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Fussball

Bundesliga, Stimmen zum 19. Spieltag - BVB-Trainer Terzic: "Beste Leistung seit Leipzig"

Von SPOX
Der BVB hat sich gegen Augsburg durchgesetzt.

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick hat nach dem Sieg über die TSG Hoffenheim den Tattoo-Ausflug von Corentin Tolisso scharf kritisiert. Thomas Müller spricht über den Stadionbesuch von Joachim Löw, in Dortmund ist Erling Haalands verschossener Elfmeter Gesprächsthema. Und Schalke-Trainer Christian Gross kann mit einem Punkt ganz gut leben.

Die Stimmen von Sky und DAZN zum 19 Spieltag im Überblick.

Bayern München - TSG Hoffenheim 4:1 (2:1)

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München) ...

... zum Spiel: "Von beiden Mannschaften ist man es gewohnt, dass sie Fußball spielen wollen. Das hat Hoffenheim auch gezeigt, sie haben sich Torchancen herausgespielt. Manuel Neuer hat das eine oder andere Mal gut gehalten. Letztendlich müssen wir sagen, dass 4:1 für uns ein sehr gutes Ergebnis ist. Wir haben jetzt vier Spiele hintereinander gewonnen und zwölf Punkte geholt, das ist unser Maßstab. Es war nicht alles top, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht. Nach den zwei Niederlagen haben wir gesagt, in die Spur zurückzukommen, macht große Mannschaften aus. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das kann. Das gibt Selbstvertrauen."

... zu Corentin Tolisso: "Das geht nicht, das ist ein No-Go. Es tut ihm sehr leid, aber es ist vorbei. Man kann es nicht mehr ungeschehen machen, aber es darf nicht vorkommen."

... zu Hasan Salihamidzic: "Wir beide haben den Anspruch, dass wir aus der Mannschaft eine möglichst erfolgreiche Mannschaft machen wollen. Natürlich diskutieren wir ab und zu, das gehört dazu, aber wir wissen genau, was wir an diesem Verein haben und was der auch von uns erwartet."

Thomas Müller (Torschütze FC Bayern München) ...

... zum Spiel: "Hoffenheim hat auch die Stärken eher vorne. Sie versuchen Fußball zu spielen, nicht destruktiv, sondern offensiv und spielerisch. Dadurch, dass es uns vorne oft relativ leichtgefallen ist, haben wir hinten manchmal diesen einen halben Schritt vermissen lassen."

... zum Besuch von Bundestrainer Joachim Löw: "Ich habe es grade erfahren. Unser Pressesprecher hat mich informiert, dass da eventuell etwas kommen könnte, aber ich wusste es im Vorfeld nicht. Bayern gegen Hoffenheim um 15.30 Uhr ist jetzt auch nicht unbedingt ein Topspiel. Ich glaube auch, dass die letzten Spiele ganz gut waren und da war der Bundestrainer auch nicht im Stadion."

Christoph Baumgartner (TSG 1899 Hoffenheim): "Es ist ein sehr bitteres Ergebnis für uns. Wir haben es phasenweise nicht schlecht gemacht. Die ersten guten Chancen waren bei uns, da musst du gegen die Bayern in Führung gehen."

Borussia Dortmund - FC Augsburg 3:1 (1:1)

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): "Wir sind zufrieden damit, es fing aber nicht gut an. Das Gegentor, wieder ein verschossener Elfmeter, davon haben wir jetzt auch genug. Aber wie die Mannschaft das durchgezogen hat, von der ersten bis zur 90. Minute, damit sind wir sehr zufrieden. Es ist klar, dass man nicht jede Chance rein machen kann, es ist aber wichtig, dass wir viele kreiert haben. Und was noch wichtiger war, wir haben sie mit einer Klarheit herausgespielt, das was wir uns vorgenommen hatten. Es tut gut, das Spiel so gespielt zu haben. Das war für mich die beste Leistung seit Leipzig, aber es wird dadurch nicht einfacher im Pokal gegen Paderborn."

Manuel Akanji (Borussia Dortmund): "Wir haben nach dem ersten Gegentor weiter gut nach vorne gespielt, auch nach dem verschossenen Elfmeter haben wir nicht aufgegeben und dafür haben wir uns belohnt."

Julian Brandt (Borussia Dortmund): "Es war wieder etwas unnötig, dass wir wieder einem Rückstand hinterhergelaufen sind. Aber ansonsten war die Reaktion sehr gut nach der letzten Woche. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, das ist auch etwas Positives."

Andre Hahn (Torschütze FC Augsburg): "Wir wollten alles versuchen und sind in Führung gegangen, das ist uns zugutegekommen. Wir hatten Glück, dass der BVB einen Elfmeter verschossen hat. Die Gegentore haben wir zu einfach bekommen, aber wir haben alles gegeben und müssen darauf aufbauen."

RB Leipzig - Bayer Leverkusen 1:0 (0:0)

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender RB Leipzig) ...

... zum Spiel: "Wir wollen in die Champions League. Mit dem Ziel sind wir in die Saison gestartet. Wir mussten in Mainz einen harten Dämpfer hinnehmen, haben eine Reaktion gezeigt und verdient die drei Punkte bekommen."

... zu Dayot Upamecano: "Ich kann ihnen bestätigen, dass ich mit Karl-Heinz Rummenigge diese Woche telefoniert habe, wir haben ein vernünftiges Verhältnis. Er hat gesagt, dass da Interesse an dem Spieler ist. Wir sind so verblieben, dass wenn es konkreter wird, sprechen wir noch einmal, da werden wir vorab informiert. Das ist bisher noch nicht passiert. Ich freue mich, dass Upamecano eine ganz starke Leistung gezeigt hat. Alles andere werden wir sehen, er hat eine Ausstiegsklausel, das ist ja mittlerweile bekannt, aber wichtig ist, dass wir ihn mindestens noch diese Saison haben."

... zu Timo Werner: "Timo Werner hatte eine fantastische Zeit bei uns, ist vom Bankdrücker zum Nationalspieler geworden und hat sich mit einer fantastischen Saison hier verabschiedet. Ich habe viele Phasen erlebt, da wurde auch Timo Werner von der Presse totgeschrieben, dann ist er wieder auferstanden. Dementsprechend habe ich volles Vertrauen, dass er sich auch in der Premier League durchsetzt. Wir haben gesehen, dass es schwer ist, einen solchen Spieler Eins-zu-Eins zu ersetzen. Aber Julian Nagelsmann hat es geschafft, mit sehr viel Flexibilität im System zu überraschen. Alexander Sörloth hat sicher noch Potential, was er noch nicht abgerufen hat. Da muss er an sich arbeiten, das Vertrauen werden wir ihm weiter schenken."

... zum Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool: "Es ist ein Thema, das uns noch ein bisschen Bauchschmerzen bereitet, aber ich bin mir sicher, dass wir eine Lösung finden und dann auch das Heimspiel in Leipzig haben."

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) ...

... zum Spiel: "Für Diaby ist es schon eher rot, wie er mit voller Wucht ins Gesicht geht. Am Ende hat es nichts gegeben, ist auch gut. Wenn man gewinnt, sitzt man auf der Seite, wo man das lockerer sagen kann. Es war insgesamt ein sehr intensives Spiel, aber ich glaube, das ist auch normal, wenn beide Teams ein wichtiges Spiel haben. Wir haben viele Ballgewinne gehabt, die haben wir nicht so konsequent zu Ende gespielt. Wir haben sehr leidenschaftlich verteidigt, ich glaube auch reichlich Konter gehabt, wo wir Tore hätten schießen können."

Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Es war viel drin, es war ein Kampf. Am Ende müssen wir vielleicht auch das Tor machen. Wir sind schlecht reingekommen, da hatten wir keinen Zugriff, dann haben wir besser gespielt. Dann waren wir auf Augenhöhe, ohne gut Fußball zu spielen. Wir haben es am Ende mit einem zusätzlichen Stürmer und Mittelfeldspielern versucht. In so einem Topspiel bekommt man keine 15 Großchancen, die die man bekommt, muss man einfach reinmachen und das haben wir nicht gemacht."

Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen): "Wir haben ein bisschen Anlauf gebraucht, sind dann aber gut ins Spiel gekommen. Wir hätten unsere Kontermöglichkeiten besser ausspielen und einen Abschluss erzwingen müssen. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, waren nicht zwingend genug am Ende und RB hat es bei dieser einen Möglichkeit gut gemacht. Wir haben im Moment personelle Probleme, wir sind in der Breite aber dennoch gut aufgestellt. Der ein oder andere ist noch nicht bei 100 Prozent, aber die Jungs haben es gut gemacht."

Schalke 04 - Werder Bremen 1:1 (0:1)

Christian Gross (Trainer FC Schalke 04): "Auswärts eine solche Leistung in der ersten Hälfte, das hat mir gefallen. Wir müssen versuchen so dominant über 90 Minuten aufzutreten."

Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04): "In der zweiten Halbzeit hat Bremen umgestellt, mehr Druck aufgebaut und wir haben uns nicht getraut, zu spielen und ein bisschen zu oft die einfache Lösung genommen. Wenn wir das besser gemacht hätten, hätten wir mehr holen können."

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen): "Mich freut die Leistung der zweiten Halbzeit sehr, so eine haben wir im Weser Stadion schon lange nicht mehr gespielt. Da hätten wir es ganz klar verdient, das Spiel zu gewinnen."

Kevin Möhwald (Torschütze SV Werder Bremen): "Weniger ging nicht mehr von uns in der ersten Halbzeit. Wir haben uns so viel vorgenommen, es war eine riesige Chance für uns, das darf uns nicht passieren. Das haben wir auch in der Pause angesprochen, dann war es selbstredend, dass wir eine Reaktion zeigen mussten."

Eintracht Frankfurt - Hertha BSC 3:1 (0:0)

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Selbst, wenn du gegen Union gewinnst, wirst du danach immer von einem Arbeitssieg reden, weil sie wenig zulassen und du überlegen musst, wie du versuchst, dem beizukommen."

Loris Karius (Torhüter 1. FC Union Berlin): "Ich sehe mich schon ganz klar im Tor, aber ich kam spät dazu. Dann wurde in den ersten Spielen die Situation für Andreas Luthe gewertet und seitdem haben wir fast kein Spiel mehr verloren. Das ist schon extrem bitter für mich. Für die Mannschaft war es ein Top-Lauf, das muss man dann akzeptieren, aber ich bin zuversichtlich, dass ich meine Einsätze noch bekomme und denke, dass ich es auch verdient hätte."

Union Berlin - Borussia Mönchengladbach 1:1 (1:0)

Martin Hinteregger (Torschütze Eintracht Frankfurt): "Wir sind stolz auf die Leistungen der vergangenen Wochen, wie wir auftreten und wie dominant wir spielen. In diesem Spiel gab es einen Rückschlag mit dem Gegentor, aber wir sind zurückgekommen, wir haben die Qualität und das macht uns stark."

Kevin Trapp (Torhüter Eintracht Frankfurt): "Wir haben viele Spiele hintereinander gewonnen, aber weil wir das Selbstvertrauen haben. Wenn man von einem Lauf redet, will ich nur sagen, dass wir die Qualität haben. Wir spielen nicht über unseren Möglichkeiten, sondern wir wissen im Team und im Verein, dass wir eine sehr starke Mannschaft sind."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir waren in der ersten Halbzeit sehr viel unterwegs, wir sind immer einen Tick zu spät gewesen, aber die Mannschaft hat mit Herz und sehr gut gearbeitet. Dann habe ich umgestellt und ich glaube, das hat besser ausgesehen. Diese Phase war gut, wir sind in Führung gegangen. Die beiden Tore, die wir bekommen haben, kann man verteidigen."

Lukas Klünter (Hertha BSC): "Ich habe gemerkt, dass die Mannschaft ein anderes Gefühl hat und positiver ist. Man muss die Situation betrachten, wir haben ein Spiel gemacht, der Trainer ist grade erst gekommen. Wir wollen jedes Spiel so bestreiten, dass wir es gewinnen können. Aber man muss die Zeit beachten, die wir bisher hatten, dafür war es schon in Ordnung. Natürlich bringt uns das nichts, mit einer Niederlage nach Hause zu fahren, trotzdem ziehen wir das Positive da raus."

VfB Stuttgart - Mainz 05 2:0 (0:0)

Trainer Pellegrino Matarazzo (VfB Stuttgart): "Es tut gut, zu gewinnen. Es ist schön, wenn man zu Null spielt. Jeder hat seine Aufgabe erfüllt, es war eine gute Mannschaftsleistung."

Trainer Bo Svensson (FSV Mainz 05): "Das ist natürlich ein Rückschlag für uns, vor allem die Leistung. Es war ein kampfbetontes Spiel. Mit der Leistung können wir nicht zufrieden sein. Wenn man die Zweikampfquote betrachtet, dann ist das zu dünn. Die Enttäuschung ist da, weil wir kein Ergebnis geholt haben."

Sasa Kalajdzic (Torschütze VfB Stuttgart) ...

... zum seinem ersten Treffer seit Mitte Dezember: "Ich habe im gesamten Spiel viele gute Flanken bekommen, die zu etwas Besseren hätten führen können. Aber ich bin natürlich überglücklich."

... zum Spiel: "Die Mainzer haben bis zum Ende gekämpft. Auch in der 90. Minute beim Stand von 2:0 haben sie alles reingeworfen. Aber im Endeffekt war es ein verdienter Sieg. Wir haben uns nicht den Schneid abkaufen lassen, wir können auch kämpfen. Wir haben Moral, wir haben den Willen und wir können kicken. Wenn wir alles auf den Platz bringen, wird es für jeden Gegner schwer."

Marc Oliver Kempf (VfB Stuttgart) ...

... zum Spiel: "Mainz hat uns heute einiges abverlangt, vor allem im kämpferischen Bereich. Wir haben uns von Anfang bis Ende nicht unterkriegen lassen und gut dagegengehalten. Zum Schluss haben wir mehr spielerische Qualität, um dann verdientermaßen zu gewinnen."

... zur effizienten Chancenverwertung: "Es ist mal schön, wenn es auch so laufen kann. Wenn man aus drei, vier guten Chancen zwei Tore macht. Das ist mir lieber, wenn man zwölf gute Chancen hat und nur einmal trifft. Daher können wir gerne so weitermachen, wenn wir dafür die Tore machen."

... zum nächsten Spiel gegen Leverkusen: "Wir rechnen uns gar nichts aus. Wir gehen mit dem Gedanken ins Spiel, dass wir das Spiel gewinnen wollen. So selbstbewusst können wir sein, dass wir wissen, was wir können. Wir werden bereit sein."

Sven Mislintat (Sportdirektor VfB Stuttgart) ...

... über den internen Machtkampf (in der Halbzeitpause): "Wir blenden das aus und versuchen es von der Mannschaft fernzuhalten. Irgendwann enden die Diskussionen und es wird Entscheidungen geben. Dann können wir uns nur auf das Sportliche konzentrieren."

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