Kommentar zum Ende von Di Matteo

Weniger als genug

Dienstag, 26.05.2015 | 13:34 Uhr
Roberto Di Matteo wurde am 7. Oktober 2014 als neuer Cheftrainer vom FC Schalke 04 vorgestellt
© getty
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Nach den Entwicklungen der letzten Monate war es unausweichlich, dass sich die Wege des FC Schalke 04 und Trainer Roberto Di Matteo trennen. Ob diese Maßnahme jedoch als Start für einen Neuanfang ausreicht, muss bezweifelt werden - an der fast historisch schlechten Stimmung wird sie jedenfalls nichts ändern. Ein Kommentar von SPOX-Redakteur Jochen Tittmar.

Es ist ein erschreckendes Bild, das Schalke 04 besonders am Saisonende 2014/2015 abgibt. Suspendierungen von Spielern, die ohne Wirkung verpufften und in groteske sportliche Leistungen mündeten, ein zunehmend ratloser Trainer am Seitenrand, ungefilterte Fan-Wut auf den Tribünen - die Knappen waren zum Durchgreifen gezwungen.

Dass man sich dabei im ersten Schritt mit Chefcoach Roberto Di Matteo über eine Trennung einigte, ist angesichts dessen desaströser Bilanz nur folgerichtig. Doch es muss stark bezweifelt werden, dass allein diese Maßnahme als Start für einen Neuanfang ausreicht. Das Ende von Di Matteo wird an der beinahe historisch schlechten Stimmung im Umfeld jedenfalls nichts ändern.

Die Entwicklungen der letzten Monate waren zu eindeutig und sprachen gegen einen Verbleib des Nachfolgers von Jens Keller. Di Matteo trat vor allem im Laufe der Rückrunde immer lethargischer auf und versprühte wenig Emotion. Innerhalb weniger Monate verlor er große Teile der Mannschaft und agierte zu konfliktscheu, um dieses Problem bereits frühzeitig an der Wurzel packen zu können.

Heldt stellt sich Armutszeugnis aus

Da als Resultat dessen die Ergebnisse litten und die sportlichen Ziele klar verfehlt wurden, blieb Horst Heldt kaum etwas anderes übrig, als ohne Di Matteo weiter zu machen. Damit stellt sich der Manager allerdings selbst ein Armutszeugnis aus.

Chaos beim FC Schalke 04: Nichts ist mehr gewiss

Denn selbst wenn ein Pokalsieg sowie drei Champions-League-Teilnahmen in Folge in seine Amtszeit fallen, fünf Trainer in fünf Spielzeiten sind eindeutig zu viel. Kontinuität scheinen auf Schalke nur die Trainerentlassungen zu haben.

Es steht daher zu befürchten, dass sich an den grundlegenden Schwierigkeiten des Klubs nur wenig ändern wird, wenn der für den in sich zusammengefallenen Kader verantwortliche Heldt und der allmächtige Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies weiterhin Regie führen.

Letzte Patrone für Heldt?

An diesen beiden arbeiten sich die Schalker Anhänger seit Wochen ab, sie sind es, die die schleichende Entfremdung zwischen der Basis und dem Verein personifizieren. Der Frust ist in Gelsenkirchen längst so groß geworden, dass sich die Situation nicht beruhigen wird, wenn erneut lediglich der Übungsleiter ausgetauscht wird.

Es scheint unabdingbar, dass für den geplanten Neuanfang auch der Kopf von Heldt und/oder der von Tönnies rollen muss. Geschieht dies nicht und darf Heldt auch den Di-Matteo-Nachfolger bestimmen - und danach sieht es momentan aus -, dann muss ein Trainer her, der Schalker Emotionen und Folklore bedient.

Das könnte beispielsweise der gehandelte Marc Wilmots sein, ehemals UEFA-Cup-Sieger mit S04. In jedem Fall ist klar: Heldt hat höchstens noch eine Patrone.

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