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Fussball

Zwei minimale Störfeuer

Von SPOX
Die deutschen Teilnehmer gehen mit gemischten Gefühlen in den dritten CL-Spieltag
© getty

Bayer Leverkusen

Der 2. Spieltag: Mit einem klaren 3:1 gegen Lissabon machte Leverkusen die Auftakt-Schlappe in Monaco vergessen und setze ein Ausrufezeichen. Gäste-Coach Jorge Jesus betitelte die Werkself anschließend als "das stärkste Team der Gruppe". Dabei glänzte gegen die Portugiesen besonders das Offensiv-Quartett um Calhanoglu, Son, Kießling und Bellarabi, die für die gegnerische Abwehr kaum greifbar waren.

Die Wochen danach: Dank eines Treffers von jenem Bellarabi in der Nachspielzeit schrammte man in Paderborn nur haarscharf an einer Niederlage vorbei. Der Wow-Effekt des Leverkusener Spiels schien decodiert, der SCP lief, wie schon Augsburg in der Vorwoche, nicht ins offene Messer, sondern empfing Leverkusen tief in der eigenen Hälfte.

Eine Ausrichtung, mit der die Bayer-Elf so ihre Probleme hatte. Gegen den VfB Stuttgart funktionierte das überfallartige Pressing der Werkself dagegen vor allem in der Anfangsphase überragend - mit 3:0 ging es in die Kabine. Völlig unerklärlich dagegen das darauf folgende Abwehrverhalten bei Standards, das die Schwaben zurück ins Spiel brachte. "Man sieht, wie brutal Bundesliga-Fußball ist", kommentierte Schmidt anschließend die Fehler seiner Mannschaft, die Stuttgart eiskalt bestrafte.

Was sonst noch passierte: Hakan Calhanoglus Auftritt im "ZDF" sorgte für großen Wirbel. Der 20-Jährige beschrieb nicht nur die Vorfälle bei der türkischen Nationalmannschaft, als ein Freund Gökhan Töres ihn mit einer Waffe bedroht habe, sondern kritisierte auch das Verhalten Oliver Kreuzers nach seinem Wechsel vom Hamburger SV zu Bayer Leverkusen. Unruhe, die Leverkusen aktuell nicht gebrauchen kann. Der Verein wird bemüht sein, seinen Regisseur in den kommenden Wochen aus der Schusslinie zu nehmen.

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