Fussball

FC Bayern München, News und Gerüchte: Leroy Sane wohl zu Gehaltsverzicht von 30 Prozent bereit

Von SPOX
Darf Manchester City offenbar nicht zum Schnäppchenpreis wie von den Bayern angedacht verlassen: Leroy Sane.

Leroy Sane soll für einen Wechsel zum FC Bayern bereit sein, auf 30 Prozent seiner ursprünglichen Gehaltsforderungen zu verzichten. Bei einem Leistungsträger des FCB gibt es wohl Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung. Und: Philipp Lahm spricht über die Gehälter beim FC Bayern. Alle News und Gerüchte zu den Münchnern gibt es hier.

FC Bayern: Sane für Wechsel wohl zu Gehaltsverzicht bereit

Flügelspieler Leroy Sane soll für einen Wechsel nach München wohl bereit sein, auf 30 Prozent seiner ursprünglichen Gehaltsforderungen zu verzichten. Dies berichtet die Sport Bild. Demnach würden sich die Zahlen im Vergleich zu denen, die von der Sane-Seite vor der Corona-Krise aufgerufen wurden, deutlich reduzieren.

Für den ehemaligen Schalker würde der Wechsel nach München allerdings dennoch mit einer erheblichen Gehaltssteigerung einhergehen. Wie Football Leaks enthüllte, kassierte Sane in seinen ersten drei Jahren bei den Citizens ein Grundgehalt von neun Millionen Euro. Auch für Sane soll ein Gehaltslimit von 20 Millionen Euro nicht überschritten werden, aber dennoch scheint es wahrscheinlich, dass er sich bei den Top-Verdienern beim FCB um Neuer, Lewandowski und Müller einreiht.

Konkrete Ablöseverhandlugen zwischen den Klub habe es nach Angaben der Sport Bild allerdings noch nicht gegeben. Der FC Bayern sehe sich allerdings in einer starken Position, da der Vertrag von Sane bei Manchester City im kommenden Jahr ausläuft und dieser bereits klar signalisiert habe, nach München wechseln zu wollen.

Zuletzt kursierende Medienspekulationen, wonach die beiden Vereine bei der Ablösesumme derzeit zehn Millionen Euro auseinanderlägen, bezeichnete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bereits am Sonntag im Rahmen des 2:0-Sieges bei Union Berlin als "lächerliches Gerücht".

Schmackhaft gemacht werden soll Sane ein Transfer neben der sportlichen Perspektive auch durch die Tasache, dass er zukünftig die Rückennummer zehn tragen soll. Damit würde er auf Arjen Robben (2009-2019) und Philippe Coutinho folgen, der den Verein nach seiner Leihe im Sommer aller Voraussicht nach wieder verlässt.

Manuel Neuer und FC Bayern nähern sich wohl bei neuem Vertrag an

In den Verhandlungen über einen neuen Vertrag zwischen dem FC Bayern und Torhüter Manuel Neuer wurden nach Informationen der Sport Bild offenbar Fortschritte erzielt. Demnach stünden der FCB in Person von Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Vorstand Oliver Kahn mit dem langjährigen Nationaltorwart vor einer Einigung über einen neuen Vertrag über 2021 hinaus.

Informationen über eine genaue Vertragslaufzeit gibt es nicht, es seien jedoch nur noch Kleinigkeiten zu klären. Bereits am vergangenen Wochenende zeigte sich Vorstand Rummenigge "vorsichtig optimistisch", was eine Einigung mit Neuer angeht: "Wir sind beide zufrieden. Manuel Neuer weiß, was er am FC Bayern hat, und der FC Bayern weiß, was er an Manuel Neuer hat."

Nicht ganz so weit wollte Neuer selbst gehen, als er nach dem Sieg in Berlin auf die Äußerung Rummenigges angesprochen wurde: "Ich denke, dass Karl-Heinz Rummenigge im Bilde ist. Im Moment gibt es nichts zu verkünden und dabei bleibe ich auch. Es gibt da kein Ultimatum. Ich denke, dass es jetzt nicht von Nöten ist, dass man so eine Entscheidung treffen muss."

In den vergangenen Wochen gerieten die Handlungen ins Stocken, Neuer ärgerte sich darüber, dass Inhalte aus den Verhandlungen an die Öffentlichkeit gelangten, unter anderem seine vermeintliche Forderung eines Fünf-Jahres-Vertrags samt Erhöhung des Gehalts. "Wenn jetzt Sachen offenbar gezielt nach außen getragen werden, ist das auch etwas, das den Bereich 'Wertschätzung' betrifft", sagte der seit 2011 in München spielende Neuer damals der Bild am Sonntag.

Manuel Neuer: Statistiken beim FC Bayern und Schalke 04

VereinSpieleGegentoreZu-Null-SpieleMinuten
FC Bayern37426619233.825
FC Schalke 042031948018.420

Philipp Lahm: "Hierarchie muss sich in Gehältern ausdrücken"

Ex-Bayern- und DFB-Kapitän hat sich zur Diskussion um die Millionengehälter der Fußballprofis in Zeiten der Corona-Pandemie gesprochen und dabei Verständnis für die Spieler eingefordert. Einerseits könne er das Unverständnis in der Bevölkerung nachvollziehen, wenn Menschen "um ihren Job bangen und zusehen müssen, wie sie ihre Miete bezahlen oder sogar schon ihre Arbeit verloren haben", sagte Lahm in der Sport Bild.

Andererseits sei der "Fußball ist ein Teil der Unterhaltungsbranche geworden. Dort werden Spitzenkräfte dementsprechend bezahlt. Der freie Markt regelt die Preise - ohne genau zu wissen, welche Summen hier im Raum stehen. Hier prallen derzeit auf unglückliche Weise zwei völlig unterschiedliche Perspektiven aufeinander".

Zur Causa Neuer erklärte er: "Manuel ist ein Weltklasse-Spieler, der sich an Gehältern aus anderen Ligen orientiert." Es sei logisch, dass "man sich Gedanken über das Gehaltsgefüge innerhalb einer Mannschaft" mache, denn: "Die Hierarchie muss sich auch in den Gehältern ausdrücken. Aber viel wichtiger als das Gehalt war mir die Wertschätzung, dass meine Meinung gehört und einbezogen wurde."

Bereits zu seinen Zeiten beim FCB wusste jeder, welche Gehälter marktgerecht seien. Da für Lahm klar gewesen sie, dass er beim FC Bayern bleiben wolle, hätte er "nicht immer bis zur Schmerzgrenze verhandelt, die Zitrone nicht bis zum letzten Tropfen ausgepresst. Dass es Spieler gab, die mehr verdienen, habe ich ohne Probleme akzeptiert".

FC Bayern München - Spielplan: Nächste Gegner und Partien

DatumUhrzeitGegnerWettbewerb
23. Mai18.30 UhrEintracht Frankfurt (H)Bundesliga
26. Mai18.30 UhrBVB (A)Bundesliga
30. Mai18.30 UhrFortuna Düsseldorf (H)Bundesliga
6. JunitbdBayer Leverkusen (A)Bundesliga
13. JunitbdBorussia Mönchengladbach (H)Bundesliga
16. JunitbdWerder Bremen (A)Bundesliga
20. JunitbdSC Freiburg (H)Bundesliga
27. JunitbdVfL Wolfsburg (A)Bundesliga
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung