Sonntag, 18.05.2008

Bundesliga

"Ich fühle mich wie in der Lindenstraße"

Düsseldorf - Die 45. Bundesliga-Saison ist zu Ende. Hier gibt es die besten Sprüche.

Frontzeck, Bielefeld
© Getty

"In ihrem Zeugnis würde heute drinstehen: anwesend." (Hansa Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf nach dem 0:3 am 1. Spieltag bei Bayern München über seine Spieler)

"Wir haben heute eine verkorkste Saison gerettet." (Ironischer Kommentar von Hannovers Chefcoach Dieter Hecking nach dem 2:1 in Karlsruhe, dem ersten Saisonsieg im zweiten Spiel)

"Wenn Hitzfeld und Hoeneß an der Seitenlinie rumbrüllen, kriegen die Schiedsrichter Angst." (Hannovers Altin Lala zu seinem Platzverweis am 3. Spieltag in München)

"Wie immer - leicht behaart am Kopf." (Hannover-Trainer Dieter Hecking auf die Frage am 4. Spieltag, wie er denn seinen Spieler Jiri Stajner beim 3:2 gegen Bochum gesehen habe)

"Wir sind weder verheiratet, noch gehen wir zusammen in Urlaub." (Petrik Sander, damals Trainer von Energie Cottbus, am 5. Spieltag über sein Verhältnis zu Vereinspräsident Ulrich Lepsch)

"Wir haben uns entschieden, es vor dem Spiel bekanntzugeben. Wir wollten den Journalisten ihren Feierabend nicht verderben." (Werder-Manager Klaus Allofs zur Bekanntgabe des am Freitag verlängerten Vertrags mit dem Spieler Diego am Samstagnachmittag)

"Die sind jetzt schon in einem fortgeschrittenen Alter, da kommt man nicht so schnell hinterher." (Karlsruhes Torschütze Sebastian Freis am 8. Spieltag über seine schwachen Dortmunder Konkurrenten Christian Wörns, damals 35, und Robert Kovac, damals 33)

"Einer freut sich auf jeden Fall auf ein Wiedersehen - und das ist der Hund." (Hamburgs Coach Huub Stevens, der sich nach dem 1:0 am 9. Spieltag in Bielefeld erstmals nach fünf Wochen zu seiner Familie Richtung Niederlande verabschiedete)

"Ich fühle mich wie in der Lindenstraße - einer Fortsetzungsserie ohne Inhalt." (Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc am 10. Spieltag zur Medien-Berichterstattung über den Hauskrach in seinem Verein)

"Sein letztes Kopfballtor hat er wohl vor 20 Jahren gemacht." (Bochums Kapitän Marcel Maltritz nach dem 2:0 in Duisburg am 13. Spieltag über den damals 25 Jahre alten Torschützen Tommy Bechmann)

"Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken." (Mittelfeldspieler Zvjezdan Misimovic vom 1. FC Nürnberg nach dem 1:1 am 19. Spieltag gegen Hansa Rostock)

"Ja, ja, ich werde heute den ganzen Tag durch Dortmund laufen und mir auf die Schulter klopfen." (Dortmunds Trainer Thomas Doll nach dem 1:0 gegen Rostock am 21. Spieltag auf die Frage, ob sich ein Coach, der einen Torschützen eingewechselt hat, auch mal auf die eigene Schulter klopfen dürfe)

"Normalerweise respektiere ich im Fußball jeden Gegenspieler. Aber dieses Arschloch ..." (Stuttgarts Stürmer Mario Gomez am 21. Spieltag über seinen Karlsruher Kontrahenten Maik Franz)

"Wir wollen ihn nicht zum Sozialfall machen." (Bayern-Manager Uli Hoeneß auf die Frage, ob Profi Mark van Bommel nach einem Platzverweis am 21. Spieltag mit einer vereinsinternen Geldstrafe rechnen müsse)

"Meinen Sie, wir legen uns jetzt hin und geben auf?" (Werder-Coach Thomas Schaaf zu Bremens Titelchancen nach dem 3:6 in Stuttgart am 23. Spieltag)

"Er war vorgestern noch bei seiner Schafherde in Irland. Und dafür hat er es weltklasse gemacht. Er war von Null auf Hundert voll da." (Bielefelds Trainer Michael Frontzeck zur Leistung seines Standby-Torhüters Dirk Heinen am 24. Spieltag und dem 2:2 in Hannover; Heinen hat seit Sommer 2007 in Irland eine Schafherde)

"Das war ein klarer Griff in die Familienplanung, die bei mir noch nicht abgeschlossen ist. Es hat wehgetan." (Bielefelds Markus Schuler am 26. Spieltag nach einem Griff des Hamburger Rotsünders David Jarolim in den Unterleib)

"Hoffentlich hat die Frau Merkel demnächst nicht so viel Arbeit, die diplomatischen Beziehungen wieder zu verbessern." (Bayern-Manager Uli Hoeneß am 12. April im ZDF-Sportstudio zum Engagement von Lothar Matthäus als Fußball-Lehrer des israelischen Klubs Maccabi Netanya)

"Die Frankfurter wussten noch gar nicht, dass sie schon in Stuttgart sind, da stand es schon 2:0." (Stuttgarts Torjäger Mario Gomez nach dem 4:1 am 31. Spieltag gegen die Eintracht und zwei VfB-Treffern in den ersten sechs Minuten)

"Pfosten, in die Fresse, rein." (Bielefelds Pressesprecher Axel Ubben über das Eigentor von Keeper Rowen Fernandez beim 2:2 am 33. Spieltag gegen Dortmund)

"Da ist das Ding!" (Dauer-Spruch der Bayern-Profis nach dem letzten Saisonspiel gegen Hertha BSC; Oliver Kahn hatte diesen Satz in den vergangenen Jahren bei der Übergabe von Meisterschale und anderen Trophäen geprägt)


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