Vorschau: Stuttgart - Bremen

VfB hat wieder Spaß - SVW mit Sorgen

Von Patrick Mordhorst
Donnerstag, 03.10.2013 | 21:48 Uhr
Seit Thomas Schneider das Team übernahm, ist der VfB in der Liga noch ungeschlagen
© getty
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Schaut man dem VfB Stuttgart momentan beim Training zu, blickt man in viele strahlende Gesichter. Seit Trainer Thomas Schneider das Team übernahm, ist der VfB in der Liga noch ungeschlagen. Statt auf einem Abstiegsplatz steht der VfB nun in den Europa-League-Rängen. Diese Serie soll am Samstag (um 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) gegen Werder Bremen fortgesetzt werden.

"Der Spaß am Fußball ist wieder da", begründete Ibrahima Traore den Aufschwung seines Teams auf der Homepage der Schwaben. Der Außenseiter war am vergangenen Wochenende beim 4:0-Sieg gegen Braunschweig der überragende Spieler auf dem Platz.

Erfolgreich verlief auch der Heilungsprozess bei Innenverteidiger Georg Niedermeier, der nach längerer Verletzungspause wie Neuzugang Marco Rojas unter der Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. Ein Einsatz gegen Werder käme allerdings für beide noch zu früh.

Erneut Kirschbaum im Tor

Torhüter Sven Ulreich stand ebenfalls im Training wieder auf dem Platz, nahm allerdings lediglich als Feldspieler an den Übungseinheiten teil, da seine Handverletzung noch nicht vollständig auskuriert ist. Gegen Bremen wird ihn daher erneut Thorsten Kirschbaum vertreten.

Darüber hinaus muss Thomas Schneider weiterhin auf die Dienste des am Knie verletzten Moritz Leitner verzichten. In der Folge wird voraussichtlich der Großteil der Mannschaft am Samstag auflaufen, die bereits den 4:0-Auswärtssieg in Braunschweig errang. Einzig Jungstar Timo Werner könnte nach einem etwas schwächeren Spiel eine Pause erhalten und durch Martin Harnik ersetzt werden.

Werder nur gegen schwächere Teams erfolgreich

Die Bremer sind von den Ergebnissen her gut in die Saison gestartet. Hinter den sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen verbargen sich jedoch knappe 1:0-Zittersiege gegen die vermeintlichen Abstiegskandidaten Braunschweig und Augsburg, bei denen Werder spielerisch kaum überzeugte. Anschließend wurden drei Spiele in Folge verloren.

In den vergangenen beiden Partien konnte das Team von Trainer Robin Dutt dann zwar wieder insgesamt vier Punkte einfahren - die Gegner waren jedoch der kriselnde HSV und der noch sieglose 1. FC Nürnberg.

"Wo wir irgendwann mal landen, kann ich nicht prognostizieren. Wir denken im Heute und gucken nicht, was in drei Wochen ist", erklärte Sportchef Thomas Eichin in der "Syker Kreiszeitung" die noch mangelnde Konstanz der Bremer. Er sieht die Mannschaft jedoch auf einem guten Weg, um schon bald größere Erfolge einzufahren.

Makiadi wackelt nach Werder-Training

Mit dem VfB Stuttgart geht es nun erst einmal wieder gegen einen härteren Brocken, doch in Bremen zeigt man sich dennoch optimistisch. "Wenn du deine Aufgaben erfüllst, kannst du überall punkten, auch auswärts", verkündete Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic im Hinblick auf die anstehende Begegnung.

Aufstellungen So wollen der VfB und Werder spielen

Dutt plagen allerdings Personalsorgen: Cedric Makiadi, der sich im Training eine Prellung des Innenbandes zugezogen hat, wird nicht auflaufen können. Zudem fehlt Stürmer Franco di Santo weiterhin gesperrt.

Für Maikadi könnte Felix Kroos eine Chance im defensiven Mittelfeld erhalten. Denkbar wäre auch, dass Theodor Gebre Selassie ins Team rückt und Kapitän Clemens Fritz von der rechten Abwehrseite ins Mittelfeld vorgezogen wird. Sebastian Prödl dürfte in der Innenverteidigung den zuletzt schwachen und ebenfalls angeschlagenen Assani Lukimya ersetzen.

VfB Stuttgart - Werder Bremen

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