Vor dem Topspiel Dortmund - FC Bayern

Sogar van Gaal tut den Bayern Gutes

Donnerstag, 21.11.2013 | 18:20 Uhr
Drei gesunde Spieler für Samstag: David Alaba, Kevin Großkreutz und Mario Mandzukic
© getty
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Die Münchner sind vor dem Spiel bei Borussia Dortmund (Sa., 18.30 Uhr im LIVE-TICKER) in vielerlei Hinsicht im Vorteil. Der BVB erlebt dagegen die Schattenseite seiner rasanten Entwicklung.

Schmelzer, Hummels, Subotic, Piszczek, Gündogan, Badstuber, Thiago, Schweinsteiger, Shaqiri, Ribery, Pizarro. Es ist relativ egal, welcher Keeper im Tor stehen würde, wenn diese elf Spieler eine Mannschaft bilden würden. Dieser Haufen dürfte in der Bundesliga um den Titel spielen und einer müsste auch noch auf die Ersatzbank.

Sämtliche Spieler sind allerdings derzeit zum Zuschauen verurteilt, einige aufgrund heftiger Verletzungen wie Subotic oder Badstuber (beide Kreuzbandriss) noch mehrere Monate. Piszczek und Thiago sind einer Rückkehr auf den Platz noch am nächsten; Piszczek hat in einem Testspiel gegen Paderborn bereits sein Comeback gegeben.

Um am Samstag im Topspiel zwischen Eins und Zwei, zwischen Champions-League-Sieger und Champions-League-Finalist dabei zu sein, reicht es aber nicht.

Borussia Dortmund vs. FC Bayern München: die voraussichtlichen Aufstellungen

"Ribery fehlt jeder Mannschaft"

Beide Klubs haben in etwa gleich viele Ausfälle wichtiger Spieler zu beklagen, bei Borussia Dortmund sind die Auswirkungen nur etwas intensiver.

"Die Bayern haben nicht weniger Verletzte, die können es nur besser auffangen", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp und lieferte gleich ein passendes Beispiel.

"Grundsätzlich muss man sagen, Ribery fehlt jeder Mannschaft auf diesem Planeten. Allerdings ist der Ersatzspieler möglicherweise Mario Götze, dann sind die Probleme erträglich. Keine Frage, Ribery ist ein außergewöhnlicher Spieler, wird aber ersetzt werden durch einen außergewöhnlichen Spieler."

BVB: Probleme mit dem Unterbau

Davon haben die Bayern zweifelsohne mehr zu bieten. Für Jens Lehmann zahlt sich der "finanzielle Vorteil der Bayern" jetzt aus.

"Dortmund hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt. Allerdings ist der Unterbau nicht so mitgekommen. Darunter wird Dortmund sicher leiden", sagte der ehemalige Nationaltorhüter auf einer "Sky"-Presserunde.

Mit Koray Günther und Marian Sarr hätte der BVB zwei junge Innenverteidiger, die Hummels oder Subotic ersetzen könnten. Man traut es ihnen aber noch nicht zu.

"Wir halten nach wie vor viel von unseren jungen Burschen, wir wollen ihnen aber die Zeit geben für die richtige Entwicklung. Günter hat wenige Spiele gehabt, Sarr ist unser Jüngster", sagte Klopp, der gleich eine Erklärung für die Verpflichtung von Manuel Friedrich lieferte.

"Wir mussten einfach schauen, dass wir nicht bei jedem Zweikampf, den ein Innenverteidiger führt, Panik bekommen. Friedrich gibt da mehr Sicherheit."

Klopp empfindet keinen Ärger

Beschweren über die Verletzungsprobleme will sich auf Dortmunder Seite aber niemand. Auch mit provokanten Fragen über Sinn und Unsinn von Test-Länderspielen vor einem Duell zwischen zwei der besten Teams in Europa prallen Journalisten ab.

"Ich empfinde keinen Ärger. Verletzungen passieren, das Ganze ist ohne Fremdeinwirkung abgelaufen. Ich finde es als Mensch und Trainer auch völlig nachvollziehbar, dass ein Philipp Lahm nach Hause geschickt wird. Wir alle müssen dem Terminkalender gerecht werden", sagte Klopp.

Für den BVB ist die Situation vor dem Kracher aber noch aus anderen Gründen prekärer als für die Bayern. Eine Niederlage sollte bei vier Punkten Rückstand auf den Tabellenführer tunlichst vermieden werden.

Neapel noch wichtiger

Und drei Tage steht das wohl noch wichtigere Spiel in der Champions League gegen den SSC Neapel an, denn dort dürfte selbst ein Unentschieden zu wenig sein, um noch das Achtelfinale zu erreichen.

"Man kann in dieser Phase der Saison keine Titel gewinnen, aber man kann sie verspielen", sagt Jens Lehmann.

"Der BVB hat immer mit die beste Einstellung gebracht bei solchen Spielen. Sie haben den Bayern in der Vergangenheit dann Probleme bereitet, wenn sie ihre Power voll eingebracht haben, wenn sie an ihre physische Belastungsgrenze gegangen sind. Die Voraussetzungen sind diesmal durch die vielen verletzten Spieler anders."

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Müller: Den Druck hat Bayern

Dass Dortmund den größeren Druck hat, weil sie die Bayern im Fall einer Pleite endgültig aus den Augen verlieren würden, sieht man in München aber anders.

"Der Druck liegt immer beim FC Bayern. Von uns wird erwartet, dass wir jedes Spiel gewinnen. Das erwarten wir aber auch von uns selbst", sagte Thomas Müller, der sich mit der Personallage in beiden Lagern überhaupt nicht beschäftigen will.

"Die Spieler, die für Dortmund spielen werden, werden sich erst recht den Arsch aufreißen. Das müssen wir auch tun. Im Grunde ist mir das egal, wer spielt. Ich will da hinfahren und gewinnen."

Müller wird voraussichtlich Ribery auf dem linken Flügel ersetzen, Arjen Robben seine Position auf rechts behalten. Der Niederländer hatte sich im Testspiel der Elftal gegen Japan (2:2) ebenfalls verletzt, kann am Samstag aber spielen.

"Ich hatte leichte Probleme mit dem Sprunggelenk und habe deshalb auf das zweite Spiel gegen Kolumbien in Absprache mit unserem Trainer Louis van Gaal verzichtet. Van Gaal hat akzeptiert, dass das Spiel gegen Dortmund mit Bayern wichtiger ist", sagte Robben und fügte schmunzelnd hinzu: "Van Gaal ist eben immer gut gewesen für den FC Bayern."

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