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Fussball

Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider: McKennie-Verkauf "passt nicht in unsere Philosophie"

Von SPOX
Schneider gab ein Treuebekenntnis an Trainer David Wagner ab.

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat klargestellt, dass der Verkauf von Hoffnungsträger Weston McKennie der finanziellen Situation des Vereins geschuldet war. Zudem gab Schneider ein Treuebekenntnis an Trainer David Wagner ab.

"Es passt nicht in unsere Philosophie, einen 22-jährigen, hochveranlagten Spieler, der noch vier Jahre Vertrag hat, zu transferieren. Das tut weh. Aber es gibt zurzeit übergeordnete Interessen, die wir berücksichtigen müssen", erklärte Schneider im Sport1-Interview. McKennie wechselt für eine Leihgebühr von 4,5 Millionen Euro für ein Jahr Juventus Turin, ehe eine Kaufplicht in Höhe von 18,5 Millionen Euro greift.

Abgesehen von der Rückkehr der Leihspieler Mark Uth, Sebastian Rudy und Nabil Bentaleb hat S04 bisher nur Vedad Ibisevic ablösefrei verpflichtet, den Schneider als "Torjäger im reinsten Sinne" sieht, "der darüber hinaus eine tolle Persönlichkeit hat. Er hat nach wie vor eine unglaubliche Qualität im Strafraum, und er ist ein Wettkämpfer, der nicht einmal ein Trainingsspiel verlieren möchte".

Obwohl der gelernte Mittelfeldspieler Rudy mangels Alternativen vorübergehend sogar als Rechtsverteidiger auflaufen wird, ist Schneider mit dem derzeitigen Kader zufrieden. "Wir dürfen nicht vergessen: Es ist fast der gleiche Kader, mit dem wir in der vergangenen Saison eine sehr gute Hinrunde gespielt haben."

Zu diesem Kader soll auch weiterhin Innenverteidiger-Juwel Ozan Kabak zählen, der unter anderem mit einem Wechsel zu Lazio Rom in Verbindung gebracht wurde: "Ozan ist ein großartiger Spieler und ein wunderbarer Mensch. Wir sind sehr froh, dass er bei uns ist. Ich kann alle Fans beruhigen: Ozan wird nicht abgegeben."

Schalke-Vorstand Schneider: "Wir haben eine gute Mannschaft"

Auch eine Trennung von Trainer Wagner sei trotz desaströser Rückrunde - S04 blieb 16 Spiele in Folge ohne Sieg - kein Thema: "Ich bin überzeugt von ihm und seiner Arbeit. Das Verhältnis zwischen Trainerteam und Mannschaft ist vollkommen intakt. David Wagner hat über sieben Monate hinweg eindrucksvoll bewiesen, welchen attraktiven Fußball wir spielen können. Das war kein Zufall."

Die Mannschaft habe unter Wagner "sehr schnell den Fußball gespielt, für den der FC Schalke 04 stehen möchte. Dahin wollen wir zurück, und dahin kommen wir wieder zurück". Das Saisonziel will Schneider nicht an einer konkreten Punktzahl oder Platzierung festmachen, betonte aber: "Wir haben eine gute Mannschaft, und mit dieser wollen wir gute Spiele abliefern und punkten."

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