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UFC - Fünf Fragen zum erfolgreichen Comeback von Conor McGregor: Wie geht es jetzt weiter?

Hatte nach seinem Sieg gegen "Cowboy" gut lachen: Conor McGregor.

5. Octagon? Boxen? Wie geht es für Conor McGregor weiter?

McGregor wird sich allein schon deshalb seinen nächsten Gegner aussuchen dürfen, weil White Angst hat, seine bestes Pferd im Stall wieder an den Boxring zu verlieren. Ein Rückkampf gegen Floyd Mayweather steht weiter im Raum, natürlich tönte McGregor im Vorfeld von UFC 246 vollmundig, dass er "Money" Mayweather diesmal ausknocken würde.

Der Herausgeforderte selbst, obwohl mittlerweile 42 Jahre alt, hat bekanntlich weder etwas gegen Presse noch gegen dicke Geldbündel - und postete nach dem Fight zwei Kampfposter auf Instagram: eins mit ihm und McGregor, eins mit ihm und Khabib Nurmagomedov.

Auch mit Manny Pacquiao habe er Gespräche geführt, sagte McGregor: Ein Kampf in der neuen Arena der Las Vegas Raiders würde ihn reizen. Der sportliche Reiz ist dabei nebensächlich, es geht einzig und allein ums Geld. Der Boxsport hätte dabei nichts gegen einen neuerlichen Ausflug des schon einmal Geschlagenen. "Er war doch ganz gut gegen Floyd Mayweather, auch nicht schlechter als die anderen", sagte Tyson Fury, am Samstag ebenfalls in der Halle. "Es wäre großartig fürs Boxen und für den Kampfsport generell."

Um McGregor in der UFC zu halten, muss also auch dort richtig viel Geld zu verdienen zu sein. Auch deshalb drängt White gegen einen Fight gegen Khabib, wobei der seinen Gürtel am 18. April erst einmal bei UFC 249 gegen den gefährlichen Tony Ferguson verteidigen muss. Will McGregor den Dagestani wieder vor die Fäuste, müsste er also mindestens bis Herbst warten - das passt nicht, wenn er 2020 tatsächlich dreimal kämpfen will.

Zudem hatte er betont, sich in der neuen Gewichtsklasse extrem wohl zu fühlen. Setzt White für ihn also erst einmal einen weiteren Fight bis 171 Pfund an? UFC-Champ im Weltergewicht ist "The Nigerian Nightmare" Kamaru Usman (15-1), in Las Vegas natürlich ebenfalls vor Ort. Usman wäre kein Aufsteiger in die Gewichtsklasse, er wäre körperlich noch einmal eine deutlich größere Herausforderung als Cerrone.

Noch mehr Sinn ergäbe jedoch der "BMF": Jorge Masvidal (35-13), der zuletzt Nate Diaz bezwang, für den die UFC eigens einen "Baddest Motherfucker"-Gürtel aus der Taufe hob, wäre im Weltergewicht zweifellos die größte Nummer, auch wenn kein Titel auf dem Spiel stünde. Masvidal kämpft spektakulär und würde sich vom Großmaul aus Dublin nicht einschüchtern lassen: Anarchie im Octagon wäre so gut wie garantiert.

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