Frankfurt - Bayern 1:3

Toni impossibile!

SID
Mittwoch, 16.04.2008 | 21:46 Uhr
Fußball, Bundesliga, Frankfurt, Bayern München, Toni
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
2. Liga
So16:00
Die Highlights der Sonntagsspiele
J1 League
Live
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Live
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Live
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien

Frankfurt - Im Stile eines Champions hat Bayern München mit einer 1B-Auswahl drei Punkte auf dem Weg zum Titel eingefahren und eine erfolgreiche Generalprobe für das DFB-Pokalfinale am Samstag gegen Borussia Dortmund gefeiert.

Der Spitzenreiter kam am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause zu einem 3:1 (0:1)-Sieg bei Eintracht Frankfurt und behauptete den Zehn-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Werder Bremen.

Vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena brachte Benjamin Köhler die Eintracht in der 29. Minute in Führung, die Daniel van Buyten (60.) ausglich. Luca Toni (74./85.) stellte mit einem Doppelpack den Sieg sicher. Das 3:1 nochmal im SPOX-Replay  

Allerdings ließen die Bayern 45 Minuten lang jegliche Spielfreude vermissen. Frankfurts Stürmer Ioannis Amanatidis war nach dem Spiel bedient und befand: "Wir waren über 60 Minuten gegen ein europäischen Spitzenteam die bessere Mannschaft und wurden dann bestraft. Die haben uns zweimal ausgekontert und gewinnen hier völlig unverdient." 

Rotation lässt Bayern rotieren

Dies lag auch daran, dass Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld drei Tage vor dem Endspiel gegen den BVB wie erwartet die Rotationsmaschine angeworfen hatte und mit Martin Demichelis, Lukas Podolski und Philipp Lahm gleich drei Stammspielern zunächst eine Pause gönnte.

Zudem fehlten der gesperrte Ze Roberto sowie die angeschlagenen Oliver Kahn, Marcell Jansen, Mark van Bommel und Miroslav Klose. Dafür konnte Mittelfeldstar Franck Ribery von Beginn an mitwirken.Die besten Bilder des Spieltags!

Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Hausherren. Schon nach drei Minuten hatte Ioannis Amanatidis die Führung auf dem Fuß, als er den Ball an Kahn-Vertreter Michael Rensing vorbei spitzelte, Lucio den Ball aber noch von der Linie schlagen konnte.

Frankfurt zu Beginn cleverer

Die Münchner, die in der Anfangsphase unkonzentriert wirkten, fanden im ersten Durchgang nie ihren Rhythmus. Lediglich bei einem Schuss von Toni Kroos an das Außennetz (16.) und einem Versuch von Toni (18.), der an Eintracht-Torwart Markus Pröll scheiterte, versprühten die ansonsten enttäuschenden Gäste etwas Gefahr.

Die spielerisch ebenfalls biederen Frankfurter agierten clever aus einer sicheren Abwehr heraus und wurden für ihren Einsatz nach einer knappen halben Stunde belohnt.

Der stark agierende Rechtsverteidiger Patrick Ochs flankte an den langen Pfosten, wo Köhler per Kopf keine Mühe hatte, zum 1:0 zu vollenden (das Tor noch einmal im SPOX-Replay).

Rekordmeister ohne Inspiration

Wer nun eine Reaktion der Bayern erwartet hatte, sah sich getäuscht. Pomadig und ohne Inspiration spulte der Rekordmeister sein Pensum herunter und wäre dafür Sekunden vor der Pause fast ein zweites Mal bestraft worden.

Martin Fenin umkurvte Rensing, passte von der Grundlinie auf den frei stehenden Amanatidis zurück, doch der Eintracht-Kapitän setzte den Ball aus fünf Metern weit am leeren Tor vorbei.

Verkehrte Vorzeichen in Halbzeit zwei

Erst nach dem Wechsel wachten die Bayern, bei denen Podolski als zweiter Stürmer an die Seite von Toni rückte, auf.

Ribery (49.) und Christian Lell (54.) vergaben erste Möglichkeiten zum Ausgleich, den dann van Buyten per Kopf nach einem Eckball von Bastian Schweinsteiger besorgte.

60 Sekunden zuvor hatten die Gäste allerdings Glück, als Rensing einen Schuss von Geburtstagskind Fenin (21) per Fuß an die Latte lenkte, von wo der Ball ins Feld zurück sprang.

Ein Tor von Amanatidis (65.) fand wegen Abseits keine Anerkennung. So entschied wieder einmal Toni die Partie. "Jetzt werden wir auch deutscher Meister. Wann, ist mir ziemlich egal", frohlockte Bayern-Manager Uli Hoeneß. Er gestand ein, dass sein Team diesmal auch das Glück auf seiner Seite hatte. "Wenn man einen Lauf hat wie wir, dann gewinnt man eben auch solche Spiele."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung