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UFC - Fünf Fragen zum erfolgreichen Comeback von Conor McGregor: Wie geht es jetzt weiter?

Hatte nach seinem Sieg gegen "Cowboy" gut lachen: Conor McGregor.

UFC-Superstar Conor McGregor hat nach langer Pause ein glanzvolles Comeback hingelegt. In Las Vegas bezwang der 31 Jahre alte Ire Donald "Cowboy" Cerrone per TKO in nur 40 Sekunden. Was bedeutet der beeindruckende Sieg für die beiden Fighter und die UFC? Kommt es für "The Notorious" nun zum Rückkampf gegen Khabib Nurmagomedov - oder steigt er doch wieder in den Boxring? SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen.

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1. Was ist passiert?

Stolze 1.163 Tage war sein letzter Sieg in der UFC schon her, als Conor McGregor Samstagnacht in Las Vegas ins Octagon stieg. Seitdem hatte er nur zweimal gekämpft - und zweimal verloren: Da war zum einen der Boxkampf gegen Ex-Champion Floyd Mayweather (Niederlage durch TKO) und zum anderen die Pleite im Lightweight-Titelkampf gegen Khabib Nurmagomedov (Aufgabe in der vierten Runde).

Hinter der Form von McGregor stand also ein dickes Fragezeichen, auch wenn sein Gegner, der 36 Jahre alte "Cowboy" Cerrone, nicht (mehr) zu den Allerbesten seines Fachs gehört. Im einer für ihn neuen Gewichtsklasse (Weltergewicht, bis 171 Pfund) ließ der Ire jedoch keine Zweifel daran, dass er die Zuschauer immer noch begeistern kann: Nachdem ein erster wilder Schwinger mit seiner gefürchteten Linken nicht im Ziel gelandet war, verpasste er Cerrone im Clinch mehrere brutale Stöße mit der linken Schulter ins Gesicht, dessen Nase fing sofort an zu bluten.

Kaum hatten sich die beiden Kämpfer getrennt, landete McGregor einen linken Head Kick voll am Kiefer seines Gegners, der angeschlagen taumelte und nach mehreren Treffern zum Kopf schließlich zu Boden ging. McGregor hatte keine Probleme, den Kampf am Boden zu beenden, Cerrone war nicht mehr wirklich fähig, sich zu verteidigen. Herb Dean beendete das Duell - Technischer K.o. nach genau 40 Sekunden.

Für McGregor (22-4-0) war es der zweitschnellste UFC-Sieg seiner Karriere: Im Dezember 2015 hatte er Jose Aldo nach nur 13 Sekunden ausgeknockt. Er landete in 40 Sekunden insgesamt 19 schwere Treffer, Cerrone (36-13-0-1) keinen einzigen.

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