EM

"Ich heiße nicht mal André, Junge": Belgien-Star nach Reporter-Fauxpas sauer

Von Daniel Buse
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© getty

Belgiens Nationalspieler Amadou Onana hat sich nach der 0:1-Auftaktniederlage seines Landes bei der Europameisterschaft in Deutschland gegen die Slowakei über einen Journalisten aufgeregt. Der hatte ihn in der Mixed Zone mit seinem Namensvetter André Onana verwechselt, dem Torhüter von Manchester United.

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Als der Journalist die Aufmerksamkeit Onanas für eine Frage bekommen wollte und ihn dabei André nannte, reagierte der Belgier wenig überraschend etwas schnippisch: "Ich heiße nicht mal André, Junge", sagte er in Richtung des Medienvertreters.

Amadou und André haben zwar mit Onana denselben Nachnamen, allerdings gibt es nicht nur bei ihren Positionen auf dem Spielfeld große Unterschiede: André Onana ist der Torhüter von Manchester United und läuft auch für das Nationalteam Kameruns auf.

Amadou Onana wurde im Senegal als Sohn eines kamerunischen Vaters geboren und kam mit elf Jahren in die belgische Hauptstadt Brüssel. 2022 feierte er sein Debüt im Nationalteam. Der Mittelfeldspieler des FC Everton wurde auch schon beim FC Bayern München als mögliche Verstärkung für die Zentrale gehandelt.

Belgien, als Top-Favorit in die EM-Vorrundengruppe gestartet, leistete sich mit dem 0:1 gegen die Slowakei durch ein frühes Tor von Ivan Schranz (7.) einen Fehlstart. Im zweiten Duell gegen Rumänien (22. Juni) und im finalen Gruppenspiel gegen die Ukraine (26. Juni) können die Roten Teufel mit Amadou Onana ihren Ausrutscher aber wiedergutmachen. Für das Weiterkommen ins Achtelfinale benötigt die Mannschaft des deutschen Trainers Domenico Tedesco mindestens einen Sieg aus diesen beiden Partien.

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