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Fussball

BVB, News und Gerüchte - Bayerns Co-Trainer Klose: Darum muss sich Erling Haaland verändern

Von SPOX
War gegen Augsburg teilnahms- und wirkungslos: BVB-Stürmer Erling Haaland.

Bayern Münchens Assistenztrainer Miroslav Klose hat BVB-Stürmer Erling Haaland vor dem Supercup am Mittwoch (ab 20.30 Uhr live auf DAZN) zu einer Veränderung seines Spielstils geraten. Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc ging mit der eigenen Mannschaft nach der 0:2-Niederlage in Augsburg hart ins Gericht. Auch Axel Witsel übte Selbstkritik. Das am Wochenende ausgefallene Spiel der Dortmunder U19 wird wohl mit 2:0 für den BVB gewertet. Hier gibt es alle News und Gerüchte rund um Borussia Dortmund.

Alle BVB-News und Gerüchte vom Sonntag findet Ihr hier.

BVB-Stürmer Erling Haaland? Bayern-Co-Trainer Klose rät zur Veränderung

Miroslav Klose, Assistenztrainer von Hansi Flick beim FC Bayern München, hat BVB-Stürmer Erling Haaland zu einer Veränderung seines Spielstils geraten. Zwar sieht Klose im Norweger einen "guten Stürmer mit einer starken Mentalität. Einstellung, Wille, Wucht", aber er müsse sich auch "bald zum Kombinationsspieler entwickeln". Das sagte der WM-Rekordtorschütze gegenüber dem kicker.

Haaland sei aktuell darauf ausgerichtet, "den Ball in die Tiefe gelegt zu bekommen, um dann mit seinem Tempo loszugehen", erklärte Klose. Das sei zwar alles "echt prima", allerdings hätten Gegner das "nach zwei, drei Jahren analysiert. Dann musst du dich verändern und umstellen."

Haaland kam zum Jahreswechsel von RB Salzburg für 20 Millionen Euro nach Dortmund und schoss in seinen ersten 15 Bundesligaspielen 13 Tore für den BVB. Auch in die neue Saison startete der 20-Jährige mit einem Doppelpack gegen Borussia Mönchengladbach beim 3:0-Auftaktsieg. Gegen den FC Augsburg (0:2) blieb er dann aber wirkungslos und hatte lediglich 19 magere Ballkontakte im gesamten Spielverlauf - der niedrigste Wert aller Dortmunder Startelfspieler.

Am Mittwoch trifft Haaland im Supercup nach der Dortmunder 0:1-Niederlage in der vergangenen Rückrunde zum zweiten Mal auf den FC Bayern München - und Kritiker Klose.

BVB - Transfergerüchte: Akanji offenbar im Visier von Leicester City

Borussia Dortmunds Innenverteidiger Manuel Akanji hat offenbar Interesse aus der Premier League geweckt. Wie der Daily Mirror am Montag berichtet, beschäftige sich Leicester City mit einer Verpflichtung des 25 Jahre alten Schweizers. Bereits im Mai waren Gerüchte laut geworden, dass der in Dortmund trotz seines Status als Stammspieler nach einigen Fehlern nicht mehr unumstrittene Akanji den BVB im Sommer verlassen könnte. Damals galt der FC Arsenal nach Angaben des Portals Fussballtransfers als interessiert.

Neben Akanji, der noch Vertrag bis 2022 hat, wurde auch Jonathan Tah von Bayer Leverkusen zuletzt immer wieder mit einem Wechsel zu den Foxes in Verbindung gebracht. Dass Akanji den BVB jedoch in dieser Transferperiode (bis 5. Oktober) noch verlässt ist sehr unwahrscheinlich.

Nach dem Abgang von Leonardo Balerdi (Leihe zu Olympique Marseille) und der langwierigen Knieverletzung von Dan-Axel Zagadou ist Akanji neben Mats Hummels der einzige noch verbliebene gelernte Innenverteidiger im Kader von Trainer Lucien Favre. Dieser wurde in der Vorbereitung angesichts der Dreifachbelastung in dieser Saison und des eng getakteten Spielplans nicht müde zu betonen, dass der Kader der Dortmunder so breit wie möglich sein sollte.

Aktuell bilden Akanji, Hummels und der gelernte Sechser Emre Can die Dreierkette des BVB. Eine Alternative auf der rechten Innenverteidigung ist Lukasz Piszczek. Dass Favre und die Dortmunder Vereinsführung angesichts der ohnehin schon dünnen Personaldecke in der Defensive nach Balerdi noch einen weiteren Innenverteidiger abgeben, ist daher nahezu ausgeschlossen.

BVB: Manchester United legt im Werben um Sancho wohl nochmal nach

Manchester United wird dem BVB offenbar in den kommenden Tagen ein neues und verbessertes Angebot im Werben um Jadon Sancho vorlegen. Das berichten unter anderem übereinstimmend Constantin Eckner (u.a. BBC, Times) und Sam Pilger (u.a. The Athletic, Forbes). Darüber, wie hoch das neue Angebot ausfallen soll, herrscht keine Einigkeit. Es scheint allerdings weiterhin unter den vom BVB im Sommer geforderten 120 Millionen Euro liegen. Hier geht's zur ausführlichen News.

BVB-Pleite in Augsburg - Zorc kritisiert: "Zu langsam"

Nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg ist BVB-Sportdirektor Michael Zorc hart mit der eigenen Mannschaft ins Gericht gegangen. "Es ist das Spiel eingetreten, vor dem wir gewarnt und das wir in den vergangenen Jahren das eine oder andere Mal in ähnlicher Form gesehen hatten", sagte Zorc gegenüber der WAZ: "Wir haben Probleme, wenn wir auf solche extrem tiefstehenden Gegner treffen, die dann auch noch körperlich extrem robust sind und das gut machen. Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz, haben aber nicht die richtigen Mittel angewendet."

Generell sei das große Problem der Dortmunder am Samstag der Spielaufbau gewesen, der "zu langsam" gewesen sei. Die Augsburger "standen so massiert, da kannst du nicht im Zentrum durch fünf Leute durchdribbeln. Da musst du den Ball einfach deutlich schneller laufen lassen", erklärte Zorc.

Eine Analyse, der auch Mittelfeldspieler Axel Witsel folgte. Besonders die fehlende Physis gab dem belgischen Nationalspieler zu denken. "In den entscheidenden Momenten" habe der BVB "nicht hart genug dagegengehalten".

BVB-Junioren: Spielausfall der U19 wird wohl für Borussia Dortmund gewertet

Das am Sonntag ausgefallene Spiel der Dortmunder A-Junioren gegen Alemannia Aachen wird wohl mit 2:0 für die U19 des BVB gewertet. Die Alemannia war am Sonntag nicht angetreten, weil der Trainingsbetrieb nach einem positiven Corona-Fall eines U19-Spielers zunächst zwei Wochen hatte ruhen müssen.

"Nach 14 Tagen ohne Mannschaftstraining in eine Saison zu starten, ist aus Sicht der Alemannia auch hinsichtlich der Verletzungsgefahr verantwortungslos", teilte die Alemannia mit. "Daher hat der Verein nach eingehenden Gesprächen zwischen Trainerteam, Geschäftsführung und Sportlicher Leitung die Entscheidung getroffen, zum Spiel in Dortmund nicht anzutreten."

Der BVB hatte anders als der Wuppertaler SV, in der vorangegangenen Woche Gegner der Alemannia, einer Verschiebung des Spiels nicht zugestimmt. "Wir hätten die Partie gerne verlegt. Der BVB ist uns aber nicht entgegengekommen. Wir hatten den BVB auch am Samstag informiert, dass wir nicht kommen werden", wird Alemannia-Sportdirektor Thomas Hengen von den Ruhr Nachrichten zitiert. Die Punkte werden wohl dennoch am Grünen Tisch nach Dortmund wandern.

BVB-Spielplan in den kommenden Wochen

WettbewerbDatumGegnerOrt
Supercup30.09.2020FC Bayern MünchenA
Bundesliga03.10.2020SC FreiburgH
Bundesliga17.10.20201899 HoffenheimA
Bundesliga24.10.2020Schalke 04H
Bundesliga31.10.2020Arminia BielefeldA
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