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Formel 1

"Vettel ist ein Kannibale"

SID
Sebastian Vettel hat mit seinem Sieg in Yeongam den Konstrukteurs-Titel geholt
© Getty

Einmal mehr huldigt die internationale Presse dem Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel. Zu seiner erfolgreichen Titelverteidigung kommt durch den Sieg in Yeongam nun noch die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft für sein Team Red Bull.

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Doppelsieg für Red Bull, der Rennstall erobert auch den Konstrukteurstitel. Vettel feiert seinen zehnten Sieg in der Saison und jagt nach Schumachers Rekord von 13 Siegen in einem Jahr. Jetzt ist diese Meisterschaft wirklich kaum noch interessant. Die Feierlichkeiten in Suzuka haben Vettel keineswegs seiner Entschlossenheit beraubt. Er ist die absolute Nummer eins."

Corriere dello Sport: "Vettel ist für sein Team eine Goldgrube. Der Pilot feiert seinen zehnten Erfolg in der Saison und erobert auch den Konstrukteurstitel, was Red Bull Millionen Euro beschert. Vettel ist beeindruckend, wenn er droht, dass er weiter nach Erfolgen hungert. Der Pilot ist nie zufrieden."

Tuttosport: "Ein perfektes Rennen mit dem besten Auto. Vettel feiert seinen zehnten Saisonsieg und beschert seinem Team Red Bull den Konstrukteurstitel. Was könnte man von ihm mehr verlangen? Der Deutsche begnügt sich nicht mit dem Pilotentitel und kämpft weiter. Er will der Beste aller Zeiten werden. Sein Rennen in Korea war von Anfang bis zum Ende einfach perfekt."

La Repubblica: "Vettel ist ein Kannibale, wie sein Idol Schumacher. Er hat schon den WM-Titel gewonnen, siegt aber auch in Korea und erobert den Konstrukteurstitel. Er vernichtet alle anderen Rivalen. Vettel hat die gesamte Konkurrenz aus dem Weg geräumt. Er feiert Erfolge, wie es nur dem Schumacher der Vergangenheit gelungen war."

Corriere della Sera: "Vettel lässt nicht nach. Obwohl er schon alles gewonnen hat, kämpft er um weitere Erfolge, um weitere Rekorde. Der dritte Platz in Suzuka genügte ihm nicht, daher dominiert er das Rennen in Korea und beschert Red Bull den Konstrukteurstitel."

ENGLAND

The Times: "Vettel sagt man nach, er könne nur von der Pole Position aus gewinnen, in einem Auto, das ganz klar das Fahrerfeld dominiert. Aber er hat in dieser Saison schon einmal ein Rennen gewonnen, bei dem er nicht von der Pole Position gestartet war. Und gestern wiederholte er dies mit Nachdruck und beherrschte das Geschehen in einer Art, an die sich der Sport bereits gewöhnt hat."

The Sun: "Lewis Hamilton fährt in Korea spitzenmäßig - auf Platz zwei. Das britische Ass hatte sich selbst nach fünf Rennen ohne Podiumsplatz Vorwürfe gemacht. Aber an seinem inspirierenden Rennen, in dem er Red Bulls Mark Webber in einem Hochgeschwindigkeitsduell hinter sich lassen konnte, gab es nichts auszusetzen. Traurig für ihn bloß, dass Doppelweltmeister Sebastian Vettel zu seinem 10. Saisonsieg fuhr."

Daily Mirror: "Lewis Hamilton ist zurück auf dem Podium, fühlt sich aber trotzdem noch platt. Er konnte mit seiner glänzenden Fahrt auf der Straße der Vergeltung ein Comeback feiern - sagte aber nachher, es gäbe nichts zu feiern."

Daily Telegraph: "Ein düsterer Lewis Hamilton weigert sich, seinen tollen zweiten Platz zu feiern. Sogar nachdem er den schnelleren Red Bull von Mark Webber über die halbe Renndistanz hinter sich halten konnte und auf einen tollen zweiten Platz hinter dem Auf-und-davon-Rennsieger Sebastian Vettel fuhr, wollte Lewis Hamilton noch nicht das Sackleinen ablegen."

Guardian: "Sebastian Vettel holte sich den Sieg beim Großen Preis von Korea. Aber es war die Leistung von Lewis Hamilton, der die meiste Aufmerksamkeit galt. Vettel hatte ganz vorne keine Probleme - die Action passierte hinter ihm, wo Hamilton, der von der Pole gestartet war, ein großartiges Rennen fuhr und auf Platz zwei kam."

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