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NBA

NBA - 5 Fragen zum Playoff-Aus der L.A. Clippers: Die Angst um das Titelfenster

Das Playoff-Aus für die L.A. Clippers in der zweiten Runde gegen die Nuggets ist eine herbe Enttäuschung.

Was passiert bei den L.A. Clippers in der Offseason?

Um es kurz zu machen: Große Sprünge sind nicht drin und werden offenbar auch nicht erwartet. Laut Brian Windhorst (ESPN) gehen rivalisierende Executives davon aus, dass sich im Sommer 2020 nicht viel am Kader der Clippers ändern wird. Von den wichtigen Rollenspielern laufen nur die Verträge von Harrell und Morris aus, beide sollen dem Bericht zufolge gehalten werden.

Der frisch gebackene Sixth Man of the Year wird wohl deutlich mehr verlangen als sein bisheriges Jahressalär von 6 Millionen Dollar, allerdings hat er sich in den Playoffs nicht mit Ruhm bekleckert. Morris' üppiges Gehalt von 15 Mio. könnte derweil zugunsten eines längerfristigen Vertrags womöglich ein wenig gekürzt werden.

Aber sonst? Den Clippers bleiben auf dem freien Markt kaum Optionen, da für kommende Saison auch ohne Harrell und Morris bereits 115,8 Mio. in den Büchern stehen. Der Salary Cap wurde vor der Corona-Krise auf etwa diese Summe geschätzt, könnte nun aber deutlich darunter liegen.

Somit wird L.A. Free Agents wohl nur mit der Midlevel-Exception locken können, immerhin sollte Teambesitzer Steve Ballmer keine Angst vor der Luxussteuergrenze haben. Vieles deutet aber darauf hin, dass die Clippers mit dem gleichen Personal in der kommenden Saison einen neuen Anlauf starten werden.

Das ist insofern keine Überraschung, da L.A. mit diesem Spielermaterial wohl auch in der nächsten Spielzeit als einer der Favoriten auf den ganz großen Wurf gelten wird. Talent ist auf jeder Position vorhanden, der Kader besticht eigentlich durch Vielseitigkeit, Tiefe und die Star-Power an der Spitze. Nur abrufen konnten sie das in den letzten Spielen gegen die Nuggets nicht.

"Keine einzige!", lautete dementsprechend die Antwort von George, welche Veränderungen er im Kader denn gerne sehen würde. "Es ist unser erstes Jahr zusammen. Wir wollen unseren Kader gar nicht verändern. Uns gefällt, was wir hier haben."

Man habe diese Saison nie als "Championship-oder-Bust" wahrgenommen, sagte George, "wir können nur besser werden, je länger wir zusammenspielen und je besser unsere Chemie wird. Ich glaube, das ist wirklich das wichtigste aus dieser Saison: Wir hatten nicht genügend Zeit zusammen." Das soll sich mit der kommenden Spielzeit ändern. Und vielleicht war Schlag vor den Bug in den diesjährigen Playoffs auch genau das, was die Clippers auf dem Weg an die Spitze gebraucht haben.

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