Samstag, 22.03.2014

26. Spieltag, Sonntagsspiele

Kellerduell in Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt stehen im Kellerduell mächtig unter Druck, das Phantomtor von Stefan Kießling im Hinspiel überschattet die Partie Bayer Leverkusen gegen 1899 Hoffenheim.

Duell auf Augenhöhe: Abstiegskampf pur in Nürnberg
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Duell auf Augenhöhe: Abstiegskampf pur in Nürnberg

1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt

"Dem FCN geht es so wie uns. Auch für Nürnberg steht viel auf dem Spiel. Es wird ein enges Spiel werden", sagte Trainer Armin Veh vor dem Gastspiel seiner Frankfurter Eintracht am Sonntag (15.30 Uhr im LIVE-TICKER) bei den Franken.

Nach der 1:4-Niederlage gegen den SC Freiburg stecken die Hessen wieder mitten im Abstiegskampf, Nürnberg muss nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ebenfalls wieder mächtig zittern. Trainer Gertjan Verbeek misst der Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt allerdings keine besondere Bedeutung zu und demonstriert Gelassenheit.

"Wir brauchen 37 Punkte, also müssen wir noch vier Spiele gewinnen. Das ist eines davon", sagte der Niederländer und forderte "ein bisschen mehr Mut" als zuletzt bei der 1:2-Niederlage beim Hamburger SV.

Verzichten muss der Club weiterhin auch auf die verletzten Per Nilsson, Marco Gebhart, Daniel Ginczek, Timothy Chandler und Makoto Hasebe. Der Einsatz von Robert Mak (Adduktorenprobleme) ist fraglich.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

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Aber auch die Frankfurter, bei denen nach der nicht einkalkulierten Niederlage gegen Freiburg viel Unruhe aufkam, reisen nicht ohne Sorgen an. Veh, der die Eintracht am Saisonende verlassen wird, muss auf seinen gefährlichsten Torschützen Alexander Meier (sechs Treffer) aufgrund einer Adduktorenzerrung verzichten.

Bayer Leverkusen - TSG Hoffenheim

Leverkusens Torjäger Stefan Kießling äußerte sich vor dem Duell gegen Hoffenheim am Sonntag (17.30 Uhr im LIVE-TICKER) zu seinem umstrittenen Phantomtor beim 2:1-Hinspielsieg nicht mehr. "Wir haben Kießling geraten, vor dem Spiel zu diesem Thema nichts zu sagen", erklärte Michael Schade, der Geschäftsführer von Bayer.

Schade selber hofft, "dass die Fans und die Teams das Spiel in den Mittelpunkt rücken." Der sportliche Aspekt ist für die Leverkusener auch enorm wichtig. "Diese Woche entscheidet, wohin unsere Saison geht", sagte Trainer Sami Hyypiä nach dem Rückfall auf Platz vier.

1899-Trainer Markus Gisdol würde sich über eine Phantomtor-Revanche freuen. "Das Spiel ist im Hinterkopf, deshalb wäre es schön, wenn uns jetzt etwas gelingen würde, aber mehr ist da nicht", sagte Gisdol: "Dieses Tor wird in seiner Entstehung in der Bundesliga wohl einzigartig bleiben. Die Verarbeitung war schwer und ich will das nicht mehr erleben."

Kießling hatte im Hinspiel am 18. Oktober 2013 durch ein Loch im Außennetz ins Tor geköpft, Schiedsrichter Felix Brych (München) gab den Treffer dennoch.

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