"Sieg ist für ihn": Argentinien bangt um angeschlagenen Lionel Messi

Von Gill Clark / Oliver Maywurm
Lionel Messi Argentina 2024
© Getty

Die argentinische Nationalmannschaft bangt weiterhin um den Einsatz von Superstar Lionel Messi im Viertelfinale der Copa América 2024.

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Messi hatte nach dem 1:0-Sieg gegen Chile im zweiten Gruppenspiel über Oberschenkelbeschwerden geklagt. Ein Tackling des Chilenen Gabriel Suazo hatte dafür gesorgt, dass der 37-Jährige die Partie nicht ohne Einschränkungen zu Ende spielen konnte. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Peru in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde Messi daher geschont, saß beim 2:0-Sieg 90 Minuten lang auf der Bank.

Teamkollege Ángel Di María gab sich nach der Partie optimistisch: "Leo geht es gut, er erholt sich. Wir hoffen, dass er für das nächste Spiel bereit ist. Der Sieg heute ist für ihn."

Argentiniens Co-Trainer Walter Samuel äußerte sich jedoch besorgter: "Seine Situation verbessert sich, aber es sind noch ein paar Tage (bis zum nächsten Spiel, d. Red.). Daher ist es zu früh, darüber zu reden. Wir sprechen ständig mit ihm und schauen von Tag zu Tag, sprechen auch immer mit den Ärzten."

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© getty

Argentinien hat sich mit neun Punkten souverän als Gruppensieger für das Viertelfinale der Copa América qualifiziert. Messi hatte beim 2:0-Auftaktsieg gegen Kanada eine Torvorlage geliefert, stand dann auch beim 1:0 gegen Chile 90 Minuten lang auf dem Platz.

Bis zum Viertelfinale hat Messi nun noch einige Tage Zeit, um seine Beschwerden auszukurieren. Am Donnerstag trifft Argentinien in der Runde der letzten Acht auf Ecuador oder Mexiko.