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5 Fragen zum NFL Draft 2022: Womit steht und fällt die erste Runde?

NFL Draft 2022: Was wird der dominierende Trend in Runde 1?

Jeder Draft hat seine eigene Story. Die Story in diesem Jahr könnte sein, dass Teams versuchen werden, so gut es geht runter zu traden. Wir sprachen bereits über Teams, die hoch traden könnten. Doch der Großteil wird eher das Gegenteil versuchen.

Die Gerüchte der vergangenen Tage suggerieren, dass sich die Begeisterung über die Top-Talente in diesem Draft in überschaubaren Grenzen hält. Sprich: Es fehlen einfach die klaren Topleute, also solche, die als Eckpfeiler über die kommenden fünf bis zehn Jahre ein Team bereichern können.

Worin jedoch Einigkeit besteht, ist, dass der größte Wert dieses Drafts in den mittleren Runden liegt. Es gibt zwar nicht die Top-Level-Talente en masse, doch dafür finden sich sehr viele solide bis gute Leute, die man sicherlich in den Runden 2 bis 4 - vielleicht sogar 5 und später - finden kann. Ein Indikator dafür ist vielleicht auch der etwas kurios anmutende Trade der Patriots und Texans, indem die Texans einen Fünftrundenpick der Pats erhielten und New England dafür einen Sechst- und einen Siebtrundenpick bekam.

Was das soll? Nun, es zeigt, dass Bill Belichick offenbar keinen großen Unterschied sieht, was das Talent-Level der letzten paar Runden betrifft. Und so wurde aus einem späten Lotterieticket deren zwei. Signifikant mag das am Ende nicht sein, aber die Patriots haben dadurch einen Schuss mehr zur Verfügung als zuvor.

1. Runde im Draft: Tendenz zum Down-Trade

Für die erste Runde könnte dies bedeuten, dass einige Teams versuchen werden, entweder weiter zurück zu traden oder sogar ganz aus dieser Runde gehen könnten. Gerade die Patriots haben dies schon des Öfteren so gemacht und da sie in dieser Saison nach ihrer Shoppingtour 2021 keine Compensatory Picks haben, könnte es sich durchaus lohnen, via Trade weitere Picks in den mittleren Runden aufzusammeln.

Nutznießer dieser überschaubaren Begeisterung bezüglich der ersten Runde könnten dann wiederum Teams wie die Chiefs oder Packers sein, die durch ihre Receiver-Trades der vergangenen Wochen ordentlich aufgestockt haben an hohen Draftpicks - die Chiefs allein haben nun sechs der ersten 103 Picks. Sie könnten mit dieser Munition einige Picks nach oben klettern, um etwa den Pass Rush zu verstärken oder auch noch einen verheißungsvollen Receiver zu verpflichten.

Und auch Green Bay hätte nun genug Draft-Kapital für einen größeren Sprung, um sich einen der Top-Receiver zu sichern.

Je nach Verlauf des Drafts könnten wir also eine echte Trade-Welle ab Mitte der ersten Runde - und vielleicht sogar früher, wenn jemand extrem aggressiv vorgeht - sehen. Auch wenn dieses Jahr kein Jahrhunderttalent dabei ist, sollte dieser Draft von Beginn an gehörig Zündstoff liefern.

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