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NBA

NBA: Kyrie Irving und Kevin Durant reichen nicht - Brooklyn Nets verlieren bei den Portland Trail Blazers

Von Philipp Jakob
Kyrie Irving und Kevin Durant waren für die Nets nicht genug in Portland.

Das Auf und Ab der Brooklyn Nets hat sich auch in Portland fortgesetzt. Im schwierigen Back-to-Back an der Westküste kassierten die Favoriten eine 108:114-Pleite. Kyrie Irving und Kevin Durant reichten den müden Nets nicht.

Portland Trail Blazers (16-24) - Brooklyn Nets (25-14) 114:108 (BOXSCORE)

In seinem zweiten Saisonspiel erzielte Irving, der vor der Partie von Blazers-Coach Chancey Billups als "talentiertester Spieler" aller Zeiten auf der Point Guard-Position bezeichnet wurde ("Er ist ein Hexer, er ist Must-See-TV."), 22 Punkte, agierte aber nicht ganz so effizient wie bei seinem Saisondebüt in Indiana (9/21 FG, dazu 4 Turnover). Zusätzlich legte der Point Guard 8 Rebounds und 4 Assists auf. Topscorer der Partie war Durant mit 28 Zählern (9/19 FG, 2/7 Dreier, dazu 10 Bretter und 5 Assists), doch das reichte nicht.

"Wir waren ausgelaugt", versuchte Head Coach Steve Nash kurz nach Spielschluss eine erste Erklärung zu finden. Erst am Sonntagmittag hatte Brooklyn ein Heimspiel gegen San Antonio absolvieren müssen, das erst nach Verlängerung gewonnen werden konnte, dann ging es sofort zum Back-to-Back nach Portland an die Westküste zum Nachholspiel.

Auch Irving gab zu, dass er nach seiner langen Auszeit noch nicht hundertprozentig fit sei. Zudem machte eine Aktion im vierten Viertel Sorgen, als Nassir Little nach einem Loose-Ball hechtete und dabei in Irving krachte. Der 29-Jährige knickte mit seinem Knöchel um, konnte nach einer kurzen Pause aber weitermachen.

Dennoch war er nicht glücklich über die Aktion des Blazers-Forwards. "Das war eine miese Aktion. Es war unnötig, da nach dem Ball zu hechten. Ich hätte mir dabei meinen Knöchel brechen können, so etwas hat in unserem Spiel keinen Platz. Ich verstehe Littles Intention dahinter, das ist nichts gegen ihn, aber das war unnötig."

Den Nets fehlte bereits James Harden, der aufgrund von Knieproblemen passen musste. In der Nacht auf Donnerstag sollten beide gegen Chicago aber wieder dabei sein. Gegen die Blazers lieferten neben Durant und Irving immerhin Cam Thomas (21, Career-High) und Day'Ron Sharpe (14, 7 Rebounds und 3 Blocks) noch etwas Energie von der Bank.

Gegen ein ausgeglichenes Blazers-Team, das in Person von Damian Lillard (Abdomen) und C.J. McCollum (Lunge) auf seine beiden Stars verzichten musste, war das aber nicht genug. Portland hatte in der zweiten Halbzeit einen deutlichen Vorteil bei den genetzten Dreiern (12:3) und holte sich trotz der Ausfälle den zweiten Sieg in Serie.

Anfernee Simons übernahm die Rolle des Topscorers (23 und 11 Assists), Robert Covington (21 bei 5/7 Dreiern) und Ben McLemore (20 bei 5/8 Dreiern) lieferten wichtiges Shooting, auch in der Crunchtime. Jusuf Nurkic steuerte zudem 14 Punkte und 8 Rebounds bei, hatte aber Probleme, in der Zone abzuschließen (4/13 FG). Nassir Little erzielte als fünfter Starter in Double-Digits 13 Punkte.

Nets vs. Blazers: Portland dreht das Spiel in Halbzeit zwei

Brooklyn fehlte in den Anfangsminuten offensiv der Rhythmus, Portland erarbeitete sich dank zahlreicher Trips an die Freiwurflinie einen leichten Vorteil (+8). Vor allem Nic Claxton fiel eigentlich nur durch Fouls auf.

Die gute Produktion der Bank um die Rookies Thomas, Sharpe oder Kessler Edwards (5 und 5 Rebounds) sowie das Shotmaking von Durant und Irving brachten Brooklyn im zweiten Durchgang die Führung ein, doch bedeutend absetzen konnten sich die Gäste nicht. Auch nicht nach dem Seitenwechsel, stattdessen drehten die Blazers mit einem Dreierfeuerwerk (8 Triples im dritten Viertel) die Partie erneut.

Die Hausherren gingen mit einem leichten Vorteil in den Schlussabschnitt (87:81), den verteidigten die dezimierten Blazers mit viel Herz - und Wurfglück aus der Distanz. Während Brooklyn nur noch 2 weitere Dreier verzeichnete, hielten Covington und McLemore die Nets in den Schlussminuten von Downtown auf Abstand. Den Dagger besorgte ebenfalls McLemore mit einem Pullup-Dreier 30 Sekunden vor dem Ende. Das war die Entscheidung.

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