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NBA News - Hawks-Star Trae Young beschwert sich über ausbleibende Foulpfiffe: "Es ist frustrierend"

Von Philipp Jakob
Trae Young hat sich über ausbleibende Foulpfiffe gegen ihn und weiter NBA-Stars beschwert.

Hawks-Star Trae Young hat sich nach der Pleite gegen die Wizards über ausbleibende Foulpfiffe beschwert. Grund für seine Frustration ist eine Regeländerung der NBA, die das Schinden von Fouls verhindern soll.

"Ich will keine allzu große Geldstrafe kassieren, aber es ist frustrierend", sagte Young nach der 111:122-Niederlage in der US-Hauptstadt. Der Point Guard beendete die Partie mit 15 Punkten (6/17 FG) und 13 Assists, ging allerdings nur dreimal an die Linie. Zudem erhielt er von den Referees ein Technisches Foul.

"Es gab eine Menge Fouls, die nicht gepfiffen wurden", führte der 23-Jährige seine Unzufriedenheit mit den Unparteiischen weiter aus. "Das ist Basketball. Es fühlt sich so an, als ob sie es erst noch lernen und sie ... ich weiß nicht. Es ist frustrierend."

Youngs Frustration bezog sich in erster Linie auf eine Regeländerung, die das Schinden von Kontakt eines Offensiv-Spielers gegen seinen Verteidiger nicht mehr mit einem Pfiff belohnen soll. James Harden und Young gelten als die Spieler, die am meisten von der Regeländerung betroffen sind. Der Nets-Star hatte zuletzt Bedenken geäußert, dass er von den Referees wegen seines Rufs benachteiligt wird.

"Ich habe gehört, dass James gesagt hat, dass es um ihn gehe, aber damit werden nicht nur ein oder zwei Spieler ins Visier genommen", so Young. "Schaut euch die Spiele an. Damian Lillard hat wahrscheinlich seit seiner Rookie-Saison nicht mehr nur 17 Punkte im Schnitt aufgelegt, Devin Booker steht bei 18 Punkten pro Spiel."

Im Vergleich zur Vorsaison sind bei den genannten Stars wie auch bei Young und Harden die durchschnittlichen Freiwurfversuche in den ersten Partien der neuen Spielzeit stark gefallen. Young ging in der vergangenen Saison pro Partie 8,7-mal an die Linie, 2021/22 steht er nach fünf Spielen bei 4,4 Freiwurfversuchen.

Regeländerung der NBA? "Das Beste, was die Liga getan hat"

"Wenn diese Jungs zum Korb ziehen und aus der Balance gebracht werden, dann ist das immer noch ein Foul - egal ob sie ihren Körper oder ihre Hände benutzen", echauffierte sich der Guard, um allerdings auch zuzugeben: "Plötzlich die Richtung zu wechseln oder in den Verteidiger hineinspringen - das ist wieder etwas Anderes. Mit gewissen Aspekten der Regeländerung stimme ich überein, aber manche Fouls sind einfach immer noch Fouls und Spieler können verletzt werden."

Von vielen anderen Spielern oder Verantwortlichen werden die Regeländerungen derweil positiv aufgenommen. Wizards-Forward Kyle Kuzma schrieb nach der Partie gegen die Hawks auf Twitter: "Die Regeländerungen sind das Beste, was die Liga in jüngerer Vergangenheit getan hat."

Warriors-Coach Steve Kerr zeigte sich ebenfalls zufrieden: "Ich liebe es. Ich denke, die Unparteiischen machen einen großartigen Job. Das Spiel ist dadurch authentischer geworden." Warriors-Star Stephen Curry wurde ebenfalls schon Opfer der Regeländerung, als er bei einem Dreierversuch ein Foul ziehen wollte, aber den Pfiff nicht bekam.

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