Formel 1 - Nach Aus bei Ferrari: Das sind die Optionen von Sebastian Vettel

 
Sebastian Vettel und Ferrari werden nur noch bis Saisonende zusammenarbeiten. Ab der Saison 2021 hat der 32-Jährige nun mehrere Optionen, um seine Karriere in der Formel 1 fortzusetzen. SPOX stellt diese vor.
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Sebastian Vettel und Ferrari werden nur noch bis Saisonende zusammenarbeiten. Ab der Saison 2021 hat der 32-Jährige nun mehrere Optionen, um seine Karriere in der Formel 1 fortzusetzen. SPOX stellt diese vor.

MCLAREN: Zunächst sprach vieles für ein Engagement bei McLaren. Der Traditionsrennstall sehnt sich nach den glorreichen Zeiten. Da Carlos Sainz Vettels Nachfolger bei Ferrari wird, wird ein Cockpit frei.
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MCLAREN: Zunächst sprach vieles für ein Engagement bei McLaren. Der Traditionsrennstall sehnt sich nach den glorreichen Zeiten. Da Carlos Sainz Vettels Nachfolger bei Ferrari wird, wird ein Cockpit frei.

McLaren gab jedoch die Verpflichtung von Daniel Ricciardo bekannt. Vettel soll laut Sport1 McLaren trotz Verhandlungen ohnehin abgesagt haben und lieber zu einem Team wechseln, mit dem er sofort gewinnen kann.
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McLaren gab jedoch die Verpflichtung von Daniel Ricciardo bekannt. Vettel soll laut Sport1 McLaren trotz Verhandlungen ohnehin abgesagt haben und lieber zu einem Team wechseln, mit dem er sofort gewinnen kann.
Das spräche für MERCEDES: Teamchef Toto Wolff heizte nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe die Gerüchteküche an. Gegenüber der dpa erklärte er, dass man "diese Entwicklung natürlich nicht außer Acht lassen" könne.
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Das spräche für MERCEDES: Teamchef Toto Wolff heizte nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe die Gerüchteküche an. Gegenüber der dpa erklärte er, dass man "diese Entwicklung natürlich nicht außer Acht lassen" könne.
Wolff war zudem in letzter Zeit mit der Einzige, der den viermaligen Weltmeister öffentlich verteidigte. Darüber hinaus gilt Valtteri Bottas weiterhin nicht als Wunschlösung. Der Finne ist zwar sehr loyal, machte aber in der Vergangenheit viele Fehler.
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Wolff war zudem in letzter Zeit mit der Einzige, der den viermaligen Weltmeister öffentlich verteidigte. Darüber hinaus gilt Valtteri Bottas weiterhin nicht als Wunschlösung. Der Finne ist zwar sehr loyal, machte aber in der Vergangenheit viele Fehler.
Wolff deutete zuletzt jedoch an, dass die Entscheidung bei Mercedes liegt. Der Daimler-Konzern überlegt laut Motorsport-Total.com jedoch, aufgrund der Corona-Pandemie sogar aus dem Rennzirkus auzusteigen.
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Wolff deutete zuletzt jedoch an, dass die Entscheidung bei Mercedes liegt. Der Daimler-Konzern überlegt laut Motorsport-Total.com jedoch, aufgrund der Corona-Pandemie sogar aus dem Rennzirkus auzusteigen.
Für Vettels langjährigen Förderer Helmut Marko (Red Bull Motorsportkonsulent) wäre ein Mercedes-Superteam zwar konkurrenzlos, aber für den Konzern "der beste und stärkste Marketing-Gag, den man machen könnte" (Sky-Interview).
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Für Vettels langjährigen Förderer Helmut Marko (Red Bull Motorsportkonsulent) wäre ein Mercedes-Superteam zwar konkurrenzlos, aber für den Konzern "der beste und stärkste Marketing-Gag, den man machen könnte" (Sky-Interview).
Marko habe mit Vettel über dessen Zukunft gesprochen. Eine mögliche Rückkehr zu Red Bull sei zwar zur Sprache gekommen, aber keine Option. "Wir haben bestehende Verträge mit Max und mit Alex Albon. Dadurch hat sich das überhaupt nicht ergeben."
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Marko habe mit Vettel über dessen Zukunft gesprochen. Eine mögliche Rückkehr zu Red Bull sei zwar zur Sprache gekommen, aber keine Option. "Wir haben bestehende Verträge mit Max und mit Alex Albon. Dadurch hat sich das überhaupt nicht ergeben."
RENAULT: Durch den Abschied von Daniel Ricciardo hätten auch die Franzosen ein Cockpit für die kommende Saison frei.
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RENAULT: Durch den Abschied von Daniel Ricciardo hätten auch die Franzosen ein Cockpit für die kommende Saison frei.
Französische Medien hatten zuvor die Gerüchte angeheizt, dass Renault gute Karten in der Verlosung um Vettel hätte. Der Heppenheimer kennt zudem die Abläufe des Teams, da zu seinen Zeiten Red Bull Racing mit Renault-Motoren ausgestattet wurden.
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Französische Medien hatten zuvor die Gerüchte angeheizt, dass Renault gute Karten in der Verlosung um Vettel hätte. Der Heppenheimer kennt zudem die Abläufe des Teams, da zu seinen Zeiten Red Bull Racing mit Renault-Motoren ausgestattet wurden.
Teamchef Cyril Abiteboul kündigte jedoch bereits an, eher auf ein "langfristiges Projekt" zu setzen. Als möglicher Kandidat gilt vor allem Ersatzfahrer Guanyu Zhou, der Renault auf dem asiatischen Markt helfen würde.
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Teamchef Cyril Abiteboul kündigte jedoch bereits an, eher auf ein "langfristiges Projekt" zu setzen. Als möglicher Kandidat gilt vor allem Ersatzfahrer Guanyu Zhou, der Renault auf dem asiatischen Markt helfen würde.
Zudem ranken sich hartnäckige Gerüchte um ein Renault-Comeback eines alten Bekannten. Fernando Alsonso soll verschiedenen Berichten zufolge einer der Favoriten auf das zweite Cockpit neben Esteban Ocon sein.
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Zudem ranken sich hartnäckige Gerüchte um ein Renault-Comeback eines alten Bekannten. Fernando Alsonso soll verschiedenen Berichten zufolge einer der Favoriten auf das zweite Cockpit neben Esteban Ocon sein.
"Ich sehe ein Szenario, in dem Sainz zu Ferrari wechselt und Daniel Ricciardo zu McLaren. Dann ist ein Cockpit bei Renault frei. Möglicherweise für Alonso", spekuliert der in der Regel gut vernetzte TV-Experte Martin Brundle bei Sky.
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"Ich sehe ein Szenario, in dem Sainz zu Ferrari wechselt und Daniel Ricciardo zu McLaren. Dann ist ein Cockpit bei Renault frei. Möglicherweise für Alonso", spekuliert der in der Regel gut vernetzte TV-Experte Martin Brundle bei Sky.
ASTON MARTIN: Ab der Saison 2021 wird es mit Aston Martin ein weiteres Werksteam in der Formel 1 geben. Milliardär Lawrence Stroll kaufte den Autobauer, der Racing Point ersetzen wird. Neben Sohn Lance soll ein "prominenter Fahrer" her.
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ASTON MARTIN: Ab der Saison 2021 wird es mit Aston Martin ein weiteres Werksteam in der Formel 1 geben. Milliardär Lawrence Stroll kaufte den Autobauer, der Racing Point ersetzen wird. Neben Sohn Lance soll ein "prominenter Fahrer" her.
Das nötige Kleingeld für eine Verpflichtung Vettels wäre da. Natürlich stellt sich bei Aston Martin die Frage, inwiefern das Team um die vorderen Plätze fahren würde. Durch die neuen Regularien, die ab 2021 gelten, könnte sich dies aber ändern.
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Das nötige Kleingeld für eine Verpflichtung Vettels wäre da. Natürlich stellt sich bei Aston Martin die Frage, inwiefern das Team um die vorderen Plätze fahren würde. Durch die neuen Regularien, die ab 2021 gelten, könnte sich dies aber ändern.

Dazu kommt noch die Thematik Toto Wolff. Der Mercedes-Boss kaufte sich Aktien von Aston Martin. Offiziell war dies zwar nur ein "persönliches Investment", Gerüchte über ein Wechsel (besonders durch Ecclestone gestreut) halten sich aber schon länger.
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Dazu kommt noch die Thematik Toto Wolff. Der Mercedes-Boss kaufte sich Aktien von Aston Martin. Offiziell war dies zwar nur ein "persönliches Investment", Gerüchte über ein Wechsel (besonders durch Ecclestone gestreut) halten sich aber schon länger.
Marko warf noch eine Option in den Ring: ein Sabattical. "Sebastian würde weitermachen, wenn er in ein siegfähiges Team kommt", sagte Marko. Bietet sich diese Möglichkeit 2021 aber nicht, dann vielleicht 2022. Alain Prost hat es 1992 vorgemacht.
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Marko warf noch eine Option in den Ring: ein Sabattical. "Sebastian würde weitermachen, wenn er in ein siegfähiges Team kommt", sagte Marko. Bietet sich diese Möglichkeit 2021 aber nicht, dann vielleicht 2022. Alain Prost hat es 1992 vorgemacht.
KARRIEREENDE: Auch könnte sich Vettel bei keinem passenden Angebot aus der Formel 1 zurückziehen. Als dreimaliger Vater könnten nun wichtigere Dinge im Vordergrund stehen, anstatt Woche für Woche durch die Welt zu reisen.
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KARRIEREENDE: Auch könnte sich Vettel bei keinem passenden Angebot aus der Formel 1 zurückziehen. Als dreimaliger Vater könnten nun wichtigere Dinge im Vordergrund stehen, anstatt Woche für Woche durch die Welt zu reisen.
Vettel erklärte, als er die Beendigung der Zusammenarbeit bestätigte, dass er sich nun Zeit nehmen wolle, "um darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist, wenn es um meine Zukunft geht".
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Vettel erklärte, als er die Beendigung der Zusammenarbeit bestätigte, dass er sich nun Zeit nehmen wolle, "um darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist, wenn es um meine Zukunft geht".
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