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Olympia

Olympia, Handball - DHB-Kadercheck: Gislasons Liebling, One-Man-Show und ein Zerstörer

Das DHB-Team peilt in Tokio eine Medaille an.

Rückraum rechts

NameVereinLänderspieleTore
Kai HäfnerMT Melsungen106228
Steffen WeinholdTHW Kiel131313

Wie schon bei der WM fehlt Fabian Wiede wegen anhaltender Schulterprobleme auch bei Olympia. Das ist doppelt bitter, weil der Mann der Füchse Berlin auch eine Option auf Rückraum Mitte gewesen wäre.

Glücklicherweise ist Weinhold nach seinem freiwilligen WM-Verzicht wieder an Bord, der mit seiner Erfahrung und seinen kompromisslosen Einzelaktionen enorm wichtig und auch in der Abwehr ein Faktor sein wird. Mit dem THW holte der 35-Jährige im Dezember die Champions League und wurde zuletzt Meister.

Auch von Häfner darf einiges erwartet werden. Der Schwabe fiel bei der WM durch seinen Mut im Angriffsspiel positiv auf und war außerdem mit 15 Assists bester deutscher Vorlagengeber. Auch die Statistiken in der HBL können sich sehen lassen: 3,7 Assists und 4,6 Tore pro Partie.

Fazit: Häfner und Weinhold dürften gleichmäßig zum Einsatz kommen. Beide sind in der Lage, dem Rückraum im Verbund mit Weber und Drux Schwung zu verleihen und somit Löcher in der gegnerischen Deckung zu reißen. Läuft alles normal, ist das DHB-Team im rechten Rückraum also trotz des Wiede-Ausfalls gut aufgestellt.

Rechtsaußen

NameVereinLänderspieleTore
Tobias ReichmannMT Melsungen100313
Timo KasteningMT Melsungen3098

Da Reichmann nur als Ersatzmann nominiert wurde, wird es auf Rechtsaußen eine reine One-Man-Show geben. "Es ist nicht selbstverständlich, mit 26 Jahren als einziger Spieler auf der Position in ein so großes Turnier zu starten. Ich sehe das als großen Vertrauensvorschuss von Alfred Gislason. Den möchte ich bestätigen", sagte der DHB-Kabinen-DJ.

Kastening, der zum dritten Mal in Folge bei einem Großevent zum DHB-Aufgebot zählt, war mit 20 Toren bester deutscher WM-Werfer und mit 194 Treffern zwölftbester HBL-Torschütze.

Sollte Reichmann, der sich in Ägypten gleich im ersten Spiel am Knie verletzte und abreisen musste, im Verlaufe des Turniers nachrücken, wäre auch er eine mehr als solide Alternative.

Fazit: Dass nur ein Rechtsaußen im festen Aufgebot steht, ist normalerweise kein großes Problem. Kastening hat bereits mehrfach seine Qualitäten als Dauerbrenner nachgewiesen. Allerdings darf er in Sachen Chancenverwertung keinesfalls erneut so schlampig wie bei der WM agieren.

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