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Raptors-Reservisten fordern neuen "Air Congo"

Von Marc-Oliver Robbers
Sonntag, 06.01.2013 | 11:35 Uhr
Serge Ibaka (r.) steigerte seinen Punkteschnitt in dieser Saison um über fünf Zähler
© Getty
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Bei den Toronto Raptors nutzen gleich mehrere Bankspieler die Verletzungssorgen, um sich in den Vordergrund zu spielen. Vor der Partie gegen die Oklahoma City Thunder (19 Uhr im kostenlosen LIVE-STREAM bei SPOX) gelten sie aber als klarer Außenseiter - auch weil Defensivspezialist Serge Ibaka eine Entwicklung durchlebt.

"Das Team macht mir Angst wie kaum ein anderes, weil sie unberechenbar sind und exzellente Eins-gegen-Eins-Spieler haben", sagte Raptors-Coach Dwane Casey am Freitag.

Gemeint waren aber nicht die Oklahoma City Thunder, sondern die Sacramento Kings, die den Raptors dann auch eine empfindliche 105:96-Klatsche einbrachten.

Durant ist nicht zu halten

OKC dürfte da aber noch eine ganz andere Hausnummer sein. Kevin Durant und Russell Westbrook gehören zu den besten Eins-gegen-Eins-Spielern der Liga. Durant spielt gar die effizienteste Saison seiner Karriere und schickt sich an, eine Saison mit der traumhaften Quote von 50 % aus dem Feld, 40 % von der Dreierlinie und 90 % von der Freiwurflinie zu beenden.

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Viel Arbeit für DeMar DeRozan, Landry Fields und Co., die sich mit Double-Teams helfen müssen, aber dabei nicht Westbrook, Kevin Martin und Serge Ibaka aus den Augen verlieren dürfen. Casey räumte dann auch ein, dass die Thunder natürlich der klare Favorit seien. Chancenlos sieht der Coach sein Team aber nicht. "Wir müssen zurückschlagen", fordert er und erwartet eine deutliche Leistungssteigerung zum Spiel gegen Sacramento.

Raptors in guter Form

So ziemlich jeder Raptor blieb dort unter seinen Möglichkeiten. Dass Toronto es auch anders kann, haben sie in den letzten Wochen bewiesen. Acht der letzten zehn Spiele konnten die Raptors für sich entscheiden, trotz aller Verletzungssorgen.

Raptors vs. OKC im Head-to-Head

Gegen Oklahoma werden mit Andrea Bargnani (Ellbogenverletzung), Jonas Valanciunas (Fingerverletzung) und Linas Kleiza (Knieverletzung) weiterhin drei wichtige Spieler fehlen. Doch in Abwesenheit der Verletzten haben sich andere Spieler in den Vordergrund gespielt. Alan Anderson und Ed Davis spielen eine starke Saison, Rookie Terrence Ross lässt immer wieder sein Können aufblitzen.

Davis könnte aufgrund seiner guten Leistungen sogar dauerhaft ein Platz in der Starting Five winken. "Davis macht es mir nicht leicht, ihn wieder aus der Aufstellung zu nehmen. Er hat sich den Platz verdient", ließ Casey schon verlauten.

Toronto startet ohne Bargnani einen Lauf: Was wird aus dem Zauberer?

Bargnani wird sich nach seiner Rückkehr hinten anstellen müssen. Eine Erfahrung, die gerade auch Kyle Lowry machen muss. Der Point Guard fehlte verletzungsbedingt für sieben Spiele und verlor seinen Platz in der Zwischenzeit an Jose Calderon. Luxusprobleme für Casey, die aber Hoffnung machen, dass gegen OKC vielleicht doch etwas möglich ist.

Ibaka mit großer Entwicklung

Von Verletzungsproblemen blieben die Thunder bisher verschont. Vielmehr läuft beim letztjährigen Finalisten alles nach Plan. Der Abgang von James Harden wurde ohne Probleme aufgefangen. Durant spielt, wie bereits erwähnt, auf ganz hohem Niveau und auch Westbrook fügt sich so gut wie nie zuvor ins Team ein.

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Die vielleicht größte Entwicklung gibt es aber bei Serge Ibaka zu beobachten. Galt der Spanier bisher als ausgezeichneter Shotblocker und starker Verteidiger, setzt Ibaka in dieser Spielzeit auch offensiv Highlights. Der Power Forward steigerte seine Punktausbeute im Vergleich zur Vorsaison um über fünf Zähler. Auch in Sachen Rebounds (+1) und Wurfquote legte Ibaka zu.

"Er ist großartig. Sein Offensivspiel ist augenscheinlich besser geworden, aber er blockt weiter Schüsse und holt Rebounds. Ich glaube, sein Fokus ist um einiges besser", lobt Teamkollege Nick Collison die Entwicklung. Ähnlich sieht es Superstar Durant. "Mittlerweile erwartet wir es sogar von ihm. Wenn er ein Double-Double holt, ist es keine Überraschung mehr für uns", erklärt Durant.

Ibaka selbst sieht sich noch nicht am Ende seiner Entwicklung. "Ich arbeite hart und versuche es so gut zu machen, wie ich kann. Ich bin jetzt vier Jahre in der NBA, also versuche ich mich in allem weiter zu verbessern." Die nächste Chance hat "Air Congo" am Abend in Toronto.

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