Keine Tore im Derby d'Italia

Von SPOX
Sonntag, 18.10.2015 | 17:00 Uhr
Paul Pogba und Juve kamen bei Inter Mailand nicht über ein 0:0 hinaus
© getty
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Am 8. Spieltag der Serie A TIM gibt es keinen Sieger zwischen Inter Mailand und Juventus Turin. Der SSC Neapel schlägt den Tabellenführer AC Florenz. Der schwächelnde AC Milan kommt beim FC Turin nur zu einem Remis, Lazio verliert trotz breiter Brust bei Sassuolo.

Inter - Juventus 0:0 (0:0)

Es war alles angerichet für Inter vor dem Match. Lazio und Napoli ließen am Sonntagnachmittag an der Spitze Federn und mit einem Sieg im Derby d'Italia hätten sich die Mailänder die Tabellenführung zurückerobern können. Letztlich traf aber kein Team ins gegnerische Tor.

Juve, bei denen Sami Khedira in der Startformation stand, setzte durch Juan Cuadrado in der 4.Minute aber gleich mal das erste Ausrufezeichen. Der Kolumbianer kam aus 13 Metern zum Schuss, aber Samir Handanovic im Inter-Tor reagierte glänzend.

Inter ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und setzte die Alte Dame angetrieben von 75.000 Zuschauern im ausverkauften Giuseppe-Meazza-Stadion zunehmend unter Druck und kam in einer insgesamt schwungvollen Partie immer wieder zu gefährlichen Möglichkeiten. Die beste hatte der quirrlige Marcelo Brozovic in der 25. Minute. Sein Schlenzer landete allerdings nur am Querbalken.

In der zweiten Hälfte nahmen beide Teams etwas das Tempo raus, Juve kam etwas besser ins Spiel, konnte offensiv aber keine zwingenden Akzente setzen. Bis zur 68. Minute: Sami Khedira kam nach einem Gewühl im Strafraum plötzlich sträflich frei zum Schuss, traf allerdings nur den Pfosten.

Zwei Aluminiumtreffer, aber keine Tore: Juve macht nach dem Unentschieden also weiter nur kleine Schritte aus dem grauen Tabellenmittelfeld der Serie A. Inter macht immerhin Boden auf Spitzenreiter Florenz gut.

FC Turin - AC Milan 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Bacca (63.), 1:1 Baselli (73.)

Es war ein absolutes Trauerspiel im Stadio Olimpico di Torino. Beide Mannschaften waren von Beginn an auf eine sichere Defensive bedacht, wodurch den Zuschauern jedoch jegliche Attraktionen verwehrt blieben. Bezeichnend für den Mangel an Torraumszenen gaben die Hausherren ihren ersten Torabschluss erst in der 70. Minute ab.

Die Turiner standen immerhin kompakt in der Defensive, sodass Milan über weite Strecke ideenlos wirkte. Die Hereinnahme von Carlos Bacca durchbrach schlussendlich doch die Ruhe. Der Kolumbier sorgte in der 63. Spielminute mit seinem ersten Torschuss für die Führung.

Nach einem Rückspiel von Giacomo Bonaventura haute er das Leder halbhoch ins linke Eck. Daraufhin fing Turin plötzlich das Spielen an und wurde dafür sofort belohnt. Daniele Baselli erzielte nach Vorarbeit von Andrea Belotti den Ausgleich (73.). Milan versumpft also weiter im Mittelmaß.

SSC Neapel - AC Florenz 2:1 (0:0)

Tore: 1:0 Insigne (46.), 1:1 Kalinic (73.), 2:1 Higauin (75.)

Ein Tor wie ein Dosenöffner: Mit Wiederanpfiff überspielte Marek Hamsik die bisher so stabile Abwehr der Fiorentina mit einer brillanten Schnittstellenball, Lorenzo Insigne (46.) vollendete trocken ins lange Eck. Bis dahin hatte sich nicht viel getan im Spitzenspiel zwischen Neapel und Florenz.

Während die Gäste als Tabellenführer eigentlich auf mehr aus waren, spielte Neapel allerdings auf Augenhöhe mit und so neutralisierten sich beide Teams lange gegenseitig. Erst mit dem Treffer von Insigne ging plötzlich ein Ruck durch die Partie. Chance um Chance donnerten auf Pepe Reina und Ciprian Tatarusanu zu.

Erst Lilien-Neuzugang Nikola Kalinic (73.) gelang der Ausgleich. Der Kroate setzte sich nach einem langen Ball im Laufduell durch, der Jubel auf den Rängen der mitgereisten Fans hielt aber nur kurz an. Gonzalo Higuain (75.) vergab erst eine große Möglichkeit alleine vor dem Tor, nur wenig Zeit später machte er es dann besser. Ein toller Ball von Dries Mertens, ein kurzes Dribbling des Argentiniers und Neapel schlägt Florenz letztlich durchaus verdient mit 2:1.

US Sassuolo Calcio - Lazio Rom 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Berardi (7.), 2:0 Missiroli (60.), 2:1 Felipe Anderson (67.)

Gelb-Rote Karte: Danilo Cataldi (90.)

Den ersten Aufreger des Spiels gab es früh: Sassuolos Paolo Cannavaro kam im Strafraum zu Fall, Senad Lulic hatte ihn allerdings kaum berührt - Schiedsrichter Guida entschied dennoch auf Strafstoß. Domenico Berardi ließ sich die Chance nicht entgehen (7.) nd vollstreckte eiskalt vom Punkt. Lazio suchte mit dem nach seinem Comeback gleich wieder in der Startelf stehenden Miroslav Klose die schnelle Antwort, ein Kopfball von Sergej Milinkovic-Savic landete jedoch am Pfosten (9.).

Lazio übernahm anschließend die Kontrolle, insgesamt fehlte bis zum Halbzeitpfiff aber die letzte Konsequenz. Die Römer kamen zwar mit etwas mehr Schwung aus der Pause, Simone Missiroli sorgte nach einer Hereingabe von Sime Vrsaljko aber für den zweiten Treffer der Gastgeber (60.).

Felipe Anderson brachte die Laziali aber sieben Minuten später wieder ins Spiel, als er von Keita Balde bedient wurde und locker unten links einschob. In der Folge drängte Lazio noch einmal auf den Ausgleich, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Danilo Cataldi handelte sich in der 90. Minute noch die Gelb-Rote Karte ein, nachdem er im Luftduell gegen Sassuolos Magnanelli den Ellenbogen eingesetzt hatte.

Die Serie A in der Übesicht

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