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NBA: Nikola Jokic belohnt furioses Nuggets-Comeback gegen Philadelphia 76ers - Los Angeles Lakers bauen Serie aus

Von SPOX
Nikola Jokic markierte gegen Philadelphia den Gamewinner.

Die Spitzenspiele der Nacht hielten, was sie versprachen. Die Denver Nuggets siegen dank eines furiosen Schlussspurts und einem Gamewinner von Nikola Jokic gegen Philadelphia. Auch Utah schlägt Milwaukee erst in letzter Sekunde. Die Los Angeles Lakers legen zudem die Miami Heat an die Kette.

Denver Nuggets (6-2) - Philadelphia 76ers (5-3) 100:97 (BOXSCORE)

  • Die Sixers verlieren das dritte von vier Auswärtsspielen und werden mit Sicherheit froh sein, dass der West-Coast-Trip nun beendet ist. In der Höhe der Mile High City brachen die Gäste im vierten Abschnitt völlig ein, wodurch die Nuggets durch ein furioses 35:13-Schlussviertel doch noch einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg einfuhren.
  • Der Gamewinner war Nikola Jokic vorbehalten, der trotz guter Verteidigung von Josh Richardson 2,2 Sekunden vor Schluss aus der Miteldistanz zum 98:97 traf. Auf der anderen Seite zog Jokic dann das Offensiv-Foul gegen Joel Embiid und Will Barton machte mit zwei Freiwürfen endgültig alles klar. Der serbische Center war sehr langsam in die Partie gestartet, verbuchte aber 16 seiner 26 Punkte im vierten Viertel.
  • So entschied Jokic das packende Center-Matchup mit Embiid doch noch für sich. Der Sixers-Star kam auf 19 Punkte (6/17 FG) und 15 Rebounds, ihm unterliefen aber auch noch 8 Ballverluste. Letztlich machte sich für Philadelphia auch das Fehlen von Ben Simmons bemerkbar, selbst wenn Raul Neto (13, 5/6 FG) als einziger Starter zumindest die Hälfte seiner Würfe traf. Tobias Harris (13, 10 Rebounds) verbuchte ein Double-Double, Furkan Korkmaz (12) traf von der Bank kommend alle seine drei Dreier.
  • Dass Denver nicht schon viel früher einem größeren Rückstand hinterherlief, lag vor allem an Jamal Murray, der in den ersten drei Vierteln 18 seiner 22 Punkte erzielte und zudem auch noch 11 Assists verteilte. Der Point Guard spielte mit einer blutigen Nase, Forward Paul Millsap (15) lief mit einem Stirnband auf, nachdem er nach dem Sieg gegen Miami mit elf Stichen am Kopf genäht werden musste.

Utah Jazz (6-3) - Milwaukee Bucks (6-3) 103:100 (BOXSCORE)

  • Getoppt wurde das Ganze aber noch in Salt Lake City, wo die Utah Jazz erst in den letzten Minuten einen scheinbar komfortablen Vorsprung verspielten, um dank eines Buzzerbeaters aus der Ecke von Bojan Bogdanovic doch noch zu gewinnen. 90 Sekunden vor dem Ende führten die Jazz noch mit 100:92, doch Milwaukee glich 8 Sekunden vor Schluss aus und hatte sogar noch einmal die Chance auf den Sieg, nachdem George Hill einen Turnover von Donovan Mitchell erzwungen hatte.
  • Khris Middleton, der zuvor das sechste Foul gegen Rudy Gobert zog und auch die Freiwürfe zum Ausgleich besorgte, beging aber einen Schrittfehler und so hatten die Gastgeber noch 1,3 Sekunden Zeit, um Bogdanovic nach einer Auszeit für den Gamewinner in Position zu bringen.
  • MVP Giannis Antetokounmpo verfolgte das Geschehen da nur noch von der Bank aus, der Grieche hatte sich 54 Sekunden vor Schluss ebenfalls das sechste Foul abgeholt. Für Giannis schien es ohnehin ein gebrauchter Abend zu werden, erst im zweiten Viertel punktete er erstmals von der Freiwurflinie, es sollten bis zum Wechsel die einzigen Zähler bleiben. Dafür standen sieben Fehlwürfe zu Buche, die Jazz führten mit bis zu 22 Punkten und mit 55:35 zur Pause.
  • Danach explodierte der Grieche aber und erzielte 21 Zähler, so viele wie noch nie, in einem Viertel. Er hievte seine Farben fast im Alleingang wieder in das Spiel, am Ende kam er auf 30 Punkte (10/22 FG), 13 Rebounds und 4 Assists. Zweistellig scorten sonst jedoch nur noch Eric Bledsoe (22) und Middleton (26), während die Gäste als Team nur 36 Prozent ihrer Würfe trafen.
  • Utah siegte somit zum 18. Mal in Folge daheim gegen Milwaukee, weil Bogdanovic nicht nur den letzten Wurf traf, sondern auch über die kompletten 48 Minuten mit 33 Zählern (5/10 Dreier, 10/10 FT) die dominante Figur war. Donovan Mitchell (19, 8/22 FG, 8 Turnover) hatte es dagegen unglaublich schwer. Rudy Gobert sammelte 8 Punkte und 17 Rebounds ein.

Portland Trail Blazers (3-6) - Brooklyn Nets (4-4) 115:119 (SPIELBERICHT)

Los Angeles Lakers (7-1) - Miami Heat (6-3) 95:80 (BOXSCORE)

  • Diese Defense der Lakers. Miami kam als bestes Team von der Dreierlinie ins Staples Center, doch die Gastgeber hielten die Heat bei 17 Prozent (6/35) von Downtown und bei nur 35 Prozent aus dem Feld. Die Krönung gab es dann im vierten Viertel, als den Heat nur noch vier Field Goals gelangen.
  • Auf der anderen Seite legte LeBron James noch einmal eine Schippe drauf und verbuchte 12 der letzten 17 Lakers-Punkte. So beendete der King die Partie mit 25 Punkten (10/19 FG) und 6 Assists, nachdem er zuvor die Show dem wieder einmal überragendem Anthony Davis überlassen hatte. Der Big Man glänzte mit 26 Zählern, 8 Rebounds und 3 Blocks, verteilte aber diesmal auch starke 7 Dimes.
  • Ansonsten lief auch für die Lakers offensiv nur wenig zusammen, außer dem Star-Duo trafen die Gastgeber auch nur 36 Prozent, kein anderer Akteur scorte überhaupt zweistellig. So war es eben die Verteidigung, die dafür sorgte, dass Miami nie wirklich Zugriff auf das Spiel bekam. "Es geht einfach nur um Kommunikation und das haben wir wieder gemacht", brach LeBron nach dem Spiel das Erfolgsrezept recht simpel herunter.
  • Für Miami konnten lediglich Jimmy Butler (22, 7/16 FG) und Goran Dragic (19, 7 Assists) Offense kreieren, wobei gerade Butler im Schlussabschnitt überhaupt nicht mehr zum Zug kam. So fuhren die Lakers den siebten Sieg in Serie ein und machen es sich an der Spitze der Western Conference langsam häuslich.

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