Formel 1

Formel 1: Virtuelle Rennen im TV und Livestream verfolgen

Von SPOX
Graham Carroll und Joni Tormala vom Team Red Bull Racing bei den Esports Series: So oder so ähnlich könnte es auch aussehen, wenn die Formel die nächsten Rennen virtuell austrägt.

Die Formel 1 hat auf die Absage zahlreicher Rennen aufgrund des Coronavirus reagiert und trägt beginnend mit dem Grand Prix in Bahrain alle Rennen bis auf Weiteres virtuell aus.

Das erste virtuelle Rennen in der Geschichte der Formel 1 wird der Große Preis von Bahrain am Sonntag, den 22. März 2020, sein.

Start ist um 21 Uhr statt. Welche Fahrer am Konsolensport teilnehmen ist aktuell noch unklar. Die Meinungen der Piloten über die virtuelle Welt gehen dabei weit auseinander. Max Verstappen und Lando Norris bestreiten zum Beispiel häufiger virtuelle Rennen gegen eSportler, Sebastian Vettel hingegen kann dem weniger abgewinnen.

Formel 1: Die wichtigsten Infos über die virtuellen Rennen

Die virtuelle Saison wird mit dem offiziellen Formel-1-Spiel 2019 ausgetragen und umfasst zum jetzigen Zeitpunkt sieben Rennen, somit wird an allen eigentlich geplanten Rennwochenenden, die dem Coronavirus zum Opfer gefallen sind, gefahren. Da es sich jedoch um das Spiel des Vorjahres handelt, ist es nicht möglich, auf den beiden Kurse von Hanoi und Zandvoort zu fahren, diese werden durch andere Strecken ersetzt.

Anders als in der Realität, wird jedoch nur über die halbe Renndistanz, in Bahrain 28 Runden, gefahren. Außerdem sind für alle Fahrer Traktionskontrolle und ABS erlaubt, dies ermöglicht es, dass nicht nur Profis wie Simon Weigang und Cedric Thome vom Vitality Team an den Start gehen.

Damit unter allen Startern Chancengleichheit herrscht, kann das Setup nicht verändert werden und alle Autos haben die gleiche Performance.

Formel 1: Virtuelle Rennen im TV und Livestream verfolgen

Bis zum Start der Formel 1 werden somit alle Rennen virtuell ausgetragen und auf den Social-Media-Kanälen der Formel 1 (Facebook, Twitch und Youtube) ausgestrahlt.

Die Dauer der kompletten Übertragung samt Vorberichten und Qualifying liegt bei etwa eineinhalb Stunden.

Formel 1: Der ursprüngliche Rennkalender in der Übersicht

Aktuell ist es von Seiten der Formel 1 geplant, die Saison am Sonntag, 7. Juni 2020, mit dem Großen Preis von Aserbaidschan in Baku zu starten.

Die ersten sechs Rennen wurden auf bislang unbestimmte Zeit verschoben und sollen nach Möglichkeit nachgeholt werden, der Grand Prix von Monaco wurde sogar gänzlich abgesagt. Alle Rennen im Überblick:

Nr.DatumGrand PrixStatus
115. MärzAustralien, Melbourneverschoben
222. MärzBahrain, Sachirverschoben
35. AprilVietnam, Hanoiverschoben
419. AprilChina, Shanghaiverschoben
53. MaiNiederlande, Zandvoortverschoben
610. MaiSpanien, Barcelonaverschoben
724. MaiMonaco, Monte Carloabgesagt
87. JuniAserbaidschan, Bakugeplanter Saisonstart
914. JuniKanada, Montrealoffen
1028. JuniFrankreich, Le Castelletoffen
115. JuliÖsterreich, Spielbergoffen
1219. JuliGroßbritannien, Silverstoneoffen
132. AugustUngarn, Budapestoffen
1430. AugustBlegien, Spaoffen
156. SeptemberItalien, Monzaoffen
1620. SeptemberSingapur, Singapuroffen
1727. SeptemberRussland, Sotschioffen
1811. OktoberJapan, Suzukaoffen
1925. OktoberUSA, Austinoffen
201. NovemberMexiko, Mexiko-Stadtoffen
2115. NovemberBrasilien, Sao Paulaoffen
2229. NovemberVAE, Abu Dhabioffen

Formel 1: Alle Teams der Saison 2020 im Überblick

Insgesamt sollen in der Saison 2020 zehn Teams an den Start gehen. Titelverteidiger in der Fahrerwertung ist Lewis Hamilton und auch den Titel der Konstrukteurswertung sicherte sich der Engländer mit seinem Mercedes-Team. Ob ihm bei einem möglichen Start in der virtuellen Serie auch der Titelgewinn gelingt, bleibt abzuwarten. Das Mercedes-Team um Hamilton ließ hinsichtlich eines Starts verlauten, man arbeite "derzeit an der Durchführbarkeit und der Logistik, um die Ausrüstung zu den Menschen zu bringen."

  • Alle Teams der Saison 2020 im Überblick:
TeamFahrer 1Fahrer 2
MercedesLewis HamiltonValtteri Bottas
FerrariSebastian VettelCharles Leclerc
Red BullMax VerstappenAlexander Albon
McLarenLando NorrisCarlos Sainz
RenaultDaniel RicciardoEsteban Ocon
Scuderia AlphaTauriPierre GaslyDaniil Kwjat
Racing Point F1 TeamSergio PerezLance Stroll
Alfa RomeoKimi RaikkönenAntonie Giovinazzi
HaasRomain GrosjeanKevin Magnussen
WilliamsNicholas LatifiGeorge Russell
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