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NFL Free Agency Tag 1: Chargers bleiben aggressiv - Jaguars überraschen

SPOX begleitet euch im täglichen Liveticker durch die erste Free-Agency-Woche.

Der erste Tag der NFL Free Agency hatte wie gewohnt einige Überraschungen zu bieten: Insbesondere die Jacksonville Jaguars sorgten für einige kuriose Entscheidungen - während die Los Angeles Chargers den Fuß auf dem Gaspedal halten. Tag 1 der Free Agency im Recap.

NFL Free Agency 2022: Tag 1 im Recap

Hinweis: Alle hier aufgeführten Wechsel können erst mit dem Start des neuen Ligajahres am Mittwoch offiziell gemacht werden. Sofern es nicht um eine Vertragsverlängerung beim bisherigen Team oder um einen Spieler, der entlassen wurde handelt, können bis dahin keine Verträge unterzeichnet werden.

J.C. Jackson wechselt zu den Chargers: Der dickste Free-Agency-Fisch am ersten Tag war der Nummer-1-Cornerback auf dem Markt. Jackson verlässt die New England Patriots und unterschreibt für 5 Jahre und 82,5 Millionen Dollar in L.A., davon sind 40 Millionen garantiert. Nach dem Trade für Khalil Mack haben die Chargers jetzt auch einen weiteren Anker für ihre Secondary gefunden, einen echten Nummer-1-Outside-Cornerback.

Jaguars sorgen für Aufsehen: Kein Team war am ersten Tag der Free Agency häufiger oder auch kurioser in den Nachrichten. Jacksonville bezahlte zunächst sehr viel Geld für Slot-Receiver Christian Kirk sowie für Linebacker Foye Oluokun, nur um dann mit Evan Engram noch einen de facto Slot-Receiver zu holen. Auch Brandon Scherff, der Nummer-1-Guard auf dem Markt, soll sich mit den Jaguars einig sein, während Run-Stuffer Foley Fatukasi für 3 Jahre und 30 Millionen Dollar (20 Mio. garantiert) unterschreiben soll. Sehr viel Geld für weitestgehend sehr viel durchschnittliche Qualität.

Brady-Effekt macht sich bemerkbar: Wer weiß, wie der erste Tag der Free Agency abgelaufen wäre, hätte Tom Brady nicht sein Comeback verkündet. So war der Effekt direkt spürbar: Sowohl Center Ryan Jensen als auch Cornerback Carlton Davis - die beiden eigenen Top-Free-Agents der Bucs - verlängerten ihre Verträge in Tampa Bay um jeweils drei Jahre.

Mitch Trubisky geht nach Pittsburgh: Die Suche nach dem Big-Ben-Nachfolger in Pittsburgh ist zumindest für den Moment beendet: Mitch Trubisky und die Steelers haben sich auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Trubisky bekommt nach dem einjährigen Intermezzo als Backup in Buffalo somit nochmals die Chance, sich als Starter zu beweisen - und gleichzeitig könnte er die ideale Übergangslösung für die Steelers sein, sollten sie im kommenden Draft einen Quarterback auswählen, der allerdings noch nicht direkt starten soll.

Viele Entscheidungen in Green Bay: Bei den Packers standen und stehen mit Blick auf den Cap zahlreiche Entscheidungen an. Eine davon wurde am Montag ein wenig brisanter; Davante Adams soll dem Team mitgeteilt haben, dass er nicht unter dem Franchise Tag spielen wird. Beide Seiten haben noch bis zum 15. Juli, um einen langfristigen Deal auszuhandeln. Außerdem erhielten De'Vondre Campbell und Preston Smith neue Verträge - Za'Darius Smith dagegen wurde aus Cap-Gründen entlassen.

49ers verstärken ihre Secondary: Eine der größten Schwachstelen der 49ers war im Vorjahr die Secondary und speziell die Cornerback-Position. Hier wurde nun angesetzt und mit Charvarius Ward ein neuer Mann verpflichtet. Er kommt von den Kansas City Chiefs und erhält laut ESPN einen Dreijahresvertrag, der ihm maximal 42 Millionen Dollar einbringen kann, 26,7 Millionen sind davon garantiert.

Cowboys halten Defensiv-Star: Vor kurzem noch sah es so aus, als würden sich die Cowboys nach Amari Cooper (nach Cleveland getradet) auch noch von Edge Rusher DeMarcus Lawrence trennen, da sein Cap Hit in Höhe von 27 Millionen Dollar einfach zu hoch erschien. Doch nun einigte man sich doch noch auf einen neuen Deal, der Lawrence in Dallas hält. Er unterschrieb für drei Jahre und 40 Millionen Dollar, 30 Millionen davon sind garantiert. Durch den neuen Vertrag sinkt sein Cap Hit in diesem Jahr auf 14 Millionen Dollar. 2023 liegt er bei 26 Millionen und 2024 nur noch bei 16 Millionen Dollar. Teil des Deals ist auch ein Signing Bonus in Höhe von 12 Millionen.

Bengals adressieren ihre Offensive Line: Wenig überraschend hat Cincinnati den Auftakt in die Free Agency dazu genutzt, seine Offensive Line aufzubessern - wenn auch nicht mit den Namen, die Bengals-Fans sich vielleicht erhofft hatten. Doch Ex-Bucs-Guard Alex Cappa sowie Ex-Patriots-Guard Ted Karras, der auch Center spielen kann, sind preislich vernünftige Optionen, die der Unit dabei helfen sollte, durch die Bank weg solide auftreten zu können.

Edge-Rusher bleiben teuer: Das war mehrfach zu beobachten. So bekam Emmanuel Ogbah von den Miami Dolphins einen neuen Vierjahresvertrag über 65,4 Millionen Dollar (32,7 Mio. garantiert), Haason Reddick unterschreibt bei den Eagles für 3 Jahre und 45 Millionen Dollar (30 Mio. garantiert).

Free Agency Tag 2: Welche Spieler sind noch auf dem Markt?

  • Terron Armstead, OT, New Orleans Saints
  • Von Miller, Edge, Los Angeles Rams
  • Chandler Jones, Edge, Arizona Cardinals
  • Marcus Williams, S, New Orleans Saints
  • Allen Robinson, WR, Chicago Bears
  • Tyrann Mathieu, S, Kansas City Chiefs
  • Jadeveon Clowney, Edge, Cleveland Browns
  • D.J. Chark, WR, Jacksonville Jaguars
  • Za'Darius Smith, Edge, Green Bay Packers
  • Stephon Gilmore, CB, Carolina Panthers
  • Randy Gregory, Edge, Dallas Cowboys
  • Akiem Hicks, DT, Chicago Bears
  • Jarvis Landry, WR, Cleveland Browns
  • Cordarrelle Patterson, RB, Atlanta Falcons
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