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Fussball

Luka Jovic: Der Wechsel von Real Madrid zu Eintracht Frankfurt aus drei Perspektiven

Luka Jovic wird von Real Madrid an Eintracht Frankfurt ausgeliehen.

Jovic-Wechsel: Die Perspektive von Luka Jovic

Man sollte selbstverständlich nicht zu früh urteilen, doch angesichts von Jovics tristem Dasein in Madrid vermag man für den Moment zu sagen: Es ist genau die richtige Entscheidung.

Jovic bekam bei den Königlichen kaum ein Bein auf den Boden. In der laufenden Spielzeit bestritt er lediglich fünf Pflichtspiele und kam nur 208 Minuten zum Einsatz (0 Tore). Zuletzt wurde er von Real am 8. November 2020 eingesetzt. Bislang stehen in eineinhalb Jahren in Spanien ganze zwei Treffer auf seinem Konto.

In Madrid ordnete sich Jovic klar hinter dem weiterhin unantastbaren Karim Benzema ein. Zudem war er häufiger verletzt oder manövrierte sich selbst ins Abseits wie bei seinem Sturz während des ersten Lockdowns, als er angeblich von einer Mauer fiel und sich den Fuß brach, oder der heimlichen Reise nach Belgrad.

Jovic muss bei Real auf einen Trainerwechsel hoffen

Man hatte zwar nicht den Eindruck, Jovics Qualität würde für die Ansprüche der Königlichen genügen, Trainer Zinedine Zidane ließ ihn allerdings auch eher links liegen. Dabei war es der Franzose, der Jovic eigenen Angaben zufolge unbedingt haben wollte, letztlich jedoch nicht mit ihm warm wurde.

Auch fehlte Jovic die Bindung zur Mannschaft, echte Freunde wie beispielsweise Kostic in Frankfurt hatte der Serbe in der spanischen Hauptstadt nicht. Einzig Luka Modric ist da zu nennen, ansonsten erschwerte es ihm die Sprachbarriere, mit den Teamkollegen vernünftig zu kommunizieren.

Jetzt einen vorläufigen Schlussstrich zu ziehen, ergibt aus Sicht des Spielers daher Sinn. Jovic muss sicherlich auch hoffen, dass Real nach der Saison möglicherweise den Trainer austauscht und er bei einem Nachfolger eine neue Chance erhält - oder er nach einer idealerweise erfolgreichen Zeit am Main dann zu einem größeren Klub als Frankfurt wechselt.

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