. Aber ansonsten ist es zu einfach, gegen uns Tore zu schießen. Sicherlich hatten wir in ein paar Situationen auch Pech. Ich weiß selber nicht so genau, was wir machen müssen."

... zur Verpflichtung von Kolasinac und weiteren Transfers: "Ich freue mich jetzt auf Sead Kolasinac, der den Verein sehr gut kennt und uns hoffentlich weiterhelfen kann. Die Verantwortlichen müssen auf dem Transfermarkt noch tätig werden. Wir brauchen unbedingt Spieler, die uns sofort weiterhelfen können."

... zum neuen Trainer: "Der Trainer hatte drei, vier Trainingseinheiten, um sein Konzept umzusetzen. Er versucht, uns ein gutes Gefühl zu vermitteln, dass wir gewinnen können. Die Mannschaft braucht eine Menge Autorität, deshalb wurde der Trainer geholt.

Alessandro Schöpf (Schalke): "Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen, haben aber unsere Möglichkeiten in der ersten Halbzeit nicht genutzt. Es ist mir ein Rätsel, dass der Gegner das erste Tor so ohne Gegenwehr erzielen konnte. Wenn wir in Rückstand sind, gehen bei uns viel zu schnell die Köpfe runter. Das ist natürlich auch der aktuellen Situation geschuldet.

... zum neuen Trainer und zu Kolasinac: "Der Trainer versucht, positive Energie und Stimmung reinzubringen. Jetzt geht es nur um die Basics, dass man die einfachen Dinge richtig macht. Der Teamgeist ist da. Uns fehlt die Qualität, die Energie, die Spielfreude. Sead Kolasinac bringt viel Qualität mit, und ich hoffe, er bringt wieder frischen Schwung."

Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen 2:1

Adi Hütter (Trainer Frankfurt): "Ein absolut verdienter Sieg. Wir hatten tolle Ballstafetten dabei, haben richtig gut verteidigt, die Balance hat gut funktioniert. Die Art und Weise hat mir imponiert. Wenn wir so spielen wie heute, sind wir in der Lage, einigen Mannschaften wehzutun. Wir sollten die Kirche nichtsdestotrotz im Dorf lassen."

Peter Bosz (Trainer Leverkusen): "Wir haben verdient verloren. Frankfurt war viel besser und hatte mehr Anspruch auf den Sieg. Wir wollen und dürfen normalerweisen nicht verlieren. Ich habe die Siegermentalität nicht gesehen. Wir wollen guten Fußball spielen, aber das ist nur möglich, wenn der Siegeswille da ist. Wir haben es nicht gut gemacht, unsere Feldbesetzung gegen den Ball war nicht gut. Wie wir gespielt und verteidigt haben, alles war schlecht."

Julian Baumgartlinger (Leverkusen): "Wir haben verdient verloren. Das hat sich auch auf dem Platz so angefühlt, obwohl wir es bis zum Schluss versucht haben. Wir waren nach einem guten Beginn einen Schritt zu locker und zu entspannt in den zweiten Bällen. Wir wussten um die Stärke von Frankfurt und deshalb ist es umso ärgerlicher, dass wir verloren haben."

Martin Hinteregger (Frankfurt): "Wir haben mutig Fußball gespielt. Wir haben gut gekontert und gegen eine sehr starke Offensive richtig gut verteidigt. Das war heute ausschlaggebend."

TSG Hoffenheim - SC Freiburg 1:3

Sebastian Hoeneß (Trainer Hoffenheim): "Das ist ernüchternd. Den Start ins neue Jahr hatten wir uns anders vorgestellt. Da brauchen wir nicht drumherum zu reden. Die erste Halbzeit war ein Horrorfilm."

Christian Streich (Trainer Freiburg): "Es gab nur einen Weg, um hier zu bestehen. Und das war völlig selbstlos alles abzuarbeiten. Auch die Einwechselspieler haben es sehr gut gemacht. So konnten wir gewinnen."

Christian Günter (Freiburg): "Ich glaube, wir sind eine eklige Truppe. Wir sind sehr aggressiv gegen den Ball und aktuell sehr laufstark. Das zahlt sich aus. Wenn ich jetzt von internationalen Plätzen träume und der Trainer hört das, dann weiß ich nicht, ob ich nächste Woche spiele."

Oliver Baumann (Hoffenheim): "Es ist zu einfach. Wir haben wieder einen Elfmeter gegen uns bekommen. Ich weiß gar nicht, der wievielte das war. Ich habe aufgehört zu zählen. Freiburg hat uns dann überrannt."

Werder Bremen - Union Berlin 0:2

Florian Kohfeldt (Trainer Bremen): "Wir waren passiv, nicht in den Zweikämpfen und haben keine zweiten Bälle gewonnen. Alles, was wir machen wollten, haben wir nicht gemacht. Dann kannst du kein Spiel gewinnen, schon gar nicht gegen Union. Vielleicht hat der ein oder andere nach zwei Siegen zum Jahresausklang schon wieder geträumt. Ganz schlechte Leistung von uns, wir haben hochverdient verloren."

Urs Fischer (Trainer Berlin): "Ich schaue in der Tabelle auch noch nach unten, ihr werdet mich nicht dazu bekommen, dass ich meine Meinung ändere. Ich glaube, die Tabellensituation gibt uns eine gewisse Zuversicht. Aber das soll uns nicht bequem werden lassen. Im Fußball geht es schnell. Wir haben das Ziel Klassenerhalt vor Augen. Bis wir das nicht thematisch geschafft haben, werde ich bei meiner Aussage bleiben.

Theodor Gebre Selassie (Bremen): "Unser Zweikampfverhalten in der ersten Halbzeit war eine Frechheit. In der zweiten Halbzeit war das besser. Aber wir haben uns schwer getan. Union war sehr kompakt hinten und sie haben uns keine Chance gelassen."

Marco Friedl (Bremen): "Der Trainer musste nicht viel sagen in der Halbzeit, jeder wusste selber, was wir da abgeliefert haben. Wir sind nach der Halbzeit mit viel Energie rausgekommen und wollten es noch umdrehen, aber es hat leider nicht geklappt."

Robert Andrich (Union): "Wir freuen uns, dass wir gerade im oberen Tabellendrittel stehen. Aber wir wissen schon, was das Ziel ist. Und mit jedem Dreier kommen wir dem ein bisschen näher."

1. FC Köln - FC Augsburg 0:1

Markus Gisdol (Trainer Köln): "Wir haben ein ausgeglichenes Spiel gesehen, am Ende hätten beide auch mit einem Unentschieden zufrieden sein können. Wenn wir das 1:0 erzielen bin ich sicher, dass wir gewinnen, es war heute einfach so ein Spiel. Und wir hatten ja die nötigen Chancen dazu, deshalb will ich mit meiner Mannschaft nicht zu hart ins Gericht gehen. Wir analysieren das, und dann geht es weiter."

Heiko Herrlich (Trainer Augsburg): "Wir wussten, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird und sind sehr glücklich über den Sieg. Gerade in der ersten Halbzeit haben die Teams sich gegenseitig neutralisiert. Wir mussten defensiv vor allem bei Standards aufpassen und offensiv geduldig sein. Das ist gelungen, der Sieg geht in Ordnung."

Salih Özcan (Köln): "Wir haben uns durch Diskussionen viel zu sehr beeinflussen lassen. Wir waren nicht 100-prozentig dabei und deshalb haben wir verloren."

Marco Richter (Augsburg): "Das ist Fußball, auf dem Feld herrscht auch teilweise Krieg. Wir wollen jeden Zweikampf gewinnen, nach dem Spiel ist es auch wieder gegessen. Man gibt sich die Hand und dann passt es auch."

Florian Niederlechner (Augsburg): "Es ist für viele ein schwieriges Jahr. Köln hat normal mit das geilste Stadion mit den geilsten Heimfans. Leere Zuschauerränge sind schon sehr bitter. Wir hoffen, dass wir bald wieder vor Zuschauern spielen können. Das vermisst man schon sehr."

Arminia Bielefeld - Borussia Mönchengladbach 0:1

Uwe Neuhaus (Trainer Bielefeld): "Zu Beginn des Spiels hat man einen krassen Unterschied gesehen. Wir sind gar nicht reingekommen. Gladbach hätte das Spiel da schon für sich auf den Weg bringen können, da hätte sich über ein 0:2 keiner beschweren dürfen."

Marco Rose (Trainer Gladbach): "Wir haben in der Pause keine Szene gezeigt, weil wir nix zeigen mussten. Wir haben sehr gut gespielt, waren sehr dominant. Wir haben an den Glauben appelliert. Breel Embolo hat das mit seinen Stärken bei seinem Tor exzellent umgesetzt."

Stefan Ortega Moreno (Bielefeld): "Es ist eigentlich ein Unding, dass wir so unorganisiert starten. Mir fehlen ein bisschen die Worte. Jeder Spieler wusste, was er zu tun hat und wie der Plan aussieht. Dann war es schon erstaunlich, wie viel wir hinterhergelaufen sind."

Yann Sommer (Gladbach): "Wir haben Chancen kreiert gegen eine Mannschaft, die defensiv gut steht und es einem Gegner nicht einfach macht. Wir hatten viele Chancen, haben viel die Tiefe gefunden hinter der Abwehrkette und haben gut verteidigt."

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