Mittwoch, 22.10.2014

Innenverteidiger immer noch enttäuscht

Papadopoulos: S04 ohne Keller besser

Vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub Schalke 04 bedauert Bayer Leverkusens Kyriakos Papadopoulos die Entlassung von Jens Keller, dem er es gerne gezeigt hätte. Der Grieche tritt gegen seinen früheren Trainer nach, der der Grund für seinen Abgang gewesen sei.

Werden keine Freunde mehr: Jens Keller und Kyriakos Papadopoulos
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Werden keine Freunde mehr: Jens Keller und Kyriakos Papadopoulos

"Ihm hätte ich gerne gezeigt, was ich kann. Schade, dass er nicht mehr bei Schalke ist. Ohne ihn werden die jetzt wahrscheinlich besser", wird Papadopoulos von "Sport Bild" zitiert. An den am 6. Oktober bei Schalke beurlaubten Keller hat der 22-Jährige keine guten Erinnerungen.

"Jens Keller war bei Schalke der Grund, warum ich gegangen bin", so Papadopoulos, der derzeit an Bayer ausgeliehen ist. Der griechische Nationalspieler beschwerte sich: "Keller hat mir nie etwas gesagt oder erklärt. Damit hat er mir gezeigt, dass er mich nicht will."

"Leverkusen hat einen Top-Trainer"

Papadopoulos fehlte den Knappen wegen einer schweren Knieverletzung über ein Jahr und feierte im Dezember 2013 sein Comeback, kam in der Bundesliga aber nur zu drei weiteren Einsätzen. Der frühere Piräus-Profi fühlt sich in Leverkusen mehr wertgeschätzt und teilte weiter gegen Keller aus.

"Die Qualität von Bayer und Schalke ist die gleiche. Der große Unterschied für mich war: Leverkusen hat einen Top-Trainer", so Papadopoulos. "Roger Schmidt ist im persönlichen Umgang super und hat taktisch eine klare Linie. Er erklärt viel, bringt mich weiter. Keller konnte das nicht."

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Kyriakos Papadopoulos im Steckbrief

Marco Nehmer
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