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Formel 1

Warum bin ich so traurig...?

Von Alexander Mey
Lewis Hamilton und Nicole Scherzinger sind schon seit einigen Jahren liiert
© Getty

Platz 4: Feiern trotz Niederlage

Auch wenn es für McLaren und Ferrari sportlich gegen Vettel mal wieder nichts zu holen gab, konnten sie trotzdem zumindest ein bisschen feiern, nämlich Jubiläen.

Ferrari-Pilot Felipe Massa fuhr seinen 150. Grand Prix und bekam dafür immerhin einen Sieg gegen Fernando Alonso im Quali-Duell.

McLaren zelebrierte sogar schon seinen 700. Grand Prix. Den wollten sie eigentlich gewinnen, aber am Ende mussten sie sich mit der Pole-Position für Lewis Hamilton begnügen.

Platz 3: Red Bull beliebt zu scherzen

Dass man bei den Bullen im Moment so richtig dufte drauf ist, kann sich wohl jeder vorstellen. Aber lustige Pressemitteilungen oder Tweets gibt es vom Team auch ohne große WM-Partys immer wieder zu lesen.

So auch aus Südkorea. Als Reaktion auf die offizielle Zuschauerzahl von angeblich 84.174 twitterte das Team: "Das muss Mücken einschließen. Und Fische. Und die wurden doppelt gezählt."

In der Tat wunderten sich auch die Fahrer darüber, dass sie ausnahmsweise mal nicht ständig Autogramme geben und für Fotos mit Fans posieren mussten. Es war einfach tote Hose.

Zum Rennen kamen dann aber doch einige Fans, wobei viele der Tickets auch verschenkt worden sein sollen. Formel 1 "am Arsch der Welt", hat Sebastian Vettel gesagt.

Solange man auch am Arsch der Welt Weltmeister werden kann...

Platz 2: Pfui Teufel!

Wenn das mal nicht total eklig ist. Einem Mitarbeiter des Mercedes-Teams wurde in Südkorea ganz, ganz übel mitgespielt. Weil er sich erdreistet hatte, das Team während der Saison zu verlassen, und Yeongam sein letztes Rennen war, wurde "Bear", so nennen sie ihn, mit einer Mülltonne voller Essensreste überschüttet.

Das hört sich für uns total abartig an und wir hätten es auch nicht geglaubt, wenn der englische Journalist Adam Cooper nicht zufällig dabei gewesen wäre und ein Bild davon getwittert hätte.

Das sollte Michael Schumacher eine Warnung sein, niemals während der Saison seine Karriere zu beenden. Er weiß jetzt, was ihm blüht.

Platz 1: Der Grund für Lewis' schlechte Laune

Lewis Hamilton war an diesem Wochenende auffallend schlecht drauf. Nach der Pole-Position zog er ein Gesicht wie Startplatz 23, nach Platz zwei im Rennen war es fast noch schlimmer. In der Pressekonferenz wurde er sogar patzig und meinte, er würde eigentlich viel lieber sein Flugzeug erreichen als weiterhin immer die gleichen Fragen zu beantworten.

Warum diese verheerende Laune? Nur wegen des sportlich miesen Jahres und der Kritik an ihm? Schnell kursierten im Fahrerlager Gerüchte über private Probleme, die sich mehr und mehr zu bestätigen scheinen.

Der "Mirror" vermeldete am Montag, dass sich Hamilton und seine angeblich sogar schon Verlobte Nicole Scherzinger wahrscheinlich trennen werden, weil sie keine Zeit mehr füreinander haben. Das wurde zwar von einem Hamilton-Sprecher dementiert, aber Andeutungen von Leuten, die ihn besser kennen, lassen auf ein Fünkchen Wahrheit schließen.

McLaren-Testfahrer Gary Paffett twitterte zum Beispiel: "Lewis hat offensichtlich einige Probleme. Ich hoffe, er bekommt diese Dinge bald geregelt, denn ich mag es nicht, ihn so zu sehen." Teamchef Martin Whitmarsh sagte angesprochen auf Hamiltons Probleme: "Es ist für mich völlig unangebracht, darüber zu sprechen."

Nachdem wir uns nun erfolgreich auf "Gala"-Niveau begeben haben, schließen wir mit der beruhigenden Erkenntnis, dass offenbar auch bei Sportstars private Probleme Auswirkungen auf den Job haben können. Nicht nur bei uns Otto-Normalverbrauchern.

Stand in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM

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