Ticker: Werder greift hart durch! Spielt Keita nie wieder für Bremen?

Von SPOX/SID
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Werder suspendiert Naby Keita bis Saisonende (13.32 Uhr). Leverkusen-Boss Carro geht von einem "großen Verkauf" aus (12.16 Uhr). Donny van de Beeks Zukunft bei Eintracht Frankfurt ist offenbar geklärt (8.05 Uhr). Das und mehr in Rund um den Ball.

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16:36 Uhr

Feierabend

Für heute verabschieden wir uns schon wieder. Heute Abend könnt Ihr zur Überbrückung bei uns noch die Liveticker zu den CL-Viertelfinals aufrufen.

16:35 Uhr

Zwölf Tage nach Sturz: Vingegaard verlässt Klinik

Der dänische Radstar Jonas Vingegaard ist zwölf Tage nach seinem schwerem Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt aus dem Krankenhaus in Spanien entlassen worden. "Ich habe in den vergangenen Tagen so viel moralische Unterstützung erhalten", schrieb Vingegaard in den sozialen Medien: "Jetzt ist es an der Zeit, mich wieder völlig zu erholen."

Einen offiziellen Zeitplan für eine Rückkehr ins Renngeschehen gibt es nicht. Ursprünglich sah die Saisonplanung des 27-Jährigen einen Start beim Criterium du Dauphine (2. bis 9. Juni) vor, um danach die Tour de France (29. Juni bis 21. Juli) zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Angesichts der Schwere von Vingegaards Verletzungen und der längeren Trainingspause ist diese Planung zumindest gefährdet.

Vingegaard hatte sich bei dem schlimmen Massensturz auf der vierten Etappe der Baskenland-Rundfahrt am 4. April neben einer Schlüsselbeinfraktur auch mehrere Rippenbrüche zugezogen. Zudem erlitt der Däne eine Lungenquetschung sowie einen Pneumothorax. Er war wie auch Primoz Roglic, Remco Evenepoel und fünf weitere Fahrer rund 35 km vor dem Ziel in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen. Vingegaard rauschte mit hoher Geschwindigkeit in einen Betongraben.

Roglic (Prellungen und Schürfwunden) und Evenepoel (Schlüsselbeinbruch) hatten sich leichter verletzt als Vingegaard, sie haben bessere Chancen, bei der Tour de France in Bestform anzutreten.

16:35 Uhr

NHL: Buffalo Sabres feuern Granato

Die Buffalo Sabres, NHL-Klub des deutschen Eishockey-Nationalspielers John-Jason Peterka, haben sich unmittelbar nach dem letzten Saisonspiel von Cheftrainer Don Granato getrennt. Das gab die Franchise aus dem US-Bundesstaat New York am Dienstag bekannt. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

Die Sabres haben die Play-offs zum 13. Mal nacheinander verpasst - NHL-Negativrekord. Buffalo wurde in der Eastern Conference Zwölfter unter 16 Teams. Granato (56) hatte den Posten im März 2021 übernommen, er folgte auf den früheren deutschen Nationalspieler Ralph Krueger. Granato wurde in dieser Saison als achter Chefcoach in der nordamerikanischen Profiliga entlassen.

14:51 Uhr

DEL: Treutle verlängert in Nürnberg bis 2027

Torhüter Niklas Treutle bleibt den Nürnberg Ice Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bis 2027 erhalten. Wie der Klub am Dienstag mitteilte, hat der 32-Jährige, der seit 2017 wieder für die Ice Tigers spielt, seinen Vertrag um drei Jahre verlängert.

"In den letzten gut zwei Monaten der vergangenen Saison hat Niklas seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Als gebürtiger Nürnberger ist er eine wichtige Identifikationsfigur für uns auf und neben dem Eis", sagte Sportdirektor Stefan Ustorf.

Treutle hatte bereits von 2008 bis 2010 in Nürnberg unter Vertrag gestanden, sieben Jahre später kehrte er zu den Franken zurück. Als Nationalspieler bestritt Treutle drei Weltmeisterschaften für Deutschland, 2016 kam er für die Arizona Coyotes zu einem Einsatz in der NHL.

14:45 Uhr

"Könnte helfen": Trapp denkt an Mannschaftsabend

Führungsspieler Kevin Trapp vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hält einen Mannschaftsabend im Kampf gegen das Formtief für keine schlechte Idee. "Das könnte vielleicht mal helfen", sagte der Torhüter am Dienstag. Die Hessen warten im Kampf um einen Europacup-Platz seit vier Punktspielen auf einen Sieg. Obwohl die Eintracht nach wie vor auf Platz sechs rangiert, steht Trainernovize Dino Toppmöller massiv in der Kritik.

"Das gehört irgendwo dazu. Das muss man abkönnen in dem Beruf. Aber wir stehen immer noch auf Platz sechs. Natürlich ist es auch für ihn nicht zufriedenstellend und frustrierend, wenn die Ergebnisse nicht eingefahren werden", sagte Trapp mit Blick auf seinen Coach: "Man sieht, dass er sich seine Gedanken macht und reflektiert ist. Er sucht auch die Kommunikation mit den Spielern, das finde ich sehr positiv."

Am Freitag trifft die Eintracht auf den direkten Konkurrenten FC Augsburg (20.30 Uhr/DAZN). Die Fuggerstädter haben als Siebter drei Punkte Rückstand auf Frankfurt. Trapp baut auf einen Sieg. "Es ist ein sehr wichtiges Spiel, aber kein Endspiel", sagte der Keeper: "Die Mannschaft lebt. Es sind noch fünf Spieltage - wir wollen so erfolgreich wie möglich sein."

14:39 Uhr

Kerber: Es läuft, wie ich es erwartet habe

Für Angelique Kerber sind die ersten dreieinhalb Monate als Mutter auf der Tennis-Tour allem Anschein nach erwartungsgemäß verlaufen. "Mich hat nichts so wirklich überrascht", sagte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin vor ihrem Auftaktmatch beim WTA-Turnier in Stuttgart am Mittwoch gegen die Britin Emma Raducanu. Das gelte für ihre neuen Routinen ebenso wie für das bisherige sportliche Abschneiden, erläuterte Kerber, die noch leicht an den Nachwirkungen einer Erkältung laboriert.

"Ich wusste schon, was auf mich zukommt, dass das alles auf der einen Seite natürlich viel anstrengender sein wird, dass mein Team größer geworden ist, dass man den Plan ein bisschen umstrukturieren muss, dass man sehr spontan und flexibel sein sollte", sagte die 36-Jährige. Seit Beginn des Jahres reist sie mit ihrer Tochter Liana, nur nach Brasilien zum Billie Jean King Cup am vergangenen Wochenende flog sie alleine - zum ersten Mal.

"Ich glaube, es war schlimmer für mich als für sie", sagte Kerber mit einem Schmunzeln über die Trennung. Sie habe die bald 14 Monate alte Liana aber in guten Händen gewusst, betonte sie. "Irgendwann muss man diesen Schritt gehen. Aber es war alles in Ordnung. Ich bin aber auch froh, dass ich sie an meiner Seite habe, weil klar, nach ein paar Stunden hat man sich auf jeden Fall schon vermisst."

Auch sportlich sei seit ihrem Wiedereinstieg Ende zum Jahreswechsel weitgehend alles so eingetreten, wie sie das erwartet habe, versicherte Kerber. Zwölf Matches hat sie seit ihrem Comeback bestritten, acht verlor sie, davon drei in der ersten Runde. "Ich wusste, dass ich Zeit und Geduld brauche, um wieder an meine Leistungen ranzukommen. Und ich bin immer noch in dieser Phase, mich ran zu tasten. Aber auf der anderen Seite hat mich jetzt auch nicht überrascht."

14:37 Uhr

Kreuzbandriss: Olympia- und EM-Aus für Turner Kochan

Kunstturner Lucas Kochan hat sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und verpasst die Olympischen Spiele in Paris und die Ende des Monats anstehenden Europameisterschaften in Rimini. Der Cottbuser erlitt die schwere Verletzung im Trainingslager in Kienbaum bei einer Landung am Sprung, der 23-Jährige muss eine lange Pause einlegen. Das gab der Deutsche Turner-Bund (DTB) am Dienstag bekannt.

"Es ist bitter, ich war sehr gut drauf und habe mich auf die EM-Teilnahme gefreut. Ich habe die Verletzung zunächst nicht als so schlimm empfunden und wollte sogar weiter trainieren. Jetzt ist klar, dass weder die EM noch Olympia für mich infrage kommen", so Kochan.

Bundestrainer Valeri Belenki hatte Kochan vor wenigen Tagen in seine Männerriege für Rimini/Italien aufgenommen. Für den Sportsoldaten rückt der bisherige Einzelstarter Milan Hosseini (TG Böckingen) ins Team. Den freigewordenen Platz im Einzel übernimmt Gabriel Eichhorn (MTV Stuttgart). Der 18-Jährige wird damit seine erste EM bei den Senioren turnen.

13:48 Uhr

DEL: Frankfurt stellt Sportdirektor Fritzmeier frei

Die Löwen Frankfurt aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben Sportdirektor Franz-David Fritzmeier mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Dies gab der Klub am Dienstag bekannt. "Über die Hintergründe geben die Löwen Frankfurt derzeit keine weitere Stellungnahme ab", hieß es in einer Mitteilung.

Laut dem hr-Sport sollen dem 43-Jährigen, dessen Vertrag noch zwei Jahre läuft, unter anderem Mobbing und cholerisches Verhalten vorgeworfen worden sein. Fritzmeier hatte zuletzt nach der Trennung von Chefcoach Matti Tiilikainen auch das Amt des Löwen-Trainers ausgeübt.

"Die erhobenen Vorwürfe und Darstellungen erstaunen mich sehr - und ich weise diese voll und ganz von mir", schrieb Fritzmeier in einer Stellungnahme an den hr-Sport: "Im Profisport, wo es hochemotional hergeht, was in der Natur der Sache liegt, kann es immer mal auch zu Reibungen kommen. Diese verlaufen für gewöhnlich im normalen Rahmen, ohne dass es zu ernsthaften Problemen kommt."

13:46 Uhr

Hintergrundinfos zu Naby Keita

Unsere große Hintergrundgeschichte zu Naby Keita ist noch keine zwei Wochen alt:

Der Wechsel von Naby Keita zu Werder Bremen im vergangenen Sommer wurde angesichts der großen Verletzungshistorie des Mittelfeldspielers von viel Spott begleitet. Die Unkenrufe bestätigten sich, der Transfer hat sich für den SVW noch kein bisschen ausgezahlt. Bremens Trainer Ole Werner reagierte auf Fragen nach Keita schmallippig, benannte dessen lange Mängelliste und kritisierte den 29-Jährigen. Am Ende war er nicht viel mehr als ein Internet-Meme.

13:45 Uhr

Keita wehrte sich gegen Kritik

Bei Instagram hatte Keita mit einem offiziellen Statement auf die Vorwürfe des Vereins reagiert: "Ich möchte meine Situation bei meinem Klub Werder Bremen gerne klarstellen. Seitdem ich zu diesem tollen Verein gekommen bin, habe ich mich immer professionell verhalten. Ich habe immer versucht, dem Klub und dessen tollen Fans zu helfen, gerade wenn es wie aktuell nicht gut läuft. Seit dem Beginn meiner Karriere hatte ich nie Disziplinprobleme und habe mich immer vorbildlich verhalten. Ich akzeptiere nicht, wenn mein Ruf jetzt beschmutzt wird", schrieb er.

13:39 Uhr

Clemens Fritz über Keita

"Das Verhalten von Naby ist für uns als Verein nicht zu tolerieren. Mit dieser Aktion hat er sein Team in einer sportlich und personell angespannten Situation im Stich gelassen und sich über die Mannschaft gestellt. Das können wir nicht zulassen. Wir benötigen in dieser Phase der Saison den vollen Fokus auf die ausstehenden Spiele und ein Team, das ganz eng zusammensteht. Daher waren unsere Maßnahmen alternativlos."

So das Statement des Leiters Profifußball in Bremen.

13:32 Uhr

Keita in Bremen bis Saisonende suspendiert

Werder Bremen greift nach dem Eklat um Naby Keita hart durch. Nachdem der 28-Jährige die Fahrt zum Auswärtsspiel in Leverkusen verweigert hatte, wird er nun bis Saisonende suspendiert. "Der 28-Jährige wird fortan weder mit der Mannschaft trainieren, noch sich in der Kabine der Profis aufhalten", gab der Verein auf seiner Homepage bekannt. Dazu kommt "eine erhebliche Geldstrafe".

Sky meldet zudem, dass Werder den Verein mit Keita zum Saisonende auflösen will.

13:02 Uhr

ATP-Turnier in München: Koepfer verliert Auftaktmatch

Dominik Koepfer ist beim ATP-Turnier in München als zweiter von sieben Deutschen im Hauptfeld ausgeschieden. Der 29 Jahre alte Linkshänder aus Furtwangen unterlag dem Chilenen Cristian Garin, der 2019 das Finale der BMW Open gewonnen hatte, bei Temperaturen von um die acht Grad und unangenehmem Wind 6:7 (3:7), 3:6.

Der an Nummer sieben gesetzte Koepfer, derzeit die Nummer 54 der Weltrangliste, war in München zum zweiten Mal am Start. Seit dem Turnier in Hamburg im Juli 2021 hat er auf der ATP-Tour kein Match mehr auf Sand gewonnen. Im März war Koepfer beim Masters in Miami nach eindrucksvollen Siegen erst im Achtelfinale an Daniil Medwedew gescheitert.

12:57 Uhr

Bayern-Pressekonferenz im Liveticker

Thomas Tuchel und Harry Kane sprechen gleich über das bevorstehende Rückspiel gegen den FC Arsenal. Hier seid Ihr bei uns ganz nah dran.

12:53 Uhr

WM in Saudi-Arabien: Fans machen Druck auf den DFB

Zahlreiche Fan-Organisationen haben mit Blick auf die fast schon sichere Vergabe der WM-Endrunde 2034 an Saudi-Arabien Druck auf die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gemacht. In einem Offenen Brief an Präsident Bernd Neuendorf bringen die Gruppierungen auch einen Boykott der Nationalmannschaft ins Spiel.

"Es widerspricht allen ethischen Grundsätzen des Sports, einen solchen Staat als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft auszuwählen", heißt es in dem von der Gruppe "Fairness United" initiierten Brief. Die Entscheidung der FIFA folge "allein der Logik von Profit und Korruption und verhöhnt das eigene hehre Bekenntnis zu Menschenrechten und Nachhaltigkeit."

Für den Fall, dass der DFB die Vergabe an Saudi-Arabien nicht verhindern könne, wird eine Urabstimmung gefordert. Die DFB-Mitglieder sollten entscheiden, ob sie eine Teilnahme der Nationalelf an der WM wollen. Unterschrieben wurde der Brief unter anderen von Unsere Kurve, dem Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF), Frauen im Fußball (F_in) und den Queer Football Fanclubs.

Formell hat der Weltverband FIFA die Endrunde in zehn Jahren zwar noch nicht vergeben, der Bewerber aus Saudi-Arabien hat aber keinen Konkurrenten. FIFA-Präsident Gianni Infantino stellte bereits im vergangenen Herbst das wegen seiner Menschenrechtslage umstrittene Königreich als künftigen Gastgeber dar. Die Entscheidung soll bei einem außerordentlichen Kongress in diesem Jahr fallen.

12:50 Uhr

Frankfurt-Eschborn: Politt und Degenkolb dabei

Beim Klassiker Eschborn-Frankfurt wird nahezu die komplette deutsche Radsport-Spitze am Start sein. Dies gaben Veranstalter des hessischen Traditionsrennens am 1. Mai anhand der vorläufigen Starterliste bekannt.

Demnach wird Klassiker-Ass Nils Politt (Köln/UAE Team Emirates) nach seinem starken Frühjahr mit Platz drei bei der Flandern-Rundfahrt und Rang vier bei Paris-Roubaix in Frankfurt ebenso dabei sein wie der frühere Roubaix-Sieger John Degenkolb (Gera/dms-firmenech PostNL), der 2011 in Hessen triumphierte.

Pascal Ackermann (Kandel/Israel-Premier Tech), 2019 bislang letzter deutscher Sieger, feiert nach seinem Schlüsselbeinbruch im März sein Renn-Comeback. Für das Team Bora-hansgrohe sind der frühere Tour-Vierte Emanuel Buchmann (Ravensburg) und der zuletzt erstarkte Maximilian Schachmann (Berlin) am Start.

Titelverteidiger ist der Däne Sören Kragh Andersen (Alpecin-Deceuninck). Die 61. Austragung des Rennens verläuft über 203,2 km mit zahlreichen giftigen Anstiegen.

12:34 Uhr

Melsungen: Trainer Parrondo verlängert vorzeitig

Drei Tage nach dem Sprung ins DHB-Pokalfinale hat Handball-Bundesligist MT Melsungen den Vertrag mit Trainer Roberto Garcia Parrondo vorzeitig bis 2027 verlängert. Das gaben die Nordhessen am Dienstag bekannt. Die Melsunger hatten am vergangenen Wochenende beim Final Four in Köln im Halbfinale als Außenseiter die SG Flensburg-Handewitt ausgeschaltet, im Endspiel aber gegen den SC Magdeburg verloren (19:30).

"Wir sehen, dass Parrondos Ideen funktionieren, dass sein System nun erfolgreich ist", sagte MT-Sportvorstand Michael Allendorf über den Spanier, der bislang bis 2025 an den Klub gebunden war. Der 44-Jährige hatte den Posten im September 2021 übernommen. Melsungen, derzeit Fünfter der HBL, sicherte sich in Köln durch seinen Finaleinzug die Teilnahme am Europapokal in der kommenden Saison.

12:18 Uhr

U21-Weltmeister Beneke kehrt zu Füchsen zurück

U21-Weltmeister Max Beneke kehrt zur kommenden Saison zu den Füchsen Berlin zurück. Wie der Spitzenreiter am Dienstag bekannt gab, soll der 20-Jährige ab dem Sommer "fester Bestandteil" des Handball-Bundesligisten werden. Beneke war vor zwei Jahren von den Füchsen zum Kooperationspartner 1. VfL Potsdam in die 2. Liga gewechselt, nun erhält er beim Hauptstadtklub einen Vertrag bis 2027.

"Max ist einer der herausragenden Figuren in der 2. Handball-Bundesliga und hat mit den parallelen Einsätzen in der Bundesliga und im Europapokal bei den Füchsen seine Bedeutung schon unter Beweis gestellt", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning, der in Potsdam als Trainer agiert: "Er stößt jetzt wieder fest zum Kader der Füchse Berlin, und ich freue mich sehr für ihn und für uns als Verein."

Beneke hatte bereits vor dem Gewinn der U21-WM sein Debüt im Nationalteam von Bundestrainer Alfred Gislason gefeiert, weitere Einsätze kamen bislang noch nicht hinzu. "Ich hatte zwei schöne Jahre beim 1. VfL Potsdam, in denen wir als Team schon sehr viel erreicht haben", sagte der aktuelle Toptorjäger der 2. Liga: "Ich freue mich auf die neue Aufgabe."

12:16 Uhr

Leverkusen-Boss geht von "großem Verkauf" aus

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat Veränderungen im Kader des deutschen Meisters für die kommende Saison nicht ausgeschlossen. "Wir sind ein Verein, der jedes Jahr einen großen Verkauf tätigen muss, um die Neuverpflichtungen zu refinanzieren", sagte der 59-Jährige der spanischen Sportzeitung AS: "Wir werden wahrscheinlich einen großen Verkauf tätigen, und damit können wir zwei oder drei Neuverpflichtungen finanzieren."

Namen nannte Carro nicht, derweil geht er aber fest von einem Verbleib von Nationalspieler Florian Wirtz aus. Der 20-Jährige sei für ihn "einer der besten deutschen Spieler - wenn nicht der beste" und "ganz klar ein möglicher zukünftiger Gewinner des Ballon d'Or", sagte Carro: "Es gibt Interesse von vielen Mannschaften" und im Fußball könne man nicht viel länger als ein Jahr planen, "aber er wird auch nächste Saison noch in Leverkusen sein".

Dass auch Trainer Xabi Alonso Leverkusen in der nächsten Saison erhalten bleibt, sieht Carro als Vorteil für beide Seiten. "Es ist eine gute Situation für alle Beteiligten und ich denke, dass wir beide davon profitieren. Es ist ein Projekt, das wir mit ihm begonnen haben, und es ist sehr wichtig, dass er weitermacht", sagte Carro.

Auch bei Spielerverpflichtungen helfe es "zweifelsohne" einen Trainer wie den Spanier zu haben. Für Spieler wie Granit Xhaka oder Alejandro Grimaldo sei es "wichtig, dass sie wissen, wer Xabi Alonso ist und dass sie von ihm trainiert werden. Der Trainer ist immer wichtig, um den Spieler zu überzeugen."

12:06 Uhr

1. FC Köln verlängert mit Ersatzkeeper Pentke

Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln wird ein weiteres Jahr auf seinen Ersatztorwart Philipp Pentke setzen. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, bleibt der 38-Jährige bis Sommer 2025 bei den Geißböcken. Er wolle "unbedingt bleiben", sagte Pentke, "in guten wie in schwierigen Zeiten - auch wenn ich überzeugt davon bin, dass wir es in den nächsten Wochen schaffen werden, gemeinsam in der Bundesliga zu bleiben"

Köln rangiert nur auf Platz 17 und hat vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Zudem ist der FC mit einer Transfersperre belegt und darf noch bis zum kommenden Winter keine neuen Spieler verpflichten. Für die Verantwortlichen habe aber vor allem Pentkes Routine eine Rolle bei der Verlängerung gespielt. "Mit seiner Erfahrung hilft er den anderen Jungs auf dem Platz genauso wie abseits des Platzes. Dazu ist Philipps sportlicher Ehrgeiz nach wie vor ungebrochen", sagte Geschäftsführer Christian Keller.

Erst vergangenen Sommer hatten die Kölner Pentke nach der Saisonvorbereitung mit einem Einjahresvertrag ausgestattet. In einem Pflichtspiel kam der Ersatzmann für Stammtorwart Marvin Schwäbe seither noch nicht zum Einsatz. Zuvor hatte Pentke unter anderem für die TSG Hoffenheim, Jahn Regensburg und den Chemnitzer FC gespielt.

10:46 Uhr

Friedrichshafen träumt nach Coup

Nach dem Sturm der Berliner Festung konnten die Volleyballer des VfB Friedrichshafen ihren großen Coup kaum fassen. Ein "bisschen unerwartet" sei der dramatische 3:2-Erfolg im ersten Spiel der Finalserie gegen die BR Volleys ja schon, gab Routinier Marcus Böhme grinsend am Dyn-Mikrofon zu. Der VfB fügte dem Titelverteidiger damit Heimniederlage Nummer eins in dieser Saison zu - und landete einen ersten Wirkungstreffer im Kampf um den Meistertitel.

"Der Glaube an unsere Möglichkeiten ist da, und den hatten wir auch heute", sagte VfB-Trainer Mark Lebedew im Anschluss an die beeindruckende Leistung seiner Mannschaft in der Max-Schmeling-Halle. Die hatte sich selbst von einem 1:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen, mit einem donnernden Schmetterball zum Abschluss sorgte der überragende Michal Superlak für Jubel bei den Häflern und viele Fragezeichen beim Gegner.

"In einer Play-off-Serie sind die Heimspiele die Pflicht und Auswärtssiege die Kür", haderte Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand: "Friedrichshafen hat jetzt die Kür erreicht." Sein Team sei nach zwölf Tagen Pause nicht eingespielt auf den Court gekommen, im 150. Bundesliga-Duell zwischen den beiden Dauerrivalen deshalb "das Befürchtete eingetreten".

10:46 Uhr

Löwen: Knorr möchte sich "2025 gerne sportlich verändern"

Die Rhein-Neckar Löwen haben sich wegen der Berichte über einen angeblichen Abschied von Handball-Nationalspieler Juri Knorr erstmals zu Wort gemeldet, aber keinen Transfer bestätigt. "Juri hat uns schon vor ein paar Wochen davon in Kenntnis gesetzt, dass er sich im Sommer 2025 gerne sportlich verändern und von der Ausstiegsklausel in seinem bis 2026 datierten Vertrag bei uns Gebrauch machen möchte", sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

In der Vorwoche hatte die Bild berichtet, dass Knorr spätestens 2026 zu Aalborg Handbold nach Dänemark gehen wird. Abgesehen vom Abschiedswunsch will der Bundesligist die in den Medien verbreiteten "Informationen" nicht kommentieren, so "wie wir das in der Vergangenheit bei Gerüchten getan haben. Wir hatten mit Juri stets sehr offene und ehrliche Gespräche, in denen wir uns äußerst respektvoll begegneten, damals bei Vertragsschluss genau wie heute", so Kettemann.

"Seitdem ich bei den Löwen bin, reden wir genauso offen und ehrlich miteinander, wie ich mir das wünsche. Das war auch bei diesem Thema so", wurde Knorr (23) in der Mitteilung zitiert. "Was in den Medien geschrieben, gesagt und spekuliert wird, kann ich nicht beeinflussen." Was ab Sommer 2025 passiere, "können wir besprechen, wenn es etwas Konkretes zu besprechen gibt".

09:51 Uhr

Bernd Hölzenbein ist tot

Fußball-Deutschland trauert um Bernd Hölzenbein. Der Weltmeister von 1974 ist am Montagabend im Alter von 78 Jahren gestorben. Das bestätigte Hölzenbeins langjähriger Klub Eintracht Frankfurt am Dienstag. Hölzenbein bestritt 40 Länderspiele, für die Eintracht lief der Rekordtorschütze der Hessen 420 Mal in der Bundesliga auf.

08:15 Uhr

Edmonton überrollt San Jose - McDavid mit Meilenstein

Eishockey-Star Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers haben kurz vor dem Ende der regulären Saison in der NHL ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Kanadier überrollten die San Jose Sharks um Nico Sturm mit 9:2, der Kölner bereitete dabei den zwischenzeitlichen Treffer zum 5:1 vor. Die Oilers liegen in der Western Conference auf Platz fünf, das Ticket für die Play-offs haben sie bereits gebucht.

Draisaitls Teamkollege Connor McDavid erreichte derweil einen historischen Meilenstein. Mit seinem Assist zum 9:1 durch Zach Hyman verbuchte der 27-Jährige seine 100. Torvorlage in dieser Saison und trat in einen elitären Kreis ein. 100 Assists in einer Spielzeit hatten in der NHL-Geschichte vor McDavid bislang lediglich drei Spieler erreicht: Bobby Orr und Mario Lemieux je einmal, der legendäre Wayne Gretzky gleich elfmal, achtmal davon in Serie im Oilers-Trikot.

Moritz Seider und die Detroit Red Wings dürfen indes weiter vom ersten Einzug in die K.o.-Runde seit acht Jahren träumen. Detroit gewann 5:4 nach Verlängerung gegen die Montreal Canadiens, dabei drehte das Team aus Michigan einen Drei-Tore-Rückstand.

08:15 Uhr

WNBA-Draft: Wunderkind Clark an erster Stelle ausgewählt

Das Basketball-Wunderkind Caitlin Clark ist im Draft der Frauen-Profiliga WNBA wie erwartet an erster Stelle ausgewählt worden. Indiana Fever sicherte sich die Dienste der 22-Jährigen, die mit 3951 Zählern den geschlechterunabhängigen Punkterekord am College hält und in den USA bereits ein Star ist. Clarks letztes Spiel mit ihrem Team von der University of Iowa, das verlorene Finale der College-Meisterschaft gegen South Carolina, hatten im Schnitt 18,7 Millionen Zuschauer im TV verfolgt.

"Ich habe von diesem Moment geträumt, seit ich in der zweiten Klasse war, und es hat mich viel harte Arbeit gekostet, viele Höhen und Tiefen", sagte Clark im ESPN-Interview: "Ich habe immer an mich geglaubt. Ich habe meiner Mutter vorher gesagt, dass ich es mir verdient habe, und deshalb bin ich so stolz darauf."

Indiana erreichte zuletzt 2016 die Play-offs, in der vergangenen Saison besuchten im Schnitt nur 4066 Zuschauer die Spiele des Teams. Mit Clark soll sich das nun ändern. Schon vor dem Draft hatte die Franchise mit dem Verkauf einer begrenzten Anzahl von Eintrittskarten für einzelne Begegnungen begonnen, die Plätze für die Spiele gegen Connecticut und Los Angeles waren bereits wenige Stunden nach Verkaufsstart ausverkauft.

"Die letzten Wochen waren natürlich ziemlich verrückt in meinem Leben", sagte Clark. "Ich habe einfach großes Glück, in diesem Moment zu sein, und all diese Gelegenheiten und Dinge gibt es nur einmal im Leben."

08:14 Uhr

Transfersperre: Lienen hofft auf Gnade für den Effzeh

Ewald Lienen hat nach der Transfersperre für seinen Ex-Klub 1. FC Köln die Hoffnung auf ein milderes Urteil noch nicht aufgegeben. "Für mich ist es abenteuerlich, einen Verein wie den 1. FC Köln derart zu bestrafen", sagte der langjährige Bundesliga-Trainer im ran-Interview: "Ich hoffe, dass dieses Urteil noch einmal revidiert wird."

Köln war vom Weltverband FIFA mit einer Transfersperre über zwei Wechselperioden bestraft worden, Auslöser war der Transfer des damals 16-jährigen Jaka Cuber Potocnik im Januar 2022. Der FC ging vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Entscheidung vor, sie hatte aber auch dort bestand.

Diese Strafe "bedroht die Existenz und kann zur Insolvenz führen", sagte Lienen nun: "Denn wenn der 1. FC Köln absteigt und keinen Spieler dazunehmen kann, mit welcher Mannschaft soll der Klub denn dann spielen? Das ist Hardcore. Und vor allem ist es Hardcore, im Vergleich zu den großen Vereinen, denen das Financial Fairplay egal war."

Lienen hatte die Kölner von 1999 bis 2002 trainiert, der 70-Jährige drückt seinem Ex-Klub noch immer die Daumen. "Es ist alles noch möglich, aber sie sind schon vier Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Mainz hat einen Lauf, Bochum hat den Trainer schon gewechselt. Das wird sehr schwer. Aber es warten jetzt ja im Restprogramm noch direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Kölns Nachteil ist, dass sie zu wenig Tore schießen", sagte Lienen.

08:13 Uhr

Santos-Coach von Missbrauchsvorwürfen eingeholt

Brasiliens früherer Frauenfußball-Nationaltrainer Kleiton Lima ist von seiner mutmaßlich übergriffigen Vergangenheit wieder eingeholt worden. Als Konsequenz aus ligaweiten Protesten gegen seine Wiedereinstellung beim brasilianischen Frauen-Erstligisten FC Santos erklärte der 49-Jährige nur wenige Tage nach seinem Comeback beim Stammklub von Brasiliens verstorbener Ikone Pele erneut seinen Rücktritt. Nach Angaben des Klubs soll Lima vor seiner Demission auch Morddrohungen erhalten haben.

Limas Rückkehr zur Frauen-Mannschaft von Santos trotz vorheriger Vorwürfe der sexuellen Belästigung und des Missbrauchs durch 19 Spielerinnen hatte landesweit eine Welle der Empörung ausgelöst. Vor den Meisterschaftsspielen in Brasiliens höchster Frauen-Liga am vergangenen Wochenende verdeckten Spielerinnen mehrerer Mannschaften ihre Münder und Ohren als Zeichen des Protestes gegen Lima. Andere Teams posierten symbolisch für die Anzahl der mutmaßlichen Opfer von Limas Übergriffen komplett in Trikots mit der Rückennummer 19.

Santos hatte den ehemaligen Profispieler in der ersten April-Hälfte wieder als Chefcoach zurückgeholt. Zuvor war eine Ende vergangenen Jahres eingeleitete Untersuchung aus Mangel an Beweisen für Limas Fehlverhalten vor seinem ersten Rücktritt wegen der Anschuldigungen ergebnislos eingestellt worden.

08:13 Uhr

Rolfes verrät Bayers Erfolgsstory

Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes hat mehrere Schlüsselmomente auf dem Weg zum historischen Triumph von Meister Bayer Leverkusen ausgemacht. "Um es mal so zu sagen: (Kai, d. Red) Havertz' Verkauf hat dafür gesorgt, dass wir das Fundament legen und das Erdgeschoss bauen konnten, mit Moussa (Diaby) war es dann das Dach samt Verkleidung. Im Winter 2020 ging eigentlich all das los, wofür wir jetzt gelobt werden", sagte der 42-Jährige dem Spiegel.

Havertz verließ den Werksklub damals für rund 80 Millionen Euro Richtung FC Chelsea, und Bayer holte Juwel Florian Wirtz nach Leverkusen. Diaby ging vor der Meistersaison zu Aston Villa - die rund 55 Millionen Euro investierte Rolfes unter anderem in Top-Spieler wie Granit Xhaka und Victor Boniface.

Auch die 1:5-Klatsche am 15. Oktober 2022 bei Eintracht Frankfurt - Xabi Alonsos zweites Spiel als Bayer-Trainer - sei ein wichtiges Mosaiksteinchen auf dem Weg nach ganz oben gewesen. "Das war der Punkt, an dem wir - vor allem Xabi - zur Mannschaft gesagt haben: Wer jetzt nicht Gas gibt, der spielt nicht mehr. Es war von da an 'survival of the fittest'. Wir entschlossen uns in diesen Tagen, den Kader umzubauen und kompromisslos durchzugehen", sagte Rolfes.

08:12 Uhr

Das Olympische Feuer wird entzündet

Am Dienstag beruft sich die olympische Bewegung wieder auf ihr antikes Vorbild. In einer Zeremonie mit einer Mischung aus Inszenierung und Folklore wird das olympische Feuer im antiken Olympia in den Ruinen des 2600 Jahre alten Tempels der Hera entzündet. "Um ihre Reinheit zu gewährleisten, wird die Flamme immer von den Sonnenstrahlen entzündet, die in der Mitte eines Parabolspiegels eingefangen werden", erklärt das Internationale Olympische Komitee.

Bei der Zeremonie (ab 10.15 Uhr/Livestream bei olympics.com), für die Schauspielerinnen in die Rolle antiker Priesterinnen schlüpfen, werden rund 600 Würdenträger erwartet, darunter die griechische Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou und Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.

Die Fackel reist zunächst elf Tage durch Griechenland und wandert durch die Hände von rund 600 Trägerinnen und Trägern, ehe sie am 26. April in einer Zeremonie im Panathinaiko-Stadion, dem Schauplatz der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit von 1896, an die Organisatoren von Paris 2024 übergeben wird.

08:12 Uhr

DHB-Teams blicken gespannt auf Olympia-Auslosung

Der Deutsche Handballbund (DHB) blickt am Dienstag gespannt nach Paris: In der französischen Hauptstadt wird ab 17.30 Uhr das olympische Handball-Turnier ausgelost. Erstmals seit 2008 ist der DHB sowohl mit der Männer-Mannschaft als auch dem Frauen-Team bei Olympia vertreten. Ziel ist zunächst das Erreichen des Viertelfinals.

Sowohl für die Männer von Bundestrainer Alfred Gislason als auch die Frauen gelte, "dass wir nach den fünf Spielen in Paris nicht nach Hause fahren wollen", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer am Wochenende nach der geglückten Qualifikations des Frauen-Teams von Bundestrainer Markus Gaugisch in Neu-Ulm. Im März hatten sich die Männer in Hannover das Ticket für das olympische Turnier vom 25. Juli bis 11. August gesichert.

Gislasons Team in Topf 3 kann nicht auf Ungarn treffen, die deutschen Frauen wurden in Topf 2 gesetzt und gehen in der Vorrunde damit den Niederlanden aus dem Weg. Die jeweils fünf Vorrundenpartien jeder Nation finden in Paris statt, die Finalrunde wird in Lille ausgetragen.

08:12 Uhr

Nicolas Kiefer schafft auch Boston-Marathon

Der ehemalige Tennisprofi Nicolas Kiefer hat auch den Boston-Marathon geschafft und damit alle sechs World Marathon Majors absolviert. Der 46-Jährige, der 2004 Olympia-Silber im Doppel gewonnen hatte, lief die 42,195 Kilometer mit der Startnummer 2004 in 3:59:25 Stunden und belegte Platz 15.107.

Kiefer hatte zuvor bereits in Berlin, Chicago, London, New York und Tokio den Marathon absolviert und darf sich nun "Six Star Finisher" nennen. Die entprechende Medaille haben bereits mehr als 15.000 Läuferinnen und Läufer erhalten, darunter bislang 569 aus Deutschland.

Bei Instagram hatte Kiefer vor dem Rennen vom "größten Tag meiner Läuferkarriere" geschrieben, in 13 Wochen Training habe er mehr als 330 Kilometer absolviert.

08:05 Uhr

Donny van de Beek in Frankfurt wohl vor Abschied

Der von Manchester United ausgeliehen Donny van de Beek wird Eintracht Frankfurt zum Saisonende wieder verlassen. Das berichtet Transferexperte Fabrizio Romano. Die Eintracht hätte für den zentralen Mittelfeldspieler eine Kaupfoption gehabt, angeblich in Höhe von elf Millionen Euro (plus drei Millionen mögliche Boni). Diese Option wird der Klub allerdings nicht ziehen.

Frankfurt hatte von de Beek im Januar von den Red Devils ausgeliehen, konnte aber in der Bundesliga nicht überzeugen. Bisher kam er mit der Eintracht auf sieben Einsätze, keiner davon über 90 Minuten.

Ob er in Manchester noch eine Zukunft hat, ist ebenfalls fraglich. Sein Vertrag dort läuft 2025 aus.

08:04 Uhr

Moin moin ...

.. und hallo. Nachrichten aus der Welt des Sports, fangfrisch wie immer. Gehen wir es an!