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Shaq, K-Love und der Tower of Power

Von Ole Frerks
Montag, 29.09.2014 | 12:37 Uhr
Kevin Love (l.) ist der letzte große Star, der per Trade das Team wechselte
© spox
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Superstars werden nicht oft getradet, wenn es so kommt, sind die Auswirkungen dafür umso gewaltiger. Von der Meisterschaft bis zum Desaster; alles ist möglich. Wo ordnet sich der Love-Trade ein? Ein Blick auf die Superstar-Trades der NBA-Geschichte - von Chamberlain bis Howard, von Kareem bis Garnett. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

Wilt Chamberlain zu den Sixers/Lakers

Ausgangslage: Chamberlain hatte viele Namen. "The Big Dipper". "The Stilt". "Mr. 100 Points". "Goliath". Einen inoffiziellen Titel hält der wandelnde Rekord auch bis heute: "Der beste Spieler, der mehr als einmal getradet wurde". Die Gründe dafür sind vielschichtig, aber eins ist wohl klar: Der Mann polarisierte, nicht nur die Fans, sondern auch Besitzer, Coaches und nicht zuletzt Mitspieler.

Chamberlain hatte einen Hang dazu, Teammates öffentlich zu kritisieren, zudem war er als Coach-Killer verschrien. Sein Leumund damals (und teilweise bis heute): Wilt geht es um Wilt, Wilt und nochmals Wilt. Deswegen gaben trotz seiner unfassbaren Statistiken sowohl die San Francisco Warriors als auch die Philadelphia 76ers irgendwann auf und tradeten ihn.

Trade:

1965: Für Connie Dierking, Paul Neumann, Lee Shaffer und Geld zu den 76ers.

1968: Für Jerry Chambers, Archie Clark und Darrall Imhoff zu den Lakers.

Auswirkungen: Dass Chamberlain nicht nur schwierig, sondern eben auch unglaublich begabt war, zeigte sich nach beiden dieser Trades. Mit Philly gewann er 1967 seine erste Meisterschaft - und holte zwischen '66 und '68 drei aufeinanderfolgende MVP-Titel.

Trotzdem hatten die Sixers schon ein Jahr nach der Meisterschaft genug und gaben ihn - wie vorher die Warriors - für nicht gerade großen Gegenwert wieder ab. Mit den Lakers verlor Chamberlain '69 und '70 in den Finals, bevor '72 der perfekte Sturm folgte: Der längste Winning-Streak ever (33 Siege), 69 Siege insgesamt, zweiter Titel und der Finals-MVP für den 35-jährigen "Dipper".

Seite 1: Chamberlain zu den Sixers/Lakers

Seite 2: Barkley zu den Suns

Seite 3: Garnett zu den Celtics

Seite 4: Paul zu den Clippers

Seite 5: Howard zu den Lakers

Seite 6: Anthony zu den Knicks

Seite 7: O'Neal zu den Heat

Seite 8: Abdul-Jabbar zu den Lakers

Seite 9: Carter zu den Nets

Seite 10: Love zu den Cavaliers

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